Kühlschrank nur Tags laufen lassen (Balkonsolarstrom mehr nutzen/ Strom im Kühlschrank Speichern)

@maggus Also ich hatte einfach ein kleines Thermoteter auf die Ablagefläche über dem Gemüsefach gelegt. Morgens, bevor der Kühlschrank dann wieder eingeschaltet wurde liegt die Temperatur je nach Jahreszeit zwischen 5 - 10°C. Diese Werte sind aber nicht als Referenz zu gebrauchen da die Temperatur natürlich von mehreren Faktoren abhängig ist: Befüllungsgrad, also wie voll ist der Kühlschrank, wie oft wird er nach der Abschaltung noch geöffnet oder ggfs. sogar nachgefüllt usw.

Leg doch mal einen Logger rein. Praktischerweise vielleicht einfach nen Shelly mit addon. Da hättest du nen Tempfühler und könntest deinen Kühlschrank ein und ausschalten. Weil ganz ehrlich, was hast du davon wenn du 300wh pro Tag sparst, aber dein Kühlschrank Temperaturschwankungen um 5-10°C hätte.

Finde deine Idee an sich gut und simple zu realisieren.

Oder halt im Winter das Zeug in die Outdoor-Küche räumen. Wenn Platz dafür ist. Kühlt ein halbes Jahr fast umsonst. Und der Grill macht sich da auch gut drauf.

@hopfen

Du hattest dich verlesen, 5W. :slight_smile:

Wäre aber immer noch zuviel.

Lieber richtige kleine Widerstände mit Kühlkörperoberfläche.

Die kleinen Kohle/Metall 1/4 Watt brennen gerne mal durch wenn sie alt werden...

Was überhaupt kein Problem wäre. 10 Grad ist immer noch hinreichend für die meisten Sachen im Kühlschrank. Wir haben sowieso häufig Sachen im Kühlschrank, die eigentlich gar keine Kühlung bräuchten.

@lichtquant Der Sensor selbst ist der Kühlkörper. Heute bekommt man eh kaum noch Kohleschicht Widerstände und selbst die halten ewig solange sie nicht gegrillt werden.

Vielleicht habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Bei den 5-10° meinte ich bezogen auf Solltemperatur von ca. 7°C. Das wären dann max Werte von 17°C. Wird nicht passieren. Ich weiß. Wenn man aber Geflügel oder Fisch im Kühlschrank hat mag das Zeug nun mal keine 10-12°C oder mehr. Darum ging es mir. Der Wurst ist es egal ob die mal 2 Stunden mit 10°C gelagert wird.

Ich bin jetzt noch am Kühlschrank "kalibrieren"

Er war mir zu nah an den Nullpunkt gekommen (Unter 1 Grad)

Hatte dafür in der Nacht auch max 8 Grad.

(Unterste Ebene)

Etwas zurückgestellt.

Werte von morgen abwarten.

ich würde hier eher eine Mischung verwenden (irgend ein Glykol Frostschutz) die nicht gefrieren kann - um mehr Energie speichern zu können. Hintergrund: Eis ist ein sehr guter Isolierer (siehe Iglus) und der Vorteil, durch den höheren Wärmebedarf, würde erst beim effektiven Auftauen zum tragen kommen - dies will man aber eigentlich verhindern.
Ideal wäre eine Mischung zu verwenden wo der Gefrierpunkt genau im Bereich der Temperaturschwankung liegt - um auch die zusätzliche Energie die benötigt wird um den Aggregatszustand zu wechseln zu nutzen.

@alex68 Die größere Energiemenge wird für den Phasenübergang benötigt / durch ihn wieder freigesetzt. Um Wasser von 0°C in Eis von 0°C zu bringen bedarf es je kg 334kJ und für die Temperaturänderung von Wasser um 1K nur 4,2kJ/kg. Das heißt durch das Gefrieren speichert man ca. 80x so viel Energie in der gleichen Menge. Sinnvoll wäre vermutlich den Gefrierpunkt, Phasenübergang, so tief zu legen, wie möglich. Z.B. durch die Zugabe von Salz ins Wasser bis die Lösung gesättigt ist. Dann liegt der Gefrierpunkt bei -21°C.

@maggus Also wir haben das sozusagen auch um Erfahrungen zu sammeln eben erst mal mit dem Getränkekühlschrank im Keller zu Laufen gebracht. Am Ende habe ich eine Temperatureinstellung gewählt, bei der der Kühlschrank in der aktiven Zeit auch mal auf auf knapp unter 0°C kühlt. Dadurch friert nicht wirklich gleich was ein und zumindest in den Sommermonaten hatte er dann morgens noch unter oder um die 10°C - das ist m.E. vollkommen okay.

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@thorstenkoehler genau aus diesem Grund schrieb ich auch "wo der Gefrierpunkt genau im Bereich der Temperaturschwankung liegt", es muss berücksichtigt werden das Eis nur die Hälfte der Energie /grdK aufnimmt wie zB. Wasser. Aber desto näher an der Mindesttemperatur desto besser um den Flüssig-Bereich zu maximieren.
Aber dies ist reine Theorie, interessant wäre ob es eine messbare Auswirkung auf den Gesamtverbrauch bzw. dessen Optimierung hätte (der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein).

