Die Hauptlast hat bei einer Wärmepumpe der Kompressor. Der sitzt im Außengerät. Die Innengeräte brauchen nur maximal 20-40 Watt, die hauptsächlich für den Lüfter draufgehen. Die Steuerelektronik und WLAN im Innengerät brauchen wohl nicht mehr als 5-10 Watt.
Eigentlich ist nur die Leistung/Absicherung für das Außengerät relevant. Die Innengeräte werden ja nicht separat mit Strom versorgt, sondern über das Außengerät.
Kurzum, 20A dürfte der korrekte Wert sein, der aber in der Regel deutlich überzogen angegeben wird. 16A würden vermutlich völlig reichen. Kannst dir ja mal den Maximalstrom anschauen, der im Datenblatt steht. Wenn ich es richtig sehe, sind es gerade mal 8,5 A. Inverter haben keine hohen Anlaufströme, so dass da auch nichts zu erwarten ist.
Da bin ich beruhigt. Und vorallem hat mich der Installationshinweis sicher glauben lassen, ich müsse die Innengeräte sowohl mit dem Aussengerät, als auch mit dem Netz über einen 10A LS anschließen.Da ist eine Sicherung und zwei Leitungen angegeben.
Aber wenn ich dir und dem eben gefunden Planungshandbuch glaube, brauche ich nur die Absicherung der Aussengeräte.
Ha, das schaft viel Platz in der Verteilerplanung
Mit dem alten Wissen allerdings, wollte ich die Innenteile getrennt vor überlast UND Feherlstrom absichern. So das nicht alle Innengeräte bei einem etweigen Fehler ausfallen. Das ist damit ja hinfällig.
Wo du aufpassen musst: In deinem Bild steht, dass man die Innengeräte mit 1mm² anschließen könnte. Aber darüber dürfen nur 10A fließen. Würdest du die so anschließen und das Außengerät mit 16A absichern, wäre das nicht ok. Es könnten im Fehlerfall so über ein 1mm² Kabel >16A fließen. Das löst man aber ganz einfach durch ein 1,5mm² Kabel, worüber dann 16A fließen dürfen.
Würde zum IG nur ein 1mm² Kabel liegen, müsste man diese Leitung separat absichern.
Ja, das ist teilweise ziemlich „dämlich“ beschrieben. Querschnittsverjüngung ohne zusätzliche Sicherung kann problematisch werden. Hier sehe ich es nicht ganz so dramatisch, machen würde ich es aber nicht. Warum auch? Im Regelfall hat oder besorgt man sich wahrscheinlich eher ein Standard-5x1,5 als ein exotischeres und wahrscheinlich auch teureres 4x1,0…
Die Kabelquerschnitte und Absicherungen sind bei den Klimas oft mit sehr viel zusätzlicher Sicherheit angegeben. Wenn ich zB meine Panasonics mit 3x2kw IGs unter Volllast messen komme ich nie über 8A. In der Anleitung steht bei diesem Gerät aber auch als Zuleitung ein 3x2,5 drin…
Ich schließe solche AGs auch mit 3x1,5 und ruhigem Gewissen an einen vorhandene Außensteckdose zusätzlich mit an, weil ich es eben bewerten und vertreten kann.
Ja, selbst bei meiner kleinen 2,0kW MHI Anlage steht 2,5mm² Anschlusskabel für die Außeneinheit. Da reichen 1,5mm² auch völlig aus. Mehr als 1400 Watt zieht die nicht.
Was verunsichert dich? Zwischen Innengerät und Außengerät gibts ein 4-adriges Verbindungskabel für Strom und Daten. Und am Außengerät bekommt die ganze Anlage ihren Netzstrom. So funktioniert das bei fast allen Anlagen.
Ich sehe den Widerspruch noch nicht. Das Bild zeigt das Außengerät. Da müssen 2 Leitungen angeschlossen werden. Genau so, wie auf dem Bild. Eine Leitung geht zum Innengerät (4adrig) und eine Leitung geht zum Netzanschluss (3adrig).