Geht eigentlich problemlos mit der Hand, natürlich auf Radius achten und nie nur an einer Stelle drücken. Stück für Stück. Und ich würde da immer Biegeseelen einziehen, so kann nichts schief gehen.
80mm Biegradius sollte man einhalten.
Geht eigentlich problemlos mit der Hand, natürlich auf Radius achten und nie nur an einer Stelle drücken. Stück für Stück. Und ich würde da immer Biegeseelen einziehen, so kann nichts schief gehen.
80mm Biegradius sollte man einhalten.
Klingt vielleicht wirklich blöd, wie soll ich denn bitte direkt an der Fassade biegen, wenn ich nicht Mal beide Finger dazwischen bekomme? Habe heute mehrmals versucht und abgebrochen....
Ich muss direkt dran und nah an der Öffnung biegen. Geht aber nicht wirklich gut , da kein Platz mit zwei Daumen...
Hast Du das Rohr innen schon angeschlossen?
Wenn nicht Rohr etwas aus des Wand ziehen, biegen und dann das Rohr wieder zurück in die Wand schieben.
Hast du den kompletten Strang zusammen gebunden? Dann gehts eigentlich einfach. Zumindest erinnere ich mich nicht an Schwierigkeiten. Und der Kabelkanal außen hat der deutlich mehr Platz, so dass du nicht direkt an der Wand anliegen musst. Oder was hast du für einen Kanal genommen?
Es ist im inneren schon um 90 Grad gebogen, es geht dann 30cm durch die Wand und außen an der Fassade muss gebogen werden.
Ich stehe bald vor dem selben Problem. Meine Vorstellung wäre gewesen dass es einfacher geht die Leitungen einzeln zu biegen. Meinst du es ist besser die 2 Leitungen + Kondenswasserschlauch zum Strang zusammenzufassen und auf einmal zu biegen?
Ich hatte es so gemacht und hatte an dem Punkt keine Auffälligkeiten oder Probleme.
Habe die Überwurfmutter vom IG entfernt und es hat nicht gezischt. Habe ein zweites Gerät geöffnet und auch hier kein Geräusch beim IG. Ist das normal? ATXF-G
Kann normal sein, manche lasse Druck drauf, andere nicht. Ich meine, bei der ATXF waren nur Plastik-Blindplatten drin, da kann dann kein Druck drauf sein. Wenn Druck, hat man Kupferblindplatten drin.
Gummileitung oder NYM für Spannungsversorgung vom AG? Falls NYM möglich ist, würde ich trotzdem auch bei beiden wellrohr nutzen
In den Anleitungen wird eigentlich meistens eine Gummileitung (z.B. H07RN-f) vorgeschrieben. Allerdings ist NYM auch sehr üblich.
Offiziell fordern die Hersteller oft H07RN Gummileitung, was auch die höherwertige Variante ist. Es ist aber auch nicht unüblich, dass nur NYM genommen wird. Auf jeden Fall solltest du vor UV schützen. Persönlich würde ich H07RN nehmen, nicht an der falschen Stelle sparen.
NYM-J reicht. Man kann auch Perlen vor die Säue werfen und H07RN-F verwenden. Dann aber Aderendhülsen nicht vergessen.
Sonst verlege ich nym im inneren und das letzte Stück nach draußen mit WAGO an eine Gummileitung. Das wären 50m NYM und ca 10m Gummileitung
Du kannst NYM durchgehend verwenden.
Was sind denn das für irre Längen? Da wirst du genau nachrechnen müssen, ob da überhaupt 2,5mm² reichen. Hab mal KI gefragt, da ist wohl nach 30m Schluss, wenn mit 16A abgesichert ist. Selbst bei 4mm² kommst du gerade mal auf 48m, reicht auch nicht.
