Lohnt sich ein Netzanschluss heutzutage noch?

Eben. Zu euch beiden.

Bei heise+ gibt es einen neuen Artikel zu genau dem Thema.

PV-Anlagenbesitzer beteiligen sich aufgrund ihres Eigenverbrauchs weniger stark an den Kosten des Netzerhalts, so die BNetzA-Argumentation. Die Behörde lotet daher aus, wie man Solar-Haushalte stärker in die Pflicht nehmen kann – etwa durch höhere Grundpreise beim Netzentgelt oder kapazitätsbasierte Entgelte.

Genau so würde ich das erwarten, wenn sich tatsächlich zunehmend Haushalte selbst versorgen. Man kann immer ein entsprechend neues Abrechnungs- oder Besteuerungsmodell erfinden.

Eben. Wie bei den E-Autos in Österreich. Einfache E-Autos nach Gewicht besteuern. Verbrenner können indes wiegen was sie wollen.

Aber ein Gutes hat es. Man überlegt den ganzen Krempel dann auch vom Netz zu nehmen. Dann belastet man es eben GAR NICHT mehr.

1 „Gefällt mir“

Ja darauf wird es irgendwann hinaus laufen und im Winter nagelt wieder der Verbrenner generator um Strom zu erzeugen oder es wird wieder fleisig Holz verfeuert

2 „Gefällt mir“

Ist ja letztendlich nichts Neues, bis Ende 2021 durfte man ja EEG-Umlage auch auf den eigenverbrauchten PV-Strom zahlen.

Spannend wird’s dann für die Insel-PVer.

Oliver

Mh, ne aber dann kann man auch nen Verbrenner-Auto fahren wenn man sowieso kaufen muss, und dann kann man mit Gas kochen anstatt über Strom und dann mit Gas oder fossil heizen weil….

Und das ist alles schade. Weil vom Potential her….

Und deswegen ist auch die saisonale Speicherung so wichtig. Wenn sie denn mal käme für privat. Wasserstoff als Picea-System, das war nichts.

Ich bin gespannt ab wann es eine solarflächensteuer für inselankagen geben wird :rofl:

Hi, bei so einer großen PV Anlage richtet man sich nach und nach das helle Halbjahr so ein, dass man möglichst viel verbrät; da kommen noch Heizstäbe in Warmwasserbehälter, Miner in den Keller, ein paar Split Klimas mit denen man in der Übergangszeit auch heizen kann,… und dann kommt der Winter und Du machst dann im Dezember/Janur nur 250 kWh pro Monat mit Deinen 16 kWh Speicher. Da wirst Du schnell auf mindestens das doppelte, eher das dreifache erweitern müssen um ohne Netzanschluss auszukommen, und selbst dann kann es zäh werden, wenn wie dieses Jahr auf den Modulen dauernd Schnee liegt…

1 „Gefällt mir“

Das ist doch jetzt schon so, dass PV Anlagen Besitzer, die sich grossteils selbst versorgen, immer mehr zur Kasse gebeten werden. Jetzt müssen schon 16 Euro "Grundgebühren " bezahlt werden, ohne dass man auch nur eine kWh Strom kauft.
Ich warte drauf, dass Fahrradfahrer an den sprit- und Tankstellenkosten beteiligt werden.

Alle bekommt man sowieso nicht, die nicht angemeldeten Anlagen sind erst Mal aussen vor.

Wenn das kommt, werden einige den Stromanschluss abmelden. Schon klar, @oliverso , du glaubst da nicht dran, dass das passiert.

Wenn man mit Gas kocht und ein kleinen Generator laufen lässt wird es gehen. Alleine mit Solarpanel lässt es sich nicht machen. Muss aber auch nicht. Holzweg ist das nicht, eher Holzheizung

Das wird kommen. Irgend automatische Auswertung, wer wie viel Solarpanel hat. Das geht erst Mal alles mit bot, da sitzt kein Mensch mehr. Die Beschwerden, die dann auflaufen, dass man gar keine Solarpanel hat, das kann auch ein bot abarbeiten. Es werden sich ja nicht viele beschweren, der bot kann das dann einfach raus nehmen.
Die Solarplatten haben unterschiedliche Ausrichtung, können aber nur gießkannenartig alle gleich "besteuert" werden, was ungerecht ist. Die Solarpanel auf nordeiste werden dann abgebaut werden.

Darum baue ich nur noch Fassaden und Zaun PV da können sie von oben nur das sehen was auf dem Dach ist und die fassade bzw Zeun bringt im winter zumindest soviel das ich den haus bedarf ohne Wärmepumope decken kann.

Es kann ja nur über eine m2 Steuer Solarpanel hinaus laufen, anders wäre es viel zu viel Aufwand. Man kann nicht bei jederm Wechselrichter ein extra stromzähler einbauen, um zu erfassen, was an Strom produziert wurde.
Ob diese Steuer rechtens sein wird, oder vom europäischen Gerichtshof einkassiert wird ?

