Wenn du eine Außendämmung hast, sollte der Taupunkt doch nicht im Mauerwerk liegen. Kannst du dir mit Ubakus.de mal anschauen.
Wenn man Sorge in dieser Richtung hat oder genauer inspizieren muss, dann einfach einen kapazitiven Feuchtemesser kaufen. Ich hab so ein Teil hier, da kann man wunderbar prüfen, ob die Wand feucht ist. Bei uns ist alles trocken.
Hallo,
die Feuchte wandert mit der Temperatur von innen nach außen. Wenn sie von außen eindringen würde, dann wäre die Außenhaut defekt. Auf dem Weg nach außen kühlt sie ab und kann im Mauerwerk kondensieren. Doch wenn von Innen keine Feuchte in die Wände eindringen kann (Fliesen), dann sollte im Mauerwerk nichts kondensieren können.
Ist das aus deiner Sicht konsensfähig?
So ein preiswertes Teil für rund 100 € und mit ca. 170 W in Betrieb und Steuerung über Hygrometer hab ich auch. Damit regel ich die Feuchte im Kellerraum, in dem die Pelltes lagern. Wenn es zu feucht werden würde, dann quellen sie auf. Im Sommer läuft das Gerät recht häufig, im Winter fast gar nicht. Das liegt am Taupunkt.
Die Dinger finde ich richtig gut. Im Wäschekeller steht ein zweites Gerät, dass den Wäschetrockner überflüssig macht. Wäsche aufhängen, Trockner an, zusätzlich noch ein Schwenkventilator und 12 Stunden später ist alles Schranktrocken.
L.G.
Ja, in Form von Wasserdampf. Da geht es nicht um die Tropfen die auf den Fliesen runter laufen.
Eine intakte Außenhaut hab ich immer vorausgesetzt. Möglicherweise hab ich mich mißverständlich ausgedrückt, aber es ging mir nicht um Feuchtigkeit von außen.
Ich habe unseren Wandaufbau in Orginalform (Bjhr. 60, Kalksand 2DF innen, 65mm Luftspalt, 115mm Hochlochziegel außen und dann Zementputz) sowie in der jetzigen Ausführung mit 18cm Dämmung und hinterlüfteter Vorhangfassade bei Ubakus nachgestellt und simuliert bevor wir die Bauarbeiten starteten.
Ich hatte bewusst gedämmte und ungedämmte Wandaufbauten genannt. Es ist immer schwierig in solch einer Diskussion alle Rahmenparameter mit einzubeziehen daher hatte ich es versucht allgemein zu halten.
Vielleicht kommen wir ja noch zu einer Auffassung, auch wenn es nur begrenzt das Thema von @Janneb berührt.
In meinem Bad liege ich gern in der Wanne. Der Raum ist nicht voll gefliest. Der Spiegel hat keine Heizung. Ich unterstelle, dass alle Raumteile gleiche Oberflächentemperatur haben. Lasse ich heißes Wasser in die Wanne, dann dampft es. Am Spiegel und am Fenster sehe ich zuerst, wie die Oberflächen beschlagen, weil es optisch sofort sichtbar wird. Den Feuchtefilm auf den Fliesen sieht man nicht so gut, kann ihn aber fühlen. Die mit Raufasern belegten Putzwände zeigen noch keinen Beschlag, weil der Wasserdampf dort in die Oberfläche einziehen kann. Der Plan von @Janneb mit einer IR Heizung sein Bad zu erwärmen, wird an der Luftfeuchte nichts ändern. Sein Spiegel wird nie beschlagen, weil er die wärmste Oberfläche im Raum sein wird. Die Feuchte kann nicht durch die gefliesten Wände in deren Inneres eindringen. Andere, ungefließte, Wände können durchaus Feuchtigkeit aufnehmen. Die bekommt man durch Lüften oder die Raumtrocker wieder raus. Der Raumtrockner heizt den Raum auch noch etwas auf, Fenster lüften kühlt ihn dagegen aus (im Winter). Es geht also - wie du zutreffend angemerkt hast - um Wasserdampf. Und ich ergänze: Luftfeuchte können wir nicht sehen. Doch bei ausreichender Sättigung wird der Dampf an Flächen, die Dampf undurchlässig sind, beschlagen und sichtbar werden. Die preiswerteste Variante ist die Fensterlüftung (Stoßlüftung). Eine automatisierte Variante ist eine reine Absauganlage mit Nachlaufrelais und ein entsprechender Spalt in der Badezimmertür, damit trockene Luft aus dem Gebäude nachströmen kann. Da @Janneb die Dachhaut ohnehin demnächst erneuern lassen will und das Bad im DG ist, wäre der Auftrag an den Dachdecker, einen Lüfterstein beim Bad zu setzen. Da kann die feuchte Luft raus und gut ist. Eine Raumtauschanlage mit Wärmerückgewinnung würde zwar der Abluft noch 80-90% der Wärme entziehen und in den Raum zurück führen, doch das Kosten/Nutzen Verhälnis ist wahrscheinlich deutlich schlechter.
