Mach das niemals! (HM600 getötet)

Paar Tage lief mein WR ganz gut, dann traten paar Probleme auf: Würfelstecker. Kanst würfeln ob Strom kommt. Bin ja nich doof, also WR auf, stattdessen 2x16 reingelötet mit Kabelschuhen dran. Netzteil genommen getestet läuft. Das Ding wieder an seinen Platz gehängt, WR entladen, meinen Pufferkondensator fast. 6V. Als der WR mit dem 2. Pol verbunden wurde ein Knall. Halber Meter 2x16 leitet gut. Seitdem beim Start 4x grün blinken dann Abbruch Kommunikation und Neustart.

shit.

Ich habe nicht verstanden, was du sagen möchtest.

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Krasse Aktion! Vor allem das mit den zwei 16ern, Hut ab.

ja aber wie doof. 0,15F Pufferelko bei 6V hat noch ordentlich wumms. Eestmal auspacken, die Platine von der Füllmasse befreien. Vielleicht find ich den Fehler

Ein paar Leiterbahnen nachlöten.

Füllmasse Oberseite ist fas ganz runter. Der Minuszweig ist natürlich auf der Unterseite .. weiterschauen

Wozu braucht man eigentlich 0,15 F zusätzlich am Eingang ? Und warum 2 mal 16 quadrat? Oder sind das 1,6 quadrat?

ausrechnen. 800W an 24V Batterie belastet das Kabel mit lückenden Halbwellen. Entspricht einer Erwärmung durch ca. 60A. Vielleicht hatte ich deshalb “Würfelstrom” - mal gut mal schlecht - nach paar Tagen mit den MC4 Steckern

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Als Kabel zum WR reicht da ein Stück 6 qmm. Die MC4 sind dafür garnicht zugelassen.
Und dabei braucht es die Entfernung der Welligkeit auch nicht.

Die mppt eines bkw Wechselrichters an 24 V Akku zu schalten halte ich für nicht gut. Wenn, dann ungefähre Nennspannung eines Solarmoduls, also 35 bis 40 V. Dann kann der mppt einen guten Arbeitspunkt finden, der Strom ist dann auch nicht sehr hoch. Der mppt geht ja nur bis zu seiner maximalen Leistung, hier wären das 400 W bei einem hm800.
Es gibt doch nun wirklich sehr viele neu entwickelte Wechselrichter. Dass man Akku direkt am mppt macht, ich sehe jetzt keinen Sinn mehr , das zu tun.


Ob der mppt bei 24 v noch sauber arbeitet ?

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Ge/gn - ernsthaft ?

Na und?

Das kennzeichnet jedes Profi-Gewerk, denn Amateure machen sowas nicht.

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Vergussmasse oben komplett entfernt. Alles los was raus geht. Alle Schrauben raus. Trotzdem bleibt mir nur mehr Forensik: Selbst mit größter Vorsicht kriegt man die Platine nur mit großer Kraft raus. Die Masse ict auch auf der Unterseite. Mittendrin 10 Wärmeleitpads, die man beim rausnehmen zerstört. Ich gehe auch davon aus, daß ein Teil der Vergussmasse für die elektrische Sicherheit sorgt.Wer sich das Ding ausgedacht hat war echt gut. Von oben:

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forensik Teil 2. Der Strompfad incl Messwiderstände ist noch OK. Ich denke, da hat die Auswertung einen mitbekommen. Auf der Platine steht übrigens “HM700”. Jeder Kanal hat 4 x 2700uF Elkos, was für die Glättung bei Anschluss von PV ausreicht.

und ich bin jetzt “stromlos”, bis ich einen anderen Hoymiles finde :unamused_face:

Habe vermutlich mal einen HM350 endgültig ermordet.

Der lief an zwei alten Modulen spät nachmittags nicht an. Auch nicht an einem neuen.

Nächster Tag , da startete er doch. Später war er recht heiß. Eingangsspannung War um 15 V, dabei zog er 16 A, also alles was die 2 alten Module hergaben.

Beim trennen und neu abklemmen zeigte sich ein eigenartiges Verhalten. Er startete bei 32 V und zog dann langsam die Spannung runter. MPPT war bei der Spannung ausgehebelt und er drehte einfach den Strom auf.

Einen Tag später ist er verglüht, Eingang kurzgeschlossen.

Damit ist dieser WR fürc24V Betrieb nicht geeignet bzw. nur mit persister Leistungsbegrenzung wo der Strom nicht überschritten wird.

Die Wechselrichter sind nicht zum Reparieren gedacht. Einweg-Geräte. Hinzu kommt, dass das wasserdicht sein muss. Wenn alles an Elektronik zugekleistert wird, kann kein Wasser dran kommen. Die sind auch sowas von billig, haben sich schnell amortisiert.
Kaffeeautomaten sind im Grunde ähnlich. Die Dinger werden von Robotern zusammen gesteckt, sind auch nicht zum reparieren/öffnen gebaut. Die Kosten im Vergleich zu wechselrichtern aber richtig Geld.

Als der HM bei mir noch lief, war der immer kaum merklich bis lauwarm. Leistungsgesteuert, 0-580W bei 23-29V. Da war halbe Stunde Vollast kein Problem vielleicht 15° über Umgebung. Normalerweise wird aber MPPT geregelt und bei 60-70° runtergedreht, das ist eingebaut. Vielleicht ganz alte soft drauf? – Offensichtlich haben die Hoymiles ein Problem mit Stromstößen. Vielleicht waren die 2 Panels zu viel, geht ja über die Messung direkt in die Elkos

Forensik Teil 3. Das ist der “AC-Prozessor”. Sitzt an -, macht die Umklappschaltung (low side direkt, high side via Optokoppler) und redet irgendwie mit dem DC-Prozessor. Eine Verbindung ist nicht zu sehen, außer daß es eine interne und eine externe Antenne gibt. Ob man den noch für irgendwas nehmen kann? Was mag das für einer sein, sendet jedenfalls auf der “hoymiles-Frequenz” an der externen Antenne

DerTyp vom DC-Prozessor ist nicht erkennbar, dafür ist noch zu viel schmier oben. Vielleicht krieg ich des irgendwie noch runter. Kommts jemandem bekannt vor? ST irgendwas?

Interessant die Umklappschaltung: 2 Thyristoren STN815 800 und 2 NMOS OSG80R250

Hätte ein LSS den Ladestrom von deinem Kondensator zu denen im WR begrenzt?

Schau mal die beiden step up an.