Und noch mehr:
Jetzt zum Spannungsverlauf seit Einbau der letzten neuen Batterie
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Nagelneue Batterie eingebaut am 20.12.2015, Batteriemonitor angeschlossen, Shunt gibt's noch nicht
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Batterie halt die Spannung bei Stillstand, Lade- und Entladevorgänge erscheinen mir logisch und nachvollziehbar
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16.01.2026 Heizung läuft für 17 Stunden bei Stillstand des Fahrzeuges. Spannung fällt kurzzeitig auf 12V ab
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Anschließend wieder unauffälliges Verhalten
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27.01.2026 zwischen 12:00 und 13:45 Uhr fällt die Spannung schnell von 12,62V auf 11,98V ab
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Anschließend wieder unauffälliges Verhalten
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Ab 29.05.2026 Stand das Fahrzeug in der Scheune abgestellt. Am 01.05.2026 fällt die Spannung plötzlich und unerklärlich zwischen 10:00 und 11:00 Uhr von 12,34V auf 10,15V (der Shunt war leer immer noch nicht da). Unbemerkt stand das Auto bis zum 11.05. bei 10,05V in der Scheune. Erst dann habe ich es bemerkt und sofort über 230V geladen.
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Ich vermutet, dass die Batterie selbst vorher in Ordung war und dadurch beschädigt wurde. Das hieße aber, dass die "Abstürze" unter Punkt 4 und Punkt 5 auf einen Defekt an der Elektrik zurückzuführen sein müssten und erst alle späteren eventuell auf den Defekt der Batterie
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09.06. 07:00-10:00 Uhr plötzlicher Spannungsabfall
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15.06. 15:30-16:30 Uhr plötzlicher Spannungsabfall
Klemm den Camper ab. Nach Akku nur den shunt und einen gleichmäßigen Verbraucher, wie die Kühlbox.
Nur so findest du heraus, ob der Akku defekt ist, oder die E-Anlage im Camper.
Daumen sind gedrückt.
L.G.
Ja, aber ein Camper steht naturgemäß nicht immer in einer geheizten Garage.
Offenbar erfasst der Shunt alles.
Wenn nach 5,8Ah mit der Kühlbox Ende ist und mit quasi Null Verbrauch nach einigen Stunden, dann ist die Batterie quasi tot. Restkapazität geht gegen Null. Die Batterie ist Schrott, die Frage ist nur noch ob der Camper Mitschuld trägt oder nicht.
Ich tippe aktuell eher darauf, dass die (fast) nie richtig voll geladen wurde. Mit dem Ladekonzept kann das nicht klappen und offenbar wurde das Trennrelais (das mit wieso auch immer über Zündung geschalten wird) erst im nachhinein eingebaut.
Wäre jetzt noch intressant mit welcher Spannung die Batterie in der Scheune abgestellt wurde. 12,3V sind nicht allzu viel, da kann die Spannung bei sehr geringer Restkapazität durch Vorschädigung auch schon mal bei geringer Entladung “abstürzen”.
Mit dem 2A Ladegerät das nur Blei-Säure kann?
Mit welcher Spannung wurde der Camper abgestellt?
12,3V sind nicht viel. Bei äußert geringer Restkapazität aufgrund von Vorschädigung gehts da schnell rapide runter mit der Spannung.
Camper selbst würde ich auch bei Gel bleiben. Aber mit einem ordentlichen Ladebooster und einem ordentlichen 230V Ladegerät damit der Akku auch ständig voll geladen ist. Und bei Standzeiten die Batterie ausbauen und im beheizten Bereich abstellen und regelmäßig laden (lest mal eure Versicherungsbedingungen, die Batterien müssen bei längeren Standzeiten abgeklemmt werden. Dann kann man auch gleich ausbauen)
Aber es gibt mittlerweile bezahlbare LFP Powerstations und die haben dann mit ~2kWh schon mehr Kapazität. Die sollten im beheizten Camper betrieben werden können.
Wie kommst du drauf, dass der offenbar alles erfasst?
Für mich sieht es eher so aus, dass der Shunt nicht alles erfasst, sondern irgendwann ein Entladestrom dazu führt, dass die Spannung in kurzer Zeit so absackt, aber der gemessene Strom bei 0 liegt.
Ist doch eher untypisch für einen defekten Bleiakku, dass der urplötzlich seine Spannung verliert.
Insofern würde ich den auch erstmal ausbauen und separat testen. So kannst du isoliert erstmal den Akku prüfen. Auch mal Kapazität ermitteln, aber nicht zu weit entladen, das mögen die Dinger nicht.
Irgendwas stimmt da nicht: das ist komplett unlogisch.
Da sieht man den Effekt.
Man sieht den Strom der Kühlbox, aber nicht den "Fehlerstrom".
Also fliesst der Fehlerstrom VOR dem Stromsensor weg.
Aber wie schaltet dann die Schutzschaltung der Scheiberbox den (Fehler)Strom bei 10,4 V ab??