Kostet ca. 500€ und 75% Wärmerückgewinnung. Dadurch dass innen warmfeuchte Innenluft gegen den Kreuzstromplattenwärmetauscher trifft, außen kühle, trockene Luft dazukommt, kondensiert die Feuchte und wird abgeführt. Möglich, dass es noch günstiger geht.
Der braucht dann nur 30-60W. Ein Luftentfeuchter benötigt 250-300W.
Und um auf die Frage im Bezug auf die Überschrift dieses Themas zu antworten: Ganz klar Ja!
Im Zuge unserer energetischen Sanierung, bei der wir in diesem Jahr zunächst die erste Haushälfte bearbeiten, sind drei Innengeräte mit zwei Außengeräten gekommen. 1 AG mit 2,5kW A+++ für Wohnzimmer (28m² wenn türen EG zu, 58m² wenn Türen EG offen) 1 AG A++ für Schlafzimmer (15m²) und Kinderzimmer OG (13,5m²).
Wir heizen das komplette EG derzeit mit dem einen IG des Wohnzimmers (im Moment auch noch mit PV Strom) und auf Basis der Stromverbrauchswerte je nach Außentemperatur kostet die Splitklima selbst bei Nutzung von Netzstrom (0,3453€ / kWh) pro kWh immer noch 9Cent weniger pro thermische kWh als das Heizen mit Gas bei 12°C Außentemperatur und wenn man sich auf die Werksangabe von SCOP 6,2 verlasen kann.
Anfangs war eine Multisplit für jede Giebelseite geplant die dann immer drei IGs zu versorgen gehabt hätte. Aber nachdem @win öfter schon erwähnt hat das Multisplit u.U. nicht so effizient ist und regelungstechnisch schwerer in den Griff zu bekommen sein kann hab ich die Räume nach “Nutzungsgrad” aufgeteilt und die effizientesten Lösungen in die Räume verfrachtet in denen meiner Meinung nach der höchste Wärmebedarf existiert (das gilt in diesem Fall nur für unsere Art und Weise des Wohnens), also bei uns das Wohnzimmer und das große Badezimmer. Diese Räume bekamen also Singlesplit mit höchster Effizienz. Alle anderen Räume dann Multisplit mit max. zwei IG pro AG und immerhin noch A++.
Somit stehen am Ende vier Aussengeräte, je zwei auf den Giebelseiten, und versorgen bis, auf das Gäste WC im EG, alle Räume des Hauses - ausgenommen Spitzboden und Keller.
Für Dachunterstand, Kamin verschalung, neue Dachsteine, Entfernung alter Dämmwolle, neue Dämmung inklusive Aufsparrendämmung und neues Dachfenster werden 63.000€ veranschlagt. Dann wären wir auf einem Dämmstand von u14 und damit BEG Förderfähig. Wir können auch die Aufsparrendämmung weglassen und würden GEG Standart erreichen (u24). Größe des Daches beträgt 120qm
Dazu eine Frage : Wenn ich die Infos hier und vom Energieberater richtig verstanden habe, wären nach BEG alle Maßnahmen förderfähig, wenn wir sie zusammen machen lassen würden, was ja bei uns der Fall wäre.
Wenn wir die Aufsparrendämmung weglassen würden, nur nach GEG dämmen und den Steuerbonus in Anspruch nehmen würden, wären dann auch sämtliche Maßnahmen förderfähig oder nur die Dämmaßnahmen und alles was unmittelbar damit zu tun hat (wie zb das Gerüst)?
