Ladestation eAuto

Da bei mir bald Glasfaser gelegt wird und dafür die Kellerwand zum Teil freigelegt wird, würde in in dem Zuge gleich ein Leerrohr legen um möglichst bald eine Ladestation zu installieren, geplant ist ist VW nächstes Jahr.

Ich habe aktuell eine sungrow hybrid mit Akku von sungrow, macht es Sinn hier vom gleichen Hersteller die Ladestation zu nehmen oder ist es egal? Ich würde mich für Erfahrungen und Empfehlungen freuen! Eigentlich mag ich sungrow nicht besonders einziger wehrmutstropfen ist dass ich bisher über Homeassistent viel selbst steuere.

Keine Ahnung was die VW Software/App kann ...

Eine ordentliche App fürs EV benötigt für den Normalnutzer zumeist keine Mauerkiste.
Einfach einen ordentlichen Ladeziegel für um die 100-150€ (zwischen 4 und 11 kW) und fertig ist die Ladestation.

Aber Leerrohr ist auf jeden fall eine sehr gute Idee.

Ich habe mir die „Heidelberg Energy Control” Wallbox gekauft. Bei dieser Wallbox kann der Ladestrom über Modbus in Schritten von 0,1 A von 6 bis 16 A eingestellt werden. Über Home Assistant habe ich das Überschussladen selbst programmiert. Wenn du schon andere Dinge hinbekommen hast, dann bekommst du das auch hin. Du musst nur zwei Kabel zur Wallbox legen: am besten 5 x 6 mm² und CAT 6 oder 7 für die Modbus-Kommunikation.

Meinst wahrscheinlich 5x6qmm?

Danke, ich habe es geändert.

Welche Strecke vom ZK zur WB muss denn überbrückt werden und handelt es sich um eine 11 oder 32kW WB?
Bei 11kW reichen 2,5² wenn nicht zig Meter überbrückt werden sollen. Je weiter und oder je mehr Leistung umso eher 4 oder 6². 5m Abstand mit 2,5² bedeuten 17W Verlust auf einer zweiadrigen Leitung. Doppelte Leitungslänge, doppelter Verlust. Doppelter Querschnitt, halbierter Verlust.
Doppelte Leistung vierfacher Verlust.

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Wenn man sich die Option für z.B. eine 50kW DC Wallbox irgendwann in der Zukunft offenhalten möchte, kann man jetzt schon 5 x 6 mm² Kabel vorsorglich verlegen. Die Frage ist nur, ob die Haus-Infrastruktur so eine Leistung mitmacht... :wink:

Ansonsten bin ich gang bei ThorstenKoehler

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Meine Empfehlungen:

  • Gut und günstig: Heidelberg Energy Control
  • Beste Wallbox für Geld: Tinkerforge WARP3
  • Auch günstig, aber über die Haltbarkeit habe ich keine Erfahrung: Sungrow WB

Meist taugen die Herstellereigenen Systeme kaum zum PV Überschussladen. Hier ist evcc das Beste was man sich mit eauto antun kann.

Da werf ich die cfos powerbrain noch ins Rennen
Modularer Aufbau mit Standard Komponenten
Ständige Software Erweiterungen an Funktionen und Geräten die angesprochen/gesteuert werden können,
Lastmanagement mit zahlreichen günstigen wallboxem als Erweiterung möglich
..
Klasse Support und Community

So wie es aussieht, interessiert sich der Topic-Starter nicht mehr für seine Anfrage. Er hat in den letzten drei Tagen nicht einmal reingeschaut.

Reingeschaut schon täglich aber es ist etwas ausgeufert. Danke schon einmal für die paar wallbox Tipps. Wichtig war mir eigentlich eine Kompatibilität zu sungrow aber auch dass ich über modbus oder API das charging selber steuern kann. Aber ob ich überschuss selbst programmieren will weiß ich noch nicht

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Du kannst EVCC benutzen, musst du dich aber mit dem abfinden wass die andere für dich ausgedacht haben.
Selbst programmieren ist nicht schwierig, dafür machst du es so, wie du es haben willst.

Das ist doch mal ein sinnvoller Beitrag!

Gibt es andere Erfahrungswerte dieser Art? Ich glaube 90% der Leute hier brauchen einfach eine Schnittstelle die mit HA und/oder EVCC kommuniziert.

Ich verstehe immer noch nicht was an so einem Teil 500€+ kosten soll.

Im Falle der WARP mal die Einzelkomponenten zusammenrechnen. Viel weniger kommt da nicht raus. Alleine ein MID Zähler schlägt ordentlich zu Buche.

Kannst Du Dir ja auch selbst zusammenbauen z.B. mit EVSE plus ESP, etc.
Wenn Du die ganzen Teile und Komponenten zusammenrechnest und dann noch eine Umschaltung einphasig/dreiphasig einrechnest, kommst Du aber auch leicht in der Nähe dieses Preises.

Finde 560 EUR für einen Go e-charger vollkommen ok. Vor ein paar Jahren haben die Wallboxen noch ein mehrfaches gekostet.

Klar, wenn Du keine automatische Umschaltung einphasig/dreiphasig brauchst, kann man das auch für 300 EUR realisieren. Gibt auch entsprechende Wallboxen für den Preis. Gerade die Umschaltung einphasig/drephasig ist m.E. beim Überschussladen eine tolle Sache.

Ich denke, wenn man (noch) keinen großen Pufferakku im Keller hat, ist das Umschalten sehr gut.

Besonders wenn das überhaupt nicht oder schwer möglich ist einen Akku zu betreiben

Ich denke ein "dummes" (An/Aus) System mit Puffer Akku könnte aber auch schon recht weit kommen.

Das AC-Laden ist technisch recht einfach. Im Link die grundlegende Beschreibung wie es geht.

Typ2 Signalisierung und Steckercodierung | Elektroauto Wiki | GoingElectric.de

Eine DIY Lösung für 11kW lässt sich, das Material gerechnet, für 200 Eur realisieren einschließlich 1P / 3P Umschaltung, denn das ist gerade mal ein weiteres Relais. Die Zeit die es braucht SW und HW zu erstellen natürlich nicht gerechnet - rechnet man das ist eine 500-600 Eur Lösung billig.

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Komme in Summe auf höhere Kosten. Mich würden Deine Bezugsquellen inkl. Versand interessieren. Typ2-Stecker und Typ2-Kabel bzw. Typ2-Buchse (je nachdem welche Wallbox man nimmt) sind nicht günstig, Schütze, Steuerung EVSE, Gehäuse, FI mit Gleichstromfehlererkennung, etc. summieren sich.

Meine Wallbox hat komplett keine 200 gekostet. Da ist doch alles komplett. Einen Nockenschalter kostet keine 30€