Kältebedarf bei Wohnung / für einzelnes Zimmer ohne Dämmung zur Bausubstanz

Tagsüber heizt es viel zu schnell nach. Da ist der Kampf gegen die Masse quasi schon verloren. Viel bringen würde das durchlaufen lassen der Klimaanlage nicht. Ab dem Zeitpunkt wo es dann eben von 35° tagsüber draußen auf 25° abgekühlt hat und die Nachbarn auch immerhin die Fenster offen haben wird es einfacher.

Aber ich bin stark am überlegen die Decke im Schlafzimmer zu dämmen. Wenn ich 5cm Raumhöhe verliere ist das noch okay..geht sich oberhalb vom Kleiderschrank noch aus - 8cm habe ich von Kleiderschrank zur Decke übrig. Decke und Fußboden zu dämmen ist bei der Raumhöhe einfach unpraktisch weil dann Kleiderschrank eingeschränkt wird in der Höhe. Aber Decke alleine sollte sich ausgehen

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Genau das meinte ich damit. Das sind eben völlig absurde Dinge, die für dich offenbar als "normal" erscheinen - aber für wohl (nahezu?) alle anderen Menschen völlig verrückt wären... Wenn das für dich "funktioniert" - ist es ja gut... Aber das macht dann eben deine Aussagen nicht "vergleichbar" mit denen anderer.

Eben. Keinfalls auch nur ansatzweise vergleichbar mit (wohl irgendeinem) anderem im Forum hier... Das wäre wohl selbst @win schon deutlich zu kalt - was aber wirklich was zu bedeuten hat...

Unter diesen völlig unüblichen und unkonventionellen "Umständen" kommen dann eben auch völlig unübliche Ergebnisse raus... Das erklärt dann auch wieso bei die dann zb. die Daikin Perfera All Season bzw. "ATXM" von anfang an "problematisch" ist - während die für wohl (fast?) alle anderen (mich ausdrücklich eingeschlossen) einfach TOP ist...

Das sollte man einfach erwähnen, dass deine "Ergebnisse" und "Eindrücke" einfach komplett isoliert zu betrachten sind und ggfs. keinerlei Relevanz für die "Normalsitution" haben.

Irgendwann ist der Punkt erreicht, andem das von außen nachkommt in die Masse. Und da sonst keiner kühlt außer dir, wird halt der gesamte Raum von allen Seiten erwärmt.

Vergleichbar ist das dann in etwa mit einem Tag am Strand. Du bekommst die Sonne von allen Seiten ab, die Sonne hat auch den Boden erwärmt, und dann kommt Luft vom Meer. Die Luft ist kühl und ein Teil deines Schweißes wird auch verdunstet, was dir dann kühl vorkommt. Aber im Bett liegt du irgendwo mit deinem Körper auf, da kommt die Luft nicht drunter. Da wird es zu warm und man schwitzt.

Ich denke also auch hier, du brauchst gar keine 18°C im Raum, sondern aufgrund der Strahlung der Wände musst du auf 18°C stellen, damit es dir angenehm vorkommt. Vielleicht ist das ein wenig zu... verrückt. Aber ich denke in deinem Fall wäre eine Art Himmelbett mit dicken, schweren Vorhängen die Lösung. Die müssten überall ums Bett herum sein. Also oben, Seiten, unten auch.

Dann kann keine Strahlungswärme mehr zu dir kommen, die Strahlung wird vom Vorhang aufgenommen der auch viel Fläche hat. Die Klima kann dann die Luft im Raum kühlen und der Vorhang wird gekühlt, damit die Luft innerhalb des Bettes auch. Und innen drin ist daher kühlere Luft, es dringt aber keine Strahlungswärme mehr rein.

Himmelbett braucht dann halt auch noch eine ordentliche Luftzufuhr. Sauerstoff sinkt da sonst sehr schnell ab..

Nachdem der größte Teil der Wärmestrahlung von der Decke kommt ist da eine Lage Isolation wohl am sinnvollsten. Ich muss nur überlegen welches Material sich am besten eignet und nicht zu kompliziert zum verbauen ist. XPS scheint mir aktuell als Favorit aber ich habe noch zu wenig recherchiert.

Ich bin da bezüglich schlafen halt quasi Wikinger.... In Norwegen stellen sie die Babys im Winter für den Mittagsschlaf im Kinderwagen nach draußen... Die wissen je kälter umso besser der Schlaf....

PS: Auch wenn es für dich als TE nicht unbedingt super ist. Ich möchte darauf hinweisen, dass wir hiermit, wieder mal im Forum, ein super Thema haben! Und zwar weil es auch ein wenig würfelt mit dem, was wir wissen, aber nicht direkt naheliegend ist.

