Hallo, ich muss Euch leider vor Octopus Energy warnen, denn es scheint so als würden die versuchen eine vertragskonforme Umsetzung mit allen Mitteln zu verhindern. Ich habe Anfang des Jahres den intelligent Octopus Go Vertrag abgeschlossen, der startete am 1.5.25 und am 7.5.25 wurde das Smartmeter gesetzt; Anfang Juli bekam ich vom Bereich Metering von Octopus Energy auf mehrfache Nachfrage hin die Rückmeldung, dass das Smartmeter endlich korrekt eingebunden sei und funktionieren soll, es wurde dann auch für jeden Tag auf der Webseite im Kundenbereich 0 kWh angezeigt. (wir versorgen uns 9 Monate autark per PV)
Im August habe ich die extra für den Vertrag erworbene Pulsar Max Wallbox in die OctopusApp eingebunden und die erforderliche Testladung durchgeführt. Laut den Werbeaussagen hätte daraufhin innerhalb von 10 Minuten das Aktivieren des beworbenen Haupttarifes und das Deaktivieren des Übergangstarifes erfolgen sollen; dem war leider nicht so. Daher habe ich etwas mehr wie eine Woche gewartet und dann OctopusEnergy um Umschaltung gebeten. Es kam dann die Meldung zurück, der Netzbetreiber würde die Daten noch nicht weiterleiten. Da habe ich dann auf die hauseigene Email vom Bereich Metering verwiesen. Dann hieß es, aufgrund von Softwareproblemen würden die Smartmeterdaten nicht übertragen werden. Da habe ich dann auf die Anzeige der täglichen Daten imKundenbereich der Octopus Energy Webseite hingewiesen und eine Frist zur Mangelbeseitigung gesetzt. Leider hat auch das zu keinem Agiren seitens Octopus geführt, obwohl ich noch zwei Lösungsvorschläge unterbreitet habe, die aber beide von Octopus abgelehnt wurden. Da ich zwischenzeitlich die Videos mit Dr. Fette bzgl. der Falschzählproblematik moderner Messeinrichtungen / Smartmeter gesehen hatte, Dr. Fette explizit die von OctopusEnergy verbauten Smartmeter erwähnt hat, habe ich OctopusEnergy diesbezüglich angeschrieben und um Rückmeldung gebeten. Die Falschzählproblematik wurde von OctopusEnergy bestätigt, einen Anlass zum Austauschen sieht man dort aber nicht. (würde ja auch nur eine korrekte Abrechnung ermöglichen - ich hatte daher den vorübergehenden Tausch gegen einen physikalisch messenden Zweitarifzähler, mit einem von 0 bis 5 Uhr eingerichteten Zeitfenster für das zweite Zählwerk als Übergangslösung vorgeschlagen - dies wurde leider abgelehnt - vermutlich,s weil damit beide Problematiken einfach gelöst werden könnten, OctopusEnergy aber ganz offensichtlich keinerlei Interesse daran zeigt, weder eine korrekte Messung zu ermöglichen noch das geschlossene Vertragsverhältnis wie beworben zu erfüllen). Entsprechend habe ich auch dafür eine Frist zusammen mit der Nachfrist gesendet. Taggleich kam die Rückmeldung dass Octopus Energy voraussichtlich auch nicht innerhalb der Nachfrist die aufgezeigten Mängel abstellen werde, man gibt somit ganz offen zu, dass dort keinerlei Interesse daran besteht das geschlossene Vertragsverhältnis in der beworbenen Form zu erfüllen. Da vermutlich alle Intelligent Go Kunden keine vernünftige Vertragsbestätigung erhalten haben (Nachtigal ich hör …), daher solltet Ihr Euch einen Screenshot der Website des Angebotes vom Intelligent Octopus Go für die rechtliche Auseinandersetzung abspeichern - da Octopus Energy diese Werbeaussagen bereits entfernt hat, einfach in der Wayback Machine die alten Versionen der Seite Intelligent Octopus Go abrufen und einen Screenshot (am besten als Bilddatei) sichern; ich habe einen, der exakt einen Tag vor meiner Bestellung angefertigt wurde. Darin wird das Zeitfenster von 0 bis 5 Uhr für das ganze Haus zum Sondertarif beworben und nach deutschem Recht stellen fehlende beworbene Produkteigenschaften einen Produktmangel dar, da dieser Punkt der entscheidende Unterschied zu den Parallelangeboten war, dürfte es sogar der Hauptleistungsbereich des Vertrages sein, so dass Octopus Energy sowohl straf- wie auch zivilrechtlich sich auf sehr dünnem Eis mit seinem scheinbar vorsätzlich