Ich bin ganz bei dir, aber wer soll es denn richten? Systembedingt muss Geld damit verdient werden. Also verkauft man CO2. Wie sollte man mit anderen Konzepten Geld verdienen können? Ja, das Regenwasser darf nicht in der Kanalisation verschwinden und in Flüsse geleitet werden. Um dann irgendwann festzustellen, das der Grundwasserpegel sinkt. Um nur mal ein Beispiel zu nennen. Und das Millionen Tonnen Beton eben Wärme speichern und es deswegen in Städten um ca. 4-5 Grad wärmer ist im Vergleich zur Umgebung? Weltweit betrachtet sind das riesige Gebiete. Der Regenwald wird weiterhin abgeholzt, es hat sich nichts, rein gar nichts geändert ausser das das Leben teurer geworden ist.
Ein unglaublich reiches Land, das Geld für Waffen und etlichen anderen Blödsinn in rauhen Mengen zum Fenster hinauswirft. Und im Grunde sind die nächsten Generationen eigentlich schei… egal. Vernunft? Obsolet.
Mein Beitrag wird jetzt sicherlich gemeldet. Ich schaue mal ob ich mich hier auch selbst anzeigen kann.
Ich sehe nicht, wieso hier was gemeldet werden sollte. Die Passage zum Geld rauswerfen? Ist Deine Meinung. Nicht Parteipolitisch gefärbt, keine Schwurbelei...
Kannst du deiner Oma erzählen (neckisch). Wenn ich mit meinen Kindern raus gehe, auf den versiegelten kleinen Hof, dann fühlt sich das rau, uneben, kalt an. Wenn wir dann zum Garten gehen dort auf die versiegelte Betonfläche, dann fühlt sich das im Sommer elendig heiß für die Füße an. Die Luft wabert. Keine 5cm daneben auf dem Rasen, Moos und Klee, Gänseblümchen und Löwenzahn ist es merklich kühler, angenehmer, flauschig federnd, lebendig. Neben dem Birnbaum und bis diesem Jahr (nach einem Sturm der durch unser Grundstück fegt weil die Nachbarn nen riesigen Schuppen eingerissen haben) auch neben dem Apfelbaum, auch neben den Himbeersträuchern, merklich kühler. Leider ist unser Grundstück nicht groß genug für wirklich viel Anbau von Nutzpflanzen. Wir haben nur noch Tomaten, Paprika und Erdbeeren sowie Petersilie, Liebstöckl und Schnittlauch in Kübeln. Für die Kinder, zum lernen, pflücken, gießen, wie man es nicht gießt, naschen.
Der Rasen wird Frühling, Sommer z.T. mit "Insekteninseln" versehen, also dort bewusst nicht mähen weil dort viele Blumen wachsen. Es wird und wurde NIE gegossen bis auf die Kübelpflanzen, der Rasen ist mal grün, satt, mal trocken braun, mal voller Pusteblumen, mal sichtbar nur Rasen. Vertekutiert wird einmal alle 2 Jahre.
Der Hof soll mit den Jahren, auch weil die Betondecke reißt aber auch weil mir jetzt die Zeit fehlt, wieder begrünt werden. So groß ist unser Grundstück nicht, mit alten Schuttresten werden wir dann Waschbetonsteine selber herstellen um Wege herzustellen wenn es regnet und damit man mit der Schubkarre fahren kann vom Haus her.
Wenn ich mir dagegen ansehe was neu gebaut wird, und was da für Grabanlagen hingestellt werden (Facebook unter "Gärten des Grauens") dann weiss ich woran es fehlt. Woran es allerdings nicht fehlt sind PV-Anlagen die das Sonnenlicht daran hindern ins Haus zu dringen bei sehr hohen Temperaturen und des weiteren Klimaanlagen die mit jenen PV-Anlagen betrieben werden und sogar mehrere Häuser klimatisiert werden können mit jenem Strom.
