Vielleicht kannst du mal Foto´s vom Steuergerät einstellen? Eventuell gibt es einen Steuereingang für das Zündschloss (D-Leitung). Dann wäre die Löstung in der Theorie einfach, praktisch wird dann aber ein Kabel vom Zündschloss zur Steuerbox benötigt.
Ob man an der Steuerbox etwas umbauen kann, wird ein Blick ins Gehäuse zeigen.
ich sehe rechts oben einen Trafo mit gelber Isofolie. Direkt darunter sind Jumper mir SW1 bis SW4 beschriftet. Da kann man etwas einstellen, was es ist, steht bestimmt in den Handbüchern,
Darunter kommt dann ein größerer schwarzer Würfel mit der Beschriftung ++1220. Das wird das Trennrelais sein. Darunter folgt die 25A Sicherung und dann geht es raus zu Bat1 Bat2 und gemeinsamer - Pol (ist nicht exakt zu erkennen).
Einfachste Lösung: geeignetes Trennrelais "nach" schalten. Das interne bleibt dann auch bei 12,8V noch an, das "äußere" trennt dann aber bei 13,2V, so dass es zum Akku passt.
Da es sich um eine Multilayer Platine handelt und von oben nix zu sehen ist, was das Relais ansteuert, wird die "Musik" (Schalttransistor für Relais, Ansteuer IC) auf der Rückseite spielen. Doch die Mühe, die Platine ganz auszubauen, kann man sich schenken, wenn das 2te Trennrelais in Reihe verschaltet wird.
jetzt ist leider das passiert, was ich nicht beabsichtigt hatte, als ich mich hier drangehängt hatte.
In den früheren Beiträgen ging es um die schnelle Akkuzerstörung im Camper von Sabine_H.
Ich hatte mich drangehängt, weil ich durch diesen Beitrag angeregt wurde, meinen AGM- gegen einen LiFePO4-Akku zu tauschen. Ich wollte über meine Erfahrungen berichten, weil sie vielleicht auch für Sabine_H interessant sein könnten.
Meine Beobachtung war, dass das Trennrelais jetzt nicht mehr abschaltet, weil die LiFePO4-Batterie eine höhere Spannung hat. Ich werde den Anregungen von deff folgen und mich melden.
Sollte der Moderator meine Beiträge abtrennen wollen, gern.
bitte nutze das @ Zeichen. Direkt vor den Namen gestellt, löst es eine Nachricht an den Adressaten aus. Ohne @ gibt es diese Funktion nicht.
@carolus
Sicheres Wissen haben wir nicht. Die Foto´s von der Platine geben nicht den ganzen Blick frei. So sehe ich 3 Schraubterminals unten rechts. Das Mittlere ist mit 2 schwarzen Kabeln belegt und das dürfte der gemeinsame Minus Pol für beide Akku´s sein. Rechts sieht man ein rotes Kabel und die Beschriftung +B2. Links kann man ein rot/schwarz gestreiftes Kabel sehen, die Beschriftung ist aber durch den Stecker verdeckt. Daher rate ich, dass dort +B1 steht. Wenn @Hermann-M7 dort mal nachschaut und dort auch +B1 stehen sollte, dann spricht doch sehr dafür, dass das Trennrelais im Steuergerät verbaut ist (wozo sonst 2 Bat Anschlüsse).
ich möchte nochmal klarstellen, dass mein Problem/meine Fragestellung (parallele Nutzung einer Blei-Starterbatterie mit einer LiFePO-Aufbaubatterie) nichts mit dem Problem am Kastenwagen von @Sabine_H zu tun hat. Ich hatte mich nur hier mit meinen Erfahrungen reingehängt, um eine mögliche praktische Lösung vorzustellen.
Also bitte versucht nicht weiter, anhand der Fotos aus Sabines Camper mein Trennrelais zu optimieren.
Wie bereits beschrieben, habe ich aufgrund der Empfehlungen in diesem Thema meine 16 Jahre alte AGM-Aufbaubatterie (120 Ah) durch einen LiFePO-Akku (170 Ah) ersetzt. Durch das höhere Spannungsniveau (Ruhespannung 13,2 V) bleibt das vorhandene Trennrelais nach Abschalten des Motors geschlossen.
Nun habe ich mal einen längeren Test gemacht:
Der Camper stand, ohne Landstrom, aber mit Solarladung und laufendem Kompressorkühlschrank 5 Tage. Dabei fiel die Bordspannung von besagten 13,2 V auf 12,8 V, dann fiel das Trennrelais ab. Die Aufbaubatterie hatte laut meiner Steuerzentrale von anfänglich 100% noch 20%. Das BMS des Akkus meldete mir per Bluetooth 17%. Die Starterbatterie hatte nach Trennung die 12,8 V. Insofern bin ich zufrieden mit dieser Konfiguration. Augenscheinlich hat die Aufbaubatterie aufgrund des höheren Spannungsniveaus den Löwenanteil des Verbrauchs übernommen, dabei vermutlich noch die Starterbatterie gepuffert. Das Trennrelais hat rechtzeitig die Starterbatterie abgekoppelt.
