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Unsere Ost-West PV ohne Schneeräum-möglichkeit ist mit 26 kWh/kWp im Kernwinter 16% schlechter. Allerdings ganz im Süden und viel Schnee.
Hallo LichtQant,
ich habe 10KW Pv (Süd), 32KW Akku und eine 8KW Wärmepumpe. Aus meiner Sicht ist es nicht sinnvol mehr PV zu installieren. Ich zeichne alle 5 Minuten die Daten auf. Die 10 KW reichen dicke für meine Wärmepumpe wenn die Sonne scheint. Achtung! Leider haben wir aber zw. November und Februar sehr viele Tage ohne Sonne bzw. bewölkt. An bewölken Tagen hat man nur ca. 5 % der installierten Leistung (10KW PV→ 500W Einspeisung). Ausserdem sind die Hellstunden ebenfalls nr ca. 6 Std. Da macht eine vergrösserung aus meiner Sicht keinen Sinn. Wenn ich bei 20KW →1kw Einspeisung habe ergibt das ca. 3-4kw am Tag, für die Mehrkosten ist es nicht rentabel. Mein 32kw Akku hält ca. 1,5 Tage, das nützt aber auch nur, wenn am nächsten Tag die Sonne scheint, ohne Sonne ist er halt mehrere Tage leer. Im Frühjahr, Sommer und Herbst ist der Akku fast immer voll, da ist eine Verdopplung ebenfalls nicht hilfreich.
Meine Erkenntnis ist, wo keine Sonne ist, kann man auch mit der Vergrösserung der PV-Analge nicht erreichen.
Bei einer Ost/West-Anlage ist das Ergebniss nochmals ca. 50 % schlechter wegen des Sonnenstandes. Auf der unteren Grafik kann man sehr gut die Sonnentage erkennen (Einträge unter 0). Der Standort ist Heilbronn, das wäre auch noch wichtig.
es kommt besonders im Winter auf die Ausrichtung an. Die Theorie ausm pvgis (Bild) passt ganz brauchbar mit meiner Batteriefüllung zusammen. SO 75° einiges besser als SW 90°, aber da darf ich nich flacher werden wegen Vermieter
Natürlich sind 50-100kWh/kWp pro Monat nicht berauschend, aber bei weniger als 70° fehlt mir der Strom, wenn ich den am meisten brauche
genau, alles voll machen, ggf. im Sommer halt abreglen. Aber gerade in der Übergangszeit, wie gerade März/April/Mai heizt man oft noch und kann dir sagen, ab März bin ich zu 94% Autark. Das ganze mit 15kWp (süd) und 24kWh. Mit WP und BEV, wobei die WP 560kWh benötigt hatte.
Leider habe ich keine weiteren Flächen für PV, würde noch einen PV-Carport bauen wollen, aber Zuverlässige Tiefbauer zu finden ist schwierig.
sehe gerade, wenn ich meine PV Leistung verdoppeln würde, könnte ich theoretisch meinen Bedarf decken. Wo bekomme ich die Dachfläche her? Oder doch noch Rasen überdachen oder 10kWp Tracker.
nutze PVGIS, das ist schon gut, hast eh eine Streuung über die Jahre dabei, ggf. in Zukunft mehr Erträge, wer weiß.
Bei der Beispielanlage ist die Überlegung, für den Winter sehr stark auf Streulicht (ca 15 Grad, Flach) zu setzen, was auch übers Jahr noch einen guten Ertrag verspricht.
Nur ca. 10% der PV-Anlage sollen einen Winterwinkel von ca. 65° Grad Süd bekommen, der für den Rest des Jahres aber (relativ) ungeeignet ist.
Dafür hast du ja den Speicher und zudem sehr lange Tage.
Ich frage mich eher, wie du die 65° erreichen willst. Extra aufständern würde ich das ganze nicht sondern einfach nur an die Fassade hängen oder aufs Dach legen. Und wieso ~12,5kWp? Falls du auf die 25kWp Grenze anspielst, die gilt pro Anlage (= alles was innerhalb von 12 Kalendermonaten zugebaut wird, wird zu einer Anlage zusammengefasst. >12 Monate gilt je als eigene Anlage) und ist zudem hinfällig sobald in iMSys mit Steuerbox eingebaut wird.
Wie willst du die Produktion verheizen?
Die Produktion im Winter ist stark tagesabhängig. An einem Tag ist die PV quasi ein Komplettausfall und am nächsten limitiert die Speicherkapazität und Ladeleistung des Speichers weil mittags zuviel vom Dach kommt.
Bzw. was machst du an einem sonnigen Wintertag an dem von ~10-14:00 ~11kW vom Dach kommen und insgesamt ~60kWh erzeugt werden?
Ich würde das Thema mal weiter aufbohren:
Reichen dir die 12,5kWp wirklich um den 20kWh Speicher auszureizen?
Ich sehe da noch Potential abseits vom heizen.
Hier mal mein Jahresbezug bei 6kWp Balkonkraftwerk.Im Mai und August habe ich allerdings wochenlange Spitzen wo die 800 W vom Bkw nur minimal helfen. November bis Jänner kommen eh kaum mehr als 800 VA rein, also aufrüsten nutzt nix. Sommer Einspeisung kein Thema.
