Leistungsbedarf/Absicherug von 4er Multisplitt Anlage

Dieser einzelne Aspekt - isoliert betrachtet - dürfte eh keine große Rolle spielen, weil man ja auch zb. direkt Wago Klemmen anstatt derer einer Steckdose verwenden kann.

Nicht unbedingt. Stell dir vor, die Leitung ist über 3 räumlich verteilte Steckdosen durchgeschliffen. Und erst an der letzten Steckdose soll dann die Split-Klima angeschlossen werden.

Dann müsste man entsprechend überall hinter der Steckdose Wago Klemmen einsetzen. Ob die Tiefe der Dosen das zulässt, müsste man nat. prüfen. Klemmen sind normalerweise aber schon möglich - Relais etc. nur bei tiefen Dosen.

Spätestens da sind wir an einem Punkt, wo wohl fast jeder Elektriker sagt: "So einen Pfusch mache ich nicht."

3 Wagos in einer UP-Dose ist auch sportlich.

Ist aber auch nur eine theoretische Überlegung, praktisch wird es das nicht brauchen, die Steckdosen werden 16A durchschleifen können. Evtl. müssen die Steckdosen getauscht werden, das ist noch leicht machbar.

Wago Klemmen in Hohlwanddosen sehe ich nicht als Pfusch an, die sind ja genau dafür da. Eigentlich aber natürlich in einer (reinen) Klemmdose - nicht hinter einer Steckdose.

Ob es hierzu aber eine "VDE Regel" gibt die Klemmen hinter Steckdosen als nicht regelkonform ausweist, weiß ich nicht.

Zumindst das LLM sagt: JA!

Soweit mir bekannt, hat sich in den letzten Jahren (Jahrzehnten?) aber generell das klemmen direkt hinter Steckdosen etc. immer mehr durchgesetzt, um keine "häßlichen" Klemmdosen mehr zu benötigen. (Und Arbeit / Material zu sparen...)

Also wird das ein Elektriker eher nicht sagen, nehme ich an.

Meinetwegen soll er eine Reihenklemme nehmen. Wagoklemmen sind belastbarer als eine Federklemme der Steckdose. Diese ist nicht für Dauerlast ausgelegt. Sie kann kurzzeitig 16A, aber kein Dauerbetrieb. Nur weil er keinen Schukostecker benutzen möchte ( hier wäre noch mehr limitiert für Dauerlast ) heißt das nicht, dass man einfach eine feste Installation in der Steckdose vornimmt, weil man denkt, es ist in Ordnung.

Ich bin selbst Elektriker und habe noch nie in meinem Leben ( ich mache generell kaum Gebäudetechnik) gesehen, dass jemand eine feste Verdrahtung vorgenommen hat.

Weder bei einer Sanierung noch bei einem Neubau.

Wenn man dennoch die Optik beibehalten möchte dann Steckdose ohne Spannung. Einfach in der Wand die Leitung mit Wago verbinden und den Verbraucher da dran klemme. Ich glaube, dass die Wago mit Hebel für 40 oder 42 A ausgelegt ist und somit deutlich mehr als was eine Steckdose kann.

Dann kommt auch niemand auf die Idee, auf den Stromkreis, wo noch andere Verbraucher hängen, einen weiteren Verbraucher dazuzuschalten.

Eigentlich sollten die Leute, die mir Unfähigkeit oder Falschaussage unterstellt haben, hier auch Mal ausführlich beschreiben, was technisch falsch war an meinen Beiträgen von vorher.

Braucht man doch normal nicht, die Steckdosen haben doch alle 2 Klemmen pro Ader, also kann man einfach weiterschleifen.

Wagos in einer UP-Dose für die Steckdose sind doch immer irgendwelche Notlösungen. Kenne ich zumindest nicht als üblich.

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Das kann ich mir nicht vorstellen, die werden für 16A Dauerlast ausgelegt sein, was auch keine Kunst ist. Schau dir mal den simplen Aufbau einer Wagoklemme an, das bekommt auch jeder Steckdosenhersteller hin.

Anders siehts beim Schukostecker selbst aus, da ist 16A Dauerlast fast nie freigegeben. Da hab ich auch schon zahlreiche verschmorte Steckdosen und Stecker gesehen.

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Und wenn du etwas durchverbinden musst, dass du nicht über die Steckdose schleifen kannst, was machst du dann???

Das LLM sieht das anders. Wie ich bereits geschrieben habe: Mir ist keine VDE Regel bekannt, die dagegen spricht - ich weiß aber nicht, ob es eine gibt.

Es scheint aber gängige Praxis zu sein, Klemmdosen "wegzulassen". Und dann muss man halt ggfs. auf die Art klemmen - wie sonst?

Scheint aber seit einiger Zeit so zu sein... Jedenfalls scheinen Klemmdosen bei Neubauten nicht mehr üblich zu sein. Wenn es jemand besser weiß, bitte ich um Korrektur.

