Kältebedarf bei Wohnung / für einzelnes Zimmer ohne Dämmung zur Bausubstanz

Als mittel Tagsüber/Nachts könnte die AT Temperatur passen - aber Tagsüber sind die anderen Räume deutlich kühler wie AT, Nachts jedoch das Gegenteil - erst recht wenn die nicht die Fenster zur richtigen Zeit öffnen/schließen bzw trotz Wärme noch ein Rollo nutzen.

Dazu fehlt eben der Einfluss das die Stahlträger sehr gut Temperatur leiten - und ein quasi unbegrenztes Potential an Wärme zum leiten haben wenn der Rest nicht kühlt. Und das kann man mit ubakus nicht berechnen.

Nachts habe ich mit aktivem Lüften - besser gehts nicht ja noch immer 3-4° mehr wie Außentemperatur in den Zimmern - und das ist mit Ventilatorne. Tagsüber eher 10° oder mehr weniger. Ohne die Fenstermotoren und automatischen Rollos - währen es eher nochmals 2° mehr tagsüber wie Nachts. Die Außenhülle ist relativ gut gedämmt.

Bei Zimmertemperatur 18° - hatte ich per IR Thermometer am Boden etwa 20°, an der Decke 21-22°.. Das ist die Heizkörpertemperatur vollflächig.

Was noch dazu nicht per ubakus ausrechenbar ist - ist der Wind/Luft. Ich habe ja schon mitbekommen dass ich immer auf Silent Mode kühlen muss - sonst verballer ich den Strom im Vergleich.

IMHO gibt es da aktuell für Wohnungen nur Trial and Error - und für Schlafzimmer sollte man wenn man den Klima installieren darf - und der einzige ist - gleiche Größe wählen wie fürs 2-3 fach so große Wohnzimmer. Wohnzimmer kühlt man ja gar nicht stark runter - 25° sind tagsüber ja absolut angenehm wenn relativ trockene Luft. Aber wer 18-20° zum schlafen haben will, der braucht da mindestens die Leistung vom Wohnzimmer. Aufpassen muss man einfach dass man nicht sagt - Schlafzimmer braucht ja nur 1/3 des Stroms vom Wohnzimmer zum kühlen - aber vergisst das Nachts die Klimaanlage doppelt so effizient arbeitet weil es draußen viel kühler ist (ja selbst mit Urban heat Effect). Wer mit 25° auch schlafen kann - der kann natürlich kleiner dimensionieren.

Womit wir bei der 5-6kw Anlage währen die ich erwähnt habe (Annahme 10° kühler vs andere Räume soll es sein).

Kann ich mir in der Höhe nicht so wirklich vorstellen, aber wer weiß… Problem bei einer klassischen Simulation dürfte der Orkan sein, den die Splitklima dafür erzeugt und Wärme von der Wand abführt. Hat die KI was zum Rechenweg gesagt oder lässt sich was entlocken?

1 „Gefällt mir“

Genau der ist ja im Auto Modus schon bei nur 5° die ich kühler haben möchte das Problem - also noch gar kein Orkan aber jedes bisserl mehr an Wind verschlechtert die Situation deutlich. Der Fußboden ist dank Laminat auch deutlich besser wie die Decke wo es ja gar keine Dämmung gibt. Laminat/Parkett ist ja schonmal klar besser wie direkt nur Anstrich auf Beton.. (in Österreich gibts ja keine Tapeten - wobei ich nicht weiß ob die paar mm Papier viel ändern)

1 „Gefällt mir“
Kompletter KI-Output (Gemini)

Um die benötigte Kälteleistung (Wärmelast) deiner Klimaanlage zu berechnen, müssen wir den Wärmeübergang von den heißen Bauteilen (30 °C) an die kühlere Raumluft (20 °C) betrachten. Da die Wände massiv sind und laut deiner Annahme vorerst nicht abkühlen, bleibt das Temperaturgefälle konstant bei exakt 10 Kelvin (10 °C).

Hier ist die schrittweise Berechnung:

1. Berechnung der Gesamtoberfläche ($A$)

Der Raum hat eine Grundfläche von 16 m² ($4\text{ m} \times 4\text{ m}$) und eine Höhe von 2,5 m.