Wir messen sehr oft mit Geräten die Temperatur im Raum. Aber tun wir das wirklich? Wir messen die Temperatur, die der Temperatursensor anzeigt. Der misst aber eben nicht direkt die Temperatur im Raum sondern der misst eine Kombination aus Strahlungswärme die das Gehäuse des Temperatursensors erwärmt, und Luftttemperatur. Wenn also das Gehäuse von IR-Strahlung erwärmt wird, dann zeigt der Temperatursensor etwas an, was gar nicht die Temperatur IST. Eigentlich zeigt er die "gefühlte Temperatur" an. Weder Luft noch Strahlungswärme.

Der TE hier hat mehr oder weniger eine Infrarotkabine, die ihm trotz kalter Luft eine unangenehme Wärme liefert.

Testweise kann man so eine Rettungsdecke probieren, die isoliert ja auch vor Hitzestrahlung indem sie reflektiert. Wenn er sich zudeckt ist es genauso. Die dünne Decke schluckt die IR-Strahlung und die kühle Luft kühlt diese dünne Decke ab. Weil sie dünn ist, nimmt sie wenig Wärme auf.

Nein, die Isolationsschicht würde nur die Wärme verzögern, das Dämmmaterial heizt sich aber genauso auf und gibt dann dieselbe Wärme ab. Du müsstest also mehr oder minder eine abgehangene Decke oder einen Stoff o.ä. spannen, der die Wärmestrahlung der Decke abfängt und das Material selbst wird dann von der Luft der Klimaanlagen gekühlt. Du vergrößerst damit die mögliche Abkühlfläche deiner Klimaanlagen die ansonsten nur die Luft und die Wände nutzen kann. Die Schicht ist eine Reflexionsschicht für die IR-Strahlung. Damit hälst du die Strahlung auf, damit sie dich nicht trifft. Deine Wände haben dann immer noch 30°C aber die Stoffschicht hätte weil sie abgekühlt wird und sehr dünn ist nur noch 25°C. Das gibt also an dich viel weniger Wärme ab.

Das größte "Problem" bei deiner "Aufgabenstellung" bleibt, dass sich die geforderten Dinge letzlich widersprechen. Die Anforderungen sind an sich schon so unkonventionell, dass konventionelle Lösungen somit schon grundsätzlich ausscheiden.

Deshalb könnte man - zumindest teilweise - die Aufgabe schon auf sehr unkonventionelle Art lösen.

Der "Lösungsansatz" der hier mittels Split Klima gewählt wurde, ist im Grunde nicht zielführend. Der zielt nämlich darauf ab, die Raumluft abzukühlen. Aber im Grunde geht es ja nicht darum die Raumluft abzukühlen - sondern darum den "Körper" im Bett bzw. das Bett abzukühlen. Mittels LLWP ist das aber - insbesondere bei den gegeben Umständen - keine wirklich sinnvolle Variante. Dann hier muss die LLWP ständig mittels gekühlter Luft gegen die warmen Flächen im Raum "ankämpfen" - die ständig beinahe unbegrenzt Wärme nachschieben. Das würde dann zwar für "normale Temperaturen" reichen - aber nicht für:

Da sollte man dann denke ich grundsätzlich einen anderen Ansatz wählen und das Bett aktiv kühlen. Der "Umweg" über die Luft ist hier nicht zielführend, da man damit einen Großteil der Energie völlig sinnlos verschwendet. Es wird ja letztlich dann nur ein sehr kleiner Teil der Energie tatsächlich für die Kühlung vom Bett direkt aufgewendet bzw. kommt dort an.

Da "Wasser im Bett" kein Problem ist, könntest du dich quasi "auf Eis legen". Mit einer entsprechend angepassten Auflage um dann am Körper - wenn dieser darauf liegt - die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Trockeneis wäre nat. praktischer weil kein Wasser entsteht, ist im Innenraum aber viel zu gefährlich weil quasi "todsicher" ein Erstickungstod drohen würde.

Möglich könnte auch ein Wasserbett oder aber Wärmetauscher auf normalen Bett sein, der mittels LWWP gekühlt wird. Somit würde man die Kälte dort erzeugen, wo sie wirklich benötigt wird. Entsprechend wäre dann vermutlich auch deutlich weniger Energie nötig, weil der Energiefressende Zwischenschritt von der LLWP zur Luft und von der Luft zum Bett wegfällt.

Da widerspreche ich Dir. Das Dämmmaterial reduziert massiv den Wärmefluß von der jetzigen Decke oder Wand zur neuen Oberfläche, die durch Konvektion und Strahlung Wärme abgibt. In Verbindung mit einer Klimaanlage wird sich dann recht schnell die Oberflächentemperatur senken lassen im Gegensatz insbesondere zur Wand, die aus einem recht gut Wärme leitenden Material mit auch noch hoher Wärmekapazität besteht.

