LLWP (Split Klima) für Hobbyraum / Keller gesucht - 99% zum heizen

Ich glaube nicht. Die Pro 3 EM messen mit Spulen (und können nicht schalten) - die Pro 4 PM können schalten und haben keine abgesetzt montierten Spulen zur Messung.

Habe ich im Blick, wäre kein Problem.

Ist kaum der Rede wert.

Schräg, dass du das anmerkst. Ich hatte exakt den selben Gedanken. Ich kam dann aber zum Schluss, dass es in diesem Fall ja im Grunde keinen Sinn macht - denn eine andere Anlage damit dann funktionsunfähig machen ergibt dann ja letztlich auch keinen Sinn. Mein Gedanke war, wenn es zb. kein passendes IG zum AG mehr gibt oder so. Aber egal wie, es würde dann wohl immer sinnvoller sein die defekte Anlage direkt komplett zu tauschen…

Was aber bzgl. Redundanz sehr wohl der Fall ist: Je mehr voneinander unabhängige Anlagen man hat, um so redundanter ist man… Wenn dann eine ausfällt, ist es nicht so schlimm.

Das ist gleichzeitig - für mich - auch der größte Pluspunkt bei dieser Art zu heizen: Man ist nicht abhängig von einem Einzelgerät (wie bei Öl,Gas,LWWP etc.) sondern produziert an vielen Punkten unabhängig voneinander Wärme. Wenn dann mal der Fall kommt, dass ein Gerät defekt ist (und der kommt ja ohnehin) - dann tauscht man es eben sobald es “passt”. Dann hat man keinerlei Zeitdruck, kann sich umsehen, kann etwas passendes zum guten Preis suchen.

Wenn man aber auf ein Einzelgerät angewiesen ist - selbst wenn es eine Wärmepumpe ist - dann steht man immer ein Stück weit mit dem Rücken an der Wand und ist auf den Hersteller angewiesen. Nur dort wird man i.d.R. dafür benötigte Ersatzteile erhalten (nat. auch bei shops - aber eben nur Originalteile) und sobald es der Hersteller nicht mehr für nötig hält Ersatzteile bereitzustellen - ist eben Ende…

Es gibt ja immer noch mehr Hersteller, und von diesen immer noch kürzere Modellzyklen usw. Auch die Verfügbarkeit der Ersatzteile wird sicherlich immer kürzer werden denke ich. Früher waren die Geräte aber oft so verbreitet, dass es noch sehr lange Zeit Ersatzteile gab. Ob das auch in Zukunft so sein wird?

Bei so Split Geräten tauscht man einfach diese Anlage komplett aus und gut. Was macht man schon für das Geld - wenn es um Reparaturen von Heizungsanlagen geht?

Beispiel: KV für neues Gebläse bei meiner Gasheizung € 1350.- (ohne etwaige weitere Teile / weitere AZ)

Also ein Teil tauschen = (mindestens) so viel bzw. schon mehr wie eine komplette 3,5kW Perfera.

So gesehen bietet diese Art der Beheizung eine Art “Freiheit” die man sonst ggfs. nicht hat…

Also je günstiger jede separate “Einheit” ist, um so “sicherer” ist man dahingehend :wink:

Habe dieses hier bestellt, aber noch nicht bekommen.

Kann 6 Kanäle. Kann auf 6x 1-phasen konfiguriert werden. Lokal ohne cloud. Gibt es als P und ohne.

https://www.amazon.de/-/en/gp/aw/d/B0FD9MQ8Z4?psc=1&ref=ppx_pop_mob_b_asin_title

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Schaltbar wollte ich nicht haben. Kann ja versehentlich passieren.

Danke, hatte ich auch schon mal gesehen.

Ich habe jetzt Shelly “Zeug” gekauft, weil ich annehme (hoffe?) das es dieses Zeug “länger” geben wird und das System somit funktionsfähig und immer erweiterbar bleibt. Ob es so kommt, wird sich zeigen…

Aber in der Praxis ist das Zeug schon unfassbar einfach zu bedienen und funktioniert großartig. Alleine wie einfach es sich einbinden lässt… Geht halt über cloud, aber damit kann ich leben.

