Legionellen in EFH/MFH und deren Vermeidung/Bekämpfung

Wer ist Mathias?

Klar mim größeren Verdampfer steigt die Effizienz. Aber das ist nur ein kleiner Teil. Speicher und WW müssen getrennt sein, möglichst wenig WW speichern. Speicher braucht kleine Oberfläche und/oder extrem gute Isolation.

Zum Vergleich: Hab Boiler 500 x 500 x 1000mm, mehr passt ins Kammerle nicht rein. Der speichert mir bis zu 10kWh Wärme, Energieüberschuss nach Batterie laden. Ich will “besser” werden

Matthias......

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Kann sein, daß ich den Namen falsch im Kopf habe, meine den YT Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=Z_V7U0uhjXM Das mit dem größeren Verdampfer hab ich nur ergänzend zu Deinen Punkten verstanden. Ein schöner vakuumisolierter Behälter für das Speichermedium wäre auch nicht schlecht :wink:

Die moderne BWWP würde man ins Bad schrauben. Sie wäre ideal zum duschen geeignet und hätte einen kleinen Tankinhalt. Dieser wird oft ausgetauscht, am besten nach dem duschen. Diese BWWP ist klein und wird NACH dem duschen im Bad eingeschaltet und entfeuchtet damit die feuchtwarme Luft, nutzt diese wieder zur Warmwasserbereitung. Die Strecke der Warmwasserrohre ist dadurch minimiert, es reichen auch dünnere Rohre aus damit diese schnell durchspült werden und sich daher so wenig wie möglich absetzen kann. Wenn die BWWP etwas höher gelegen ist als die WW-Rohre benötigt man keinen Thermosiphon. Die Abwärme der BWWP befindet sich im Bad, welches man meist sowieso wärmer erhitzt haben will.

Die BWWP hat einen Kompressor OHNE Schwingungsdämpfung fest am Tank befestigt. Dadurch vibriert der Tank regelmäßig und Ablagerungen können sich lösen (falls vorhanden).

Die BWWP besitzt eine Luke mit einem Rohr, dieses Rohr kann man austauschen gegen eine UV-Sterilisationslampe die optional erhältlich ist.

Ich hab im Kammerle nur den Platz, den mein Boiler jetzt ausfüllt, plus vielleicht 30mm in alle Richtungen. Der muss nehmen, was mein elektrischer speicher nicht aufnehmen kann. Da drunter, gleiche Grundfläche minus Kabel und Rohre, könnte ich noch was hinbaun.

Der bestehende 120l Boiler reicht mir im Sommer über 3-4 Regentage plus 1x WaMa befüllen.

erzähl das meinem Vermieter …

Ne, du sollst das. Vorschlagen, Kosten übernehmen für den Umbau.

Guck mal hier:

https://www.elettronew.com/de/warmwasserbereiter/ariston-80-liter-lydos-hybrid-warmwasserbereiter-3629052-27323.html

Die soll 100,9cm groß sein und 46,5cm breit. Müsste also in dein Nischenmaß reinpassen!

1,4kW das wären 60A bei mir. Schaffen meine Leitungen nicht bzw passendes krieg ich nicht ins Leerrohr

Ach die läuft ja gar nicht mit DC müßte ich noch nen WR dazusetzen

Könnte mal nach ner defekten suchen. Aber die hat ja auch Brauchwasser als Speichermedium. Davon will ich ja weg

Ich denke es wäre sinnvoller einen eigenen Thread dazu zu eröffnen und dann ausdifferenziert zu schreiben, was du hast, was du willst. :wink:

Maximal 1,4KW. Andernfalls 0,19KW.

Ja, größere Verdampfer für mehr Effizienz macht Sinn. Dann würde ich noch einen Hygienefunktion integrieren (also Frischwasser und “Speicherwasser” getrennt.). Dann wird das 3 Liter Frischwascher in der Wärmepumpe mehrfach am Tag getauscht. Damit sind auch Temperaturen von 35-42°C wieder sicher. Wenn man dann noch auf eine Rezirkulation verzichtet, ist alles sicher. Wenn Legionellen es dann trotzdem noch schaffen jemanden zu identifizieren, habe sie die Weltherschaft auch verdient! :slight_smile:

Es darf ja jeder machen, was er möchte, aber die Expertenmeinung dazu ist, daß man sich gegen existenzbedrohende Risiken absichern sollte.

Ob ein Legionellenbefall des Trinkwasserspeichers darunter fällt, und bei welcher Konzentration, darf durchaus diskutiert werden.

Oliver

Das war für mich bei tageloehner eh gesetzt (Edelstahlwärmetauscher für diesen Zweck). 50 Grad ist bei uns für die Küche schon als Mindesttemp gesetzt.