Wo sind die Ladegeräte angeschlossen: vor oder nach dem Stromsensor? Ist eines davon defekt? Eine Abdeckung über dem Akku, die einen "Kurzschlus" macht ?
Die Zuleitung von Akku nach Stromsemsor, durchgescheuert und kurzsschluss nach masse ?
PS: Ich bin nicht "sauer". Aber mich ärgert, dass du auch unter Werkstattfachleuten niemand gefunden hast, der Methodik genug hat um einen fehler zu finden, der nicht unter deren Augen mit dem Messgerät auffindbar ist. Ich gebe zu, dass das die höheren Weihen der Fehlersuche sind, aber bei Werkstätten erwarte ich sowas.
(und bin selbst auch von Werkstätten enttäuscht worden. )
Eine Lebensweisheit noch zu dem Thema:
Neues findet man, indem man hinterfragt, was man gestern noch als gegeben angenommen hat.
Also: Bitte Durchdenke nochmal alles, was du uns hier beschrieben hast, ob das auch genauso ist. Und es kommt dabei auf Details an... schliesslich können wir nicht selbst schauen.
Daher:
Wenn da wirklich nichts dranhängt, dann ist das einzige, was vmtl. nicht erfasst wird der SmartShunt selbst. Fragt sich nur, wie gut der SmartShunt im niedrigen Bereich misst (+zeitliche Auflösung?), den Tiefentladeschutz samt Relaisschaltung (?) dürfte auch etwas verbrauchen. Bilder von der Einbausituation / Installation wären an der Stelle etwas, vll. fällt da hier jemand etwas auf. Insbesondere Bilder von Batterie, SmartShunt und Ladegeräten samt Anschluss.
Bei einer quasi toten Batterie oder über längere Standzeiten könnte der Standyverbrauch der Elektronik und Relaisschaltung zur Entladung ausreichen. Sonst bleiben der Beschreibung nach nicht mehr viele Möglichkeiten, der einzigste Bereich der wohl nicht überwacht ist, ist die Batterie selbst (Abdeckung?) sowie die Fühlerleitungen des Shunts (aber das Problem gabs ja schon vorher).
Da bleibt wohl nur vor Ort testen, messen und beobachten. Aber dafür muss man wohl nochmal eine neue Batterie opfern. Sollte bei Abwesenheit halt abgeklemmt werden und mit einem ordentlichen leistungsstarken Ladegerät mit der richtigen Einstellung immer voll gehalten werden, damit die keinen Schaden nimmt, bevor man die Ursache nicht gefunden hat.
In dem nur die Steuerspannung davon abgegriffen wird.
Der Fehler Strom läuft aber garnicht über die Scheiberbox.... Und von einem anders sitzenden Abschaltelement/Schutzschaltung ist nicht die Rede.
Der Shunt ist im Minuspol verbaut, hängt direkt an der Batterie in der einzigen von minus abgehenden Leitung.
Jetzt erst wieder gesehen.
Das öffnet die Chance für Masseschleifen, was imho aber nicht das Thema ist.
Das Ladegerät der Scheiberbox ist raus, weil man Fehlerstrom (und natürlich auch den Ladestrom) des Ladegerätes im Stromsensor sehen müsste.
Bleibt das Steckerladegerät.
Wie ist das angeschlossen? An die Batteriepole ? Immer?
Also fliesst der Fehlerstrom VOR dem Stromsensor weg.
Da gab es ja die These, dass wirklich kein Strom fließt, aber die Spannung des Akkus trotzdem so wegbricht, weil der geschädigt ist. Das halte ich aber für ausgeschlossen, so ein Verhalten hab ich bei Bleiakkus noch nicht erlebt.
Logischer wäre da auch, dass irgendwas Strom zieht, weil das Entladeproblem ja auch schon auftrat, als der Akku neu war. Klar, kann trotzdem alles ganz anders sein, ist nur in leichtes Indiz.
so ein Verhalten hab ich bei Bleiakkus noch nicht erlebt.
So ist das. Hab ich 10 Jahre gemacht, steht im Frankenstein Faden.
Logischer wäre da auch, dass irgendwas Strom zieht, weil das Entladeproblem ja auch schon auftrat, als der Akku neu war.
Die spannende Frage ist: was ist das, den viele Möglichkeiten bleiben nicht.
Aktuell is imho die einzige Möglichkeit das Ladegerät selbst. Ausser die Beschreibung der OP sind ungenau.
Ich halte das Verhalten der Batterie nach den Grafiken für einen sporadischen Zellenschluss. Bei meiner Speicherbank aus Schrott-Autobatterien hatte ich 1x was ähnliches. Ließ sich normal aufladen und nachts manchmal entladen auf 10-11V mit ordentlich Gasentwickung. Hat mir einen Teil der parallelgeschalteten mit geschädigt.
