LLWP zum Zuheizen ohne App-Notwendigkeit: Empfehlungen gesucht

Hoi,

nachdem ich mich selber schon etwas informiert habe, brauche ich doch ein bisschen Unterstuetzung, von euch euch, die ihr so viel mehr Erfahrung und Ueberblick habt.

Mein Szenario: Ich habe einen Altbau aus den 60ern, unsaniert. Derzeit heize ich ausschliesslich mit Stueckholzeinzelfeuerstaetten. Die meisten wuerde meine Wohntemperatur als ziemlich kuehl bezeichnen, aber 18 Grad sind fuer mich in Ordnung.

Nun wuerde ich gerne mit einer LLWP zuheizen koennen. D.h. es reicht wenn ein Teil der Heizenergie ueber die LLWP kommt. Insbesondere geht es mir um Zeiten wo ich nicht da bin und folglich die Holzoefen aus sind, da sollte das Haus nicht komplett auskuehlen. In der Uebergangzeit, wo ich viel PV-Strom habe, die LLWP effizient ist und relativ wenig Waerme gebraucht wird, koennte ich komplett mit ihr statt mit Holz heizen. Im kaelteren Winter koennte sie etwas unterstuetzen.

Eingebaut werden soll sie in die Nordwand eines 35m2-Raumes, an den ein 35m2-Raum mit offener Tuer anschliesst. Wie gesagt werden beide Raeume mit Holz geheizt, so dass im Winter nur ein Zuheizen noetig ist. Daher denke ich, dass eine kleine 2,5 kW LLWP ausreichend und passend sein sollte. Da ich nur zuheize besser etwas zu klein als etwas zu gross. Was ist eure Einschaetzung dazu?

Sie wird nur zum Heizen genutzt werden.

Ich habe natuerlich die offensichtlichen Kriterien:

  • leise
  • energieeffizient
  • umweltschonendes Kaeltemittel
  • bezahlbar
  • evtl. Selbsteinbau

Darueber hinaus ist es mir besonders wichtig, dass keine App noetig ist. Am liebsten waeren mir Hardwareschalter am Innengeraet oder ein Steuerkaestchen per Kabel, also noch nicht mal eine Fernbedienung (die sowieso stets gesucht werden muss, Batterien braucht, usw.). Zum Konfigurieren, Steuern und zum Auslesen der Daten waere mir ein Webinterface am liebsten (per LAN oder WLAN). Modbus ginge auch, bloss halt keine App, kein Portal, und so Zeug. Dieses Kriterium ist mir wichtig, es findet sind aber leider kaum in den Modellbeschreibungen, darum brauche ich hierzu eure Hilfe.

Welche Modelle oder Hersteller sollte ich mir dazu anschauen? Welche kann ich vielleicht generell ausschliessen, weil dort alles nur per App laeuft.

Es waere super, wenn ihr mir die Hersteller- und Modelllandschaft ein bisschen strukturieren koenntet, damit ich mich besser zurecht finde. Zudem hilft es mir, wenn ihr meine Plaene mit euren Erfahrungen gegenprueft.

Ich würde - an deiner Stelle - eine 3,5kW Mono Split nehmen, denn die modulieren schon so weit runter, dass es kaum einen Unterschied macht zur 2,5kW bzgl. Mindestleistung. Ich denke aber, dass du da sehr schnell sehr begeistert sein könntest was den “Luxus” der vollautomatischen Heizungs / Kühlungsanlage und die dann in weiterer Folge ggfs. auch wenn es kälter ist zum heizen nutzen würdest. Denn wenn die läuft wenn du nicht im Haus bist und “warm macht” - wozu dann wenn du zurück kommst noch anheizen? Das würde dann doch nur unnötige Arbeit sein und vermutlich Wärme in der Nacht erzeugen - wo sie gar nicht mehr nötig ist.

Sieh dir doch mal mein Thema an:

Ich habe letztlich dann Daikin Perfera gekauft und bin sehr zufrieden.