Das wäre so, wenn die Decke die einzige Wärmequelle wäre. Aber es strahlen die Wände weiterhin von innen an die Dämmung. Das heißt die Dämmung innen bekommt immer wieder neue Wärme geliefert.
Kann aber auch sein, dass ich mich hier verrenne.

Wenn die Decke Wärme aufnehmen soll, muß sie eine niedrigere Temperatur haben als die Flächen mit denen sie im Gleichgewicht steht. Dann kann sie nicht gleichzeitig als Strahlungsquelle dienen. Da die Wände ja mehr Fläche haben als die Decke sollte man diese sicherlich auch dämmen, wenn nicht der Eintrag durch die Decke dominiert, weil diese durch die Sonne übers Dach aufgeheizt wird.

Stell dir nen Würfel vor bei der alle sechs Seiten warm werden. So ungefähr ist sein Raum. Es soll die Wärme von der Decke abgehalten werden, indem der Dämmstoff wegen seiner schlechten Wärmeleiteigenschaften die Strahlungswärme von der Decke aufhält. Von den Wänden strahlt dann noch genug ab. Wie du schreibst, dann müsste man alles dämmen. Oder halt im Himmelbett/Alkovenbett.

Das Problem als Mieter bei Dämmung wäre wieder, wenn der Raum dann anfangen würde zu schimmeln. Dann wird das sehr schnell auf den Mieter umgewälzt und der hat das an der Backe (teilweise zu Recht).

Ich frag mich also, ob man den Raum mit Dämmung überhaupt versehen kann.

Der gesamte Ansatz ist in diesem "Spezialfall" falsch.

Das gewünschte Ziel ist ja, den Körper "von unten her" zu kühlen, damit oben drauf dann eine (dickere) Bettdecke genutzt werden kann.

Das wird aber nicht funktionieren, so lange man versucht über die Luft zu kühlen. Denn die schirmt / isoliert die Bettdecke ja ganz automatisch von dem "Kühlmedium" = der Luft die die LLWP abkühlt. Das ist dann somit ein sinnfreier Ansatz - weil die dickere Bettdecke einerseits die kühle Luft der LLWP abschirmt und andererseite die Wärme die der Körper entwickelt möglichst gut isoliert.

Somit muss man von "innen raus" bzw. unter dem Körper kühlen - wo die Bettdecke keine "schädliche Auswirkung" hat...

Die "schwierigste Stelle" ist ja die, wo der (heizende bzw. somit zu kühlende) Körper auf dem Bett aufliegt. Wenn man nun versucht über die Raumluft zu kühlen, kann das in dieser erwünschten (extremen) Intensität auf die Art nicht (gut) funktionieren, weil der zu kühlende (aber selbst heizende) Körper dann von unten durch die Matratze isoliert ist und zusätzlich am heizenden Boden aufliegt - und von den anderen Seiten durch die isolierende Bettdecke umgeben ist und ebenfalls von den heizenden Flächen "umzingelt".

Du glaubst also es wäre besser, er würde nackt in einer Hängematte schlafen und einen Ventilator davorhängen damit er die kühle Klimaanlagenluft an den Körper bekommt? Geht auch, halte ich aber für unrealistischer als meinen Himmelbett-Ansatz.

Um sowas wie realistisch oder praktibel geht es denke ich eher nicht (siehe Kübel Wasser ins Bett kippen)

Es geht eher darum, dass man das Kühlmedium nicht vom zu kühlenden Körper abschirmen sollte - denn das ergibt keinen Sinn.

Mittels LLWP isoliert man den zu kühlenden Körper ja mit Absicht gegen das Kühlmedium Luft...

Es soll der Zufluß von außen in den Raum minimiert werden, damit die Splitklima weniger zu rödeln hat. Innendämmung ist natürlich nicht ohne, insbesondere mit nicht kapillaraktiven Materialien. Eigenmächtig in einer Mietwohnung natürlich ein no go!

Nein, die Splitklima soll dieselbe Wärme abtransportieren, es geht um den Schutz vor der IR-Strahlung (im weitesten Sinne).

sämtliche KI empfehlen mir PIR MV an die Decke zu kleben - und dann ein Glasfasergewebe darauf zu verspachteln und weiß anstreichen. Alternativ direkt PIR Platten mit PVC- oder HPL Oberfläche ohne anstreichen.

Ich denke das ist am einfachsten - erstens tut sich die Klimaanlage ja immer am schwersten die Decke zu kühlen - da kalte Luft runterfällt - und die Bettkühlung ist deutlich teurer. Ein Wasserbett hat dazu halt das Problem dass es quasi keine Schweiß aufnimmt - etwas schwitzen wird man immer.

