LiFePo4 Akku für Elektro Dreirad bauen. 72V 88Ah als Ersatz für Bleiakkus.

Ich plane als Anfänger mir einen Akku zu bauen.

Ich möchte 24 dieser Zellen verwenden.

Im Moment habe ich einen 72V 60Ah Blei Akku in meinem Tuktuk der langsam den Abgang macht und die für die 6 Bleiakkus auch 800€ haben wollen.

Ich möchte auch durch den Umbau etwas mehr Reichweite bekommen, im Moment schaffe ich gerade so 30 km und früher mal 40 km.

Da ich aber kein Auto habe und auch ab und zu 50 km fahren muss helfe ich mir in dem ich einen Stromerzeuger auf die Ladefläche stelle und während dem fahren über das Ladegerät lade, das ist natürlich sinnfrei ein E Fahrzeug mit einem Benzinmotor zu laden, zumal ich Zuhause kostenlos vom Dach laden kann.

Der Controller hat 55A Ausgangsleistung und der Motor 3700W.

Als Ersatz sollte doch der Akku passen,

CALB L148F88A Prismatic 88Ah - LiFePO4 - 3.2V B-grade

mit 24 Zellen in Serie, oder nicht?

Wenn ihr natürlich was günstigeres für die Reichweite habt, gerne, aber ich möchte wenn möglich in der EU kaufen und nur im Notfall oder wenn ich wirklich sparen kann auf AliExpress kaufen.

Mein Problem ist was nehme ich für ein BMS, da werde ich im Moment noch erschlagen von dem ganzen Angebot, gibt es von euch da einen Tipp?

Vielen Dank schon mal.

Ich plane nun das selbe. Hast du den Umbau gemacht und Erfahrungswerte dazu?

Also ein JBD BMS kann maximal 21s weis ich sicher 22S weis ich nicht genau?
Eventuell wäre hier die Frage warum nicht 2 12S Akkus bauen? und diese in Serie aber hier muss man darauf achten das die BMS dann serielle verschaltung abkönnen.
Ich würde nach möglichkeit den maximalen raum Ausnutzen gerade für die AH Leistung denn das ergibt ja dann auch die hohe Reichweite.

Hab gerade nach gesehen JK BMS können 24s also genau was du brauchst. Zellen warum nicht EVE Zellen die gibt es in verschiedenen Formen anschlussmöglichkeiten.

Ich habe mittlerweile schon weit über 100 dieser Akkus für diese Fahrzeuge gebaut.

In 60V als 20S und in 72V als 24S Akkus.

Mittlerweile auch einige in 24V als 8S für Seniorenmobile.

Allerdings verbaue ich nur noch JK BMS, hatte mal 2 Daly BMS verbaut aber die machen nur Probleme weil du sie nicht aus dem sleep Modus bekommst weil die Fahrzeuge bei Zündung an keinen Strom aus dem Akku abrufen und das Daly BMS die Stromabnahme braucht um aufzuwecken.

Bei JK BMS gibt es dieses Problem nicht.

Deswegen würde ich sagen, ja ich habe Erfahrung.:wink:

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cool. wie viel Ah bekommt man in das Batteriefach maximal rein? Kumpel von mir hat ein 3rad transporter als Camper, macht riesige Touren damit. 3 Panels am Dach zum auseinanderfalten iwie der braucht kaum nachladen

Das kommt auf das Fahrzeug an.

Beim Volta VT5 bekommst du 72V/105Ah als 24S rein, damit hat man eine Reichweite von 100-130km.

Cargo Runner BIG usw. gegen überall problemlos die 105Ah Zellen rein.

In den Geco Heavy Truck bekommt man auch problemlos einen 60V 20S mit 340Ah rein, aber ich baue da eigentlich auch immer nur 105Ah rein, dann hat der eine Reichweite mit den 105Ah von 60-80km.

In die Seniorenmobile baue ich immer bei 24V 8S die 32Ah Zellen und nehme die doppelt so daß ich 64Ah habe, dann ist die Reichweite je nach Fahrzeug 30-70km.

Das hat den Grund für die kleinen 32Ah Zellen ist das uch dann die Akkukisten auf dem normalen 3D Drucker drucken kann.

Bei den Elektrodreirädern habe ich in jetzt 7 Jahre wo ich die fahre und auch mittlerweile virje im Bekanntenkreis die Erfahrung gemacht das ungefähr 50km Reichweite eigentlich vollkommen ausreichend sind für 99% der Nutzer, denn wer mehr wie 50km am Stück fährt der wird auf Dauer mit diesen Fahrzeugen eh nicht glücklich.