mangelhaften Verhalten bewegen dürfte. Ich habe die letzten Tage die Bundesnetzagentur und die Schlichtungsstelle Energie informiert, werde ggf. den Vorgang gerichtlich klären lassen, da seitens Octopus Energy ganz offensichtlich bewusst das Freischalten des beworbenen Haupttarifes auf unbestimmte Zeit ausgesetzt wird, vermutlich bis zum Vertragsablauf. Vermutlich liegt dem Angebot eine Fehlkalkulation zu grunde, denn das Produkt wurde zwischenzeitlich eingestellt und durch eines ersetzt, bei dem exakt das nächtliche Zeitfenster für das ganze Haus fehlt. Jeder der ebenso von Octopus Energy hingehalten wird, sollte Octopus Energy eine 15 tägige Mangelbeseitigungsfrist und anschließend eine 15 tägige Folgefristsetzung zustellen, zudem den zeitnahen Austausch des fehlerhaft zählenden Smartmeters einfordern, es sei denn Ihr wollt bis zu 580% mehr Strom bezahlen wie Ihr geliefert bekommt (ggf. die Unterlage der University of Twente aus dem Jahr 2017 anschauen - Auszüge unter https://stop-smartmeter.at/Infos/2018_01_Falschmessungen-Bund-der-Energieverbraucher.pdf, da wurden diese Abweichungen (durch Oberwellen ab ca. 1 KHz) bereits festgestellt und publiziert. Die von Dr. Fette seit 2023 aufgezeigte Problematik der fehlerhaften Mittelwertbildung durch normkonformes Nichtberücksichtigen der unteren Frequenzbereiche kommt noch ergänzend hinzu und soll für bis zu 70% zu hohe Abrechnungsergebnisse führen. Besonders ärgerlich: Da die Normvorgabe fehlerhaft ist, muss erst die Norm angepast werden bevor korrekt zählende moderne Messeinrichtungen ausgerollt werden können. Da bei der Eichung zum Prüfen ein reines Sinussignal durch die Norm vorgegeben wird, treten die Messfehler weder bei der Eichung noch bei einer Zählerfalschmessungsprüfung in Erscheinung. Die vermutlich zig-Millionen Stromkunden in der EU die eine moderne Messeinrichtung / ein Smartmeter installiert bekommen haben, können somit noch nicht einmal darauf hoffen, dass der Mangel bei einer (kostenpflichtigen) Zählerprüfung auffällt bzw. nachgewiesen wird, da die mangelhafte Normvorgabe dies nahezu unmöglich macht, da mit einem reinen Snus geprüft wird, nicht in einem verunreinigtem Netz. Die Probleme sind seit 2017 bekannt und wurden bis heute nicht abgestellt - Millionen von Kunden (in der EU) daher mit überhöhten Stromrechnungen zu Unrecht belastet. Hier sollte Andreas ggf. seinen Kontakt zu Prof. Krauter / Dr. Fette nutzen und gemeinsam mit diesen ein Video zur Thematik bringen, damit ganz viele Leute Ihren Messstellenbetreibern eine Frist zur Mangelbeseitigung setzen, um die Grundlage für Schadensersatzansprüche zu schaffen. Ih werde zudem einmal bei der Staatsanwltschaft anfragen, ob der vorsätzliche Einbau einer bekanntermaßen falsch zählenden modernen Messstelle nicht eine strafrechtlich verfolgbares Handeln durch den Messstellenbetreiber darstellt, denn die Messstellenbetreiber könnten ja weiterhin (bis 2032) die korrekt messenden Ferrariszähler als Übergangslösung verwenden, die ja vermutlich in ausreichender Stückzahl ohnehin vorhanden sein sollten, zudem gehören die Messstellenbetreiber oftmals zu den Netzbetreibern, und da die Netzbetreiber über die Netzentgelte einen umittelbaren geldwerten Vorteial durch die Faöschzählung erlangen können, dürften die Voraussetzungen für den Sachverhalt eines betrügerischen Vorgehens wohlmöglicht erfüllt werden. Ggf. auch nach Infos zum Vorgang C-468/24 beim EuGH suchen, leider hat das Gericht eine OLG Anfrage aus Österreich bereitsseit über einem Jahr nicht beschieden, so dass die Messstellenbetreiber mangels endgültiger Rechtssprechung weiterhin den Einbau mangelhafter Zähler durchdrücken können, bis das Urteil zu Gunsten der Kläger getroffen wurde, es sei denn der EuGH trifft aufgrund des umfangreichen Schadens und der möglicherweise eu-weit daraus resultierenden Regreßansprüche von Millionen von Stromkunden eine Entscheidung zum Schutz der Messstellenbetreiber / Stromlieferanten …