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Welche Leistung hast Du denn mit V2L?
Ist bei mir auch in Planung, unser E-Auto soll es nach einem Update ab Herbst können - aber die “Ausspeiseleistung” ist irgendwo im unteren kW Bereich. Damit kann man kaum ernsthaft ein Haus versorgen. Aber: ich hab ein 1kW Ladegerät für 48 LFP besorgt…wenn ich das 1 Tag laufen lasse dann kommen auch 24kW zusammen. Also nicht unrealistisch, wir haben 50kWh Batterie.
Jemand schrieb der Deye 12kW Hybrid wäre nicht gut als Insel. Wieso das denn? Der ist prima dafür geeignet: alles an den Ersatzstromausgang hängen & gut iss. Bei uns genau so gelöst. OK, aber: Wärmepume, Wallbox… sind an Grid und werden halt mitversorgt solange genug Leistung da.
Für den offiziellen Anschluß ans Netz: darf nur ein Elektriker machen & nur er darf anmelden. Dann heißt es erst mal einen finden, der das macht - denn ER ist dann verantwortlich für das was DU gemacht hast.
Zwecks Kosten: Hey, Du hast sicher ein Schweinegeld für die Anlage bezahlt - da machen die paar € Zählermiete usw auch nix mehr aus. Obwohl ich sehr gut verstehen kann daß es sich gut anfühlt, den Konzernen eins auszuwischen.
Ich möchte kein Erbsenzähler sein aber:
Für den offiziellen Anschluß ans Netz: darf nur ein Elektriker machen & nur er darf anmelden. Dann heißt es erst mal einen finden, der das macht - denn ER ist dann verantwortlich für das was DU gemacht hast.
Das gilt nur solange es den auch gibt und den Laden. Denn dann wars das und du bist selber verantwortlich. Das ist der Grund warum es mir schon fast wurscht ist wer was unterschreibt. Es haftet am Ende sowieso niemand anders als man selbst.
kia kann zb 3600W bereitstellen damit versorge ich sehr wohl ein Haus vor allem wenn man hier das ganze mit dem haus Akku nterstützt.
Haften tut hoffentlich die gleichnamige Versicherung.
Und wenn man der ein Papier präsentieren kann, das nachweist, daß die Anlage von einem Fachmann installiert wurde, hilft das schon weiter.
Oliver
Warum nicht? Hast du handfeste Argumente dagegen?
Ja - mein Bauchgefühl meint: Seinlassen ![]()
Wenn zudem die Energie teuer eingekauft werden muss - ..... gut für was ?
Dahinter steckt im PKW dann doch eine Inselanlage, mit gierigem WR bei hohem Standby-Verbrauch.
Wie ist das dann zB mit dem Erder, PEN usw ?
Was für eine Netzform - wie ist das mit FI oder FU ?
Du hast eine E-Installation. Der das gemacht hat ist verstorben. Versichert ist der nicht mehr. Da passiert nun was an deiner Anlage bzw. das ist so nicht zulässig. Und nun? Deine Versicherung zahlt nix, vielleicht aus Kulanz. Haftbar machen können die den Ausführenden nicht mehr. Da kann man nun lange klagen. Oder… und wegen dem blöden Oder….
NaJa, als erstes ist die Hürde der Anmeldung zu nehmen mit einem Elektriker.
Wenn die Bude dann in Flammen aufgeht folgt immer eine Brandursachenfeststellung … wenn dann soetwas wie auf dem Bild/die Überreste davon identifiziert werden, sagt der Elektriker nein das war Ich nicht und der Versicherungsnehmer ist ganz schnell im sinkenden Boot.
Man kann bei so manchem VDE-Empfehlungen entspannt sein, aber die Kabel/Steckerverteiler und CO auf dem Bild sind einfach technisch grenzwertig. Wenn die DC-Seite die selbe Qualität hat dann ist das nicht umbedingt beruhigend.
Ich bin ein Freund des DIY und bin “tolerant und elastisch”, aber manche Empfehlungen habe wirklich ihre Berechtigung.
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Für die paar Tage, wo man es braucht, fällt das nicht ins Gewicht. Also ich sehe da erstmal keinen Grund, warum V2L nicht funktionieren kann.
Hängt natürlich viel davon ab, wie man heizt. Wenn Heizstrom zugekauft werden muss, geht das ordentlich ins Geld. Wenn es nur normaler Haushaltsstrom ist mit vielleicht 5-7 kWh pro Tag für ein paar Tage im Winter, da sehe ich kein Problem.