Habe diese Tabelle hier gefunden:
| Querschnitt in mm² | Sicherung in A | maximale Kabellänge in Meter |
|---|---|---|
| 1,5 | 10 | 29,1 |
| 1,5 | 13 | 22,4 |
| 1,5 | 16 | 18,2 |
| 2,5 | 10 | 48,5 |
| 2,5 | 13 | 37,3 |
| 2,5 | 16 | 30,3 |
| 4 | 10 | 77,5 |
| 4 | 13 | 59,6 |
| 4 | 16 | 48,5 |
| 6 | 10 | 116,3 |
| 6 | 13 | 89,5 |
| 6 | 16 | 72,7 |
Von: Liste maximale Kabellänge und Spannungsfall | elektrikertipps.wordpress.com
Wird wohl auf 4mm² mit B13 (oder B10) hinauslaufen, wie ich das deute. Vermutlich muss man dann den wechsel auf Gummileitung in einer Mini-Unterverteilung machen und da einen B10 Automaten hineintun. Ich bezweifle, dass man 4mm² direkt an der Klimaanlage angeschlossen bekommt, ohne den Anschlusblock auszubauen und durch Wagoklemmen zu ersetzen:
Allerdings bin ich kein Elektriker. Daher kennzeichne ich diese Idee mal auch als "gefährliches Halbwissen".
Dazu mal auch "gefährliches Halbwissen" der KI:
Ich möchte eine Inverter Klimaanlage mit 10A Nennstrom anschließen und habe einen langen Leitungsweg. Diesen möchte ich wie folgt realisieren:
Ich gehe mit 4mm² 50m NYM-J mit B13 abgesichert zu einer Unterverteilung. Dort baue ich eine B10 Sicherung ein und gehe mit 1,5mm² 10m H07RN-f zur Klimaanlage
Die vorgeschlagene Installation ist grundsätzlich machbar und in Bezug auf Strombelastbarkeit, Absicherung und Spannungsfall weitgehend in Ordnung, weist aber einige Punkte auf, die man beachten bzw. optimieren sollte.
Übersicht der Dimensionierung
- Klimaanlage: Nennstrom 10 A (Inverter, also in der Regel weicher Anlauf, kein extremer Anlaufstrom wie bei Direktstart-Motoren). Annahme: einphasig 230 V.
- Zuleitung zur Unterverteilung (UV): 50 m NYM-J 4 mm², abgesichert mit B13. Strombelastbarkeit von NYM-J 4 mm² liegt je nach Verlegeart typischerweise bei ca. 30–37 A (VDE 0298-4, z. B. B2/C bei 30 °C). Das reicht problemlos für B13 und den Betriebsstrom von 10 A.
- Abgang in der UV: B10 + 10 m H07RN-F 1,5 mm² zur Klimaanlage. H07RN-F 1,5 mm² hat je nach Hersteller und Verlegeart (fest/mobil, freiliegend) eine Belastbarkeit von ca. 15–23 A. Mit B10 (In ≤ Iz) ist der Überlastschutz gegeben. H07RN-F ist für den Außeneinsatz (feucht, UV, mechanische Beanspruchung) geeignet und damit für den Anschluss an die Außeneinheit passend.
Spannungsfall (kritischer Punkt bei 50 m)
Formel (einphasig, näherungsweise):
ΔU ≈ 2 · I · L · cos φ / (κ · A) bzw. über Leiterwiderstand R'.
- R' ca. 4,61 Ω/km (4 mm²) und 13,3 Ω/km (1,5 mm²) bei 20 °C.
- Bei Betriebstemperatur (ca. Faktor 1,2) und cos φ ≈ 0,9 (typisch für Inverter): Gesamt-Spannungsfall ca. 7–8 V ≈ 3–3,4 % bei 10 A.
Nach DIN VDE 0100-520 / gängiger Praxis wird empfohlen:
- ≤ 3 % (von Zähler/Verteilung zum Verbraucher) für Beleuchtung,
- bis ca. 5 % für andere Verbraucher (Motoren/Geräte).
3–3,4 % liegt damit im Grenzbereich der strengeren Empfehlung, ist für eine Klimaanlage (kein reiner Lichtkreis) aber noch akzeptabel. Kurzzeitig beim Anlauf (auch bei Invertern etwas höher) sind höhere Werte üblich. Eine exakte Messung der Schleifenimpedanz und des realen Betriebsstroms (Typenschild + Messgerät) ist empfehlenswert.
Schutz und Selektivität
- Überlast: B10 schützt die 1,5-mm²-Leitung korrekt; B13 die 4-mm²-Zuleitung. Die Staffelung (B10 nach B13) ist für Überlast in Ordnung.
