Ich kann meine Ergebnisse mal etwas genauer aufschlüsseln, um zu zeigen, was über die Jahre so passiert ist (Heizung incl. WW):
2013: Hauskauf, Altbestand (1954,1970,1984): 160,7 kWh/qm/a Verbrauchswerte Gas, 4 Personen
2015: Neue Fenster im EG, teilweise Fußbodendämmung ca. 30 qm im EG: 128,1 kWh/qm/a, 3 Personen
2018: Neue Gasthermen, Aufdoppelung Dach ca. 300mm, Fassadendämmung OG, neue Fenster im OG: 69,8 kWh/qm/a, 2 Personen
2022: 2 Klimaanlagen im EG, Fassadendämmung Südgiebel im EG: 63,2 kWh/qm/a, 4 Personen, SCOP Klima: 5,20
2023: 8 Dachfenster mit Rolladen, 15,4 kWp PV: 35,3 kW/qm/a, 2 Personen, SCOP Klima: 5,46
Ich habe noch weitere Dämm-Maßnahmen vor im EG. Da ist teilweise noch Mauerwerk aus 1954. Aber das tue ich nur, um restliche Kältebrücken abzustellen und den Taupunkt hochzubringen. Erwarte keine Wirkung auf den eh schon niedrigen Energieverbrauch.
Aktive Maßnahmen:
- Brennwerttherme: geringere laufende Kosten als der Kessel vorher, da höherer Wirkungsgrad.
- Klimaanlagen: SCOP 5 gegen kWh-Kostenrelation Strom zu Gas: ca. 3,5, also auch geringere Kosten
- PV-Anlage: selbstredend nur Einsparungen
Insgesamt ist die laufende Kostenersparnis durch aktive Maßnahmen aber relativ gering gegenüber der Investition, würde sich selbst nie rechnen, daher Betrachtung einer Investition als Wertsteigerung.
Anders sieht es bei der isolierten Betrachtung einer PV-Anlage aus, die amortisiert sich in meinem Fall innerhalb von 10 Jahren (nicht diskontiert).
Aber da kommt der nächste spitze Bleistift: Bislang ohne Akku. Erwarteter geringerer Netzbezug mit Akku nach Auswertung meiner Tagesverbräuche: ca. 1.300 kWh/a. Delta Einspeisevergütung zu Strombezug: 30 ct - 8 ct = 22 ct/kWh. Bedeutet: 286,- /a Ersparnis. Bedarf: ca. 7 kWh Speicher. Wenn Amortisation auch in 10 Jahren, dann darf der Speicher noch kosten: 286,- x 10 / 7 kWh = 408,-/kWh Speicher. Ich bin ein Freund von spezifischen Angaben. Da sollten wir inzwischen angekommen sein - also nächstes Projekt: Akku-Speicher für PV.