Intelligenter Zähler

Danke für die Antwort. Bisher war für mich erstmal die Frage, ob ich meine Guerilla-PV mit dem neuen Zähler weiterbetreiben kann. Ist ja eine funktionierende Anlage, für den Netzbetreiber geht nicht viel mehr Strom zurück als bei einem Balkonkraftwerk. Wir wollten eigentlich "richtige" PV-Anlage haben, aber tatsächlich war da schon der zu kleine Zählerschrank ein Problem (telefonisch laut einem Solaranbieter). Auf zwei weitere Angebote warte ich noch.
Ein Digitalzähler stört mich erst mal gar nicht, auch wenn 100 Euro pro Jahr schon recht viel ist. Ich habe aber ein Problem damit, mehrere tausend Euro auszugeben für einen neuen Zählerschrank, der nix mehr kann als vorher. Und ggf. hier gar nicht reinpasst.

@kuddel

So ähnlich erging es einem Arbeitskollegen von mir. Es muss ein neuer Schrank rein. Kostenvoranschlag mehrere tausend Euro. Er hat sich einen neuen Verteiler von einem Freund (Elektriker) machen lassen. War nach einem Wochenende erledigt. Dann hat er angerufen und eine fehlende Plombe gemeldet (am Zähler). Dann wurde nach ein paar Wochen eine neue Plombe gesetzt. :-p Nun hat er einen neuen Schrank für einen Bruchteil der Kosten, frisch verplombt und bereit für einen sauberen Zählerwechsel.

@kuddel Ich kann dir nur raten den Netzbetreiber direkt zu fragen was er verlangt. Ich habe das per Mail an deren Info-Adresse gemacht und schnell eine kompetente Antwort erhalten. Damit kannst du gegenüber Solarteuren und Elektriker argumentieren. Bei uns wurde mir mitgeteilt, dass sie bei Bestandsanlagen auf die vollständige Umsetzung der TAB verzichten. Sie wollen Überspannungsschutz, RfZ und andere Kleinigkeiten. Wenn es im Zählerschrank zu eng wird kann man Leitungsschutzschalter und Fi in eine Unterverteilung für wenige 10 Euro auslagern.

Einfach ein wenig kreativ. Und hinterfrage die Aussagen von Leuten die mit ihren Aussagen dicke Gewinne einfahren.

Vor einiger Zeit habe ich eine Amortisationsrechnung veröffentlicht. Vielleicht ist sie interessant:

Ist zwar Offtopic aber - zumindst bei uns werden die Bilder im Auftrag durch die Stadt geschossen - in unserem Fall die akutellsten von AeroWest. Früher immer halbjährlich inzwischen irgendwie nur noch jährlich. Die Bilder die Google verwendet stammen auch von denen und sind identisch mit den Aufnahmen der Stadt - bloß veraltet. Das war schon immer so. Zumindest für die Luftaufnhamen - nicht für Satellitenaufnahmen - werden, soweit ich weiß, meistens die Daten verwendet, die andere bereits gesammelt haben und das sind halt sehr oft die Städte und Landkreise.

Zugegeben, als ich gesagt habe, dass das kurz nach der Veröffentlichung durch die Stadt war, war das falsch... mir ist selbst nur aufgefallen, dass es neue Bilder gibt, weil ich gesehen habe, dass Google aktuelle Bilder bei sich eingepflegt hat. Die waren also ggf. schon vorher irgendwo anders einsehbar. Aber mal ehrlich - die Webanwendungen von Landesvermessungsamt und co. sind so schlecht, die mag niemand benutzen, wenn man auch google maps verwenden kann - geht bestimmt auch den Mitarbeitern vom Netzbetreiber so.

Du hast absolut Recht damit, dass man die PV schlecht verstecken kann... Die Welt wird vermessen und wer jetzt die Bilder schießt ist ja erst mal egal. Bei mir wars nur so, dass die letzten Jahre, die Module nicht gut zu erkennen waren - n großer dunkler Fleck auf ner Bitumenbahn. Das war ganz schlechte Qualität. Dieses mal sieht das anders aus. Man erkennt die Module wunderbar. - und jetzt bekomm ich unangekündigt nen neuen Zähler.

Ich denk mir also, dass die sich die Bilder anschauen... Ggf nur bei Leuten, bei denen sich der Verbrauch irgendwie auffällig geändert hat. Auf jeden Fall brauch man sich nicht wundern, wenn die unangekündigt vor der Türe stehen. Die kommen irgendwie dahinter... Wie du shcon sagst, man kann eine PV nicht unbemerkt bauen.