Ich habe dann den Kühlschrank ausgeschaltet. Die Solaranlage hat den Akku wieder geladen, wobei nach nicht beobachteter Zeit das Trennrelais wieder beide Batterien verbunden hat (gemäß Beschreibung bei > 14,1 V).
Mit etwa 50% Ladung der Aufbaubatterie bin ich verreist, nach 250 km Fahrt hatte ich wieder 100%.
Und nun zurück zum eigentlichen Thema: schlappe Batterien im Camper von @Sabine_H
Es wurde das Teilproblem "Trennrelais" identifiziert und zur besseren Bearbeitung in einen anderen Faden verschoben.
Zum anderen wurde bereits mehrfach der Verdacht belegt, dass eine zu geringe Nachladung die Ursache für das schnelle Batteriesterben sein könnte. Hierzu möchte ich unbedingt noch mal erwähnen, dass mein Kastenwagen (gleicher Typ, 3 Jahre älter) im Leerlauf 14,3 V Bordspannung liefert und die Aufbaubatterie mit 25 A lädt. Das zeigt mein Elektrodisplay an und per Bluetooth auch der neue Akku. Sicherlich geht auch noch ein guter Ladestrom Richtung Starterbatterie, ich fahre grundsätzlich mit Scheinwerfern, Naviceiver läuft auch immer und der Kühlschrank.
Ich will damit sagen, dass an Sabines Kastenwagen geprüft werden sollte, ob die Lichtmaschine intakt ist und ausreichend Leistung liefert.
tatsächlich hat die AGM Batterie ein ganzes Weilchen gut durchgehalten und mich mit allen Vorkehrungen (wöchentlich Landstrom, wenig verbrauchen, externes Ladegerät, Mini Solarpanel und gelegentlichen abtrennen der Batterie in der Nacht) recht gut durchgetragen.
Ich vermute, dass die Batterie jetzt schon wieder im Eimer ist, denn über Landstrom wird kaum noch geladen, nach einer Nacht von ich schon wieder auf 12,4 V runter, auch wenn ich bis abends 18 Uhr gefahren bin und eigentlich nur mein Handy lade und ein paar Minuten Wasser verwende. Vielleicht kann ich den Status der Batterie zu Hause nachprüfen. Aber ich bin schon irritiert, dass jeder Batterie so schnell kaputt geht. Ist das für euch nachvollziehbar nach eurer Sachkenntnis?
Fakt ist wohl, dass ich jetzt sofort schon wieder eine neue Batterie kaufen muss und dann die Frage ansteht, ob ich die Lithium kaufe oder wieder eine Gel. Mit der aktuellen Batterie komme ich nichteinmal mehr eine Winternacht durch, wo ich heizen muss.
Die Batterie hat etwa viermal “Stress" gehabt, weil durch das Problem mit dem Trennrelais der Kühlschrank sich während der Fahrt aus der Aufbaubatterie bedient hat und die natürlich innerhalb von zwei Stunden weitestgehend entladen hat.
Kann das schon reichen um eine Batterie nachhaltig zu schädigen?
Ansonsten war zu sehen, dass sie etwa sechs Wochen lang immer so zwischen 85-100% Ladezustand war. Jetzt zeigt sie kaum noch voll, dafür aber oft bis 60% runter an.
Ich habe am Anfang des Urlaubs alles nochmal neu und "hübscher" verdrahtet, auf korrekte Unterlegscheiben geachtet und alles (auch das externe Ladegerät) durch den Shunt geleitet.
Hier sind die Fotos:
Der Betrieb mit vielen zyklen ist für eine AGM ungesind. Die Entladung unter 50 % ist nochmal ungesund. Und die volle Entladung einer geschädigten Batterie ist nochmal ungesund.
Ich fürchte, die Antwort ist ja,
Unbedingt eine Lifepo. Entweder was käufliches oder ein Fori hilft mit was aufzubauen. Bin mal gespannt, ob diese Community hier sowas zustande bringt.
Schon eine 100 Ah Lifepo wäre für dich eine andere Welt. Und für das Gewicht einer AGM kannst du 200 bis 300 Ah lifepo einbauen.
Update: Und die Post 167 vom Hermann beschreibt, dass LifePo bei dir wunderbar geht....
Verd..... ich sollte deine Posts genauer lesen.
