Also ich schlaf auch gerne richtig kalt, muss ich zugeben ![]()
15-18°C klingt gut, ist mMn in Deutschland auch easy zu schaffen mit jeder Split.
Wer will schon 24° im Schlafzimmer in Europa mit einer Klimaanlage? Aber ja - ich hätte wohl am besten eine MEL MSZ-LN genommen. Die ist auf 16° einstellbar zum kühlen und nicht nur 18°, und hat das Innengerät mit wahrscheinlich deutlich größerem Wärmetauscher - da ja 14.5kg innen - und 90cm breiter (ja etwas weniger tief). Der größere Luftauslass in der Breite und zätzlich weniger Luftmenge in Whisper/Silent mit 258 m³/h vs 294m³/h wäre halt ein weiterer Vorteil.
Das Außengerät ist zwar etwas leichter und kleiner (nur 33 statt 36kg) - hat aber den selben Schalldruck angegeben. Bzw halt noch bessere MEL Geräte.
Oder gleich die Fujitsu Airstage Nordic KH - wobei die halt auch das 18° min Problem hat.
Die Anlagen sind schlicht nicht dafür gebaut, damit "Kühlschranktemperatur" in Innenräumen bei gleichzeitig flüsterleisem Betrieb und kaum Energieverbrauch zu erreichen.
Da kann die Anlage nichts dafür, da ist schlicht eine völlig überzogene Erwartungshaltung ursächlich.
Was du haben willst, ist einfach mit einer LLWP nicht machbar - weil man damit (wie im Kühlschrank Beispiel) viel zu viele Verluste erleidet bis die Kälte wirklich dort hinkommt - wo du die gerne hättest.
die wirklich heißen Tage/Nächte sind ja vielleicht 15 pro Jahr, wenn es da die 18° kaum schafft bzw nicht flüsterleise - nicht so schlimm. Aber die restlichen 165 Kühltage wären die 16° halt echt ein Fortschrit zu 18° - und Daikin hat bei den Innengeräten einfach zumindest nicht in kg das Gewicht von MEL oder Fujitsu - und dazu eben die Modulation schlechter.
Wobei mal schauen wie dass dann mit Trocken Modus ausschaut - der ja im Prinzip ein super silent low power Modus ist. Aktuell hat deutlich zu warm um den zu beurteilen. Evtl kann ich den missbrauchen für die 16° wenn die Hitze mal vorüber ist.
Hallo zusammen und vielen Dank für Eure Überlegungen dieses exotische Problem zu lösen.
Hier scheinen sich aber physikalische und philosophische Probleme zu verheddern ![]()
Der Titel des Beitrags ist im richtigen Leben ja nicht wirklich außergewöhnlich. Ich lebe selbst in einer "Burg" mit innenliegender gedämmter Hülle und beobachte Spannendes beim Kühlen/Trocknen mit Splitklima.
Könnte mir jemand dabei über die Straße helfen wohin diese Diskussion führt?
Oder, wenns das noch nicht schon gibt, sollten wir uns nicht besser ein Wiki über die Grundsätze der Bauphysik (Wärmekapazität, Phasenverschiebung,Taupunkt, usw.) incl. einer ordentlichen Portion gesundem Menschenverstands überlegen?
Liste doch einfach noch mal deine "Anforderungen" in einer kurzen Zusammenfassung auf und du kommst zum Ergebnis: Das geht SO nicht ![]()
Es kann auch so nicht gehen, weil sich deine Anforderungen einfach widersprechen - ein Zielkonflikt eben.
Es ist nicht möglich, dass man
- möglichst leise oder lautlos
- möglichst günstig in der Anschaffung
- möglichst günstig im Betrieb
- möglichst hohe Kühlleistung bzw. extrem hohe Kühlleistung und trotzdem extrem leise
- möglichst klein im Platzbedarf (bezogen auf: nicht viele einzelne Anlagen)
einfach alles in einer Anlage vereint. Wie denn auch???
Das wäre ja "der heilige Kral" der Klimaanlagen, wäre das - so - möglich und käuflich zu erwerben, würden ja quasi keine anderen Geräte mehr verkauft als diese...
Und das betrifft nur die Anlage!
Gleichzeitig willst du dich dann ja noch idealerweise mit einer etwas "dickeren, schwereren" Bettdecke zudecken - also von der Raumluft isolieren.
Das macht es dann noch unmöglicher...