Ich hab hier zwei Wohnzimmer und jedes Wohnzimmer hat wahrscheinlich 8 Steckdosen. Ich habe selbst Kabelkanal verlegt und an zwei b16 angeschlossen. Steckdosen habe ich hier genug...

Warum wohl? Weil ?

Und nein, die Steckdose schafft keine 16A Dauerlast denn dafür ist sie nicht ausgelegt. Da steckst du Verbraucher an, die nach einer gewissen Abschaltzeit automatisch die Stromversorgung trennen.

Beispiel : Mikrowelle, Toaster, Eierkocher, Wasserkocher, Eismaschine und und und. Es gibt auch Verbraucher, die deutlich mehr Strom ziehen aber nicht dauerhaft. Und dafür ist die Steckdose gemacht.

Eine Steckdose ist nicht für Dauerlast konzipiert.

16A ist keine Dauerstrombelastbarkeit. Sondern maximale Belastung in einer Zeitspanne. Für 1 Std kannst du es machen, für mehr ist das nicht ausgelegt...

Und über die veralterten Federklemmen, falsche Montage , Fehler bei der Montage und Übergangswiderständen will ich gar nicht erst reden.

Es kann jeder machen was er will....

Genau, ich hab in einer Abzweigdose 2,5mm2 auf 1,5mm2 angeschlossen und an den 2,5mm2 ist dann meine Klimaanlage angeschlossen mit max. 2600 W Last. :zany_face:

Genau deshalb hatte ich differenziert:

  • Dauerlast der Steckdose -> Kann oft keine 16A Dauerlast
  • Dauerlast der Klemmverbinder an der Steckdose -> Kann typisch 16A Dauerlast

Ich glaube, da erzählt die LLM was Falsches. Auch im gemauerten Neubau kenn ich Abzweigdosen.

Nachtrag: Da muss ich mich gleich korrigieren, da bin ich nicht auf dem aktuellen Stand. Die Abzweigdosen in der oberen Installationszone scheinen wohl tatsächlich auszusterben, stattdessen setzt man auf tiefere Schalterdosen und verkabelt dort. Passt also wohl doch, was die KI sagt. Meine Fachbücher sind doch schon ein paar Jährchen alt.

Da sagt Wago immer noch was anderes, um die ging es ja.

Verstehe ich jetzt nicht den Zusammenhang zu Wago. Mir ging es darum, wenn eine Kabel über mehrere Steckdosen durchverbunden wird, ob dann am Ende noch 16A belastet werden kann. Also ganz ohne Wagos, wie es ja bei einer typischen Installation ist.

Also LS -> Kabel -> Steckdose1 -> Steckdose2 -> Steckdose3 -> Schalter 2pol -> Klimaanlage.

Das stimmt eben nicht, lt. Hersteller sind es 32A - also doppelt so viel.

Achso, hier ging es dann nur mehr um die Steckdose. Die sind meines Wissens nur in absoluten Ausnahmefällen für 16A Dauerstrom geeignet. Zumindest als Schuko.

Ich glaube, wir reden über etwa anderes. Mir geht es um die Steckdosen, ohne irgendwelche Wago-Klemmen. Steckdosen haben heutzutage fast durchweg schraubenlose Klemmverbinder, nur um die geht es mir. Und zwar 2 Stück pro Leitung, so dass man durchverbinden kann.

Also nichts Wago, mir gehts nur um die Steckdosen.

Da schrieb ich ja die Differenzierung: Verbindung Steckdose <> Schukostecker <16A Dauer, Klemmverbinder an der Steckdose 16A Dauer.

Ok, aber weiter oben ging es um die Wago;)

Und wie gesagt: Sollten die Klemmen der Flaschenhals sein - so kann man eben einfach Wago verwenden. Und die sind dann kein Flaschenhals weil die eben bis 32A freigegeben sind - nicht bis 16A.

Wer es "steckbar" haben will und dennoch bis 16A Dauerstrom, kann die blauen CEE Stecker und Buchsen nutzen. Die sind dafür ausgelegt und zugelassen. (wie die roten für 3 poligen Betrieb auch)

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Klar, weil die 221er bis 4mm2 Querschnitt können.

Also wenn man unauffällig was anstopseln möchte was dauerhaft 16A benötigt, würde ich statt Schuko powercon True1 oder solange trocken powercon 32A empfehlen. So ein powercon weiblich ist sehr unauffällig an der Wand....

Ich betreibe damit etwa ein mobiles 5kw Induktionskochfeld (laut Typenschild 6kw aber gemessen sind's nur knapp über 5).

Viel besser vs Caravan Stecker wenn's nicht super hässlich ausschauen soll. Und bei den Caravan Steckern gibt's inzwischen viel China Müll wenn man nicht aufpasst und das erstbeste im Baumarkt nimmt...

Ja, die mit Hebel (egal welche Ausführung) gibt es nicht kleiner. (nur noch größer bis 6mm²)

Es gibt auch die zum Stecken (wie bei Steckdosen üblich) - die gehen dann (wie bei Steckdosen) nur bis 2,5mm².

Aber auch die sind mit 24A belastbar.