Rittal AX 1037.000, Federn hab ich irgendwo hier aus dem Forum, finds aber nicht mehr.
Kann man auch viel einfacher Flexibilität rein bringen (wenn man will):
Im Aquarien-Bedarf (z.B. bei Hornbach in der Haustiereabteilung), bekommt man schwarze Schaumstoffmatten.
Die sind aus sehr feinporigem Schaumstoff, was ihn sehr Druckbeständig aber eben auch flexibel macht. Das ist gedacht um das unter Aquarien zu packen (die ziemlich viel wiegen), auch als Rutschschutz, aber eben auch um Unegebenheiten der Stellfläche auszugleichen.
Das Zeug ist super für den Zweck. Und so eine in etwa DIN A2 Fläche an 5mm dickem Material kostet da irgendwie um die 8 Euro.
Das kann man dann vorn und hinten dazwischen packen und fertig ist die Maifeier...
Andererseits kann man sie auch einfach voll laden, verspannen und gut ist.
Okay, das war aus der knappen Antwort halt nicht ersichtlich.
Die Aussage "bei nur 100A" ist gefährlich. 100A bei 50V ist schon ne Menge Energie. Wenn die Pole nicht 100% anliegen oder einen hohen Übergangswiderstand haben, dann wird das ordentlich heiß!
Ein Kollege hatte mal davon erzählt, wie sie Anfangs die Stecker nur gecrimpt haben. Später stellte sich heraus, mechanisch super, elektrisch naja. (Ging auch um etwas mehr Energie).
Also wurden später die Stecker gecrimpt und anschließend verlötet. => Mechanisch und Elektrisch tauglich.
LÖTEN? Ich habe in der Ausbildung gelernt, dass man never ever so etwas löten darf. Denn falls es warm wird, schmilzt das Lot und macht einen Kurzschluss.
Naja, Lötzinn schmilzt im Schnitt bei ~220 Grad Celcius (Bleifrei).
Wenn die Verbindung so heiß wird, na dann Prost Mahlzeit.
Nur mal zur Info:
Eine ordentliche Crimpung, man spricht dann auch von der gasdichten Crimpung, ist das beste was man machen kann. Da ist Löten unnötig, ggf. sogar schädlich und würde auch nicht einmal etwas bringen.
Bei einer ordentlichen Crimpung kommt es zu einer Kaltverschweißung der Metalle. Das ist nicht nur einfach ein Zusammenpressen und Halt durch Friktion.
Crimpanschlüsse für Hochstromanwendungen sind eigentlich immer so ausgelegt, dass sie Kaltverschweißung erlauben. So wie bei den Röhrenkabelschuhen, wie sie standardmäßig z.B. von Klauke für die hier relevanten Batterieverbindungen genutzt werden.
Das setzt natürlich ein korrektes Crimpwerkzeug voraus. Am Ende ist das "Gütesiegel" dann, dass beim Versuch die Crimpung auseinander zu ziehen, es nicht vorkommen darf, dass der Leiter sich aus der Crimpverbindung heraus zieht. Der Leiter muss eher abreißen, als das er sich da löst.
Ist das erreicht, ist der Leiter optimal verbunden. Ein Löten bringt dann überhaupt nichts mehr. Es sollten dann nicht einmal überhaupt noch Kapilarkanäle in der Crimpung existieren, in die sich Zinn überhaupt hinein ziehen könnte.
Muss man also Hochstromleitungen zusätzlich verlöten, wurden entweder die falschen Crimpkontakte gewählt oder es wurde ein ungeeignetes Crimpwerkzeug verwendet.
Wissen tatsächlich sehr viele nicht. Die meinen da wird nur zusammenrequetscht, nach dem Prinzip Lüsterklemme. Die fangen dann an solche Kabelschuhe mit Zangen oder Schraubstöcken zu "crimpen". Was natürlich völliger Blödsinn ist.
Im Nachbarforum gabs auch mal so ein Held, der hat die billigen blechkabelschuhe mit der Beiszange zu gequetscht.
Gasdichtes Crimpen ist wirklich gut. Alle Hochstromanlagen in Schaltanlagen werden so gebaut.
Alles schön und gut, aber das fällt auch dann unter DIY....
Ich denke mit bezahlbaren Mitteln zu crimpen und wenn möglich zu verlöten ist das beste was man im DIY Sektor machen kann.