- Kurzschluss / Abschaltung: Der lange Weg (50 m 4 mm² + 10 m 1,5 mm²) erhöht die Schleifenimpedanz deutlich. Der zu erwartende Kurzschlussstrom am Ende liegt typischerweise im Bereich von ca. 150–250 A (je nach Netzimpedanz vor dem B13). Das reicht für die magnetische Auslösung des B10 (3–5 × In = 30–50 A) aus. Die Leitung ist thermisch ausreichend geschützt.
- Selektivität B13 vor B10: Leitungsschutzschalter untereinander sind im Kurzschlussbereich grundsätzlich nicht (oder nur bedingt/teilweise) selektiv. Bei dem durch die lange Leitung begrenzten Kurzschlussstrom kann es vorkommen, dass beide auslösen. Für einen dedizierten Klimastromkreis ist das in der Praxis oft hinnehmbar, aber nicht ideal.
Weitere wichtige Punkte
- Fehlerstromschutz (RCD/FI): Für eine (meist außenliegende) Klimaanlage ist ein 30-mA-RCD vorgeschrieben bzw. dringend empfohlen (meist Typ A, bei Invertern ggf. Typ F prüfen). In der UV oder davor einbauen.
- Herstellerangaben der Klimaanlage: Querschnitt, max. Leitungslänge und empfohlene Absicherung (oft C-Charakteristik oder spezielle Hinweise) unbedingt dem Installationshandbuch entnehmen. Manche Hersteller fordern 2,5 mm² auch bei 10 A.
- Verlegung: NYM-J ist primär für Innen / geschützt geeignet (bei Freiluft UV-Schutz oder NYY prüfen). H07RN-F ist für den letzten Abschnitt gut. Aderquerschnitte L/N/PE gleich. Verlegeart, Häufung und Umgebungstemperatur beachten (Belastbarkeit ggf. reduzieren).
- Unterverteilung: Ordnungsgemäße Ausführung (Schutzart, Klemmen, PE-Schiene, Dokumentation etc.).
Fazit und Empfehlung
Die Kombination 50 m 4 mm² (B13) → UV mit B10 → 10 m 1,5 mm² H07RN-F ist thermisch und vom Spannungsfall her für 10 A akzeptabel (ca. 3 %). Sie ist keine „Luxus“-Dimensionierung, aber in vielen Fällen praxisüblich und regelkonform, solange der reale Spannungsfall und die Abschaltbedingungen eingehalten werden.
Besser wäre (falls möglich):
- Zuleitung 6 mm² oder zumindest die letzte Strecke 2,5 mm² (geringere Verluste, mehr Reserve).
- Oder die UV näher an die Klimaanlage legen, um den flexiblen Anteil zu verkürzen.
Unbedingt durch eine Elektrofachkraft planen und ausführen lassen (Messung der Schleifenimpedanz, RCD-Prüfung, Abnahme). Die genauen Werte hängen von der realen Netzimpedanz, Verlegeart, Temperatur und dem genauen Gerät ab. Bei Unsicherheit lieber etwas großzügiger dimensionieren.
Ich bin Elektriker ![]()
50m +10m sind für zwei Split Außengeräte. Es kommt je Außengerät 1 LS Schalter. 16A Absicherung mit 2,5mm² Querschnitt. Gesamte Länge PRO Außengerät 25m + 5m Gummileitung ( sofern es wirklich 5m sind und nicht 2m)
Lieber länger als kürzer ![]()
Du hast ja keine 50m zum außen Gerät an Sicherungskasten. Also unkritisch. Vom außen zum innengerat kann der Spannungsabfall egal sein weil da sind eh max 50w drauf.... Also nicht ganz egal aber da brauchst du nicht bezüglich 10/13/16A Spannungsabfall beachten (oder vielleicht in Theorie schon aber nicht in Praxis - wäre dem so müsstest du alles vorher auch noch beachten). Normalerweise ist Spannungsabfall auch nur bis zur Steckdose relevant, wenn du die also einfach ein steckst statt fix verbindest sollte der Abfall egal sein. Also die 3%... Ansonsten müsstest du überhaupt erstmal ausrechnen wie viel Abfall zum AG ist, und dann wüsstest du was noch erlaubt ist von dort zum IG...
Ja. Spielt aber keine große Rolle. Auf die 6,9V kommt es auch nicht an. Bei 2x zwei Split muss ich halt beide mit je B16 absichern. Hab jetzt 50m NYM geholt und dann sollte es demnächst auch fertig sein.