Die scheinen in der Praxis sogar noch mehr “state of the art” zu sein - als ich vorher dachte. Die sind sehr effizient (A+++) haben alle Funktionen die man so braucht, funktionieren sehr gut und sind vor Allem auch sehr leise.

Das sind aber noch R32 Anlagen, bedeutet dann die Inbetriebnahme müsste einer mit Kältemittelschein machen. Aber da findest du ja in Kleinanzeigen für vergleichsweise kleines Geld Leute die das machen. Kannst du ja planen.

Ich “ticke” da ähnlich. Ich mag es einfach, wenn es “feste” Bedienelemente gibt. Unbedingt nötig sind die nicht, aber ich mag es einfach.

Bei den Daikin Perfera die ich nutze, ist W-Lan fix eingebaut. Eine Fernbedienung ist sowieso immer dabei. Wenn du die App nicht nutzen möchtest, wäre die Bedienung mit Fernbedienung auch “unproblematisch” :wink: Wenn man die App nutzt, ist es etwas unangenehm, weil die Fernbedienung davon nichts “weiß” und immer ihre eigenen, zu letzt aktiven Einstellungen sendet.

Speziell bei Daikin gibt es aber die Möglichkeit, Kabelfernbedienungen anzuschließen. Das war für mich auch einer der Gründe, Daikin zu kaufen. Das geht nämlich nur bei wenigen Herstellern.

Da gibt es Kabel bis 8m - da kannst du die Bedieneinheit montieren wo es praktisch ist.

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Ich würde wahrscheinlich auch Daikin empfehlen. Aber die Kabelfernbedienungen gibt es für viele Marken, z.b. auch Midea. Da gäbe es dann auch die Möglichkeit mit R290 Kältemittel.

Das ist tatsächlich bei all unseren Geräten so, und echt doof. Vor allem wenn man den Temperatursensor in der FB nutzen möchte. Der Tempsensor n der Kabelfernbedienung lässt sich ja leider nicht nutzen..

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Danke, ich wusste gar nicht - dass es die für Midea auch gibt. Aber jedenfalls denke ich eben nicht für alle… Die “großen” die ganze Gebäudelösungen anbieten wie Panasonic, Samsung, Mitsubishi usw. werden es sicher auch anbieten. Bei den ganzen “günstigen” Chinaanlagen wäre ich mir da nicht so sicher… Da wird Midea dann schon die Ausnahme sein und quasi eine “sehr hochwertige” China Anlage.

Ja, ist echt total daneben… Wo doch Bluetooth Fernbedienungen nun wirklich keine “große Sache” mehr sind seit JAHREN :see_no_evil_monkey:

Die Daikin Fernbedienung der Perfera ist ja sehr hochwertig, ich glaube es würde in der Produktion nicht mehr kosten, wenn die Bluetooth hätte…

Es scheitert wohl einfach nur an der einmaligen Entwicklung - aber die muss ja ohnehin irgendwann erfolgen?!? So gesehen ist es eigentlich dumm, wenn man es so lange aufschiebt… Spätestens wenn einer damit anfängt, müssen wohl die anderen irgendwann mitziehen. Aber vermutlich wird das sogar eher ein Chinese sein, der damit anfängt.

Welche Anlagen nutzt du?

Der Vorteil der Kabelfernbedienung ist eben, dass die immer 100% “synchron” ist mit der Anlage / App

(Leider habe ich bisher nicht rausfinden koennen, wie man mit einem Zitat antwortet, darum hier ohne.)

@redhot Danke fuer die ausfuehrlichen Informationen. Das hilft mir weiter.

Dass eine 3,5 kW-Anlage statt 2,5 kW sinnvoller zu sein scheint, habe ich inzwischen in einer FAQ hier auf der Seite auch schon gelesen. Das ueberzeugt mich.