Ja, aber was solls. Selbst wenn das mal passieren sollte, ist es halt wie ein Stromausfall.

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Kommt drauf an. Wenn bei uns im WZ die Anlage ausfällt, müssen wir schnell handeln. Wir können zwar noch halbwegs vom SZ zuheizen, aber das ist eher Notheizung.

In so einem Fall wäre es gut, einfach aus der Anlage z.B. vom Hobbyraum eine Platine oder Lüftermotor auszubauen und nach 4 Stunden hat man wieder Wärme dort, wo man sich am meisten aufhält. Hobbyraum kann warten.

Wobei wir uns das auch mal überlegt haben: Im Notfall könnten wir auch probemlos 4 Wochen mit Heizlüfter überbrücken. Wir haben ja unter 1000kWh Heizbedarf mit Split-Klima im Jahr. Das wären direkt elektrisch vielleicht 4500kWh. Selbst ein Jahr direktelektrisch würde 875 Euro zusätzlich kosten. Wenn einmal der Kundendienst bei einer LWWP kommt, sind die bestimmt auch weg.

Wo du jetzt eine Sorte Single-Split gleich 4 mal verbaut hast, könnte man sich durchaus noch überlegen, eine weitere als Ersatzteilspender in die Ecke zu stellen.

Refoss kenne ich gar nicht. Da bin ich mal gespannt, wie das im Vergleich zum Shelly funktioniert.

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Ich habe einen zweiten Sicherungskaster neu machen lassen. Direkt da wo der Anschluss vom Netzbetreiber ankommt. Da ist PV und EV-Laden mit dran.

Habe in dem Kasten hetzt eine 3-Phasen Untergruppe, an der all Wärme angeschlossen ist. (noch work in Progress). Da soll ein MID certifizierter 3-Phasen zählen den Gesamtverbrauch für Wärme protokollieren. Eastron

Dass jede Klimasplit noch einzel gemessen werden soll ist eher Spielerei und evt zum “Eintrimmen” sinnvoll. Ist also nicht superkritisch.

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Stimmt - gute Idee. So hatte ich das bisher nicht gesehen, ich hatte eher “ganzes IG tauschen” im Kopf. In dem Fall hast du natürlich völlig Recht - da könnte es schon sehr sinnvoll sein, wenn man identische Anlagen hat. Letztlich laufen die bei mir bisher einfach zu gut, als das ich andere nehmen würde.

Wobei das aber dann auch nur (sinnvoll) funktioniert, wenn man mit mehreren - voneinander unabhängigen - Anlagen arbeitet.

In dem Fall wäre es ggfs. wirklich kein großes Problem, in einem Raum mit Heizlüfter “nachzuhelfen” wenn dort mal die Slit nicht läuft. Denn bei offenen Türen heizen die anderen Anlagen ja ggfs. noch mit. Dann benötigt man halt in der Zeit den (zb.) 4x Strom wie die Split benötigen würde - da geht die Welt nicht unter.

Aber wenn man die selbe Situation mit Zentralheizung hat, dann müsst man ja plötzlich zb. 5-10 Heizlüfter durchlaufen lassen. Das geht dann schon ins Geld. Außerdem müsste man die Dinger erstmal beschaffen, wenn die Heizung am Abend bei -15° AT ausfällt auch schon mal problematisch.

Aber das größte Problem ist eben die daraus resultierende “Notsituation” - man muss sofort handeln. Und dann muss man eben bezahlen, egal was es kostet… Wer im Winter bei sehr tiefen Temperaturen ohne Heizung ist - wird nicht anfangen zu “feilschen” :wink:

Das sagst du mir jetzt :thinking: Aber den Gedanken hatte ich wirklich auch schon, ist halt die Frage, ob es wirklich Sinn macht. Denn wenn man sich “für die Zukunft” eine gesamte neue Anlage “auf Lager” legt und von dieser irgendwann dann zb. das IG oder AG verwendet, dann ist die nicht mehr komplett. Dann müsste man das Teil was übrig bleibt quasi auch bis in alle Ewigkeit “aufbewahren”. Da erscheint es mir sinnvoller, in so einem Fall dann direkt eine komplett neue Anlage zu kaufen. Für den “Ersatzelektronik” Fall wäre dann ja eh die “Hobbyraumanlage” greifbar - wäre dann quasi egal ob man das Teil von da rausnimmt oder von der neuen Anlage.