Dazu kommt das die 105er Zellen bei Nkon ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis haben, die Kosten immer so zwischen 25-29€ und wenn man über 200Ah geht saust der Preis direkt richtig hoch. Dann investiert man besser in ein etwas größeres Ladegerät, ich verbaue immer wasserdichte Ladegeräte mit 15A, damit kann man wirklich gut und zügig laden wenn man wirklich mal weiter fahren will.

Solarzellen hatte ich vor 7 Jahren schon getestet, genauso wie viele andere auch aber das ist eigendlich sinnlos, gerade wo ich wohne, ich fahre und parke praktisch immer irgendwo im Wald oder im Schatten von Häusern. Deswegen habe ich due Module vom Fahrzeug wieder runter gemacht und habe sie als Balkonkraftwerk auf die Garage gest

ellt, so liefern sie immer Strom für mein Haus und wenn ich lade kommt der Strom dann auch zu 100% von den Modulen. Dazu habe ich aber noch ein Solarladeregler zusätzlich als Notlösung um bei Stromausfall alle meine Fahrzeuge ausschließlich mit PV laden zu können.

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Ich muss mein Kumpel mal fragen was er da drin hat. Jedenfalls ist sein 3wheeler lang genug als camper. Ich weiß, daß er >200km weit kommt und zamgeklappt halt immer noch ein 600W Panel unterwegs nachlädt beim fahren. Aufgeklapt siehts auf seinen Bildern so ähnlich aus wie 2 Vordächer wenn er anhält

Leider wohnt der so 600km weg von mir, ich würd mir das Ding gernmal live anschaun

Ich fahre Volta VT5 und Geco Heavy Truck.

Das ist der Geco Heavy Truck, das ist im Moment bei den Lastendreirädern das beste was es im Moment gibt.

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Das sind meine Volta VT5, sind gut und günstig und machen auch Spaß.

Wenn du Interesse hast du so etwas anzuschauen, ich wohne PLZ 35708.

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Witziger Name für so ein Dreirad :wink:

Die Dinger sind ja unglaublich teuer, € 6.000.- Startpreis und gar € 11.000.- mit den LiFePo4 ab Werk (!)

Wo ist da die "Marktlücke" , dass sich sowas verkauft für das Geld?

Ich sag es mal so, wer einen Lifepo4 Akku in Deutschland kauft ist selber schuld.

Die Dreiräder beginnen bei 1300€ und nach oben offen, es ist also für jeden was preislich dabei.

Die Marktlücke ist ganz einfach, alle die sich diese Fahrzeuge kaufen schaffen ihr Auto ab. Ich habe seit 7 Jahren kein Auto mehr und fahre im Grunde das ganze Jahr für 33€ Versicherung.

Das bisschen Strom kommt fast ausschließlich vom Balkonkraftwerk.

Der Verbrauch ist ungefähr 5-7kwh auf 100km.

Billiger fahren geht nur noch mit dem Fahrrad.

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Ok, das ist dann natürlich eine super Sache. Ist halt nur praktikabel, wenn man nur im sehr nahen Umkreis unterwegs ist? Mit sowas fährt doch niemand freiwillig weitere Strecken?

Und im Winter ist das wohl auch nicht wirklich einsetzbar? Haben die Dinger überhaupt Heizung? (Also Klima wohl nicht - was bei dem mit Vollkabine wohl auch "abenteuerlich" sein kann bei Temperaturen wie sie derzeit herrschen.)

Zumindest "in den Bergen" kann ich mir sowas als Autoersatz fürs ganze Jahr überhaupt nicht vorstellen, im Flachland wenn man in der Stadt wohnt oder nur im Dorf und näheren Umkreis wohnt wohl eher.

Die billigsten (echten) Elektroauto sind mit zb. Dacia Spring ja mittlerweile auch erschwinglich geworden.

Ich wohne im bergigen Westerwald und fahre den Winter auch durch, außer bei geschlossener Schneedecke dann bleibt es stehen.

Früher als ich noch Winterdienst gefahren bin mußte ich auch im Schnee fahren, ging auch problemlos, hatte sogar für hinten Schneeketten.

Winterreifen gibt es auch und die sind sogar sehr gut, man muss nur etwas Gewicht auf die Achse legen damit man Druck auf den Boden bekommt, denn die Fahrzeuge haben ja im Leerzustand kein Gewicht, die wiegen ja nur um die 250-300kg leer.

Natürlich ist das nur etwas für die Nähe ich dagegen mal bis 20-30km Umkreis.

Die mit geschlossener Kabine haben alle eine Heizung drin aber blöderweise elektrisch, deswegen bauen wir uns eigentlich alle eine billige China Standheizung für 70€ mit Diesel rein, die 2kw Standheizung bringt die Hütte problemlos auf 30° und hat einen ganz geringen Verbrauch von um die 120ml Diesel pro Stunde.

