Intelligenter Zähler

Na da ziehe ich mal die Rechtskenntnis in Zweifel... wenn du gegen die TAB verstößt, um das festzustellen reicht eine Vermutung, kann dir der VNB das Netz abklemmen. Wird er sicher nicht gleich machen, aber eine Androhung dessen bekommst auf alle Fälle. Dann bist du in der Pflicht, dem VNB die Einhaltung der TAB darzulegen, denn du hast dich mit dem Stromliefervertrag verpflichtet die TAB einzuhalten. Zugang zum HAK muss immer nach Terminabsprache möglich sein für den VNB.

Der SM sendet die Daten in 15min. Packeten, die kannst dann auch bei deinem VNB einsehen. Deine Nichtinselanlage müsstest auf 100% Nulleinspeisung stellen und ein BKW anmelden um die unweigerlich auftretenden Einspeisungen zu rechtfertigen. Ob der VNB jetzt ein fass auf macht wegen deiner PV oder ob der alles dann so laufen läßt, kannst nur abwarten. Meldet er sich nicht mit der Aufforderung die PV anzumelden, Glück gehabt. Wenn doch, Umbauen oder abbauen. Ich würde es sicher drauf ankommen lassen, die Monteure sind auch nur Menschen... meist mit zu wenig Zeit zum Einbau und interessieren sich nicht was sie sehen.

Abgeklemmt wird der Strom nur, wenn eine gegenwärtige Gefahr vorliegt. Ansonsten nicht. (siehe zynischen Kommentar zu den entgegenkommenden Lüsterklemmen.) im aller aller aller schlimmsten Fall bricht unser Themenstarter in Tränen aus, entschuldigt sich, lässt die Verbindung vom WR zum Netz trennen und 4 Minuten nach verlassen des Monteurs wieder errichten.

die 2. möglichkeit, etwas aufwendiger: die anlage lädt den akku, der akku füttert dauerhaft den 600 wr. rechnerisch dürfen dann täglich über 14 kw ins netz wandern.

egal wie groß das balkonkraftwerk ist entscheidend ist die wr leistung.

Wenn also der neue zähler reinpasst, würde ich mir erstmal keine sorgen um den rest machen.

Danke allen für Eure Worte. Das klingt alles plausibel und macht mir Mut. Ich werde die Not zur Tugend machen und mal gucken, ob ich vorher selber die Anlage ertüchtigen lassen kann. Vielleicht sogar mit selber bezahltem Zähler, um evtl. die 100 Euro im Jahr für den Zähler des Betreibers zu sparen. Das sind ja sonst Ewigkeitskosten.

Ich werde weiter berichten.

Spannend ist der Unterschied der Preise in den oben verlinkten Dokumenten der Verbraucherzentrale und der Bundesnetzagentur. Ich halte mich an die Bundesnetzagentur :wink:

Interessanterweise gibt es heute ein Video zum Thema Kosten

Moin, moin,

@Autoschraubernix:
„Eine Inselanlage hat keinen Netzanschluss am Grundstück, alles andere ist keine Insel und muss angemeldet werden.“

Ich hatte hier schon einmal gefragt:
Wie genau wäre eine Inselanlage auf einem Grundstück mit Netzanschluss in MaSTR einzutragen?
Voll- und Teileinspeisung sind die einzigen Optionen.
Eine Anlagennummer wird vom VNB nie vergeben werden.
Der Eintrag im MaSTR mit viel Interpretationswillen ruft dann wieder unweigerlich den VNB auf den Plan, weil er zum Abgleich mit dem MaSTR aufgefordert wird.

Gesendet:
Dienstag, 4. Januar 2022 16:09
An:
SolarHeini
Betreff: AW: Kopie Ihrer Anfrage
Sehr geehrter Herr
SolarHeini,
vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Ein möglicherweise notwendiger Zählerwechsel – sofern nicht bereits ein Zweirichtungszähler vorhanden ist – ist für den Kunden kostenlos und wird durch die NGN durchgeführt. Gemäß der technischen Anschlussrichtlinie 4105 ist es zwingend erforderlich, dass der erzeugte und ins öffentliche Netz eingespeiste Strom durch einen Zweirichtungszähler gemessen wird. Die NGN als grundzuständiger Messstellenbetreiber berechnet für den Messstellenbetrieb jährlich 20,00 € brutto.