Das lässt sich aber auch alles mal durchrechnen.
Ich würde das nicht “eins auswischen” nennen. Für mich ist das Emanzipation. Bisher hat sich der Netzbetreiber gedacht, er macht dem Kunden ein Angebot, das dieser nicht ablehnen kann. Darum kostet die Durchleitung einer kWh 10 ct, ein Netzanschluss mindestens 170 € im Jahr und ein Smartmeter bis zu 190 €, was mit Sicherheit auch billiger ginge.
Dank der neuen Technik ist der Netzbetreiber nun mit der Möglichkeit konfrontiert, dass er Kunden verlieren kann. Im besten Fall führt das dazu, dass er seinen Laden aufräumt, Arbeitsabläufe optimiert und günstigere Angebote macht.
Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht wirklich scharf darauf, mich vom Netz zu trennen. Aber die Verhandlungsmacht, von der ich eben gesprochen habe, bekomme ich nur, wenn ich auch bereit bin, diesen Schritt zu gehen.
Ich glaube nicht, daß bei den Netzbetreibern jetzt völlige Panik ausbricht. Denn die Möglichkeit, eine völlig autarke Insel ohne Komfortverlust zu bauen, bieten die allerwenigsten Gebäude. Das ganze dann noch bezahlbar ist gleich doppelt selten. Und im MFH ists sowieso völlig unmöglich.
Ob sich da jetzt im Netzgebiet 2 oder 4 Haushalte abkoppeln, kratzt den nicht die Bohne.
Oliver
Und marktwirtschaftlich denken und handeln müssen diese Betreiber ja ohnehin auch nicht.
Ich habe daran auch schon herum überlegt, allerdings eher theoretisch weil ich momentan kein starkes Motiv für Offgrid habe.
In Schweden habe ich eine Familie getroffen, die das gemacht haben. Allerdings neben viel PV auch mit Hilfe eines Diesels. Das finde ich in einem Land mit 100% CO2-freier Erzeugung etwas gefrevelt. Aber gut, das hat ja hier keiner vor. Allerdings wohnen wir hier im Schlaraffenland was Fixkosten betrifft. In Nordschweden drückt man um die 100€/Monat ab nur um am Netz zu hängen. Der Arbeitspreis ist freilich sehr viel geringer und die meisten haben dynamische Tarife.
Ok, ich schweife ab. Ich würde tatsächlich auch V2H über den CCS Anschluss nutzen. Zum einen habe ich die Infrastruktur dafür schon, zum anderen gibt es bei unserem Stamm-Rewe EnBW Charger. Also Abo über die 3 Wintermonate abschließen und neben Gurken noch Energie für 39 ct/kWh einkaufen gehen. Ein Argument dagegen: ein kalter Akku lädt nicht gern.
Viel fahren sollte man dann freilich auch nicht...
Ich bin dieses Jahr einen etwas anderen Weg gegangen, hab mir einen Tarif mit ca. 7,60€ Grundgebühr /m abgeschlossen. dafür aber mit 40ct/kWh-(15% am Ende des Jahres)
Durch die PV Anlage muss ich im Jahr nur ca 0,5kWh beziehen. Rechnerisch bin ich quasi Ofgrid, da durch die Abrechnung des Dienstwagens im Sommer sogar einwenig plus entsteht...
Also wenn es gesetzlich so bleibt, werde ich auf keinen Fall Ofgrid gehen.
Verstehe ich nicht. Du die Anlage bereits aufgebaut und fragst jetzt nach der Rechtmäßigkeit? Warum jetzt und nicht vor der Realisierung?
Derzeit betreibst Du keine Inselanlage, weil mit dem Netz des VNB verbunden. Insofern gibt es Möglichkeit 2 nicht, sondern nur Möglichkeit 1 und die komplette Trennung vom Netz.
Bei den Alternativen fehlt die Möglichkeit 4: Anlage so weiter betreiben wie sie ist, also nicht als Inselanlage und weiterhin unangemeldet. Mit dem Risiko, dass der Netzbetreiber Dich abmahnt bzw. verklagt. Wobei die Frage ist, ob er dazu ein Interesse hat, sofern Du nichts bzw. nur wenig einspeisen solltest. Sofern das mit dem Deye funktioniert. Solltest Du aber in der Mittagszeit eine Menge einspeisen, wird er ein Interesse haben, dass Du damit aufhörst, weil dies sein Netz destabilisieren könnte.