Eigentlich sollte es doch ganz einfach sein, einen Kühlschrank im Winter mit Außenluft zu kühlen. Ein Schlauch, der von draußen durch den Kühlschrank und wieder nach draußen führt, dazu zwei Rohrventilatoren und zwei Filter – und fertig. Wenn Kühlschränke für so etwas vorbereitet wären, wäre das kinderleicht umzusetzen. Und wenn Neubauten in der Küche direkt dafür ausgelegt wären, könnte das sogar zum Standard werden!
(ich bin übrigens drauf gekommen, weil der Kompressor einer Thekenkühlung in Kneipen i.d.R. im Keller steht und nicht im Kühlschrank ist)
Stelle es mir recht aufwändig vor, daß dann für den Sommer professionell thermisch abzutrennen, der Markt ist viel zu klein, Aufwand für Handwerker für die Durchbrüche ... Das muß man dann in Relation zur Ersparnis sehen. Und ne minimale Regelung brauchts ja auch, damit nicht bei Frost draußen Sachen im Kühlschrank einfrieren oder bei höherer Temperatur draußen Wärme eingetragen wird. Aber sicher ein schönes Bastelprojekt, wenn man Zeit und passenden Stellplatz für hat!
Sicherlich, aber warum sollte man das machen? Die warme Abluft des Kühlschrankes ist im Haus energetisch gut aufgehoben.
Kühlschrank draußen hinstellen. Problem gelöst.
Der grosse Kühl(Gefrierschrank steht in der Garage im UG. So heizt er das Haus im Sommer nicht und hat ein bomben Wirkungsgrad im Winter
Naja, kommt hinzu das die Abwärme die ein Kühlschrank erzeugt ja die Wärme aus dem Inneren des Kühlschrankes ist. Und da ein Kühlschrank ebenfalls eine Wärmepumpe ist heißt dies das die Effizienz des Gesamtsystems sehr hoch ist. Die Abwärme des Kühlschrankes ist also in großen Teilen effizienterer/kostengünstigere Wärme als zb. die einer Gas/Ölheizung.
Also: Statt die Kühlrippen mit kalter Luft von Außen zu kühlen ist es besser die "kalte" Luft von Außen IN den Kühlschrank zu leiten. Die Wärmepumpe des Kühlschrankes entzieht effizient die Restwärme im Kühlschrank und heizt damit das Haus.
Wenn dann sollte man dafür einen Wärmetauscher verwenden, denn auch mit Filter möchte ich keine Aussenluft in meinem Kühlschrank pusten.
Alles im allen ist der Aufwand so groß dass es sich nicht lohnt.
Der Kühlschrank wärmt sich im inneren auf. Du entnimmst nun dem Kühlschrank innen Energie (fiktiv 200W Wärme) mithilfe von Strom (fiktiv 50W). Die Wärme fügst du nun dem Raum hinzu (250W mithilfe des Radiators hinten an der Kiste.
In den nächsten Stunden kühlt dein Raum um 200W ab, das geht in den Kühlschrank, der Kühlschrank geht wieder an.
Wieviel hast du Plus gemacht? Ist eine 1:1 Heizung. 50W Kompressor, 50W in den Raum.
Geht aber auch anders, so wie du vorschlängst. Der Kühlschrank steht drinnen und entnimmt dem Raum 200W Wärme. Von außen kommt kalte Luft mit der du den Kühlschrank abkühlst und diese Luft wird dann um 250W erwärmt. Nun sind aber draußen 15°C. Der Kühlschrank benötigt nur noch 47W, weil die Außenluft kühler ist als deine Raumtemperatur. Aber WEIL sie kühler ist, kommen jetzt nicht mehr wie vorher 250W Wärme im Raum an, sondern weniger, weil die Außenluft kühler war als die Innenluft. Also kommen nur noch 240W innen an.
Wirkungsgrad: Schlechter als 1:1. 47W Kompressor, 40W in den Raum (weil Erwärmung der kälteren Außenluft).
Du erfindest also gerade die klassische Speisekammer, die bis Anfang der 60er Standard war, neu? ![]()
Gleich kommt er noch mit der Kochkiste an.
Naja, je nach Alter kennt er ja beides nicht.