Du beschreibst genau das (erhoffte) Verhalten, worüber ich mir bei der "intelligenten trennung" des Scheiber EBL Sorgen gemacht habe. Danke dafür!
Damit steht für @Sabine_H dem LiFePo einbau einer Lifepo ans EBL, wie es ist, ohne Zusatztrennrelais, nichts mehr im Wege.
Update:
Das ist übrigens, wenn ich in meinem Gedächtnis krame, genau das Verhalten was man von einer Blei-Lifepo Hybridbatterie (als eine Parallelschaltung von beiden) erwartet: erst wird die Lifepo leer, dann erst die Blei. ( Starterbatterie)
Was im grunde genommen pures Gold ist: Die Bleibatterie ist immer voll, wird sogar von der Lifepo über 12,8 gehalten. Trotzdem hängt sie sich nahtlos rein, falls die lifepo mal leer sein sollte.
Halt Stopp.
Jetzt haben wir glaube ich große Verwirrung, weil jemand anders hier ein anderes Problem beschrieben hat.
Der zitierte Post hat mit mir absolut gar nichts zu tun
Oder sprichst du gerade mit Herrmann?
Könnten wir das bitte in zwei verschiedene Fäden teilen?
Ich fasse zusammen: Herrmann hat genau das gemacht und beschrieben, was für dich gut wäre: ein lifepo mit ordentlich Kapazität an dem Scheiber Ebl.
Und er beschreibt das elektrische Verhalten des gesamten Systems, und es passt gut zusammen.
Ich habe nach der Beschreibung keine bedenken, dir eine LiFePo zu empfehlen.
Was dabei nebenbei herauskommt: was deine Werkstatt so gemacht hat, muss man dabei kritisch anschauen.
Es war wirklich nicht meine Absicht, dieses Thema "zu kapern". @Carlos hat es treffend zusammengefasst: Ich berichte von meinen Erfahrungen mit meinem Kastenwagen, damit Du, @Sabine_H, entsprechende Schlüsse ziehen kannst.
Ich muss jedoch der Genauigkeit halber korrigieren, dass ich zwar das gleiche Basisfahrzeug habe, jedoch keine Elektrokomponenten von Scheiber.
Ob das Trennrelais in der Scheiber BIP in Sabines Camper korrekt funktioniert bzw. das nachgerüstete Trennrelais sinnvoll verschaltet ist, müssen wir gemeinsam durch einige Tests herausfinden. Und vor einer Investition in eine neue Batterie würde ich sicherstellen, dass genug Ladeleistung zur Verfügung steht.
(Ich betone deshalb nun zum vierten Mal: Im Leerlauf liefert meine Lichtmaschine an die Aufbaubatterie 25A bei 14,3 V. Ohne Ladebooster oder dergleichen. Meine AGM hat 16 Jahre durchgehalten, durch Fahren, keine 10x Landstrom, aber ständiges Nachladen durch 100 Wp Solar.)
Ich habe noch ein paar Infos nachzutragen, damit wir alle auf Stand sind. Danach wäre zu überlegen, wie ich jetzt weiter machen kann und was die nächsten Schritte sind:
Die Aufbaubatterie wird (so wie das Fahrzeug derzeit ist) bei jedem Motorstart relativ hoch belastet und es fließen kurzzeitig Ströme von bis zu 16 A für 1-2 Minuten. Das sehe ich an den Messwerten im Shunt. Ich weiß aber nicht, wie das früher war und ob das ok ist oder ob das nicht sein sollte.
Mein Fragen dazu:
Schadet das der Aufbaubatterie (der aktuellen und der zukünftigen Lithium-Batterie)?
Und wenn ja - wie kann man das abstellen?
Die Aufbaubatterie wird während der Fahrt mit max. 4 A geladen, häufig auch mit viel weniger, bis runter zu 1A. Das ist viel zu wenig und dadurch bekommt ich keine ausreichende Ladung während der Fahrt.
Meine Fragen dazu:
Was könnte man tun, damit ich eine ordentliche Ladung während der Fahrt bekommen? Was muss ich dazu verändern (Lichtmaschine, Ladebooster, Kabeldurchmesser etc.)?
Diese gebrauchte AGM Batterie, die ich mitgenommen hatte, hat einige Wochen gehalten, war zum Schluss aber dermaßen geschädigt, dass sie noch höchstens 5-10 Ah abgegeben hat, und dann nach einer halben Stunde laden mit Landstrom schon wieder gesagt hat, sie sei voll.