Klimaanlage braucht man nicht, selbst die Kabine fährt sich jetzt bei 35° noch sehr angenehm weil der Fahrtwind die kleine Kabine in einer Minute durchlüftet hat, wobei sich auch einige schon kleine Klimaanlagen eingebaut haben.

Aber ich lege mehr Wert auf praktischen Nutzen, ich habe elektrische Seilwinde und Blitzlichter verbaut weil ich oft Nachts zu Wildunfällen muss.

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Wieviel dürfen dciese fahrzeuge zuladen?? ich frag für nen Freund der naja 2 Personen gewicht hat.

Das kommt auf das Fahrzeug und die Akkus an, das geht von ca. 200kg bis 500kg.

Bei dem grünen wiegen die Bleiakkus alleine 175kg, baut man einen Lifepo4 Akku rein wiegt der keine 50kg und damit erhöht sich die Zuladung sofort um gute 125kg.

Der grüne hat mit Lifepo4 eine Zuladung von ca. 450kg und die roten ca. 350kg.

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Als Beispiel die 4-rädige 2-sitzige Variante meines Bruders:

Leergewicht ohne Batterie: 369 kg
Leergewicht mit Batterie + 2 Personen: 595 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 895 kg

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vielen Dank für die infos

Wow, hart im nehmen :wink:

Das wäre nix für mich, ich kaufe mir aber auch grundsätzlich schon immer nur Allradfahrzeuge. Mit Standheizung und guten Reifen auf beiden Achsen ist das schon angenehm im Winter.

Hier in AT war es mal vor langer Zeit so, dass die ganzen Alki wenn sie Führerscheinentzug hatten mit so Mofaautos unterwegs waren... Vermutlich wurde dann mal das Gesetz geändert, denn die waren dann plötzlich alle verschwunden.

Das war tw. echt gefährlich, weil die Leute wenn sie nicht aufgepasst haben nicht mit soetwas langsamen gerechnet hatten und oftmals fast hinten drauf gefahren sind... (Wenn überholen wg. Gegenverkehr nicht ging). Hat man dann tw. sehen können, wie die beinahe Vollbremsungen machen mussten :see_no_evil_monkey:

Fahrzeuge zum "entschleunigen" :grin:

Eben den Bericht von Thomas hier gefunden, mit Bild, wofür so ein Auto im DIYler Bereich so richtig gut ist: eAutos im Forum? - #335 von thomas1975

Ich finde solche Fahrzeuge, die Platz und Resourcen schonend als echte Nutzfahrzeuge gebaut sind, richtig gut. Auch für ältere Menschen können solche passend motorisierte Fahrzeuge sehr sinnvoll sein. Ein 94 jähriger alleinstehender Nachbar von uns ist mit seinem Auto und entsprechenden Schrammen inzwischen echt ein Sicherheitsrisiko vor allem für Leute ohne Blechkiste und Airbag, aber ich kann ihn auch verstehen, daß er so mobilitätseingeschränkt wie er inzwischen ist, da nicht drauf verzichten mag. Hätte ich mit insbesondere meiner Sammlung an Rädern noch Platz in der Garage, würde ich mir vielleicht auch so einen schnuggeligen gebrauchten e-Pritschenwagen zulegen für Strecken/Besorgungen wo ich mit meinem Muskelmotor Lastenrad an die Grenzen komme - auch wenn die Vernunft sagt, Du hast es nur nen Kilometer zur nächsten Carsharing Station ...

Ich sage immer wenn mich jemand um Rat fragt es sind Fahrzeuge für um den Kirchturm rum, sprich kleine Wege im und um den Wohnort.

Ich wohne wue die meisten Nutzer die solche Fahrzeuge fahren auf dem Dorf und ich fahre damit Holz holen, Müll auf die Deponie oder sonstige Transporte.

Sie sind einfach praktisch wenn man sie dafür nützt wofür sie da sind.

Ich würde mir nie so ein Fahrzeug kaufen wenn ich in der Stadt wohnen würde und nur Schnellstraßen um mich rum hätte, hier am Dorf fährt man meist Feld und Waldwege unser kleine Nebenstraßen.

Aber für ältere Menschen sind dze Fahrzeuge meiner Meinung nach nichts, sie lassen sich schon etwas schwer lenken und überhaupt bewegen, dazu kommt das die Federung aus Blattfedern besteht und man schon vorausschauend fahren muss, man bekommt jedes Schlagloch direkt auf der Sitzbank mitgeteilt.