Komplett sanieren will ich nicht. Ich heize auch sehr gerne mit Holz. Ich bekomme es quasi kostenlos (es ist finanziell klar die beste Option fuer mich) und ich arbeite auch gerne im Wald (damit vereinen sich hier Hobby und Heizen). Die LLWP soll fuer mich vor allem eine Sockeltemperatur sicherstellen koennen, wenn ich im Winter mal nicht da bin, damit ich nicht in einstellige Temperaturbereiche falle. :smiley: Ein zweites Heizsystem schafft auch Wahlmoeglichkeiten und Flexibilitaet, die ich gut finde. Wenn das gut klappt, dann werden vermutlich im anderen Stockwerk noch weitere LLWP folgen, aber mal sehen. Mir sagt zu, dass das inkrementell und minimalinvasiv moeglich ist.

Kabelfernbedienung hoert sich gut an. Das waere die richtige Option fuer mich.

Gibt es denn ueberhaupt Geraete mit Webinterface?

Welche Moeglichkeiten gibt es, um die Leistungsdaten automatisiert auszulesen (ohne App)?

Nur mal ergänzend auf die schnelle:

Baue so, dass du im Zweifel auch ohne das Holz beheizen kannst. Kostenloses Holz und Hobby schön und gut, aber ich verwette meine Schwiegermutter drauf, dass du in deiner Situation den Komfort und die Effizienz sehr schnell, sehr deutlich zu schätzen weißt :wink:

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Was meinst Du mit App? Eine Smartphoneapplikation oder jegliche Form von Digitalisierung? Oder nur die Ablehnung einer Cloud?

Mit einem lokalen SmartHome-System hat man viele Möglchkeiten kann aber auch tausende Stunden an Arbeit versenken. Jeder was er mag und braucht.

Für eine lokale Anzeige gibt es sicher etwas wie einem Zähler mit Display wo man draufschauen kann, wenn man das möchte. Sogar als Chinamoped:

Das ist ja auch völlig i.O.

Ich mache das - mit dem Pelletsofen - ja ähnlich. Wenn sich wer im WZ aufhält, dann ist der Pelletsofen einfach angenehm mit seiner Strahlungswärme und auch optisch schön mit dem sichtbaren Feuer. Gleichzeitig gibt es auch keine Luftbewegung.

Und was für mich auch ein wichtiger Punkt ist: Der heizt einfach “höher” weil der auch auch geringster Stufe schon große Heizleistung hat. Also wenn man es warm mag…

Die Klima kann das auch, aber da hat man einfach mehr “Bewusstsein” und denkt sich: 23° Raumtemperatur reichen ja wohl…

Hat eben immer alles Vorteile, aber auch Nachteile.

Das ist generell der Vorteil der LLWP - jede (Mono) Anlage ist ein geschlossenes System - wenn dann eine ausfällt laufen die anderen dennoch weiter…

Habe mal gegoogelt: Also die Daikin Onecta App kann man über Emu wohl auch am PC laufen lassen - wenn man will. Über ein “FAIKOUT” Modul kann man die Daikin aber auch auf anderem Wege in die Heimautomatisierung einbinden. Ich brauche das nicht, habe mich deshalb nicht näher damit beschäftigt. Es ist aber der selbe Anschluss, wie die Kabelfernbedienung.

Das meinte ich. Unnötig große Geräte einbauen ist sinnfrei - aber 3,5kW würde ich schon nehmen. Dann kommt es nat. auch noch darauf an - welche. “Nordic” Anlagen hätten zb. den Vorteil, auch bei vergleichsweie kleine Größe / Auslegung sehr viel Wärme produzieren zu können - was ggfs. bei tiefen Temperaturen und schlechter Isolierung nötig sein kann. Außerdem haben die eine Wannenheizung serienmäßig etc.

Mit App meine ich das was auf dem Smartphone laeuft. Sonstige proprietaeren Anwendungsprogramme stellen fuer mich ebenfalls grosse Huerden dar und will ich nicht haben.

Ich moechte direkt auf das System selbst zugreifen koennen, per Webinterface, Modbus oder anderen standardisierten, offenen Schnittstellen, die mit Standardsoftware nutzbar sind. Das ist das Ziel. Ggf. muss ich Kompromisse eingehen, aber mir ist die Robustheit, die Unabhaengigkeit, die dauerhafte Pflegbarkeit da einfach wichtig.