Würde ich so nicht sagen. Hier mal Produktion im Januar 2026 von 30 kWp Süd:
Was über den Strich von 90kWh geht sind ~100kWh. Da bleibt auch mit 20kWh Speicher an schönen Tagen noch einiges für Heizstäbe übrig. Aber das sollten schon 2x9kW sein, wenn in der Mittagsspitze bis zu 20kW vom Dach kommen.
Auf meine Nebelsuppenlage bezogen nutzt es nix. Ich bräuchte 35 kWp damit ich rechnerisch durch November Dezember komme. Die Sonne sehe ich erst wieder öfter im Jänner.
Was soll ich mit dem vielen Wegwerf Strom im Sommer wenn ich derzeit auch so bis auf wenige Mai und August Tage schön durch komme. Die erwa 1 kWh/Tag sind Spitzenstrom den das begrenzte BKW nicht liefern kann.
Wenn du sie nicht einspeisen kannst und wenn du sie nicht verwerten kannst, dann geht die Strahlung eben ins Nichts. Tut sie doch jetzt auch. Deswegen ist das die Rechenaufgabe, was kostet eine weitere Anlage nur für den Winter und was kann man dadurch einsparen?
Kann man mit dieser Einsparung den Netzanschluss abschaffen? Mit nem größeren Speicher? Oder einem Notstromaggregat? Oder einer anderen Heizung? Ist das dann besser, von etwas Anderem als Strom abhängig zu sein? Etc. pp. Das müssen wir uns alle fragen.
Für mich ist immer noch die Krux der fehlende saisonale Speicher für zu hause. Der Wirkungsgrad kann echt lausig sein. Strom - Was-auch-immer- Strom. Im Sommer kann man dann noch Strom KAUFEN. Und ihn dann speichern bei 20% Wirkungsgrad. Sommer 1000kWh rein, Winter 200kWh raus.
Aber dafür nutzt man dann eben das Netz. Die fehlenden kWh werden gekauft. Dafür im Sommer massiv zuviel. Trotzdem spart das noch. Manchmal rentiert es sich, manchmal nicht.
Und ja, ansich müssten wir dann alle PV-ler noch nen Pool für den Sommer kaufen. Und ne Schneekanone kaufen um den Strom los zu werden.
Mit 200 kWh Speicher komme ich im Winter eine Woche durch ![]()
Da müsste ich schon den Erdspeicher realisieren für den die 5 kWp vermutlich auch reichen.
Zum Heizsystem mit Strom, Daikin Ururu gibt es kaum eine sparsamer Alternative.
Es ging mir um die Relation.
Statt meiner Stromrechnung könnte ich mir jedes Monat etwa ein halbes Modul mit Montagematerial oder 1 kWh Speicher finanzieren. Die fehlenden 30 kWp würden erst mal etwa 70 Monate brauchen und der Speicher etwa 2 Jahre. Danach überlebt mich der Krempel relativ sicher und ich hab nix mehr davon.
So würfelt ein ehemaliger Kalkulant ![]()
Der TE wird aber wohl eher hoffen, dass Teile der Anlage bzw. Investion (z.b. Zählerschrank) bis zu 30 Jahre lang halten, während sich das ganze binnen 10 Jahren armortisiert.
Hybridwechselrichter und Speicher an sich werden vmtl. nicht lange überleben. Aber wenn die nach 10 Jahren defekt sind bleibt immer noch der komplette Rest der Installation der weiterverwendet werden kann und längst abbezahlt ist.
Interessant wird es, kommen die Module mit nahezu doppelten Wirkingsgrad.
Die Vorstellung, vorhandene PV x2
Da werden aus 25kWp spontan bei gleicher Fläche 50kWp
Wer eben noch um Autarkie bangte, weiß dann im Winter nicht mehr - wohin mit der "Scheiß Energie" und beheizt die Auffahrt........
Es ist ja noch so viel Luft nach oben
Der beheizt sie im Sommer. Im Winter reicht das vielleicht fürs Haus.
Im Sommer kannst du dann mit Tesla-Spulen Mussik im Garten machen.
Um 1000L Wasser um 1K zu erwärmen sind 1,163kWh fällig.
Wenn du also 2000L Pufferspeicher von 30°C auf 60°C erwärmen willst, sind ohne Verluste und ohne Wärmeabnahme ~70kWh notwendig.
Wer etwas Erfahrung hat, weiß, dass 2-3000L Puffer mit >70°C bei einem älteren Bau nicht allzu weit reichen. Glücklichweise liefert die PV am meisten wenn es richtig kalt ist (wie im Januar) weil es dann keine Nebelsuppe gibt, aber bei zweistelligen Minusgraden morgens und teils auch unter 0 tagsüber sind 100kWh Wärme auch nicht allzu viel.
Wer mag, kann mitmachen, was auswählen und kommentieren.
- Es rentieren sich zusätzliche Module für Winterstrom bei mir (z.B. Wechselrichterüberbelegung, ..)
- Innerhalb von 5 Jahren
- Innerhalb von 7 Jahren
- Innerhalb von 10 Jahren
- Innerhalb von 20 Jahren
- in mehr als 20 Jahren
Von oben 3. Post, meine Annahmen, geht danach noch weiter:
Annahme ist bei der bestehenden PV-Anlage
20 Jahre Lebenszeit mit je 1x Ersatz-WR und 1x Ersatzakku.
Also, dass die Bestandsanlage mindestens 20 Jahre laufen könnte. Deswegen auch keine weiteren Zusatzkosten außer den angenommenen.