  • Boden: $4\text{ m} \times 4\text{ m} = 16\text{ m}^2$
  • Decke: $4\text{ m} \times 4\text{ m} = 16\text{ m}^2$
  • 4 Wände: $4 \times (4\text{ m} \times 2,5\text{ m}) = 4 \times 10\text{ m}^2 = 40\text{ m}^2$

Gesamte wärmeabgebende Fläche ($A$):

$$A = 16 + 16 + 40 = 72\text{ m}^2$$

2. Der Wärmeübergangskoeffizient ($\alpha$)

Die Wärme überträgt sich über zwei Wege von der Wand auf die Luft: durch Konvektion (Luftströmung) und durch Strahlung .

In der Bauphysik und Gebäudetechnik (nach DIN EN ISO 6946) rechnet man für Innenräume standardmäßig mit festen Wärmeübergangswiderständen ($R_{si}$). Der Kehrwert davon ist unser Wärmeübergangskoeffizient $\alpha$. Da wir hier alle Flächen (Wände, Decke, Boden) betrachten, nutzen wir den gemittelten Standardwert für den Innenraum:

  • $R_{si} = 0,13\text{ m}^2\text{K/W}$ (Horizontaler Wärmestrom für Wände)
  • $\alpha \approx 7,69\text{ W/(m}^2\text{K)}$ (kombiniert aus Strahlung und Konvektion)

(Hinweis: Bei ruhender Luft liegt der Wert real oft eher bei 6 bis 8 W/(m²K), wenn eine Klimaanlage läuft und die Luft aktiv umwälzt, erhöht sich der konvektive Anteil leicht, weshalb die baurechtlichen ~7,7 W/(m²K) eine sehr solide, realistische Berechnungsgrundlage bieten).

3. Berechnung der Wärmeleistung ($Q$)

Die Formel für den Wärmestrom lautet:

$$Q = \alpha \times A \times \Delta T$$

Setzen wir die Werte ein:

  • $\alpha = 7,69\text{ W/(m}^2\text{K)}$
  • $A = 72\text{ m}^2$
  • $\Delta T = 10\text{ K}$ (30 °C Wandtemperatur minus 20 °C Lufttemperatur)

$$Q = 7,69\text{ W/(m}^2\text{K)} \times 72\text{ m}^2 \times 10\text{ K}$$

$$Q = 5536,8\text{ W}$$

Ergebnis

Die Wärmeleistung, die permanent über die Wände, Decke und den Boden in die Luft abgegeben wird, beträgt knapp 5,54 kW.

Eine Klimaanlage müsste in diesem Szenario also eine Dauer-Kälteleistung von rund 5,5 kW erbringen, nur um die Lufttemperatur stabil auf 20 °C zu halten, solange die Wände thermisch nicht nachgeben. In der Praxis kühlen die Oberflächen (vor allem die Tapete/Putzschicht) relativ schnell an der Oberfläche ab, wodurch diese Last zügig sinkt – unter deinen theoretischen Bedingungen (Wände bleiben stur auf 30 °C) bleibt es jedoch bei diesem Wert.

Die letzten Sätze sind interessant, die Wände bleiben natürlich nicht stur auf 30 Grad. Das war eine vereinfachte Annahme, real wird sich das etwas anders verhalten.

1 „Gefällt mir“

Saubere Rechnung! Schön, dass es auch ne Abschätzung zum Effekt der bewegten Luft gibt. Wäre im nächsten Schritt spannend, wie der steady state für verschiedene Wände/Wärmeleitfähigkeiten ist, wenn man auf der anderen Seite einer x cm dicken Wand ein unendliches Wärmereservoir setzt.

1 „Gefällt mir“

Danke für die Mühe :ok_hand:

Stimmt, genau.

Ok. Also wenn man nun annimmt, dass also tatsächlich ALLE Flächen im Raum eine Flächenheizung mit (nahezu) konstanten 30 Grad Celsius Oberflächentemperatur darstellen, DANN würde tatsächlich so eine hohe Kühlleistung nötig sein um die Temperatur entsprechend stark zu senken im Raum. Klingt erstmal plausibel denke ich - ohne was zu rechnen…

Jetzt haben wir mit 30 Grad Celsius eine Temperatur, (ab) der in Kombination mit Wärmepumpe Fußbodenheizungen betrieben werden. Dort ist aber letztlich nur ein (kleinerer?) Teil der Fläche mit Rohren versehen. Man erreicht somit nicht annähernd eine durchgehende Oberflächentemperatur von 30 Grad. Es wird sehr deutlich weniger sein…

Nun befindet sich FBH aber nur im Boden… Wenn wir von 12 m2 ausgehen, so sind das dann „nur“ ein Teil von 12 m2 die wirklich mit den 30 Grad VL heizen.