Stimmt ![]()
Ab zu RTL. ![]()
Da muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu abgeben:
Dass der Vorschlag, den der Themenersteller hier unterbreitet, nicht längst flächendeckend umgesetzt ist, finde ich einfach traurig. Er wäre so einfach und würde so viele Probleme lösen - gerade jetzt. Wir stecken nämlich gerade mitten in einer der gefürchteten Dunkelflauten, wo Wind und PV fast keine Leistung bringen. Schaut Euch doch die aktuellen Erzeugungsdaten mal auf SMARD an:
Es ist draußen komplett wolkenverhangen und windstill, gerade gestern (11.12.) und heute. Biomasse und Wasserkraft bringen so etwa 4 bzw. 2 GW, Wind und PV dagegen nicht mal das. Aktuelle Stromquellen: Gas, Gas, Gas, Kohle, Kohle, Kohle (+ französische KKW).
Da ist jedes MW an zusätzlichem Stromverbrauch ökologisch gerade sehr teuer erkauft. Und nun rechnet Euch mal aus, was die ganzen Kühlschränke in Deutschland gerade an Strom fressen:
Es gibt in Deutschland so um die 40 Millionen Haushalte. Und praktisch jeder hat einen Kühlschrank, manche auch 2. Gehen wir mal von 40 Millionen Kühlschränken aus, von denen jeder im zeitlichen Mittel 20 W an Leistung aufnimmt. Konsistenzcheck: 20 W x 24 h x 365d = 175,2 kWh Jahresverbrauch, was für Kühlschränke im Bestand im Mittel (groß und klein, alt und neu) durchaus hinkommt.
Dieses sprichwörtliche "Kleinvieh" macht ziemlich viel "Mist":
20 W x 40 Mio = 800 MW = 0,8 GW.
Die gesamte Netzlast in Deutschland liegt aktuell nachts bei etwa 46 GW und tagsüber bei 66 GW. Sprich: Die ganzen Kühlschränke in Privathaushalten fressen zwischen 1 und 2 % des gesamten Stromverbrauchs Deutschlands (!).
Und diese 0,8 GW, für deren Erzeugung man schon ein mittelgroßes Kohlekraftwerk braucht, sind im Grunde komplett unnötig. Im Moment hat es überall in Deutschland unter +6°C Außentemperatur, so dass man das Problem mit natürlicher Außenluftkühlung komplett erschlagen könnte. Da müsste kein Kühlschrankkompressor laufen.
Der "Schönheitsfehler" an dieser Rechnung sind zugegebenermaßen die Gefrierfächer (-18°C), die die meisten Kühlschränke haben und auf die man dann verzichten müsste.
Aber so ist das leider mit der Energiewende: Weil sich diverse kleine Einzelmaßnahmen, die in Summe eine Menge Probleme lösen würden, jede für sich genommen wirtschaftlich über den Strompreis nicht rechnen und deswegen nicht umgesetzt werden, bleibt alles, wie es ist, und wir wundern uns, dass wir im Winter Unmengen Gas und Kohle verbrennen und Strom aus französischen Kernkraftwerken importieren müssen...
Rechne mal aus was eingespart wird, wenn Geschäfte wieder früher schließen. Los gehts!
oder wenn man die strassenbeleuchtung intelligenter machen würde :abschaltung und wenn einer kommt, geht das licht mal an, über bessere bewegungsmelder oderso.
DAs würde ganz andere energien einsparen wie die paar kühlschränke.
grob kalkuliert jede strassenbeleuchtung, peitschenlamp 120 w ca.
Hat doch heutzutage fast jeder einen Tiefkühler am Kühlschrank mit dran. Dann muss der Kompressor ja doch laufen.
Was ich schon öfters gesehen habe: Alter Kühlschränk auf dem Balkon, der dann im Winter genutzt wird, natürlich ohne Strom.
gasag.de: Kühlen und Gefrieren tragen 11 Prozent zum Stromverbrauch in deutschen Haushalten bei!!
Es hindert dich niemand, jetzt den Kühlschrank auszuschalten und deine Sachen auf den Balkon zu stellen.
Du wärst nicht der einzige.
Nur auf die Ratten aufpassen...
Naja man kann auch Kühlschrank, Gefrierschrank besser machen. In der Wohnung unter mir wird ordentlich geheizt. Daher hab ich simpel beide Geräte auf ne 40er XPS Platte gestellt. Die Teile brummen dadurch wesentlich weniger.