Ich musste unterwegs wieder eine neue Batterie kaufen, und habe diese seitdem sehr geschont, d.h.
bei Standzeit von mehr als einem Tag per Trennschalter abgeklemmt
bei der Fahrt nicht dauerhaft laden lassen sondern erst fünf Minuten nach Motorstart und bei langen Strecken angesteckt ( mit Hilfe des nachgerüsteten Trennrelais per Zigarettenanzünder). Damit hat diese Batterie bislang kaum Startvorgänge mitbekommen und keine Kurzstrecken
Aktuell ist also eine neue 105Ah Gelbatterien von Biltema Schweden eingebaut. Da ich sie im Laden gekauft habe hoffentlich auch ohne Transportschäden...
In dem anderen Thread zum Trennrelais habe ich ein seltsames Phänomen beschrieben, das ein paarmal während der Fahrt aufgetreten ist. Der Stecker aus dem Zigarettenanzünder ist während der Fahrt unbemerkt rausgesprungen, sodass das nachgerüstete Trennrelais abgefallen ist. Dies führte dazu, dass der Kühlschrank, welcher nur während der Fahrt auf 12V läuft, seinen Strom aus der Aufbaubatterie gezogen hat, die aber wiederum aufgrund des nachgerüsteten Relais nicht durch die Lichtmaschine versorgt wurde. Damit war nach 2-3 h Fahrt die vorher vollständig geladene Aufbaubatterie vollständig entleert.
Daraus schließe ich, dass durch das nachgerüstete Relais unerwünschte Nebeneffekte entstehen, weil es ja irgendwie irgendwo diese zweite Verbindung gibt.
Unterwegs brachte mich jemand darauf, dass der Kühlschrank ja während der Fahrt auch einen wesentlichen Einfluss auf die Elektrik hat. Um das auszuschließen, habe ich die letzte Zeit den Kühlschrank während der Fahrt auf Gas laufen lassen oder ausgemacht. Dadurch erhöht sich der Ladestrom durch die Lichtmaschine ganz erheblich und ich sehe plötzlich 15-20 A auf dem Shunt
Meine Fragen dazu:
Ist es normal, dass der Kühlschrank so viel Strom zieht?
Macht der Sinn den während der Fahrt NICHT auf 12 V laden zu lassen, damit die Aufbaubatterie stattdessen ordentlich geladen wird?
Nach alledem bin ich im Moment ziemlich ratlos.
Aktuell stellt sich für mich die Frage, ob es Sinn macht
a) weiter im Detail zu prüfen welches Bauteil oder welche Bauteile defekt sein könnten und ausgetauscht werden müssten
oder
b) zu überlegen ob man mit dem Einbau der Lithium Batterie den größten Teil der Elektrik neu macht und neues Ladegerät, Ladebooster etc. einbaut....?
Hat jemand von euch einen Vorschlag, wie ich nun weiter vorgehen sollte?
@Hermann-M7
Ich bitte um Entschuldigung, ich hatte das beim ersten Mal völlig falsch gelesen, jetzt aber endlich verstanden
Also sorry und danke für deine Hilfe
Vor etwa einem halben Jahr war das Fahrzeug ja in der Werkstatt und diese sollte die Lichtmaschine auf ihre Funktion überprüfen.
Deren Ergebnis war damals "die Lichtmaschine ist in Ordnung", aber ohne irgendwelche Details ist Informationen. Ich habe das damals einfach als Fakt gesehen, aber inzwischen wurde es mich nicht stünden l wundern, wenn sie mich einfach nur vera..... haben.
Kann ich selber irgendwas tun, um die Lichtmaschine zu prüfen oder muss ich nochmal irgendwo in einer andere Werkstatt fahren?
Fakt ist ja, dass ich das Fahrzeug seit 11 Jahren habe und mindestens die ersten sieben Jahre war alles in punkto Elektrik wundervoll in Ordnung. Die erste Aufbaubatterie habe ich gebraucht übernommen und die hielt locker 6 Jahre. Als sie schwächer wurde, habe ich sie einmal ausgetauscht und es war nach wie vor alles ok.
So richtig problematisch ist es jetzt seit etwa anderthalb Jahren. In der Zeit habe ich drei oder vier Aufbaubatterien durch, ständig piept und blinkt die Anzeige und es gibt immer wieder plötzliche Spannungsabfälle.
Nach einem Werkstattbesuch war am nächsten Morgen plötzlich die Fahrzeugbatterie defekt. Natürlich rein zufällig.
Dann war die 50A Sicherung an der Fahrzeugbatterie defekt. Dann zeigte die Anzeigetafel plötzlich seltsame Dinge an und wollte die Spannung an der Fahrzeugbatterie nicht mehr anzeigen. Dann fiel 2-3 mal die Spannung an der Fahrzeugbatterie nach fünf Tagen Standzeit ab.
Und den Rest kennt ihr aus den Fehlerbeschreibungen hier...