Freundliche Grüße

i.A. VNB
// XXXX
// Asset Management und Planung

April 2022 vereinfachte Anmeldung

Von: VNB
Gesendet: Freitag, 16. Dezember 2022 08:28
An:
Betreff: AW: Rückfragen zur Einspeiseanlage.

Guten Tag Herr SolarHeini,
vielen Dank für die Zusenden der Anmeldeformulare. Aus Luftbildaufnahmen ist für uns ersichtlich das mehr als die angemeldeten Solarmodule (4+6) sich auf dem Garagendach befinden. Wie Viele Solarmodule betreiben sie auf dem Garagendach? Zusätzlich ist uns aufgefallen, dass sie augenscheinlich auch ein kleines Windrad betreiben. Dieses wäre auch anzumelden und genehmigen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. VNB

// Team Vertragsmanagement
// Marktpartnermanagement
Telefon: +49 XXXXX

Von: SolarHeini
Gesendet: Freitag, 16. Dezember 2022 09:22
An: VNB
Betreff: AW: Rückfragen zur Einspeiseanlage.

Guten Morgen,
wir haben eine weitere, vom öffentlichen Netz getrennte Photovoltaik Inselanlage.
Saisonal betreiben wir damit Poolumwälzpumpe, Gartenpumpe, Kühlschrank im Garten usw.
Ganzjährig versorgt diese den DSL Router, LAN und WLAN, einen kleinen Server, eine Gefriertruhe.
An drei Steckdosen steht Ersatzstrom zur Verfügung.
Das Windrad ist nicht (mehr) angeschlossen. Das funktioniert nicht, ein Fehlkauf, es wird wieder demontiert werden.
Es ist z.Zt. nur ein Windspiel.
MfG SolarHeini

Ja war es das jetzt? Geduldet, Akzeptiert, verstanden, …
„Datum 11.01.2023
Anmeldung und Inbetriebnahme einer steckerfertigen PV-Anlage
Grundstück: XXXXXXXXX, XXXXXX
Netzverknüpfungspunkt: Elektrohausanschluss XXXXXXX, XXXXXX
Sehr geehrter Herr SolarHeini,
vielen Dank für die Anmeldung und Inbetriebnahme einer steckerfertigen PV-Anlage. Diese kann von Ihnen an dem oben genannten Netzverknüpfungspunkt (bestehender Hausanschluss) mit Nennwirkleistung von PrE = 0,40 kWp und einer Nennscheinleistung der Wechselrichter SrE = 0,6 kVA angeschlossen werden. Sollte der Zählerwechsel aus technischer Sicht (Zählerplatz) nicht durchführbar sein, so wird der Betrieb der PV-Anlage bis auf weiteres untersagt, …“

Nach einer einjährigen Odyssee kommt nun am Freitag der Zweirichtungszähler oder auch nicht.

Im Übrigen kann ich @Knuddel sehr gut verstehen.
Die selbstgefälligen „Wünsche“ zur Ertüchtigung der Zählerkästen sind ein sehr großes Hindernis für die Wende.
Unnötige Investitionen für prinzipiell funktionsgleiche Anlagenteile verschieben auch für mich die Amortisation einer „richtigen“ PV Anlage auf den Nimmerleinstag.
Mit einem Schrank hat noch keiner Energie gespart oder erzeugt. Ergo lass ich das.
Die Frage wird dann früher oder später alle angehen, PV oder nix.
VNBs sind und fühlen sich dort zuständig. Sie fordern Dinge die sie für sich nötig erachten. Ich habe unmittelbar keinen Vorteil daraus. Wer die Musik bestellt sollte sie auch bezahlen. Da sollte Robert `mal etwas machen …

Immer noch mein liebstes Video zum Thema:

Patrik Thom zu beanstandeten Elektroarbeiten des Netzbetreiber! - YouTube

@Knuddels Dinosaurier Zähler ist das eher die Ausnahme?
Er könnte das APZ Vakuum füllen.
Schönen Sonntag
SolarHeini

ich denke, das kannst du vergessen. Zwei Sachen fallen mir da ein:

  • Du hast nicht die Funktion eines wMSB (wettbewerbliche Messstellenbetreiber - so nennt man die anderen Messstellenbetreiber die nicht "grundzuständiger" (gMSB) sind)
  • dein MSB wird nicht mitspielen

btw: ich habe in dem ganzen Beitrag noch nicht rausbekommen was dein Ziel ist?