Krass, ich weiß das bringt dich nicht weiter, aber der Preis ist stolz. Wir haben für 168m² die im gleichen Zuge noch auf 179m² erweitert wurden, 140mm Zwischensparrendämmung (Rockwool Mineralwolle), 80mm Aufsparrendämmung (Holzfaserplatte), einem Erlus Markenziegel und dem nachträglichen Einbau dreier Velux Dachfenster geringfügig mehr als die Hälfte gezahlt.
Allerdigns hatten wir ein Abkommen mit unserem der Dachdecker das er uns für das Altmaterial was noch brauchbar war aber dennoch neu sollte (Fallrohre, Dachrinne, alte Dämmung, Holz usw.) einen Abstand “gezahlt” hat. Also er hat es weiter vermarktet und uns dafür einen gewissen Rabatt gegeben. Das geht vermutlich aber auch nur bei kleinen Dreimann-Betrieben.
Ich weiß das mit Corona sämtliche Preise für Material explodierten, aber die Preislage zumindest beim Holz hat sich wieder einigermaßen erholt. Aber ich weiß auch, dass sich die Stundensätze der Dachdecker von damals (wir hatten 3 Angebote eingeholt) zwischen 35 - 49€ bewegten. Heute sind sie gefühlt beim Doppelten.
sanktionen wirken...
ich will heute garkeine angebote mehr einholen da denk ich mir direkt, wer soll das bezahlen?
komischerweise ist mein nettogehalt nicht um 100% gestiegen, da will die regierung noch ein fettes stück vom kuchen abhaben.
um zum thema zurückzukehren beim angebot vom erstbeitrag würde ich auch klar sagen das lohnt sich niemals, solange die alte heizung noch funktioniert
Ja, bei solchen Preisen muss man eher nach Gründen suchen, warum man es tun sollte. Rechnen, weil man weniger Energie verbraucht, wird sich das nie.
Und so Aussagen von Handwerkern, dass das Dach nicht mehr lange hält, sollte man auch genauer prüfen. Uns wurde das auch schon vor 30 Jahren gesagt, seither keine Schäden am Dach.
Natürlich spielen auch langfristige Gedanken eine Rolle: Beispiel: Bekannte wollten einen großen Rundumschlag am gekauften Haus machen, bevor sie einziehen. Um dann die nächsten 30-40 Jahren nichts mehr dran machen zu müssen. Deshalb kam da alles neu: Dach, alle Fenster und Fassade dämmen lassen. Bäder, Fußböden, Heizkörper und Gastherme neu.
Und dann kommt der große Hagel. PV kaputt, Dach kaputt, und man hat 63 000€ dafür ausgegeben. Was da noch die Versicherung kostet um das zu versichern…Oder man wird älter, Kinder ziehen aus, Partner stirbt, und man lungert alleine auf seinen 150qm Wohnraum herum.
Ist jetzt OT aber: Wir haben da eine ganz klare Absprache, auch wenn ich seit 2015 gut 22.000h Arbeit in die Kernsanierung gesteckt habe und die aktuellen Stunden für Fassadendämmung, Splitklimas, PV, Akkusystem und vor allem deren Planung usw. gar nicht mehr zähle, ICH oder WIR haben da Bock drauf. Und, wir machen das für uns. Und wenn wir nicht mehr können oder wollen dann geht die Bude entweder unter den Hammer oder unsere Tochter übernimmt sie und wir ziehen ins kuschelige 55m² Nachbargebäude oder wandern aus - oderso -Sorry für OT
Unsere Wohngebäude ist durch das Mitversichern unserer aktuellen PV Anlage 4,53€ / Monat teurer geworden, das trägt der Hof wohl gerade noch so
Nach der Kernsanierung inkl. Dachsanierung wurde sie deutlich günstiger da das Gebäude nun als Neubau betrachtet wird - von daher, was das angeht lohnt sich das Invest schonmal.
Bezüglich des Preises, ich kanns nur immer wieder wiederholen: Hol dir mehrere Angebote und auch von weiter weg rein.
Die Aussage wiederspricht sich aber durchaus selbst.
Wenn die Handwerker den doppelten Stundensatz nehmen, du aber nicht den doppelten Stundensatz verdienst dann liegt es halt nicht daran, dass sich die Stundensätze nicht verdoppelt haben. Sie haben es lediglich bei dir nicht während andere Bereiche halt ggf überproportional gestiegen sind.
