Er meint das nicht so. Er meint, wenn was gemacht würde (wenn jemand darauf rumläuft) dann kann der auch direkt mehr machen. Andernfalls wird das Dach so gelassen.
Was ich schon ganz zu Anfang geschrieben habe, dass sich das nicht lohnt. 150 Beiträge mehr, selbes Ergebnis.
Das ausflexen würde ich nicht mal auf einer Ebene an nem Tisch ordentlich hinbekommen. Mit zwei linken Händen und alles Daumen geht da nicht viel.
Unserer Meinung ist das Dach nicht so instabil aber wir haben keine Ahnung. Der Dachdecker war nicht begeistert von meiner Frage nach einem BKW auf dem Dach.
@roterfuchs Nein wir haben uns überzeugen lassen, dass wir das Dach nicht neu machen müssen.
Ich habe mir deinen Post nochmal durchgelesen.
Du hattest geschrieben PV Anlage mit Nulleinspeisung. Wir wollen keine PV Anlage, aber nur aus Interesse: Lässt sich da was an der Technik sparen, wenn man die Einspeisung bei einer PV Anlage weg lässt?
Ich hatte geschrieben dass es nicht lohnt das Dach zu dämmen. Vor allem als sich nachher rausstellte, dass es schon gedämmt ist. Euer Wärmebedarf ist so gering, dass alle Maßnahmen nur teuer sind und keinen wirklichen Nutzen haben können.
Ihr wollt keine PV. Ihr wollt das Dach nicht machen lassen. Warum dann nicht einfach alles so lassen und weiter mit Öl?
Ok, dann musst du eine andere sinnvolle Fläche finden. Je öfter und mehr Schatten, um so geringer der Ertrag. Aber Schatten ab und zu ist nicht grundsätzlich ein Hindernis.
Ein Balkonkraftwerk hätten wir aber gerne. Das ist mit weniger Zusatzkosten verbunden als die PV Anlage. Bei der PV Anlage bräuchten wir
Neuen Stromkasten
Neuen Zähler Kasten
Tiefenerder
Das könnten wir uns beim BKW sparen.
Ohne Split Klimas und Brauchwasser Pumpe haben wir auch nur einen Stromverbrauch von ca 2800kWh.
Auf Zeit wollen wir idealerweise die bestehende Heizung durch Split Klimas ersetzen. Da wir aber keine PV Anlage installieren werden, werden wir erstmal mit den beiden Kinderzimmern beginnen. Diese liegen direkt unter dem Dach und benötigen im Sommer Kühlung. Selbst wenn wir mal ein gut gedämmtes Dach haben sollten, (was ich nicht glaube) werden die Klimas dort zum Einsatz kommen. Irgendwann kommt die Wärme durch.
Gleichzeitig können wir testen, wie und ob das heizen mit den Klimas funktioniert und ob es uns zusagt oder ob wir uns nach einer anderen mittelfristigen Alternative für die Ölheizung umsehen müssen.
Exakt so haben wir es auch gemacht. Erst 2 Klimasplits zum kühlen. Damit dann geheizt. Jetzt sind noch 3 Klimasplits dazu gekommen. Das Dach dämmen oder irgendwas am Dach auf später verschoben. PV wurde installiert um die laufenden Kosten zu reduzieren, ist aber Gusto. Wir leben aber auch in der Dachgeschosswohnung. Hätten wir Erdgeschoss hätten wir eher die Fassade gedämmt als das Dach.
Und auch wir, 150qm Wohnung im DG bei ca. 10 000kWh Wärmebedarf. Also ca. 2500kWh Strom. Was will man da dämmen? Damit man auf 2000kWh kommt? Und das rechnet sich wann genau? Wenn der Strom 1€ die kWh kostet noch nicht einmal dann…
Ist wahrscheinlich eine blöde Idee. Aber wir haben im Garten diesen Pavillon. Gibt es nicht auch dünnere, leichtere Photovoltaik Panel die sich auf diesen Pavillon anbringen lassen könnten?
Gibt ja diese leichten flexiblen Module, damit ginge sowas. Die sind allerdings pro kWp mindestens doppelt so teuer. Und die Haltbarkeit ist auch eingeschränkt. Aber machbar ist das damit.
Mir kann keiner erzählen, dass das vorhandene Dach mit den Bramac-Ziegeln nicht 4 oder 5 Panels überleben würde. Unsere Balken sind nur 140cm, die Schrauben kamen m.u. auf der anderen Seite raus.Guck ich mir die Fotos an passen die Module noch unter die Gaube auf dem Bild. Verdrahtung und nen Wechselrichter neben der Dachrinne, wäre nur ein BKW. Bei dem Pavillon geht dir beim ersten größeren Windstoß das ganze Ding dort fliegen. Kann man unten einbetonieren. Schön ist aber anders….
Ja der Pavillon ist raus. Ich habe mir nun die Garage genauer angesehen und den sonnenverlauf beobachtet. Am besten wäre es so viele Panels wie möglich an den vorderen Bereich der Garage zu stellen.
