Lüfter - 480rpm Silent Modus nach einschalten für 2h, dann Auto Modus probiert und dieser nutzte 630rpm für etwas über 4h, dann wieder 6h mit Silent Modus 480rpm.
Normalerweise sagt man ja - je mehr Lüfterleistung - umso mehr Lüfterleistung eine Klimaanlage nutzt - umso effizienter kühlt sie. Das mag in einem Haus so sein - wo man etwas davon hat dass der Rest der Bausubstanz/Räume dadurch auch etwas Kühlung abbekommt - aber bei Wohnung in nach außem gut gedämmten Haus (30cm Dämmung auf allen Außenwänden - wenn auch mir unbekannt welcher Qualität - ist gebaut 1980) - steigert man damit einfach nur die Stromrechnung - bzw verpulvert die Kühlleistung in eine Senkung der Temperatur der Bausubstanz wo man quasi gegen Windmühlen kämpft. Je mehr Luftzug umso mehr Wärme können Wände/Decken abgeben.
Das Haus ist Stahlbetonbau - und die tragenden Mauern im Haus haben 40-50cm Dicke. Ich nehme an die Stahlbetonträger sorgen dafür dass sich der Stahlbetonbau in der Temperatur langsam immer angleicht.
Am effizientesten kühlt man eindeutig - wenn man die Lüfterleistung so gering wie möglich bei möglichst kalter Temperatur nutzt. So hat man nach 1-2 Stunden die Gegenstände im Zimmer alle gut abgekühlt - aber kühlt die Wände/Decken möglichst wenig.
Das Zimmer hier ist 12m² - und schluckt um statt 23-24° Nachts auf 17-18° zu kommen jede Nacht gut 20kwh an Kälteleistung (entfernte Wärme) bei einer Perfera die im Silent Modus betrieben wird. Die Außentemperatur ist fast egal - was mehr zählt ist wie die Temperatur die lechten 7-14 Tage war - denn die Bausubstanz ist sehr sehr träge. Dies sieht man auch daran dass die Temperatur nach ausschalten der Klimaanlage die gut 10-12h an war - sofort schnell ansteigt.
Im Auto Modus hat die Perfera die Lüftungsstufe 2 gewählt (wobei Stufe 0 = Silent und nicht aus). Macht sie dies dann steigt der Kältbedarf jedoch auf gut 30kwh pro Nacht an…Die Perfera hat es bei Bedarfslimitierung von 60% Nachts nicht geschafft die Zieltemperatur von 17° zu erreichen bei Lüfterstufe 2. Nach ändern auf Silent fiel der Stromverbrauch obwohl die Temperatur im Zimmer um 1° sank und die 17° erreicht wurden. Gemessen per Bluetooth Thermometer im Raum, aber auch das Thermometer der Perfera selber zeigt schnell 1° weniger an.
Gestern Nacht war durch Bewölkung eine sehr heiße Nacht bei mir auf der Loggia/Balkon. 22-24° gefühlte Temperatur die ganze Nacht. Das war nach dem ersten relativ heißen Tag (34°, gefühlte Temperatur 36°, Innsbruck war Gestern die wärmste Stadt Österreichs tagsüber) nach einer relativ kalten Periode für Juli.Sprich trotz Fenster auf - da draußen kühler wie in Wohnung - stieg die Temperatur langsam an in den anderne Räumen. Das liegt daran dass ich meine Wohnung per motorisierten Fenstern/Türen immer kälter halte vs den Nachbarn. Dafür stieg die Temperatur in der früh gar nicht an - blieb bis jetzt ziemlich konstant. Sprich es war eine gute Nacht um zu schauen was bezüglich Lüfter passiert - da die Außentemperatur quasi keinen Einfluss auf die Innentemperatur hatte.
Ich habe das übrigens mit der Portasplit zuvor mal über 4 Tage laufenlassen auf max Last probiert - und gut 18kwh Strom pro Tag verpulvert - und auch da - nach aussschalten war die Temperatur im Zimmer sofort angestiegen um 3°.
Spezifisches Problem Wohnung:
Wer in einer Wohnung lebt in einem Haus wo die Außenhülle gut gedämmt ist, aber innen keine Dämmung existiert, der muss zwangsläufig ähnliche Temperaturen akzeptieren die sich nicht groß von der Temperatur der Nachbarn unterscheidet. Im Sommer wie im Winter. Wer da versucht deutlich mehr zu heizen, heizt einfach für die anderen. (Meine Wohnung hat auch mit Heizung aus im Winter 18-22° - und dabei versuche ich das Schlafzimmer möglichst kalt zu bekommen - sprich da ist das Fenster meist komplett offen 24/7 auch bei Minusgraden - trotzdem erreicht es selten die Zieltemperatur von 16° und ist meist wärmer).
Kältebedarf pro Nacht
20kwh Kältebedarf für ein 12m² Zimmer pro Nacht für nur 5-7° kältere Temperatur wie ohne Klimaanlage passt so zu keiner Berechnungsmethode wieviel Leistung eine Klimaanlage benötigt. Sollte die Temperatur 24/7 gehalten werden - dann wären es fast 40kwh Kältebedarf.pro Tag, denn die Zieltemperatur wird ja schnell erreicht - sie zu halten benötigt aber fast dieselbe Leistung pro h, wie das erreichen dieser zuvor.
Fazit zur Auswahl/Dimensionierung ein Klimaanlage:
Es wäre wohl noch deutlich effizienter könnte ich den Lüfter auf 300rpm senken und eine Ausblastemperatur von nur knapp über 0° erzielen. Bei der Auwahl einer Klimaanlage für eine Wohnung statt einem Haus, sollte man also darauf achten dass die minimale Luftmenge möglichst gering ist, egal ob für heizen oder für kühlen. Und man darf nicht erwarten dass die Auto Regelung der Lüfterleistung angemessen ist. Je kleiner das Zimmer das gekühlt werden soll - umso schlechter wird die Autoregelung funktionieren.
(Onecta Graphen kommen gleich noch)
Kühlung schalte ich meist gegen 22-23:00 an (gehe gegen 01-02:00 schlafen)
Die Bedarfs steuerung kappt hier bei 2kw Leistung! Nach senken des Lüfters ging die Temperatur runter ebenso wie die Kühlleistung.
Stromverbrauch pro Tag. Heiße Nacht gut erkennbar (vor allem da ja noch 2h dazukommen heute Nacht wenn wieder gegen 22:00 Uhr eingeschaltet wird)
Leider beim Energiebedarf pro Stunde wird wird auf 0.1kwh gerundet, daher nicht viel erkennbar. Der Graph oben von Home Assistant sagt deutlich mehr aus.