@alex68 Ich gebe den Energiebedarf im Jahr zu bedenken. Unser Kühlschrank zog vor 19 Jahren ein und hat bei 200L Inhalt 140?kWh Verbrauch pro Jahr. Wenn es mir nun gelingt den komplett aus dem BKW zu betreiben, dann spare ich vermutlich irgendwas zwischen 50 und 70kWh pro Jahr an Netzbezug. Das ist ein überschaubarer Betrag. Dafür würde ich keine besonderen Klimmzüge machen von wegen Temperatursensor, Steuerung.... Maximal eine simple Schaltuhr, mit dem Nachteil, kein Strom, kein Licht {green}:idontknow:

1. Messung

(Kühlschrank lief vorher einen Tag ohne Messung)

Temperatur unterm Spitzkohl(min.-max): 2,6-7,7 Grad

Temperatur Luft unterste Ebene(min-max): 0,7-8,2 Grad

Gesamtverbrauch Tag: 0,45 kWh

Umgebungstemperatur Raum ca 17-18 Grad

12Std an, 12Std aus.

Verteilung Verbrauch: Die ersten 6 Stunden fast 3/4 des Verbrauches

19h30 - 7h30 aus (12Std aus, maximum bei 8.2 Grad)

ab 7h30 (12Std an, minimum bei 0,7 Grad)

bis 9h20 0,16 kWh

bis 11h20 0,19 kWh

bis 13h00 0,30 kWh

bis 16h00 0,43 kWh

bis 19h30 0,45 kWh

Nachtrag:

  1. Fazit:

Ich bin überrascht, das es nicht wärmer wurde.

Der Kühlschrank ist vom Volumen nur zu ca 2/3 gefüllt.

Wer Nachts weniger Grundlast haben will, kann ohne, oder mit geringem Mehrverbrauch den Kühlschrank abschalten, wenn genug Masse als Wärmespeicher im Kühlschrank eingelagert wurde.

Im Sommer soll und kann die Zeit ohne Kühlung kürzer gewählt werden.

Da die ersten 6 Stunden fast 3/4 des Verbrauches hatten, wäre es imo fast Sinnvoll zB. von 21h00-9h00 Auszuschalten und über Mittag bei Helligkeit und evtl Sonneneinstrahlung den Kühlschrank Anzuschalten. Je nach Ausrichtung der Solaranlage.

(Oder wenn man die Küche mit der Verlustwärme vorheizen will, so 3 Std vorm aufstehen :slight_smile: )

Morgen lese ich noch einmal ab.

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Verstehe die Daten nicht richtig. Soll das heißen, dass die Temperatur bei 2,6 Grad war, du dann abgeschaltet hast und nach x Stunden es dann 7,7 Grad waren? Falls ja, dann fehlt die Zeitspanne.

@win

Min max Thermometer

Ich weiß nicht wann es war.

Ich schreibs dazu

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2. Messung

Temperatur unterm Spitzkohl: (min. - max.) 2,3 - 8,4 Grad

Temperatur Luft unterste Ebene: (min. - max.) 0,2- 9,1 Grad

Leider wurde die Stromversorgung des Kühlschranks, Mittags für ca. 30 Min unterbrochen. Dabei verlor die Tasmotasteckdose ihre bisher gemessenen kWh.

Nachtrag:

Ich werde den Kühlschrank noch ein paar Tage und etwas wärmer laufen lassen und ihn von 0-9h auslassen.

Danach wird er nicht mehr gebraucht, da es im Keller kühl genug sein wird.

Beim Küchenkühlschrank startet der Test erstmals mit vorsichtigen 6 Std abschaltung. :slight_smile:

Was sagen denn die Lebensmitteltechniker dazu, ist es absolut problemlos und nicht negativ
für die Haltbarkeit von diversen Produkten wenn die Temp so schwankt ?

Leiden ggfls VitaminWerte bei mehr Abkühlung usw ?

@higgy

Gute Frage.

Gute Frage auch, ob der zu kühlende Einkauf immer in der Kühltasche Nachhause gebracht wird.

Nahrungsmittel halten meißt länger, je stärker sie gekühlt werden. Vitamine bleiben wohl sogar beim Einfrieren erhalten, wenn es zwischendurch nicht auftaut.

Supermarkt "Frisch-Milch" kann mehrere Wochen geöffnet im Kühlschrank stehen und noch gut sein. Sie wurde afair zum Teil vorher erhitzt.

Empfindliche Sachen:

Roher Fisch und rohes Fleisch soll eigentlich bei +3 Grad oder ähnlich gelagert werden.

Rohes kommt bei mir meißt am gleichen Tag in die Pfanne.

"normal empfindlich":

Imho ist nicht alles gleich schlecht was "nur" auf 10 Grad gekühlt wird.

Viele Nahrungsmittel sind bei 15 Grad erstaunlich lang haltbar.

Bakterien finden so 37 Grad gut. Wie bei der Joghurt Maschine.

Freue mich über andere Meinungen und besonders über nachlesbare Fakten.

LG

LichtQuant

Schwankungen dürften völlig irrelevant sein, ich kenne keinen Mechanismus, wo durch Schwankungen irgendwelche Verderbungsprozesse oder Wachstum von Mikroorganismen angeregt wird. Es dürfte stumpf so sein: Je höher die Temperatur, um so schneller laufen die Prozesse eben ab.

RGT-Regel besagt, dass chemische Prozesse pro 10 Grad Temperaturerhöhung 2-4 mal so schnell ablaufen. Viele Alterungsprozesse bei Lebensmitteln wird man so betrachten können.

Mikroorganismen wäre was anderes, da kommt es drauf an, bei welchen Temperaturen die ihre Wohlfühltemperatur haben. Da ist aber auch meine Erfahrung, dass oft schon die 10-15 Grad ausreichen.

Das aber auch schon bei 20 Grad Mikroorganismen sich gut vermehren, sehe ich an meiner Trinkflasche. Wenn ich da ein leicht gesüßtes Getränk 2-4 Tage stehen lasse, habe ich schon einen Biofilm auf der Oberfläche.

Das meiste im Kühlschrank sehe ich unproblematisch. Lediglich bei Fleisch und Fisch wäre ich sehr vorsichtig.