Gut.

In deiner Rechnung sind es (je nach Raumhöhe) aber ca. 60 (!) m2 die heizen - noch dazu (mehr oder weniger) eben VOLLFLÄCHIG homogen mit den 30 Grad…

Also was lernen wir daraus :thinking:

Ja, wenn man völlig unrealistische Rahmenbedingungen als gegeben ansieht, dann kommt da auch ein entsprechend absurdes Ergebnis dabei raus…

Ich hätte jetzt aber auch nichts anderes erwartet?

Aber worum ging es eigentlich :thinking:

Ok. Also worum geht es?

  • „Kleines Schlafzimmer“ (also 12 m2?)
  • die Nachbarn kühlen nicht
  • es soll so gekühlt werden, dass es „10 Grad kälter wie bei offenem Fenster ohne Klima nachts ist“

Die Behauptung:

Da „braucht“ dann schon das kleine SZ eine 5-6 kW Klima um das zu erreichen.

Nun aber die angeblich „echte“ Rahmenbedingungen?

/Lt. KI pendeln die Temperaturen im aktuellen Sommer in den Nächten zwischen Camping. 16 und 21 Grad Celsius.

Nehmen wir als erst mal (sehr hoch angesetzte) 20 Grad an.

Ok. Also im „worst case“ dann ca. 24 Grad???

Wohlgemerkt: LUFTTEMPERATUR, die höher ist, wenn die Bausubstanz in der Nacht „nachheizt“

Das ist ja auch völlig normal, wird jeder kennen und variiert eben in der Praxis je nach Bausubstanz usw.

Das ist doch alles sehr, sehr weit weg von der fiktiven „Berechnung“ mit 30 Grad Celsius Oberflächentemperatur auf ca. 60 m2 (!) „Heizfläche“ im Schlafzimmer..

Also ja, wenn man entsprechend an den Parametern schraubt - kann man sich die Ergebnisse „passend rechnen“.

Ich frage mich nur, wozu :thinking:

Letztlich wird hier dann in der fiktiven Annahme mit einem vielfachen der im Winter benötigen Heizleistung „berechnet“, wieviel Kühlleistung dann nötig wäre…

12 m2 sind halt nicht die Hälfte von 40 m2 und 4 kW nicht das selbe wie 5-6…

Genau. Und wie man sieht funktioniert das auch sehr gut, man kann es sich „zurechtrechnen“ sozusagen.

Aber wozu?

Wenn jemand über eine Klima im Schlafzimmer nachdenkt und dann hier lesen muss:

Der fällt doch völlig vom Glauben ab und vergisst das ganze Vorhaben ganz schnell :laughing:

16-21° Nachts Lufttemperatur der KI, das passt nicht für Hitzewellen in Städten. Nicht Mal als minimal Temperatur.

Die offiziellen Wetter Stationen müssen über einer größeren Rasenfläche sein, das hat dann etwa mit Innenhof und Beton Wüste wenig gemeinsam. Ja es gibt gerade in Deutschland und UK zig Wetter Stationen der Junk Kategorie wo sowas nicht eingehalten wird , daher ist es dann in Deutschland Rekorde die so in Nachbar Ländern nicht passieren wo bei offiziellen Wetter Stationen eben die Standard Kriterien eingehalten werden (die dann natürlich gerade nachts deutlich kühler sind vs der Realität für die Bewohner in der Gegend)

Und da kommt Wien Innere Stadt schon auf 40-50 Tropen Nächte pro Jahr, sprich temp nie unter 20°. Rekorde der höchsten min Nacht Temperatur sind dann so 25-27°. Da fällt dann Nachts in einigen innenhöfen sie Temperatur nicht unter 30°. Die Wohnung auf nur 30° zu bekommen ist dann schon quasi unmöglich ohne Klimaanlage. Ich war 2013 Sommer in Wien und wir hatten da Mal 3 Wochen konstant über 30° in Wohnung (ein Stockwerk noch drüber). Nähe Karlsplatz. Teils ging Nachts in der Wohnung die Temperatur nicht unter 33-34°. Sprich würde man da auf 18° ein Zimmer kühlen wollen, da ist man dann sogar deutlich über den 10° Differenz zu Nebenzimmer und Nachbarn… Fenster nicht beschattet aber mit Alufolie außen beklebt weil sonst war es noch übler.