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Halte ich für totalen Quatsch.

Na gut, man müsste das auch nicht in die Ecke stellen - das geht ja auch nicht überall. Man könnte es auch dort lagern, wo es eben Platz hat :rofl:

Bitte formuliere das weniger provokativ und erkläre warum

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Ich halte es für unsinnig ein komplett neuwertiges Gerät für den seltenen Fall dass man mal ein 1,50€ Ersatzteil benötigt sich irgendwohin zu stellen.

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So, die weiteren Geräte wurden geliefert und laufen einwandfrei.

Das war dann letztlich ein wenig mehr Arbeit. Ich musste dafür Kernbohrungen in die Betonwände erstellen. Da ich davon ausging, dass ich für 2 Kernbohrungen wohl auch min. € 300.- aber eher € 500.- bezahlen würde, habe ich mir kurzerhand eine Maschine dafür angeschafft.

Erscheint mir dann als nachhaltiger und war bedeutend günstiger;)

Waren dann 3 Mauerdurchbrüche statt einem, weil sich die Montage an der Aussenmauer nicht geeignet hat.

Letztlich zweifellos ein nicht nötiger Luxus und ein wenig überdimensioniert… Aber da dort voraussichtlich nur bedarfsweite geheizt wird, ist es extrem angenehm wenn man sehr schnell den Raum von zb. 10° auf Wohlfühltemperatur hat;) Das kann der vorhandene Heizkörper nicht so schnell leisten, auch wenn der ebenso relativ schnell heizt. Außerdem ist das Innengerät direkt gegenüber der Werkbank - man ist direkt ab Start also in der warmen Luft.

Das funktioniert in der Praxis sogar noch deutlich besser, als gedacht.

Tatsächlich bläst die Anlage so perfekt aus dem Raum raus, dass sich als Ergebnis beinahe völlig identische Temperaturen im Büro (wo die Anlage ist), Flur und Abstellraum ergeben. (Wenn alle Türen offen sind) Im WC falls Tür offen ein wenig kühler, weil das schon vorher “abzweigt” während der Abstellraum am Ende ist und somit offenbar mehr abbekommt.

Also grundsätzlich kann das mitheizen anderer Räume sehr gut funktionieren, wenn man sich an bestimmte Sachen hält. Da dieser Raum im Sommer sehr heiß werden kann, “sitzt” die Anlage dort zum kühlen perfekt;)

Die Aussengeräte stören auch nicht an dem Platz, ich bin froh keine Multisplit gekauft zu haben. Wobei ich wohl dennoch tw. Multisplitt gekauft hätte - wenn die nicht so unverhältnismäßig teuer wären (zb. im Keller)

Soweit bin ich sehr zufrieden, die Geräte laufen exakt so wie ich angenommen hatte.

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Du bist zu beneiden, bei uns im umgedämmten Altbau, ist es im WZ 19 Grad, in Küche und Bad, über Flur angrenzend, sinds nur noch 13 Grad. Würde wir die Tür ständig offen lassen, wären es vielleicht 14-15 Grad. Aber Tür offen geht bei bedarfsweisem Heizen nicht, weil es dann kalt ins WZ rein zieht.

Also ungeheizt wäre das hier nicht anders bzw. ist nicht anders. Aber mein Gedanke war eben, dass es ev. sinnvoll sein kann diese Anlage einfach auf “Sparflamme” durchlaufen zu lassen - damit die den eigentlich ungeheizten Bereich dann eben gering heizt. Das Büro dann wenn genutzt voll beheizt und im Sommer kühlt. Somit dann ein Mehrfachnutzen, damit das IG nicht “nur” den einen Raum bedient.

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