Also weiß an streichen ist die Lösung, PV Panels haben eben schlechten albedo Faktor. Unter meinen Panels die als Vordach stehen hat es 70° bei Sonne. Vorher wie es nur weiß war konnte ich mich noch am Balkon aufhalten. Seitdem die PV Panels da die Wärme produzieren ist es unmöglich von März bis Oktober während die Sonne scheint. Aber die Sonne scheint dafür nicht mehr in die Wohnung. Die abgestrahlte Wärme erwärmt die Wände aber auch.
Und ja ich habe Hochglanz weiß genommen. Muss halt tagsüber drinnen teils auch Sonnenbrille tragen weil's damit zu hell wird. In Griechenland oder Zypern hat man Nachts viel weniger Kühlbedarf und das ohne jegliche Dämmung, und dünnen Mauern, aber halt alle paar Jahre bei Kalk weiß drauf.
Wären alle Häuser weiß gäbe es sogar Urban cooling island effect....
Wüste hat albedo von 0.2 - trotzdem sorgen die PV Panels in Wüsten für mehr Hitze... Eben weil Null Verdunstung. PV Panels tragen also bei zum Urban Heat Island Effekt..
Wenn der Albedofaktor der Panels größer ist als der des Untergrundes, der reflektierte Anteil der Strahlung also größer ist. Wie soll sich dann die Temperatur (am Boden) erhöhen?
Eben weil sie den verdunstungs Prozess von Wasser verhindern in der Wüste. Gibt einige Berichte dazu , 2° wärmer über den großen solar feldern wie umliegende Wüsten Gegenden. Die theoretischen Modelle hatten das auch falsch eingeschätzt. Es gibt leider noch keine Studien zum Einfluss in Gobi Wüste. Die bisherigen waren in Sahara Wüste.
Bei meinen Panels als Vordach ist das weitere Problem dass sie die Hitze unten einschließen - die dadurch also nicht mehr nach oben wegsteigt und den wenigen Luftfluss den es gibt im Innehof noch dazu stören. Dazu ist dank allem hochweiß angestrichen der Fehler dass ich keine bifazialen Module genommen habe - an der Unterseite eben auch eine Wäremaufnahme statt Umwandlung bzw es reflektiert mir das Licht von unten in die Wohnung rein.
Wieviel Wasser verdunstet denn in der Wüste?
Das es nicht Nichts ist, das ist klar. Aber nennenswerte Mengen sind das nicht, oder?
Das die Panels die Wärme "einschließen", dass kannst Du mit einer undurchsichtigen Markise oder einer durchsichtigen Terrassenüberdachung, haben wir selber, genauso erleben.
Im Sommer geht im Garten noch gerade so bei 30° und auf der Terrasse sind es auch mal deutlich über 40°. Das hat mit den Panels im besonderen wenig bis nichts zu tun.
In Frankfurt hat mir ein Mitarbeiter eines Stromversorgers erzählt, dass man gar nicht glaubt, wieviele Rechenzentren dort zusätzlich gebaut werden. Wo geht da wohl die Abwärme hin?
Alles gut Roter Fuchs , ich wollte ja eigentlich nur anmerken was Stadtgrün leisten kann ... du ja auch .... Obwohl meine Omas nie im Hühnerstall Motorrad gefahren sind , hatten die einiges auf dem Kasten an das ich mich gerne erinnere ....
Nicht an Dich gerichtet ! Nun follgende
Allgemein nur es geht nicht um früher war alles besser oder schlechter , es geht um die Jetztzeit zu verstehen um die Weichen der Zukunft zu stellen , und da ist mir Vegetation ein wichtiger Punkt und Luftzirkulation im Städtebau , grüne Lunge, durchblasen im Staethebau und nicht alles verbauen , wo dann Stauhitze ensteht etc
manchmal halt etwas zu einfach gedacht bzw nicht im Kontext eines Kreislaufes .... Denn die Aircon wird's wohl nicht richten , keine Kritik an Wärmepumpen oder Klimaanlagen generell aber etwas Gedanken sollte sich Mensch schon machen wie Kreisläufe laufen
Eben. Und der Kreislauf sieht so aus:
Vorher im Winter mit 10 000kWh geheizt, also 5RM Holz verballert. In die Umgebung flossen: 10 000kWh.