Das eigentliche Problem ist, dass die Leute einfach schlichtweg nicht mehr im Handwerk arbeiten wollen. Du kannst dich überall im Handwerk selbstständig machen.
Die Arbeit reinstecken, nen Meister machen.
Es gibt so wenig Handwerker im Land, wenn man nicht betriebswirtschaftlich komplett auf den Kopf gefallen ist kann man da egal ob als Dachdecker, Elektriker, Fliesenleger oder was auch immer heute völlig problemlos 120-150.000€ im Jahr verdienen und sich obendrauf wenn man keinen komplett katastrophalen Ruf hat die Kunden sogar noch aussuchen.
Es ist halt schlichweg Angebot/Nachfrage.
Und das wird die nächsten Jahre noch mehr in die Richtung gehen und ich denke das weiß auch jeder.
Hier sind Dachdecker o.ä bei der Terminvergabe aktuell sogar schon im Jahr 2027
Und das schlägt sich auf alles nieder. Material mag natürlich auch teurer geworden sein.
Aber es wird auch mehr drauf geschlagen weil die Leute es halt aus Mangel an Alternativen schlichtweg oft bezahlen müssen.
Und das ist überall im Leben so.
Wo ein Mangel ist wird es schlichtweg immer teuer werden.
Das heißt nicht, dass es nicht billiger geht.
Es gibt nur aus betriebswirtschaftlicher Sicht keinen Anreiz irgendwas billiger zu machen weil die Kunden es bezahlen und froh sind, wenn sie überhaupt irgendwen finden der es überhaupt macht.
Und klar, das sorgt natürlich dafür, dass sich energetisch sanieren immer weniger lohnt.
Aber das liegt halt schlichtweg am Personalmangel. Aber die Leute verstehen es ja weiterhin nicht.
Man muss ja nur mal schauen wie schwer es ist überhaupt Azubis zu finden.
Das wird die nächsten Jahre sicherlich noch teurer werden.
Das kann m.E. zu einem echten Problem bzw. Teufelskreis werden wenn sich bald nur noch der Akademiker die Handwerkerpreise leisten kann. Dann wird es immer mehr Akademiker- oder zumidnest immer mehr die diese Richtung einschlagen, geben und noch weniger inländische Handwerker. Dann rollen bald nur noch polnische oder lettische Handwerksautos durch die Straßen.
Das ist in den Neubaugebieten rund um uns herum jetzt schon so. Da ist kaum ein Haus dabei das nicht von Albanern rundherum verfugt wurde….
Welches Angebot meinst du? Das Klimaanlagen Angebot vom allerersten Post oder das Angebot vom Dach?
Ich sehe bei beiden Angeboten nicht das es sich rechnet.
Wir haben uns das Angebot vom Dachdecker noch einmal angeschaut. Es war nur auf 80qm ausgelegt.
Wir warten noch auf die Angebote der anderen Dachdecker. Wenn die aber nicht groß anders aussehen werden wir da nicht aktiv werden. Den Zustand unseres Daches haben wir von mehreren Meinungen prüfen lassen. Der Energieberater sagt die Ziegel müssen neu weil, da zuviel Moos dran ist. Alle anderen meinten das Dach hält mindestens 5 Jahre plus x.
Bei einem alten Dach kann einem keiner eine Garantie geben wie lange es noch hält. Aber es wird nicht morgen zusammen krachen.
Der Dachüberstand und der Kamin müssen allerdings tatsächlich bald gemacht werden. Unser Gedanke war, wenn wir gleich alles machen dann bekommen wir auch für alles die Förderung.
Die Babyboomer die jetzt in Rente gehen werden die Preise sicherlich nicht verbessern in den nächsten Jahren, das ist uns bewusst und war auch ein Grund warum wir es gleich machen lassen wollten.
Unser Depot wird aber aller Voraussicht nach auch weiter wachsen und bei den Preisen gehen wir wirklich erstmal nur das an was brennt.
Das bedeutet für uns:
Kein neues Dach
Keine PV Anlage. Wahrscheinlich keine Klimaanlagen (es sei denn wir bekommen eine Förderung) und mit unserer Ölheizung werden wir bei unserem Bedarf auch nicht arm. Zumal der erste Verbrauch gemessen wurde als unsere Heizung nicht kalibriert wurde.