Ein monoblock auf 2 Schlauch mit Vollgas hat da die temperatur nicht unter 30° gebracht. Aber als Ventilator sozusagen sich in kalten Luftstrom zu setzen war die Lösung… war wirklich blöde Wohnung Süd/West ausgerichtet im Innenhof der betoniert war und die großen Bäume die es Mal gab illegal entfernt und stattdessen Mini Bäumchen gepflanzt. So heiß wie 2013 war es seitdem nicht mehr, aber daß wird schon wieder kommen.

Dazu, man benötigt auch noch gute Luft in 12m², sprich es braucht noch etwas Luftzufuhr dauerhaft bei Aufenthalt will man 600-800ppm CO2 max halten. 500-600watt Kühlleistung wird das auch benötigen. 2 Personen sind dann auch noch 200 Watt die fix anfallen unabhängig von der Raum Größe.

1 „Gefällt mir“

4 Beiträge wurden in ein existierendes Thema verschoben: Offtopic Sammelthread

Da ich grad selber nachschaun musste: Von mittelalterlichen BTU nach kW muß man durch 3412 teilen, 14000 BTU entsprechen 4.1 kW.

Und als Mod möchte ich hier auch nochmal wie win bitten die „Temperatur“ runterzufahren!

BTU zu KW Umrechung: da verbreitest du aber ne gaaanz grosse Weisheit.
Komisch nur, dass so gut wie alle Hersteller die mittelalterliche BTU Einheit nutzen.
Mir ist es egal, ich schaffe diese Rechenaufgabe,

Wenn hier die ganze Zeit über kW diskutiert wird, ist es halt auch sinnvoll das bei Gerätebeispielen dann so anzugeben.

So, heute Nacht ist es soweit. Mit Outdoor Silent und Bedarfssteuerung von 80% - schafft es die Perfera einfach nicht die 18° zu erreichen. Lüfter auf 1 statt Silent ist noch weniger erfolgreich wie Lüfter auf Silent.

Aufgefallen ist mir - es gibt noch Lüfter mit 360RPM statt 470RPM - und zwar im Trockenmodus. Leider fällt da die Leistung des Kompressors so ab - dass es untauglich ist für heiße Nächte.

Seit 4 Stunden schafft es die Perfera so eingestellt - nicht unter 19° zu kommen. Bei mehr Leistung per Bedarfssteuerung wird der Lüfter außen schon zu laut für die Nachbarn.. Verbrauch 250-300w - Liquid Temp 9° auf Silent, bzw 13° mit Lüfter auf Stufe 2 bei 710RPM...

Das Problem ist wohl einfach - 18° erreichen ist schwer - wenn die Liquid Temp nicht unter 9° geht. Und wenn sie eben sogar bei 13° ist - dann aber deutlich mehr Luft ausbläst - dann wird das um nichts besser sondern wärmer. Es bräuchte einen Modus mit Liquid Temp 3-4° - so ganz knapp vorm zufrieren.

Immerhin weiß ich so - was ich ab jetzt einstelle wenn es zu stark kühlt - nämlich den Trockenmodus. Da ist die geringste Kühlleistung ohne takten möglich - mit dem wenigsten Luftvolumen.

Warum kann man die 360RPM eigentlich nicht anders aktivieren? Und ja trocknen ist Pustekuchen - die Feuchtigkeit stieg sofort an im Trockenmodus vs zuvor im Kühlmodus (absolut und relativ).

Es ging ziemlich schnell von 24° auf 20° - und zwischen 19-20° blieb die Temperatur halt hängen... Ich weiß nichtmal ob sie es im Powerful Modus mit Lüfter auf Auto schaffen würde - ganz einfach weil dann Unmengen Wärme aus der Wand aufgenommen wird. Probieren kann ich es schlecht - da ja viel zu Laut dann für die Nachbarn. Die anderen Zimmer sind auf etwa 25° absolut / 27° gefühlte Temp.