@jan106 Die Frage ist doch: Wer und warum hat ein Interesse daran Leute mit „illegalen“ Anlagen zu finden und hier Geld für Mitabeiter*innen auszugeben. Die meisten Netzbetreiber haben anderes zu tun und kommen nicht hinterher.

Selbst wenn du Module installiert hast heißt das noch nicht, dass diese auch angeschlossen sind. Ich bin noch nicht dazu gekommen sie anzuschließen…..

Gerade mit dem Elektriker gesprochen: Der Betreiber würde den Zähler einfach austauschen, ohne den Zählerplatz zu verändern.
Mit dem Betreiber gesprochen: Der Austausch würde noch länger dauern als drei Monate, und wenn ich eine Solaranlage bekomme, würde der Elektriker der Solaranlage den neuen Zähler bereits eintauschen. Was die Kosten angeht konnte er mir nicht sicher sagen, ob die jährlichen Kosten dann entfallen werden, ist aber theoretisch so. Ob er Platz im Zählerkasten ausreicht, muss ich mit dem Bezirkselektriker klären.
Ich werde jetzt also einen Solateur suchen, der mir die Elektrik in den kleinen Schrank incl neuen Zähler einbaut. Ich habe bereits ein Angebot für eine Solaranlage, die wollen aber 40% des Kaufpreises (13k Euro für 7kWp) im voraus haben. Die Firma ist sehr jung und hat keine Referenzen.

Welches Internet sie verwenden wissen die wohl selber nicht. Vor ein paar Tagen hatte ich meinen Zählerkasten montiert, der Elektriker hat halt auch wichtigeres zu tun.
In der Montageanleitung für APZ Feld von Hager ist da tatsächlich ne Fritzbox zu sehen die in die Halterungen des APZ Feldes einsteckt wurde.

Ich hab keine Ahnung was die eingeworfen hatten, als sie sich das ausgedacht haben, aber ich will das auch haben.
Seit ende Januar versuche ich einen Termin für Umstellung Baustrom auf Hausstrom zu bekommen.
Heute dann nach vielen Ping Pong mit der Kundenabwimmeluing habe ich dann doch ein Lebenszeichen von denen bekommen.
Es gab ne Mittelung zum Begin der Planungsarbeiten zu meiner Erzeugungsanlage. :slight_smile:
Das heißt sie bauen für mich ein eigenes Kraftwerk, denn PV habe ich nie beantragt.
Ich weiß dann was ich morgen als ersten mache, ich suche mir für den Baustromzähler einen neuen Energielieferanten. Wollte ich eigentlich vermeiden da Mindestvertragslaufzeit 1 Jahr ist.
Ein Kollege von mir baut auch gerade ne Hütte, als ich gefragt hatte was er beim nächsten mal anders macht war die Antwort: "Zählersäule an der Grundstücksgrenze".

Welches Internet ist vermutlich egal.
Das APZ Zeug ist nur ein weiterer Mosaikstein im Puzzle der Spaßbremsen.
Überspannungsschutz wegen der an sich unerwünschten Nähe von Telekommunikationsleitung ( Kupfer/analog ) und Stromnetz.
Gebührenfreie Steckdose für den Betrieb antiker Technik.
Genug Totvolumen für Gerätschaften wie 56K Modem oder Fritz!.
Stahl-Einhausung gegen Funk.

Man kann das nach Belieben aus dem Hut ziehen.

Und das ganze machen sie, weil sie keine andere Methode haben, die Eigenerzeugung zu beweisen, und damit auszubremsen.

Und deswegen mache ich das. Einfach so. Und nach dem Zähler Wechsel gibt es eben eine Insel. Einfach so.

Ich habe bei meinem Netzbetreiber explizit nach APZ gefragt. Und die haben gesagt, dass das nicht notwendig ist. Ich vermute, dass das schon nicht mehr Stand der Technik ist. Ich musste einen Raum für Zusatzanwendungen (RfZ) einbauen. Das ist deutlich einfacher und kostengünstiger und passt auf einen normalen Dreipunktplatz.

Wenn Du fragst willst du etwas, das ist vorher.
Ich habe vorher die Antwort erhalten: "Alles gut, läuft, kostet nichts".
Jetzt, möglicherweise könnte ich aber auch abbauen sollen... oder Energiesparschränke kaufen.
Man weiß nichts Genaues nicht. Mehr als 365 Tage später.