Den Stromverbrauch kann ich einfach messen, das ist nicht das Problem. Ich wuerde gerne auch die Arbeitszahl, die Aussen- und Innentemperatur und ggf. weitere Daten auslesen koennen. Welche Moeglichkeiten gibt es da? Welche Protokolle sprechen die Geraete selbst? Fuer Daikin scheint das mit dem Projekt Faikout abgedeckt zu werden. Gibt es das bei anderen Herstellern out of the box? Ich werde sowas ja brauchen, wenn ich die LLWP automatisiert von meinem Homeserver anschalten und regeln lassen will, bzw. wenn ich mir damit die Leistungsdaten und Temperaturen abseits vom reinen Stromverbrauch abrufen will. Modbus, HTTP, Json und Co. waere mir am liebsten, aber MQTT und Co. wird sich auch umsetzen lassen.

Ich haette also gerne sowohl eine Steuerung per Hardwareknoepfchen (Kabelfernbedienung) als auch per Computer (bei PV-Ueberschuss und so).

Wie sieht es bezueglich dieser Punkte bei weiteren Herstellern aus? Kann man da Tendenzen sagen?

3,5 kW ueberzeugt mich. Mehr Leistung werde ich fuer diese erste Anlage nicht einbauen. Erstmal Erfahrungen sammeln. In den Nebenraum koennte ich spaeter auch noch eine eigene LLWP einbauen, wenn ich nur damit heizen wollen wuerde.

Danke schonmal fuer die bisherige Hilfe. Die bringt mir richtig weiter. :slight_smile:

Schau mal bei protoart vorbei. Da gibt es was in Plug&Play und ohne Cloud für mehrere Marken.
Support vom Entwickler findest du bei tweakers.net im Forum.

Nett. und als "Paket" für aktuell 55€ gar nicht so teuer. Typisch Holländer, vernünftiger Webauftritt und optisch nette Weboberfläche. Da hat der Faikinentwickler obwohl 1:1 identische Hardware im Spiel ist, kein Händchen für, dafür OpenSource und mit Eigeninitiative wesentlich günstiger möglich.

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Ich glaube was du meinst, ist "ohne Cloud". Also lokale Datenverarbeitung, ohne externe Server in China etc.

Da würde ich dir Home Assistant empfehlen. Ist alles halb so wild vom Aufwand, und heute mit PV, EV, WP und x-fach IoT Geräten im Haus kommt man da ja fast nicht mehr dran vorbei..

Da wäre R290 natürlich ideal, und somit die Auswahl an Herstellern noch sehr überschaubar (Mitsubishi, Midea, Kältebringer). Zur Midea R290 gibts hier einen sehr langen Thread mit überwiegend positiven Erfahrungen.

Falls DIY in Erwägung gezogen wird, ist das natürlich auch ein Aspekt

Ich meine ohne etwas, das ein Smartphone benoetigt, da keines zur Verfuegung steht. Und eigentlich will ich auch generell nichts, wo ich darauf angewiesen bin, dass der Hersteller zukuenftig etwas bereitstellt, wie neue Versionen und Updates, damit das Programm auf den Betriebssystemen in zehn oder zwanzig Jahren auch noch laeuft. Oder Software, die nur auf Windows laeuft und lauter so Zeug. Alle benoetigte Software soll im Geraet selbst sein, mit standardisierten Schnittstellen nach aussen. Das ist fuer mich ein Auswahlkriterium.

Danke fuer den Hinweis auf die Hersteller. Das ist ein Ansatzpunkt fuer meine weitere Recherche.

Ob ich den Einbau selber machen will oder machen lasse, das will ich ganz am Ende entscheiden.

Schrecklich. Frage mich wirklich im Ernst, wie man sowas behaglich oder „in Ordnung“ finden kann.

Tja, jeder Jeck ist anders. Uns reicht das auch in den meisten Räumen. Gut, im Wohnzimmer sind es 20 Grad, da würden mir aber 18-19 auch reichen. Ich finde alles über 20 Grad unangenehm..

Für Home Assistant braucht man kein Smartphone, das kann man von jedem beliebigen Gerät, PC, Tablet o.ä. bedienen. Und in vielen Fällen ist es eben völlig offline und unabhängig vom Hersteller.