Immherhin wird es ab morgen für 2 Tage etwas kühler - aber die 18° zum schlafen muss ich wohl beerdigen bis nächste Woche Freitag/Samstag - weil kalt genug um die Bauszubstanz abzukühlen wird es wohl nicht - 30-33° wird es ja noch immer tagsüber haben und Tropennächte im Innenhof....

Die einzig mögliche Lösung wäre für längere Hitzeperioden wohl die Decke zu dämmen - die ist am wärmsten - strahlt noch mit 24.5° ab - und das obwohl eben seit 4 Stunden die Klimaanlae mit 8-12° ausbläst... Der Fußboden ist immerhin auf 22-23° gefallen - und die Seitenwände sind nur noch auf gut 20-21°.

Die Frage ob eine 5kw Anlage das schaffen würde mit den 18°? Schwer zu sagen - die bläst ja immer mehr Luft aus. Das Problem ist einfach die zu geringe Differenz - mit 8-9° Auslblastemperatur die 18° zu erreichen wenn die Decke ein einziger Heizstrahler ist.

Der Gang hinter meiner Wohnung ist inzwischen auf 27-28° erwärmt...

Edit: Die Ausblastemperatur ist sogar 1° kühler vs der Liquid Temperature - also ziemlich nah. Aktuell 11° Liquid, 10° Ausblastemperatur und 710RPM Lüfter. Kompressor 1920 RPM, Und die Temperatur ist wieder auf 19.3° gefühlt gestiegen. Stromverbrauch 347w, AT 23° gemessen von der Perfera, 22° an freier Stelle. Das Problem ist die Luftfeuchtigkeit will nicht unter 61%, 9.54g/m³.

Es geht sinnvoll einfach nur mit Silent Lüfter zu kühlen...

Edit 2: Mit Silent fällt die Stromaufnahme direkt auf 175w zusammen, und Temperatur fällt auch sofort um 0.5° gefühlt. Liquid Temp jetzt 9° - kühler geht es halt quasi nicht.

1 „Gefällt mir“

Denk dran, dass die Entfeuchtung der Luft auch viel Energie zieht. Hab mich an manchen Tagen gewundert, warum die Leistung der Anlage so schlecht ist, bis mir klar wurde, dass es an den Tagen feucht war und die Temperatur nicht runter wollte, weil es so viel zu entfeuchten gab.

Andere Idee: Wäre es bei deinem sehr außergewöhnlichen Bedarf nicht besser, du würdest deine Bettdecke irgendwie kühlen? Also wie im Winter eine Heizdecke, im Sommer eine Kühldecke. Nur mal so als Idee, weiß nicht, wie das technisch umsetzbar wäre.

1 „Gefällt mir“

Es gibt Eightsleep - aber so der Hit ist das auch nicht - dazu extrem teuer. gekühlte Bettdecke macht keinen Sinn ohne Gekühlte Matratze - das habe ich schonmal probiert... Ob ich Wasserbett mal probieren soll überlege ich schon länger - Da gibt es ja keinen Wärmestau vs einer Matratze (und ich habe schon eine extra kalte Taschenfederkern gewählt). Ein Wasserbett ist halt nicht grad günstig.

Die Feuchtigkeit unter 9g/m³ schafft einfach keine Klimaanlage - fast egal was man einstellt. Mit Glück mal 8-8.5g/m³ - zumindest meine Erfahrung. Weniger geht nur wenn es außen einfach noch tiefer absinkt - im Sommer selten.

Und ja - wenn die den Tag über feucht war - dann braucht es sicher einfach zu lange bis die aus den Möbeln/Gegenständen rauskommt.

Aber ja klar - draußen bzw in den anderen Zimmern hat es etwa 14g/m³ Luftfeuchtigkeit aktuell bzw heute tagsüber...

1 „Gefällt mir“

Nach 5 Stunden kühlen waren dann die 18° erreicht. Sicher hilfreich dass die Temperatur draußen zu den Zeitpunkt auf 21° gefallen war und die Nachbarn halt ihre Fenster auch alle offen hatten.

Kühlleistung waren den Großteil der Nacht gut 2.6kw. ab 03:00 fiel es dann auf 2.2-.2.3kw. Gesamt 30kwh und 3.2kwh Strom. Der Stromverbrauch fiel dann ziemlich stark mit der Außentemperatur.