  • unangemeldete Anlage weiter "unterm Radar" zu betreiben?
  • den Einbau des iMSys mit SMGW verhindern?
  • den Einbau des iMSys mit SMGW im "alten Zählerschrank"?
  • den Umbau des Zählerschranks vermeiden?
vielleicht kannst dazu kurz was schreiben. :)

im ernst jetzt?

wieder eine verschwörungstheorie wahrgeworden....

Ja, doch schon .... Namen und Anschriften geschwärzt.

mich würd mal die Größe den VNB interessieren. Bei größeren Buden hat dafür niemand Zeit würd ich meinen.

Ist doch schon durchs Dorf, die Sau ....

Einen habe ich noch … – Balkonsolar – Akkudoktor Forum
Großer vom Niederrhein mit N?N

ehr ein kleiner würd ich sagen. Die haben Zeit für sowas. :slight_smile:

aber ich nicht.

@lenny-cb

Also meiner hat 2300 Mitarbeiter*innen.

Mir ist auch aufgefallen, dass die Stadt neue Luftbilder veröffentlicht hat und man erstmals seit knapp 2 Jahren bei mir Solarmodule auf dem Dach erkennen kann.

Ich hab keine 3 Wochen nach der Veröffentlichung der Bilder nen neuen Zähler bekommen. Und der Monteur meinte, als ich nachgefragt hab ob jetzt alle in der Straße nen neuen bekommen, dass Leute mit ner PV natürlich zuerst einen bekommen... Woher die Info jeztt kommt, keine Ahnung... Ich hab auf jeden Fall nicht Bescheid gegeben. :smiley:

Ich hab im Übrigen nen uralten Zählerschrank und kaum Platz. Die haben mir da trotzdem nen neuen Zähler rein gepackt, ohne dass der vorher für 10k ertüchtigt werden musste... Frei nach dem Motto - bevor ich die bescheiße, kommt da nen moderner Zähler rein

pfui, mach das weg... :slight_smile:

wenn dann Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen!

man lernt nicht aus.

Das hab ich einfach mal so von deren Website übernommen :smiley:

Auch Große Betreiber werden sich dem annehmen, die bilden halt gleich eine eigene Abteilung dafür. Kleine schneller, da denen die Umsätze weg brechen und da fällt es schneller auf. Aufhalten können sie es eh nicht wirklich, nur bremsen.

Nicht zum ersten Mal hat uns SKY-NET erwischt.
Vor Jahren wurde die Dachflächen und versiegelten Flächen vorgerechnet.
Um Abwassergebühren zu erheben.
Der Einwand, die Garage, ein Schuppen und ein „Nurdach“ münden nicht in den Kanal ergab, dass es dann auf gleichgroßer Fläche verrieselt werden müsse.
Dazu braucht man eine „wasserwirtschaftliche Ausnahmegenehmigung“ welche NIE erteilt wird.
Tu besser als wäre es so und zahle.

Das hat Potential, Regen > SolarPanele > Garage > mal 2?

Nicht lange darauf Post: Ein Luftbild mit neongelben Markierungen.
Ein „Gartenhaus“ des Nachbarn auffällig markiert.
Ich solle mein Grundstück von einem zugelassenen Ingenieurbüro neu vermessen lassen.

P.S. Hatte ich erwähnt, dass ursprünglich auch wasserführende Matten 4m² zur Poolerwärmung auf den Luftbildaufnahmen für PV-Module gehalten wurden?

Nun ja, ich sach mal vorsichtig, wer einigermaßen aktuelle Luftbilder haben will, muß nicht auf die nächste Veröffentlichung der Stadt warten, sondern schaut einfach auf Google Maps oder Apple Karten nach. Die sind dort immer deutlich jünger als nur 2 Jahre.

Oder anders gesagt: Man kann eine PV nicht unbemerkt bauen.

Oliver

Ernst bei Seite:
Ich hätte hier mehr solidarische Entrüstung über ein grundlegendes Ärgernis erwartet.
Das kann nicht sein, dass staatlich hochsubventionierte Betriebe, oft mit kommunaler Beteiligung sich Regeln mit defacto Gesetzeskraft schreiben lassen, um sie dann von zahlenden Vereinsmitgliedern zwangsweise durchsetzen zu lassen.
Auf Kosten des Anschlussnehmers, möglicherweise abgemildert durch eventuelle, nicht vorhersehbare und individuelle Befindlichkeiten des Ausführenden.

Die sollen das richten und zahlen bis Zählerabgang.
Man würde sehen was dann absolut notwendig ist.
Das trifft inzwischen doch früher oder später ganz viele Leute.
Das wäre auch Mal eine Petition wert.
SolarHeini