Das soll jetzt kein Vorwurf oder Ähnliches sein, aber meiner Erfahrung nach finden solche Temperaturen nur immer irgendwie Sparfüchse super angenehm. Vielleicht redet man sich das auch irgendwie ein

Mal als Beispiel: in der ASR A 3.5 ist als Mindesttemperatur in Büroräumen mit vorwiegend sitzender Tätigkeit 20 Grad angegeben, das wird ja wohl irgendwo ein Wert sein, der seinen Grund hat.

@Marl84 Mit meinen Holzoefen habe ich eine hohe Dynamik bei der Waermegestaltung, es ist damit problemlos moeglich, auch mal viel Waerme zu erzeugen. Es ist also nicht immer kuehl bei mir. Das meiste ist aber auch Gewoehnung. Die kuehle Jahreszeit zieht ja ueber mehrere Monate ein und Menschen sind physiologisch auch dafuer ausgelegt, mit mit verschiedenen Temperaturen klar zu kommen und sich anzupassen. (Du solltest mein Winterfell sehen! :smiley: ) Ich ziehe mir halt einfach eine Schicht mehr an. Aber eigentlich geht das alles am Thema vorbei und ist unerheblich. :wink: Reden wir lieber ueber LLWP.

@frankdrebin Ich weiss leider nicht genau was mit Home Assistant gemeint ist. Ist das ein bestimmtes Produkt eines Herstellers oder ein Standard oder einfach nur die Bezeichnung fuer die digitale Steuerung von Haushaltselektronik? Letzteres habe bzw. mache ich … nur halt selber geschrieben und auf Basis der Protokolle Modbus, HTTP, Json. Mir geht es nicht nur darum, dass es geht, sondern ich will verstehen, was genau passiert, wie es passiert, warum es passiert, wie es sich verhaelt, usw. Darum ist es mir wichtig, das selber einzurichten und zu programmieren und nicht einfach fertige Frameworks zusammenzustoepseln. Ich denke, mit diesem Wunsch, zu lernen und zu verstehen, bin ich hier in der passenden Community. :wink:

Home Assistant ist ein Open Source Projekt mit Fokus auf lokale Steuerung und Privatsphäre.

Meines läuft auf einem NAS, das ich sowieso als Netzwerkspeicher brauche. Man kann Home Assistant aber auch auf einem Raspberry Pi o.ä. betreiben.

Es gibt dazu eine grosse Community, die für quasi alle denkbaren Geräte Integrationen entwickelt.

Da kommt es wirklich viel darauf an. Erstmal ist es individuell, in dieser Hinsicht sind Menschen nunmal unterschiedlich. Dann lässt sich das auch in gewissen Grenzen trainieren. Gibt ja auch genügend Leute, die problemlos kalt duschen, was für mich z.B. eine Horrorvorstellung ist.

Und dann ist das wirklich sehr stark von der Art der Wärme abhängig. Ich hab diese Woche in einem großen Besprechungsraum gefroren, obwohl es dort immerhin noch 19 Grad waren und ich eher niedrige Temperaturen gewöhnt bin. In meinem Büro hingegen hatte ich nur 17 Grad, aber der Heizkörper strahlte mich bei 50 Grad Vorlauf an aus 1-2 m Entfernung. Das war wohlig warm.

So grundsätzlich muss man sagen, dass die Hersteller selbst sich keinerlei Mühe geben, solche Bedürfnisse zu bedienen. Ich kenne keinen Hersteller, der da irgendwas zur Verfügung stellt.

Alles, was es gibt, ist in der Regel in Opensource-Projekten entstanden. Und da muss man schauen, für welches System es die meisten Integrationen für unterschiedlichste Geräte gibt. HomeAssistent ist da m.W. ganz weit vorne dabei. Für FHEM gibts wohl auch einiges.

Nicht jede Integration funktioniert über eine lokale Schnittstelle, teils läuft die auch über die Hersteller-Cloud, da musst du schauen.

Hier im Forum haben viele Daikin Geräte und nutzen die Faikout-Lösung.