Bei einem System wie Eightsleep hat man einen relativ lauten Kompressor neben dem Bett stehen. Die Bewertungen was Haltbarkeit angeht sind auch nicht gerade toll bei all diesen Systemen.

Wasserbett kann ich einfach schwer einschätzen - hat man ja quasi nirgends zum probeschlafen. Kein Hotel hat Wasserbett.

Also 3 Pack PUR/PIR MV Platten mit Stufenfalz - 340€ (2 Platten reichen für 12m² ganz knapp nicht aus wegen Zuschnitt/Falz) ,5kg Haftgrund (knauf betonkontakt) 3 Dosen Dämmplatten Klebeschaum PU, 25kg Armierungsspachtel / Klebe- und Armierungsmörtel, Eine Rolle 160g/m² Glasfaser 1x25m, 2 Dosen Acryl für den Rand a 310g, und dann noch Farbe die ich eh schon habe.

Ist Eigentumswohnung/WEG. Aja grad nochmal gesehen - der Lichtschacht ist genau 6x.6.4m - diese kleine Größe ist halt der Grund dafür dass es so hallt.

IMHO ist der beste Schlafkomfort wenn die Decke ganz leicht wärmer ist wie die Matratze. Dann kann man die Temperatur am leichtesten regulieren je nachdem wieviel Körperanteil nicht zugedeckt bleibt. Es sollte aber nicht zu unterschiedlich sein. Schläft man etwa ohne Isomatte auf Schnee nur im Schlafsack - das funktioniert überhaupt nicht gut. Erstens beginnt dann der Schnee zu tauen - zweitens drückt man den Schlafsack nach unten platt womit er kaum mehr isoliert. Daher hat man ja je nach Temperatur eine unterschiedlich Dicke Isomatte unter sich.

Das ist ja das ganze Problem vom schlafen nur mit Bettlaken. Das Bettlaken ist zu leicht - und damit wacht man schnell auf wenn die Füße dann doch kalt werden weil nicht bedeckt. bzw ist dann der Temperaturunterschied zur Matratze zu groß. Die Thermoregulation funktioniert einfach besser wenn man zumindest eine dünne Bettdecke verwenden kann.

Aber man sieht übrigens in Studien zur besten Schlafzimmertemperatur sehr unterschiedliche Angaben. von 15-18° (in Skandinavien auch mal nur 10°) hin zu 25-27° in Japanischen Studien (wobei es da nicht um heizen geht sondern nur um kühlen). In Japan wird oft ohne jede Bedeckung im Sommer geschlafen.

Daikin selber listet übrigens auf ihren Websites je nach Land absolut unterschiedliche Temperaturen als optimal fürs Schlafzimmer auf, und zeigt halt selber dass die Entscheidung kühlen nur bis 18° etwas sinnlos ist wenn man gleichzeit 15-18° als optimale Temperatur fürs Schlafzimmer empfiehlt.

Hat auf jeden Fall den besten Dämmwert (den man zahlen kann).

Und das kann ganz einfach Prinzipbedingt nur dann gelingen, wenn man eben von unten / der Matratze aus kühlt...

Der Körper produziert ja bekanntlich auch Wärme. Wenn aber nun oben etwas wärmer sein soll wie unten - kann es ja unmöglich funktionieren den Körper von oben zu kühlen...

Man versucht ja auch nicht, die Waren im Kühlschrank zu kühlen, in dem man die ganze Küche mittels LLWP abkühlt und dann hofft, dass es im (isoliertem!) Kühlschrank ausreichend kühl wird...

Der Körper im Bett entspricht in diesem Extremfall ja quasi der zb. Milchpackung im Kühlschrank...

Denn die "geforderte Temperatur" ist mit max 16° - idealerweise etwas über 0° ja relativ identisch mit denen im Kühlschrank. Die Mitte wären etwa 8° - was im Kühlschrank auch so die Mitte sein wird...

Folgerichtig kühlt man den Kühlschrank dann auch aktiv und nur dessen Innenraum.

Ein Körper im Bett - umgeben von isolierender Matratze und (mehr oder weniger dicker) Bettdecke dürfte da vermutlich gar deutlich besser isoliert sein als der durchschnittliche Kühlschrank...

Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Waren im Kühlschrank - im Gegensataz zum Körper - nicht ständig aktiv heizen...

Genau, was ja kein Problem darstellt wenn man aktiv kühlt unter der Matratze bzw. die Kühlung dann entsprechend einstellen kann.

Da bist du ganz weit weg von dem, was den meisten ausreichen wird: 24 Grad.

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