Eine neue Aufbaubatterie braucht aber jedenfalls eine gute Strategie zum voll halten. Kleines Panel 10W kann schon reichen
Ich halte das Verhalten der Batterie nach den Grafiken für einen sporadischen Zellenschluss
Möglich ist alles. Dagegen würde sprechen, dass das Problem auch nach Austausch der Batterie weiterhin besteht. Zweimal eine fehlerhafte Batterie mit gleichem Fehlerbild wäre sehr unwahrscheinlich.
Jein. Alle 3-4 Monate kann gewöhnliche Entladung sein. Daher: schauen daß die Batterie immer voll ist.
- kleines Panel dazu
- Verbindungen insbesondere Masse, Aufbau → Chassis, CCA-Kabelverbindungen usw prüfen
- Laderelais zeitverzögert zuschalten z.B. 1 Minute, damit der Startvorgang die Batterie nicht entlädt (bei moderenen Fzg gibts z.T kein D+ mehr)
Alle paar Tage, wie jetzt, ist was anderes.
Ok, das würde dafür sprechen, erstmal die Batterie auszubauen und separat ein paar Tests zu machen.
Ok, das würde dafür sprechen, erstmal die Batterie auszubauen und separat ein paar Tests zu machen.
Die hat fertig:
Batterietest
Während ich noch eure Antworten durchsehe, habe ich folgenden Test gemacht:
- Batterie im Fahrzeug voll geladen
- Batterie ausgebaut und extern nochmal geladen
- Batterie eingebaut, Shunt in Minuspol angeschlossen
- Deckenlicht angeschaltet und eine 12V Kühlbox über Zigarettenanzünder auf Max eingeschaltet.
Bei etwa 4,7A ging die Spannung langsam und kontinuierlich runter und ich habe immer beobachtet und aufgeschrieben. Nach gut einer Stunde war die Batterie von 12,77 auf 12,4V runter. Dann fiel die Spannung innerhalb von vier Minuten plötzlich schnell ab. Bei 11,25 V gab das Bedienpanel Alarm.
Ich habe die Kühlbox ausgeschaltet, nach vier Minuten waren wir wieder bei 12,63 V. Die geladene Batterie hat also genau 5,8 Ah geliefert.....
Laderelais zeitverzögert zuschalten z.B. 1 Minute, damit der Startvorgang die Batterie nicht entlädt (bei moderenen Fzg gibts z.T kein D+ mehr)
Trennrelais komplett abklemmen, das wurde eh erst nachträglich eingebaut (siehe 1. Post Punkt 4). Ladung scheint ohne Booster Spannungsbedingt eh nicht richtig zu funktionieren.
Bei verfügbarem Landstrom sollte erstmal ein starkes Ladegerät ausreichen
Ihr seid absolut großartig und ich möchte mich zwischendurch mal für all eure Mühe und euer Fachwissen bedanken ![]()
Mir qualmt der Kopf ganz schön und es fällt mir langsam schwer alles zu kapieren... Ich setze mich jetzt nochmal in aller Ruhe hin, fasse zusammen, schreibe die nächsten Schritte auf und suche nochmal Notizen zusammen, ob ich irgendwas vergessen habe. Und mache noch Fotos.
Was ich zur Fehlersuche noch anbieten kann, falls das irgendwie nützlich ist:
1.) Die Vorgängerbatterie (identische Gel-Batterie, die ich im Dezember ausgetauscht habe in der Hoffnung den Fehler zu beheben). Mit der gab es auch diese Abstürze, aber ich glaube nur insgesamt 3-4 über ein halbes Jahr
2) Eine hoffentlich noch in gutem Zustand befindliche AGM Batterie, die ich Mal für ein paar Tage eingebaut hatte
Leider ist es für mich immer ein ziemlicher Kraftakt, die Batterien von der Wohnung ins Fahrzeug zu bringen und einzubauen.
Aber so wie ich es verstanden habe macht es Sinn heute Abend, wenn es etwas kühler ist, die vermutlich defekte auszubauen und reinzuholen
1.) Die Vorgängerbatterie (identische Gel-Batterie, die ich im Dezember ausgetauscht habe in der Hoffnung den Fehler zu beheben). Mit der gab es auch diese Abstürze, aber ich glaube nur insgesamt 3-4 über ein halbes Jahr
Ja, leider sind sich die Teilnehmer dieser Diskussion nicht in allem einig Ich sehe aber auch, dass sich (noch) nicht für alles eine bestätigte Beurteilung geben lässt. Um dir die Sache etwas zu vereinfachen, versuche ich mal die Meinung der anderen zu stärken.
Das Thema "schlechte Ladung" würde ich sofort mitgehen. Ich habe die beschränkte Leistungsfähigkeit von Gel (Blei) Akkus beschrieben. Die anderen die Möglichkeit des schlechten Ladezustands.
Daraus könnte auch ein Schuh werden: die Abstürze waren einfach ein fast leerer Akku wegen ungenügender Ladung, mit Folgeschäden für den Akku selber.
Das elegante dieser Erklärung wäre, dass es keinen zu suchenden "Defekt" im Womo gibt.
Panel aufs Dach, neuen Akku, (Lithium?), Fertig.
Stärkeres Ladegerät optional.