Enthalpiespeicher aus Paraffin. Mehr Kapazität pro kg also weniger zu isolierende Oberfläche. Da reicht ein gut isolierter Blechkanister als Speicher

Meine Frau will halt mindestens die Temperatur oder was von ankommt in der Küche haben. Das Paraffin müsste also wohl auch so mindestens 55 Grad haben und entsprechend gedämmt werden. OK, ne Vakuumdämmung brauchts auch nicht :wink:

Sicherlich. Aber wenn man eigentlich eher auf “Bestätigung” aus ist, dann wird man ggfs. nicht mehr lange “querlesen”. Jedenfalls mache ich das so :wink: (Weil andere Meinungen findet man immer…)

Ja, so einen habe ich gerade eben auch gekauft :wink: Nach dem meine Heizung jetzt rechtzeitig vor dem Jahreswechsel “ausgestiegen” ist, habe ich nach Rücksprache mit einem befreundeten Installateur einen im Abverkauf aus dem örtlichen Baumarkt ergattert. Er hat gesagt, für € 137,- neu brauche ich über einen Heizstab für den Boiler gar nicht nachdenken…

https://www.obi.at/p/3518628/saniself-durchlauferhitzer-premium-18-21-24-27-kw

Das Ding wird dann erst mal WW heizen, sobald (bzw. falls :thinking: ) die Gasheizung wieder läuft kann der ja als “Notversorgung” bleiben und dann kann ich auch messtechnisch erfassen was am Ende günstiger kommt…

Das ist denke ich eine gute Idee :+1:

Im Prinzip ist es ja ziemlich absurd, wenn man einerseits so eine BWWP nutzt um so effizient wie möglich das Wasser zu erwärmen - dann aber wieder viel Effizienz “liegen bleibt” wegen der Leitungswege etc. Bei mir wäre so eine BWWP im Bad im OG perfekt (bzgl. Effizienz) - denn zu ? 90% wird dort Warmwasser gezapft und genau dort wäre dann kaum noch Verlust.

Auch das ist ziemlich genial, speziell dort wo geduscht wird.

Bei mir würde dann - durch die “Lage” im OG - noch hinzu kommen, dass es dort im Sommer auch sehr warm wird - während ist im Keller sehr kühl bleibt. Dann würde man die WP genau am Ort haben, wo es kalt ist… Obwohl es eigentlich sehr warm ist…

Ich denke, so eine “hybride Variante” mit Durchlauferhitzer für das “Hausnetz” und BWWP für´s Bad wäre eine sehr gute Option. Nur bzgl. Ansteuerung müsste man den Durchlauferhitzer schaltbar machen, damit er nicht anläuft wenn die BWWP "Wasser zapft” :wink:

Ja, klar. Wobei das dann auch in gewisser Weise eine Einstellungssache sein wird.

Absolut. Weil ja auch ggfs. Immunschwache “beteiligt” sind. Also ganz ohne Panikmache.

Elektronisch geregelt ist schonmal gut. Nur 5 feste Werte finde ich etwas merkwürdig. Aber wenn man dahinter noch eine Mischbatterie hat, die aufs Grad genau einstellbar ist, ist es kein Problem. Dann kann man einfach fest auf 42 Grad stellen.

Der Preis ist sehr gut. Unser erster von Stiebel Eltron hat vor 15 Jahren 380 Euro gekostet und war nach 10 Jahren kaputt. Jetzt haben wir einen Vaillant für 260 Euro, der gut funktioniert, aber kein Display hat. Aber Display ist nutzloser Schnickschnack. Am Gerät ist einfach nur ein Temperatureinsteller stufenlos, das wars.

Ja, mein Bekannter (der Installateur) hat auch erst gemeint “das wird dann nur ein hydraulischer sein” - aber ist wohl doch elektronisch. (Er hat mir erklärt, bei hydraulisch gesteuert muss man komplett aufdrehen damit er heizt)

Ja ich denke das ist kein Problem, die Dusche hat eh eine Thermostatbatterie - alles andere “Einhandmischer” oder wie man die nennt…

Das ist eh auch günstig, Bekannter hat gesagt würde bei ihm min. 3-400€ kosten. Blöd ist nur, dass dieser für Wandanschlüsse vorgesehen ist - die ich ja nicht habe. Mal sehen wie sich das am Besten lösen lässt. Display brauche ich auch nicht. Der hier hat auch nur so Knöpfe für die Temperatur.

mehr kann man doch auch nicht machen
finde es interessant das manche die kosteneinsparung vor ihre gesundheit stellen.

ich habe damit kein problem selbst im winter den speicher über dein heizstab von 50 auf 70°C zu bringen, kostet mich etwa 6kwh.
einmal pro woche ist das drin, wenn nicht gerade dunkelflaute ist.
den rest der zeit wird das ww bei 50°C gehalten und gut is.

es geht ja nicht nur um legionellen, sondern auch um andere haustiere die sich da im warmwasserspeicher gemütlich vermehren.