Sicherlich wem 20° ausreichen für den ist es einfacher. Aber will man 18° ist es echt kompliziert. Mit Klimaanlage 24/7 durchlaufen würde man es wohl schaffen aber dann sind das über 60kwh Kühlleistung pro Tag für gerade Mal 12m².

Die Feuchtigkeit stieg dann wieder auf 10.5°. CO2 Sensor zeigt übrigens an dass ich da auf bis zu 1200PPM kam, sprich es war sogar Zuwenig Frischluft...

Was will man mit so Rechnern wenn die das alle nicht berechnet bekommen?

Immerhin jetzt 2 kühlere Tage . Die gefühlte Temperatur in den anderen Zimmern fiel übrigens nur auf 26° heute Nacht. Die absolute Temperatur auf etwa 24°. Im gekühlten Zimmer war absolute und gefühlte Temperatur ziemlich identisch während die Klimaanlage lief. 10° kühler vs Zimmer die nur per Fenster auf gekühlt werden ist also sehr sehr ambitioniert hier. Vor allem da die Perfera ja bei der Liquid Temperatur schaut dass diese nicht unter 9° fällt womit die ausblas Temperatur auf 7-8° limitiert ist. Andere Hersteller liest man gehen dagegen auf 4-5° ausblas Temperatur das wäre schon ein Vorteil. Ich denke die Perfera ist Nachts nicht optimal. Also würde ich noch eine zweite Klimaanlage kaufen es wäre definitiv MEL oder Fujitsu und nicht Daikin. Auch die Limitierung auf 18C beim kühlen ist zu limitierend. 16° wären besser und es gibt ja den Offset nur fürs heizen nicht fürs kühlen (habe den schon auf -2 gesetzt man weiß ja nie...).

Sooo kompliziert ist das eigentlich nicht - man (bzw. du) kann es aber natürlich dennoch kompliziert machen...

Im Grunde besteht hier eben ein ausgewachsener "Zielkonflikt" :see_no_evil_monkey:

Einerseits möchtest du es im SZ deinen Angaben zu Folge möglichst kühl haben - um dich dann im Anschluss mit einer dickeren Bettdecke zudecken zu können (?)

Ok, kann man ja machen - aber:

Gleichzeitig möchtest du es auch so leise wie irgendwie möglich haben und gleichzeitig auch noch so wenig Strom wie möglich verbrauchen:

Man kann eben nicht alles haben... Dass eine Anlage lauter wird - wenn mehr Leistung abgerufen wird und sie dann in Summe natürlich auch mehr elektrische Energie verbraucht sagt doch der Hausverstand...

Das macht derartige Aussagen:

...aber deshalb nicht korrekt - im Gegenteil: Das ist eine Irreführung für diejenigen, die das lesen. Bisher kann man im Forum hier (mit Recht) nämlich quasi das totale Gegenteil in den entsprechenden Themen und Beiträgen lesen... Immerhin kühlen manche ihr ganzes Haus mit EINER (!) 3,5 kW Anlage...

Bei dir scheinen einfach sehr ungewöhnliche Umstände gepaart mit noch viel ungewöhnlicheren "Vorlieben" vorzuliegen - die dann fiktiv in diesem speziellen Fall eine extrem ungewöhnliche "Lösung" erfordern würden - die dann aber ja aus weiteren Gründen wieder nicht umsetzbar ist...

Letztlich wären dann wohl sehr viel größere Wärmetauscherflächen zumindest für einen Teil deines "Problems" hilfreich, um dann mit sehr geringem Geräuschniveau (innen wie aussen) möglichst viel Kühlleistung zu erzielen.

Also wohl mehrere sehr leise Anlagen, die dann simultan mit je geringer Leistung laufen.

Aber der elektrische Energiebedarf und auch Platzbedarf, aber auch die Kosten sprechen dann ja schon wieder dagegen...

Also das "Problem" dürfte hier so gesehen sehr eindeutig in deinen extrem speziellen Anforderungen liegen - die wohl quasi ein in jeder Hinsicht perfektes Gerät erfordern würden - das es so eben einfach nicht gibt. Denn:

  • So leise wie nur möglich innen wie aussen - am besten lautlos
  • So gute Kühlleistung wie möglich, aber gleichzeitig extrem leise / lautlos
  • So günstig wie möglich - insbesondere bei obigen Eigenschaften
  • usw.