Jetzt im Winter mit 2500kWh Strom + 7500kWh Umgebungswärme geheizt. In die Umgebung fließen 10 000kWh Wärme (aber effektiv nur 2500kWh weil ich die 7500kWh abgezigen habe).
Das bedeutet nur noch 1/4 Wärme in die Umgebung gepustet im Winter. Das ist dann der Kreislauf. Genauso mit PV + WP. Ich schmeiße im Sommer sogar noch ca. 7000kWh weg die ich nicht von der PV verwerten kann und es läuft die Klimasplit zum kühlen der Innenräume. Würde die Klimasplit nicht laufen erwärmt sich die Hausmasse und wohin geht die Wärme dann? Nachts in die Umgebung. Also auch nicht besser.
Hast quasi die Energieerhaltung beschrieben.
Sofern die Einstrahlung vom Fusionsreaktor nicht durch ein großes Albedo wieder in den Weltraum verschwindet, Schnee z.B., bleibt die Energie auf der Erde.
Ob die jetzt die Luft, Wasser oder Gebäude erwärmt. Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Materialien sich erwärmen. Unterschiedlich stark und schnell, weil sie unterschiedliche spezifische Eigenschaften haben. Die aufgenommene Energie geben sie ja auch wieder genauso in die Umgebung ab, nur in unterschiedlichen Zeiträumen. Das führt zu einer zeitweilig höheren Oberflächentemperatur der Gegenstände. Da die Speicherkapazität aller Gegenstände sich aber nicht ändert, kühlen Gegenstände mit einer höheren Temperatur schneller wieder ab und andere behalten länger eine nur geringfügig erhöhte Temperatur.
Praktisches und fiktives Beispiel, ein dünnes Blech und eine Ziegelwand mit der gleichen Fläche haben den gleichen Albedofaktor, aber stark unterschiedliche Wärmekapazitäten.
Sie werden nun der Sonneneinstrahlung unter exakt gleichen Bedingungen ausgesetzt.
Betrachtet wird nun die Zeit die es braucht bis nach Ende der Einstrahlung beide wieder auf der Ausgangstemperatur angelangt sind.
Ergebnis:
Das Blech heizt sich stark auf, speichert aber nur sehr wenig Energie und kühlt schnell wieder ab.
Die Ziegelwand wird bei weitem nicht so warm, speichert aber eine größere Energiemenge und braucht daher länger bis sie wieder die Ausgangstemperatur erreicht hat.
Grund:
Ihre Wärmeverluste sind auf Grund der niedrigeren Temperaturdifferenz zur Umgebung kleiner.
Also das will ich auch mal her nehmen um zu zeigen, das eine Argumentation sich gut anhört, aber nicht stimmen muss.
Das Problem der Stadterwärmung liegt nicht im WDVS am Haus, das trägt eher noch dazu bei die Städte kühler zu machen, denn wenn eine Wand ohne WDVS die Wärme am Tage aufnimmt und in der Nacht abgibt, kann die Luft nicht so schnell abkühlen. Das Problem liegt zum einen an zu wenig WDVS, aber das geht nur an Häusern, aber wir haben nun mal viel mehr Versiegelte Flächen wie Straßen und Plätzen die halt die Wärme in die Nacht ziehen. Besser wären Grünflächen und Bäume.
Keine Ahnung wie du darauf kommst, in Skandinavien sind die Häuser gut isoliert, die sind ja nicht blöd, die kennen da die Physik und lassen sich scheinbar weniger von einer Ideologie leiten.... Nur bauen die halt schon immer anders ihre Häuser, weil sie wissen es wird kalt draußen. Ob man WDVS anbaut oder was anderes, entscheidend ist, das Dämmung langfristig gesehen viel Energie einsparen kann. Ob sie so teuer sein muss kann man hinterfragen, aber Einblasdämmung z.B. ist ja recht günstig, geht halt nur nicht überall. Preise liegen halt meist nicht am Material was verbaut wird, sondern am personellen Aufwand das zu verarbeiten.