Das ganze wird erst in paar Jahren kommen, bis dahin sind die meisten Anlagen amortisiert.

Im Ausbau eAuto Ladestellen liegt auch Potential. Wenn es viel eAutos und Ladestellen gibt, besteht die Möglichkeit, Strom über Autoakku ins Haus zu geben. Dann gibt es ne App. Leute mit eAuto die wenig fahren verdienen sich was zu wenn sie jemand in der Straße über den Winter helfen. Die App bringt die Leute zusammen.

Für eine PV?

Wir sind in D, du glaubst gar nicht, was da alles geht…

Oliver

1 „Gefällt mir“

Ja, du bist da aussen vor. Dich betrifft das nicht.

Und auch die meisten anderen nicht.

Oliver

Nein, für die Versrogung aus dem Netz. Und das sind die Kosten die auch in den Statistiken gern in der Gesamtbetrachtung untergehen weil die Meisten nur den Arbeitspreis zum Vergleich heranziehen. Je geringer jedoch der Bezug ist umso stärker hat der Grundpreis Einfluss auf den Brutto-Arbeitspreis. Es ist toll dass die Vergleichsportale und auch die Medien propagieren, dass der Strom mitlerweile wieder bei 28Cent angekommen sei - bei einem Jahresbezug von z.B. 1500kWh und einem Grundpreis von 16Euro/Monat kommt man damit aber auf einen Arbeitspreis von 40,8Cent. Es zählt, zumindest für mich, IMMER was unterm Strich bezahlt werden muss, nicht wie sich einzelne Posten verhalten und welche Statistik man damit schönrechnen kann.

Da irrst du gewaltig. Im Zeitalter von 4K oder 8K sieht die KI quasi aus dutzenden Metern Entfernung ganz genau was da so auf deinem Hof verbaut ist. Haben wir gerade erst bezüglich Katasteramt mitbekommen. Wir sollten angeblich nachvermessen lassen weil die KI per Luftbild größere Gebäudeflächen ermittelt hat als seinerzeit im Grundbuch bzw. im Flurstück eingezeichnet wurde. Die Dame vom Amt räumte dabei sogar ein, dass wir ein “Versuchsobjekt” der KI waren. Und wer sagt uns, dass die Behörden nicht auch liebend gern auf das Bildmaterial von Google-Streetview zugreifen um an mehr Informationen zu kommen ohne selbst raus fahren zu müssen.

Ich kann mit 24fach optischem Zoom auch die einzelnen Haare der Mähne jener Pferde zählen die auf der Weide in 300m Entfernung stehen :face_with_monocle: :grinning_face:

2 „Gefällt mir“

Stimme zu, mit Elektrizität Wärme zu erzeugen ist aufwändig- zumal in einer Jahreszeit, wo die Produktion sehr zäh verläuft, am Meisten davon benötigt wird.

Sprich, das Genannte ist dann zielführend: ein Mix aus Energieträgern wie Gas zum Kochen- der Installateur setzt Dir gerne eine Gassteckdose in der nähe des Kochfelds. Alternativ mit Gasflaschen, brauchst dann ca. alle 3-4 Monate eine neue.

Und heizen, wenn es nicht so sonnig ist wie dieses Jahr seit Ende Februar, dann mit Holz oder ÖL/Gas- am Besten im Tank, damit Du von der (unter dem Allgemeinbegriff) Politik (man kann es auch Mangelinszenierung nennen) unabhängiger bist.

Und ja, es ist möglich, dass es so laufen wird mit der Besteuerung. Schlussendlich geht es im See- und Handelsrecht, welches seit den 20ern des letzten Jahrhunderts aufgezogen wurde, ums Geschäft. Das Wichtigste ist dabei an Liquidität ersten Grades zu kommen, sprich direkt Giralgeld anzukassieren. Danach kommen dann Haftungszusagen per Unterschrift, womit dann Kredite gezogen werden können.

16 Euro Grundgebühr muß man aber schon absichtlich suchen…

Oliver

Bei einem Freund von mir gleiches Spiel, vor wenigen Wochen.

Gut möglich, dass es für PV auch irgendwann so läuft.

Keine Seltenheit ich bin seit 20 Jahren bei meinem versorger und bekomme seit dem 10 Jahr das ich länger dabei bin auff den Grundpreis 1% Rabatt das macht doch deutlich etwas aus, und sobalt ich über ie 6000kWh komme gilt ein anderer Messstellen Preis statt 60 € bisher dann 115€ das sind halt dann schon mal ne Verdoppelung des ganzen darum baue ich mein System auch so auf das eben diese grenzen eingehalten werden.

Naja wenn die KI das misst misst sie mist ich kann dir Sagen das die Module von oben nicht Sichtbar sind wenn sie an der Fassade sind ja Street View da sieht man einges aber nicht alles und wir werden sehen wohin die reise geht.