Also hier der Klimaanlage die "Schuld" zuschieben (egal welche) ist nicht angebracht, weil das in der Form mit keiner Anlage möglich ist - völlig unabhängig welche.
Vermutlich "just for fun" - weil in der Form eh unmöglich.
Die einzige Möglichkeit dieses
irgendwie ansatzweise zu lösen, wäre ausnahmslos nur, wenn man das Bett bzw. dessen Oberfläche aktiv kühlt - nicht den Raum. Das würde dann einiges ändern, dadurch könnte man tatsächlich eine sehr niedrige Oberflächentemperatur am Bett realisieren - weil man die Kühlleistung konzentriert für diesen vergleichsweise gering(er)en Bereich einsetzt. Also einerseits kann man geringere Temperatur erreichen - andererseits benötigt man trotzdem vergleichsweise wenig Energie im Vergleich zu Kühlung vom ganzen Raum. (Wenn man versucht diesen so extrem tief runter zu kühlen.)
Somit hätte man folgende Punkte "unter Kontrolle":
- sehr niedrige Temperatur möglich
- sehr niedrige Energieaufnahme (vergleichsweise) möglich
- dadurch sehr geringe Lautstärke möglich
- und letztlich dann auch gering(er)e Betriebkosten möglich
Die vorhandene LLWP könnte dann ja für den Wohnraum genutzt werden und dort "auf herkömmliche Weise" an der Wand befestigt werden.
Dann hat man dort angenehme Lufttemperatur bei geringer Lautstärke ohne "Spezialkonstruktion" und Wanddurchbruch.
Im Schlafraum sollte die Lufttemperatur dann ja keinerlei Rolle spielen, da ja das Bett bzw. der Raum zwischen Matratze und Bettdecke für das kühlen relevant ist.
Eine LLWP ist für so ein Vorhaben einfach nicht geeignet.
Hat Dein privates Umfeld eigentlich schonmal mit Unverständnis reagiert?
Möglichst günstig ist nicht die Prioriät, aber tagsüber sitzen die Nahbarn konsequent auf ihrem Balkon - da muss es also auch absolut leise sein.
Absolut leise und sehr niedrige Temperatur wenn möglich sind die Vorgaben - der Rest ist weniger wichtig - aber Platz für 2 AG hat es auch nicht...
naja - nicht besonders erfreut über Eimer Wasser - aber lieber wie mich ohne Schlaf die ganze Nacht....
Hotels buche ich im Sommer nur mit Klimaanlage, und wenn die halt nicht zumindest auf 23-24° kommt (bisher nur in Deutschland erlebt, da aber schon öfters) ist mir komplett egal ob deren Bett dann am nächsten Tag noch nass ist oder nicht.
23-24° sollte einfach jede Klimaanlage immer schaffen, ansonsten sollen sie das Zimmer nicht mit Klimaanlage bewerben. Eher erwarte ich mir aber unter 20°... Würde ich den Eimer nicht auskippen ist die Matratze am nächsten Tag ebenso nass weil durchgeschwitzt...
Das gibts einfach nicht, da läuft halt ein Lüfter und Kompressor ...
Hab mal Claude für Dich bemüht:
Wobei man das aber ev. nutzen könnte.
Wenn ein "nasses Bett" offenbar kein Problem darstellt oder ggfs. sogar schon in gewisser Weise "gewohnt" ist, könnte man direkt von der Kaltwasserleitung einen feinen Sprühnebel über dem Bett installieren. Die KW Temperatur ist ja gewöhnlich relativ tief - Probleme mit Legionellen sollte es ja bei entsprechend tiefer Temperatur nicht geben. Die Umsetzung wäre da vergleichsweise auch sehr einfach und günstig - wenn lt. Angabe alle Raumflächen immer so warm sind würde es bei entsprechender Auslegung von Bett etc. wohl auch zwischendurch abtrocknen...
Einzig die gewünschte "dicke Bettdecke" ist dann ein Problem, wobei du da ja mal so und mal anders schreibst...
Sollte es dann doch kein nasses Bett sein, könnte man sich ev. auch mal ausrechnen wie teuer eine "Frischwasser Kühlung" für das Bett wäre. Das wäre relativ einfach in der Umsetzung, man müsste quasi nur eine Art Fußbodenheizung ins Bett bauen und das Ende des "Kühlkreis" in den Kanal stehen lassen (oder eine Regentonne, wenn man es noch nutzen möchte...). Temperatur und Druck wäre schon da, durch ein regelbares Ventil könnte man sehr einfach und perfekt programmieren wie oft und wie schnell das kalte Wasser gewechselt werden soll um den gewünschten Kühleffekt zu erreichen.