Das wären dann zwar insgesamt Eigenschaften die grundsätzlich immer und für jeden Käufer positiv wären (ob nötig oder nicht) - aber in der Ausprägung wie von dir "verlangt" nicht existieren.

Eine leistungsstärkere Einzelanlage würden ja wg. höherem Geräuschniveau ebenso ausscheiden.

1 „Gefällt mir“

Es geht nicht um dickere Decke.. bei 20° nutze ich überhaupt keine Decke sondern nur ein Bettlaken. Bei 18° kann ich dann eine sehr sehr dünne Decke nehmen. (Gewicht 350g für 220*140cm plus Bezug auf Baumwolle der hat wahrscheinlich ähnliches Gewicht)

Bei 22° schlaf ich dann nackt ohne irgendwas und bei noch wärmer kippe ich vor dem Schlafengehen einen Eimer Wasser übers Bett (schon öfter gemacht) und Fülle den nochmals auf um da wenn ich zu warm aufwache den wieder aufs Bett ausleeren zu können. Bringt besseren Schlaf wie trockenes Bett. 20-30l Wasser pro Nacht aufs Bett habe ich da schon öfters gemacht wenn keine Klima.

Das Problem bei Bettlaken ist dass man da quasi keine regulation mehr hat mit etwas weniger oder mehr von Körper abdecken, sprich man wacht dann schnell Mal auf weil es zu warm oder zu kalt ist. Mit einer ganz dünnen Decke geht das schon halbwegs.

Am besten schlafe ich daher ja knapp über Gefrierpunkt. Da kann ich dann eine Dicke Decke nehmen und meine schlafwerte sind am besten.

Klar die Lautstärke ist der größte Zielkonflikt vs 18°. Sehr ärgerlich dass Daikin die Geschwindigkeit vom Propellerfan nicht auf die Schnittstelle liefert. Denn so muss ich quasi je nach Außentemperatur die Konditionen setzen weil outdoor silent ist eindeutig zu laut. Es bräuchte Nachts eine stärkere Beschränkung.

Ich verstehe gerade das Problem gar nicht. Man hat eine gewisse Menge Energie heraus zu schaffen. Das macht eine Wärmepumpe. Die pumpt die Wärme.

Das kann man wie folgt sehen: Ich habe 48kWh Wärme und die müssen raus weil es sich sonst erwärmt. Also kaufe ich eine 2KW Wärmepumpe, die muss dann 24h laufen um diese 48kWh gerade so raus zu schaffen.

Man kann auch ein 2,5KW Gerät nehmen, dann dauert das 19,2h.
Oder ein 3,5KW Gerät, dann läuft das 13,7h.

Immer mal wieder Unterbrechungen, und volle Pulle. Was man nicht kann sind 13,7h kühlen und dann ausschalten. Wegen der Trägheit der Abkühlung der Wände läuft sie auch wahrscheinlich keine 13,7h weil die LUFT im Raum schneller kühl ist. Das würde dann zu An/Aus/An/Aus führen weil je größer die Wärmemenge die rausgepumpt wird, umso schneller kühlt sich die LUFT ab, aber umso eher geht sie wieder aus, und dann heizen alle Wände nach, also geht sie wieder an. Ein größeres Gerät würde also nur eine An/Aus-Problematik erzeugen, und dann umso mehr wieder mit voller Möhre ballern.

Da hilft also nur durchgängiges nutzen. Zu klein dimensionieren wäre schlecht. Also müsste ein 3,5KW Gerät gekauft werden und 24h laufen gelassen werden. Die Einstellung am Gerät des Lüfters auf AUTO damit er nicht soviel bläst sondern lieber kontinuierlich reguliert. Es strömt ja Strahlungswärme nach. Und wenn man das wollte, nachts auf leise. Wenn sie auf leise steht, dreht der Lüfter weniger, also heizt sich der Raum wegen der Masse der Wände/Decke/Boden wieder auf.

Ich bezweifel, dass da ein größeres Gerät mehr bringt. Die Masse ist einfach zu träge und warm. Das ließe sich nur mit einer Wand/Decken/Bodenkühlung per wasserdurchflossene Rohre verhindern, indem schon der Eintrag in den Raum verhindert wird.