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Ja genau. Wo wir wieder bei: Das wissen wir nicht, das wurde bisher in der Form nicht getestet oder wenn getestet dann nicht ausreichend publik gemacht.

Ich weiss gar nicht erst, was sich so alles im Wasser tummeln KANN. Keine Ahnung was da noch so alles drin sein könnte, oder was man sich selber durch Einbau von Leitungen ins Wasser holt. Bleirohre hätte früher auch niemand an Gesundheitsgefährdung gedacht. Asbest bei Dämmung auch nicht. Es wird immer dann erforscht, wenns mehr oder minder zu spät ist anstatt es genau andersherum zu machen.

Nun halten wir uns an die 70°C, “deine” Legionellen gehen in den VBNC-Zustand, 90% werden abgetötet. Die restlichen 10% werden resistenter gegen höhere Temperaturen. Und wenn die das können, wer sagt, dass die nicht mutieren und sich auf einmal dann bei 50°C noch vermehren können? Dann hast du welche drin, die sich bei 70°C gar nicht mehr abtöten lassen und bei 50°C in 5 Tagen weiter vermehren? Mehr Millieu durch höhere Kalkablagerungen und Biofilm haben?

Es ist also eine trügerische Sicherheit. Die basiert auf dem Vertrauen, dass das, was bisher wissenschaftlich erarbeitet wurde, lückenlos ist und daher Fakt.

Und genau jenen Fakten müssen wir glauben. Nun, da fehlen uns halt Daten. Andernfalls glauben wir nur alle.

finde es interessant das manche die kosteneinsparung vor ihre gesundheit stellen.

Puhhh. Wir fahren einen kleinen Dacia Spring. Ein großer Hummer wäre bestimmt sicherer auf der Landstraße wenn uns ein Traktor entgegenkäme. Sollen wir den Spring verkaufen und uns unserer Gesundheit wegen einen Hummer kaufen?

Der Installateur mit dem ich gestern gesprochen habe hat erzählt, dass er da auch kein Problem sieht wenn man das “Legionellenprogramm” nutzt. Er hat gemeint, wenn mann dauerhaft niedrigere Temperatur im Speicher hat, dann min. 1x wöchentlich aufheizen.

Dem degenüber steht dann ja nur dieses “VBNC - Schreckgespenst” - aber mit dem haben sich abseits von dem forum hier wohl noch nicht gar so viele beschäftigt :wink: Also wird wohl in der Reihenfolge dauerhaft hohe Temp. sicherer sein als “nur Legionellenprogramm”, aber die Nutzung davon wieder sicherer als ohne usw.

Ich denke auch, das sollte es einem Wert sein - 1x die Woche ist das doch echt egal wenn es eh nur 6 kWh sind.

Wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Na dann haben wir ja Fachkenntnisse. Von einem Installateur.

Der sagt, niedrige Temperaturen sind kein Problem.

Also wird wohl in der Reihenfolge dauerhaft hohe Temp. sicherer sein als “nur Legionellenprogramm”, aber die Nutzung davon wieder sicherer als ohne usw.

Die Schlussfolgerung deines Installateurs lautet ja:
6 Tage lang kann die Temperatur im Speicher optimal für Legionellen sein. Danach tötet man sie größtenteils ab.
Und deine lautet:
In der Reihenfolge dauerhaft hohe Temp. sicherer als “nur Legionellenprogramm.

Dem wiederspricht dein Installateur.

Dem degenüber steht dann ja nur dieses “VBNC - Schreckgespenst”

Ganz ehrlich? Du hast mir doch vorgeworfen Menschenleben zu gefährden weil ich wohl niedrige Temperaturen als ungefährlich ansehe und daher die Gefahren nicht bewusst aufzeige. Was ich bisher nicht tat sondern unterschied zwischen verschiedenen Systemen, was auch die Vorschriften im Wasserrecht tun. Und nun suggerierst du, dass der VBNC-Zustand in irgend einer Form klar ausdefiniert wurde und verharmlost ihn, ohne zu wissen wie gefährlich/ungefährlich der für die Trinkwassererwärmung in einem Speicher ist…… Du und ich, wir haben keine Ahnung was der VBNC-Zustand kann und nicht. Was er kann ist hohe Temperaturen überleben. Und was er auch kann ist, sich aus diesem Zustand wieder in einen vermehrungsfähigen Zustand begeben. Nicht mehr und nicht weniger ist bekannt und Fakt.