Schaut wirklich gut aus, hoffentlich nicht die ganze Nacht lang beleuchtet...
Möp, falsch, gilt genau so in die andere Richtung, so lange die Wärme nicht durch offene Fenster rein kommt, bleibt es mit Dämmung auch im Sommer kühler.
Auf Dämmung finden sich selten hohe Temperaturen, die sind eher bei Stein und Beton zu finden.
was schreibt der denn so... klingt nicht nach Argumenten, eher wie "ich mach alles andere schlecht, nur mein's ist die wahre Lösung"
Bei solchen Argumenten frage ich mich immer, warum fragst du dich nicht was für eine CO² Bilanz ein zugiges Haus mit 5-10fach höherem Wärmebedarf hat?
Praktikabel ist halt genau das Mittelding, auch bezogen auf Kosten zu Ersparnissen beim Dämmen.
Nicht ganz... damit eine Klima funktionieren kann, muss sie am Verdampfer eine höhere Temperatur als die Umgebung haben, damit wird die Luft aufgewärmt. Dazu kommt die Wärme die der Kompressor erzeugt, sicher nicht wirklich entscheidend. Was dann durch die kühleren Innenräume wieder nach außen dringt und damit alles wieder abkühlt... müsste wohl in einem großem Experiment ermittelt werden müssen.
Das alles ist aber nur ein Ablenkungsmanöver in meinen Augen. Würde man in den Städten Flächen entsiegeln und Flachdächer sowie Fassaden begrünen, erreicht man viel mehr. Eine ganz einfache Lösung, die aber einige nicht hören wollen, keine Verbrenner mehr in die Städte zu lassen. Schließlich ist so ein Verbrenner nur eine fahrende Heizung bei dem schlechten Wirkungsgrad.
Ja ganz genau , macht ja Sinn Häuser als Ständerbauweise mit Holzfaserplatten isoliert und den Wachstum der Bäume und Pflanzen ökologisch /logisch zu speichern und nicht unbedingt zu verheizen ..., sondern in Gebäuden eingespeichert werden
Aber gut da war ja hier mal ein Zwischenthema und sicherlich auch ein Thema wert mal über Klima, bzw Energie armen Erzeugung bzw wenig Grauer Energie Input Baumaterialien zu reden .
Da liegst du falsch, du findest dazu auch sehr viele allgemeine Informationen im Internet sowie Erklärungen warum und weshalb das so ist.
Es wäre nur müßig und zuviel Text, das alles hier aufzuführen.
90 Grad sind aber schon außergewöhnlich hoch gegriffen. Auf einer hellen Fassade liegt man eher so bei 40-50 Grad. Gedämmt oder ungedämmt spielt da gar keine so große Rolle. Nach vorne hin funktioniert die Kühlung über die Umgebungsluft ja weiterhin genauso, nur nach hinten kann bei gedämmt die Wärme nur schwer weg. Das hat aber keinen großen Einfluss. Kann jeder probieren, in dem man ein Stück Styropor mal in die Sonne legt und die Oberflächentemperatur misst.
Dämmstoffe haben eine deutliche geringere Wärmeleitfähigkeit als Mauerwerk. Sollen sie ja auch.
Wo bleibt dann also die Energie der Sonneneinstrahlung?
Das kann logischerweise nur in einer höherer Oberflächentemperatur münden. Geht physikalisch nicht anders.
Die daraus resultierenden Vor- und Nachteile sind aber hinlänglich bekannt und beschreiben. Die bis zu 90 Grad sind übrigens nicht zu hoch gegriffen.
Ich hatte mal eine sehr interessante Darstellung der Oberflächen-Temperaturen über 24 Stunden gesehen. Eine WDVS Fassade im Vergleich zu ungefämmten Mauerwerk. Das war schon spannend anzusehen, besonders die Unterschiede bei Tag und Nacht. Das hat vieles erklärt.
Finde ich leider nicht mehr.