Es sei denn man will für einen einmaligen Gebrauch sicherlich sehr teures Crimp-Werkzeug kaufen...
Schuster bleibt bei euren Leisten!
Also mit den hydraulischen China-Pressen, Kostenpunkt um die 40-50 Euro, habe ich selber mal geprüft wie gut das hält.
Ich habe eine Werkstattpresse, die ich dafür zweckentfremden konnte. Bei 5 Pressungen (Schuhe an beiden Enden) ist bei einer mit einem Knall irgendwann der Leite aus dem Kabelschuh herausgerissen, bei den 4 anderen hat es die Öse der Kabelschuhe auseinander gerissen, mit der ich sie fixiert hatte - die Crimpung war unberührt.
Das ist zwar noch lange nicht Gasdicht, das hat noch einmal höhere Anforderungen, aber zumindest zeigt es, dass da ganz offensichtlich zumindest teilweise Kaltverschweißung im Spiel war. Damit hat man eine Verbindungsgüte, wo Löten keinen Mehrwert mehr bringt.
Aber ja, wenn man da keine Erfahrung hat, mag das am Ende die sichere Methode sein. Allerdings ist es auch kein Kindergeburtstag, mal z.B. ein 50mm² mal eben zu löten. Da braucht es ja auch eher den Lötkolben aus dem Dachdeckerbedarf, den ja auch nicht jeder hat. Ich habe es zwar noch nie probiert, aber ich denke meine 80 Watt Lötstation wird es wohl wahrscheinlich nicht packen.
Am Ende ist also beides nicht unbedingt einfach.
Da braucht es ja auch eher den Lötkolben aus dem Dachdeckerbedarf, den ja auch nicht jeder hat. Ich habe es zwar noch nie probiert, aber ich denke meine 80 Watt Lötstation wird es wohl wahrscheinlich nicht packen.Schwanenhalsfeuerzeug oder Lötlampe haben ausreichend Schub ;-)
Am Ende ist also beides nicht unbedingt einfach.
Sehr... ähm... rudimentäre Methode :lol:
Passende Kabelschuhe und passendes Crimpwerkzeug ist die Vorraussetzung, Löten ist da nicht mein Favorit.
Baue gerade Akku 3-5 der 6. ist schon bestellt. ![]()
Gruß Silv
Passende Kabelschuhe und passendes Crimpwerkzeug ist die Vorraussetzung, Löten ist da nicht mein Favorit.Aber damit wird es nicht Gasdicht wie hier beschrieben wird. Mit dem Werkzeug denke ich ist ein Crimp für unsere Zwecke schon ok.
Baue gerade Akku 3-5 der 6. ist schon bestellt. 🤪
Gruß Silv
Das i-Tüpfelchen im machbaren Bereich wäre dann verlöten.
Nicht ohne weiteres machbar ist sicherlich das beste ein gasdichter Crimp.
Sehr... ähm... rudimentäre Methode :lol:Nein, zielführend und pragmatisch.
Ich glaube nicht, dass die Zellen mit den Federn gepresst werden, ich würde eher sagen, die sind mit Gewindestäben verpresst ( Solldruck 200Kg)meine in ner Rittalkiste.Hast Du dazu mehr Infos? Finde das verspannen mit den Federn auch sehr interessant!
Hallo, kann mir jemand einen NH Trenner empfehlen?
Bin Grade dabei MP2 5000 mit EVE280K zu bauen.
Würde die Akkus gerne trennen können zur Wartung.
NH Trenner soll auf eien Platte geschraubt werden.
Gibt es besondere Sicherungen? DC.
NH00 geht nur bis 160A - sollte aber reichen, da ich nicht Volllast fahren will.
wassen dat für ne Seite? Mein Vierenscanner läuft Amok!
@silvio ich hab mal ne ganz blöde Frage: Wie bekamst du den Akku am Ende da rein gehoben? Ich möchte ziemlich das gleiche bauen und habe auch 16 Zellen. Ist es zu Zweit noch handelbar oder hast du dir mit irgendeiner Vorrichtung geholfen?
@tobias-meier wenn ich das regal sehen, wird mir Angst und Bange... diese dünnen Regalsteben halten nix aus, habe so ein Regal bei weniger Last (Schrauben) nach längerer Standzeit einfach so zusammenbrechen gesehen. Da stellst du ein >100kg Akku rein und daneben möglicherweise noch einen?