Der Bereich auf dem Aufstellungen möglich sind, ist ca 2,5 m breit. Auch direkt vorne auf der Garage wird es Schatten geben. Ich denke da wären schmale Panele geeignet um so viele wie möglich auf die Breite von 2,5 m zu bekommen. Dazu mikrowechselrichter und keine monolristalline panels, damit der Schatten dann nicht alle panels betrifft.
Ich habe gerade das Tool shademade.app entdeckt da lassen sich für einen ziemlich genau definierten Ort die jährlichen sonnenstunden und die Intensität anzeigen.
Es hat sich gezeigt, dass der sonnigste Ort der Garage (nämlich am Rand, weit weg vom Dach ca 1.568 kWh/m² bei 2.800 Sonnenstunden hat. Die beste Stelle auf dem Dach hat ca 1.868kWh/m² bei 4.200 Sonnenstunden.
Mich überrascht dieser geringe Unterschied in der Intensität. Das bedeutet, dass viel Schatten in der Zeit auf die Garage fällt, wenn die Sonne sowieso nicht so intensiv ist. Es macht damit einen Speicher nützlicher.
Die 300kWh/m² machen ca 26€ im Jahr aus.
Rechnet man die gesparten Handwerkerkosten gegen, die nötig wären das BKW aufs Dach zu montieren ist der Platz auf der Garage evtl. sogar besser als auf dem Dach.
Ich habe nun mit shademade und Pvgis herausgefunden, dass der Verlust durch Schatten nur 10-15% beträgt, wenn ich ein BKW mit schattenresistenten Eigenschaften besorge. (also half-cell, bifazial und 4mppt)
Ich habe mir nun dieses Hier genauer abgesehen.
Wenn ich das ganze Dach aufmache und die Sparren “freilege”, dann wäre für mich völlig klar, dass ich eine Konterlattung mit Aufsparrendämmung einbauen lasse - der Mehraufwand ist, bezogen auf die gesamte Maßnahme, eher gering, und der Einbau einer Dämmung wird über die nächsten 60 Jahre abgeschrieben - dieser Gedanke, das reicht ja erstmal, greift m. M. viel zu kurz, denn Energie wird auch nicht billiger; auch wenn interessierte Kreise uns das immer wieder einreden wollen.
suboptimal gibt es bei modernen PV-Modulen fast garnicht - an der Einfahrt am Zaun nach osten wäre doch schon mal was, evtl auch halbtransparent als Terassenüberdachung oder oder..
Sind die aktuell nie, das kommt erst noch, wenn sie die Unterkonstruktion selbst vermarkten/montieren
Nein, BalkonKraftWerk ist standardmäßig mit Einspeisung konzipiert, derzeit ist Steckersolar (BKW) so günstig, einfach im Netz suchen, günstig kaufen und liefern lassen (Lidl 229,-, Tepto 179,-, OBI 219,- etc.), auspacken, aufstellen, Stecker ‘rein, App installieren, und dann warten, bis Strom kommt… die sind auch nicht so schwer, da kann der Standort auch probehalber mal gewechselt werden.
Wir wurden in unserer Entscheidung, das Dach nicht komplett neu machen zu lassen von mehreren Dachdeckern unseres Vertrauens bestärkt.
Das Dach ist noch in Ordnung, einer meinte es würde noch “ewig” halten.
Wie lange ewig ist, wird sich zeigen aber beim Dach wird erstmal alles so bleiben wie es ist.
Nach wie vor würde ich das BKW am liebsten auf dem Dach montieren lassen. Es hat sich herausgestellt das wir recht starke Sparren haben 20cm die auch noch recht dicht beieinander liegen (60cm)
4 Modulpanels würde das Dach also tragen können.
Bauchschmerzen haben wir nach wie vor bei dem Gedanken die Dachsteine abflexen zu lassen. Gerade bei unserem Dach mit Pappdocken.
Nun sind wir darauf aufmerksam geworden, dass es Dachsteine gibt die einen Haken zur Befestigung bereits integriert haben.
Hier ein Link mit einem kurzen Video dazu das erklärt wie die Installation damit aussieht.
Ich hifde es ist in Ordnung, ansonsten bitte einfach löschen.
Bei dieser Lösung würden die Dachsteine komplett ausgetauscht werden.
Gibt es bereits Erfahrungs Werte dazu oder kann jemand sagen ob diese Lösung tatsächlich schonender für das Dach ist und das Risiko von undichten Stellen minimiert?
Beim Flexen entfernt man ja nur ein Stück für die Halterung, normal unkritisch, aber ohne ist natürlich immer besser. Diese Ziegel mit integrierten Haltern sind wohl gut, halt teurer, aber sparen ggf auch etwas Arbeitszeit. Hab sie noch nicht in natura gesehen/auf unseren Solibaustellen verbaut.
Die hab ich verwendet. Diesen Dachstein setzt man unterhalb der Halterung ein. Weil er flacher ist, kann der Bügel tiefer gesetzt werden und man spart sich das Flexen des oberen Dachsteins. Diese Bleche kann man getrost in “verzinkt” wählen, da sie von den Modulen verdeckt und damit “unsichtbar” werden.