Würde dann am Ende völlig lautlos arbeiten (ausgenommen Ventil, was aber meistens leise arbeiten wird und ja wohl in einem anderen Raum ist. Gut, Strömungsgeräusch je nach Auslegung möglich.)
Es würde dadurch auch keinerlei Wärme entstehen die man abführen muss und keinerlei Stromverbrauch. Den Wasserverbrauch und die Kosten dafür müsste man halt berechnen...
Alternativ könnte man das System später wenn man zufrieden ist auf aktive Umlaufkühlung mittels LWWP ändern.
Jedenfalls alles Möglichkeiten ohne jede "Lärmbelästigung" aussen...
Das sind die maximalen Werte bzw besser die im nominalen Test Modus auf Auto. Per powerful ist IMHO noch lauter, aber es ist bei Teillast eben deutlich leiser.
Eine weitere - noch einfachere - Lösung das Bett zu kühlen wären derartige "Kühlplatten" und weitere Ausführungen in die Richtung:
Wenn man die tagsüber im Tiefkühler einfriert, sollten die ausreichend Kälte für die Nacht abgeben (was aber zu überprüfen wäre...)
Wäre jedenfalls weniger "Sauerei" als nasse Betten - aber wenn man darauf steht... Muss man halt entscheiden nach eigener Vorliebe...
Multisplit? Außen eine und innen drei Stück im Quiet.
Wo das "Problem" aber die Lautstärke aussen ist lt. TE und ein einzelnes AG dann auch entsprechend mehr leisten muss und somit lauter wird?
Das Außengerät ist dann größer und hat mehr Wärmetauscherfläche, schafft es dann also auch mehr Wärme aus dem Raum zu schieben bei niedriger Drehzahl beim Außengerät. Und innen kommt mehr an, weil dort ebenfalls die Wärmetauscherfläche größer ist.
Im Falle der installierten Perfera wäre das Multisplit Außengerät (je nach Ausführung) nicht größer - sondern ggfs. sogar kleiner.
Ja, ist ein Sonderfall: Die aktuelle Perfera wurde auf Winterbetrieb optimiert und hat deshalb ein recht großes AG. Die Multisplit haben noch das alte AG, was nicht so optimiert wurde und ist relativ klein.
Mehr Wärmetauscherfläche ist natürlich generell interessant. Vielleicht könnte das mit einer Multsplit eines anderes Herstellers funktionieren. Aber ob die in so einem Anwendungsfall wirklich besser passen würde, finde ich schwierig zu sagen, die Dinger haben ja auch diverse Nachteile. Die modulieren z.B. gar nicht so weit runter. Und die Effizienz ist auch oft nicht so gut.
Am Ende ist es vermutlich eh egal, weil so ein einzelnes Multisplit AG dann sehr sicher nicht leiser sein wird als wenn zb. die selbe Leistung mehrere Monosplit der 2025er Perfera erbringen. Und auch nicht günstiger.
Wenn aber nun die Lautstärke aussen kein Problem wäre, könnte ja auch die vorhandene Perfera einfach mehr leisten...
Letztlich sowieso alles "Mission Impossible" bei den Vorgaben.
Möglicherweise könnte am ehesten noch ein "Bündel an Maßnahmen" praktikabel sein...
Also die vorhandene Split laufen lassen, Kühlakku´s ins Bett (die tagsüber im Tiefkühler aufladen) und ggfs. auch mal ergründen weshalb es so siginifikante Unterschiede gibt zwischen den Bedürfnissen aller anderen im selben Block (und anderswo wo es sehr warm ist im Sommer) und den Bedürfnissen hier. Möglicherweise kann man da an anderen Stellschrauben auch noch drehen um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
Wir bewegen uns ja hier auch in einem Bereich, den kaum jemand mal getestet hat. Wer interessiert sich schon dafür, ob eine Anlage ein wenig zwitschert. Da sagen die meisten doch, Anlage ist super leise.
Ich wette, wenn man andere Anlagen in diesem Bereich genauer unter die Lupe nimmt, wird man überall irgendwas finden, was für die Anforderungen nicht optimal passt. Insgesamt denke ich, ist die Perfera schon in einem sehr guten Bereich.
