Ich beabsichtige die Installation direkt an der Fassade. 1x EG + 1x OG. Wo sollen die Außengeräte hin? Über das jeweilige Fenster? Daneben? Darunter? oder eher deutlich von den Fenstern versetzt? Können zwei Geräte direkt nebeneinander?
Unter dem jeweiligen Fenster würde sich für eine bessere Wartung anbieten, genau wie daneben. Über einem Fenster würde ich ausschließen, kommt man schlecht ran. Gibt es da allgemeine Empfehlungen?
Wenn du von oben rankommen willst, dann ist unters Fenster sicherlich sinnvoll. Ich würde mir aber eher überlegen, beide Geräte recht weit unten an die Fassade zu schrauben, so dass du direkt von unten für die Wartung gut rankommst. So stören die Dinger auch vor dem Fenster nicht, wenn man z.B. mal was ausschütteln will. Auch nicht zu tief, damit keine Tiere dranpinkeln oder rumknabbern. Irgendwo so im Bereich 1-2,50 m hoch.
Habe ein 12000BTU Splitgerät mit 570gr R32 von TCL. Um nicht allzuviel falsch zu machen, möchte ich mich auf die mitgelieferten 5m Schnellkupplung beschränken. Das Teil hat wohl WLAN, ist Alexa kompatiable aber dafür gibt es nur eine generische Anleitung mit besch. automatischer Google Übersetzung. Zur Schnellkupplung ist gar nichts beschrieben außer daß man einen zugelassenen Fachbetrieb braucht. Daher mal meine Annahmen mit der Bitte um fachkundige Kontrolle:
Die beiden Kälteleitungen sind Da=6mm/SW24 und Da=9mm/SW26. Die dünne Leitung ist 1/4" und führt das flüssige Medium während die dicke Leitung als Saugleitung für das gasförmige Kältemittel 3/8" hat. Beide Enden der vorgefertigten Leitung haben gleiche Kupplungen so daß es egal ist welche Seite aussen oder innen angeschlossen wird.
Bei Schnellkupplungen ist kein Drehmomentschlüssel erforderlich weil das Anzugsmoment wegen der O-Ringe viel unkritischer als bei den zu verformenden Bördel ist.
Das Innengerät hat freie Rohrenden mit Schnellkupplung während am Aussengerät Ventile sitzen welche mit einem Imbusschlüssel geöffnet werden können. Ich muß also zuerst das Innengerät verbinden, dann das Aussengerät und dann beide Ventile öffnen.
Aufgrund der Lieferung in einem Karton muß für die gelieferte Leitungslänge kein zusätzliches Kältemittel eingefüllt werden
Eine Dichtheitsprüfung nach dem Öffnen der Ventile wäre gut aber nicht zwingend
Inneneinheit und Leitungen werden mit Vakuum geliefert, während die gesamte Kältemittel Menge im Aussengerät ist. Es ist mir darüber hinaus noch nicht ganz klar, wie die Schnellkupplung funktioniert ohne beim Verbinden Luft zu ziehen.
Das so gelieferte Geräte kann nur einmal installiert werden. Zur Standortveränderung muß das Kältemittel in die Außeneinheit zurückgepumpt werden bevor die Leitungen zum Innengerät demontiert werden dürfen. Vor Neuinstallation sind Leitungen und Innengerät zu evakuieren.
Das funktioniert anders. Die O-Ringe übernehmen nur ganz kurzzeitig eine Dichtfunktion beim Aufschrauben. Da öffnet sich irgendwann das Ventil, was das Rohr absperrte und dann muss man noch einiges weiter drehen. Nur in diesem kurzen Moment übernimmt der O-Ring. Die eigentliche Dichtfläche später ist eine Metall-Metall-Dichtfläche und deshalb braucht es auch ein passendes Drehmoment.
Sind die wirklich schon vom Lieferant aus angeschraubt und wurde das Innengerät entsprechend evakuiert? Das ist wichtig, sonst funktioniert das alles nicht und du brauchst eine Vakuumpumpe zum evakuieren.
Genau, nach Anschluss aller Leitungen, wenn der Kältekreislauf also geschlossen ist und bei korrekter Vorbereitung auch alles evkuiert ist, müssen dann die 2 Inbusventile am AG komplett geöffnet werden. Erst Flüssigseite, dann Saugseite. Dann die Kappen wieder mit passendem Drehmoment aufschrauben.
Quickconnect sollte auch wieder aufgeschraubt werden können, ohne das Luft ins System kommt.
Hier mal Fotos der Innen und Ausseneinheit. Es sieht auch an der Inneneinheit so aus, als ob das hartgelötete Schnellverbinder sind. Damit sollte keine Luft mehr im Innengerät sein. Sogar der Elektrostecker ist AMP Mate&Lock und nur einzustecken. Am hinteren Rohr (leider unscharf) ist die graue Schutzkappe zum Foto abgenommen. An der Außeneinheit sind die Imbusschrauben mit einem Deckel aus Rotguss verschlossen. Wenn man dazu einen Dremo braucht (danke für den Hinweis), hat der wohl auch O-Ringe und eine Dichtfunktion weil die beweglichen Ventilschrauben auf Dauer nicht ganz dicht halten.
Die SW der Schnellkupplungen sind mit 24/26 offensichtlich ganz anders als bei den gebördelten Überwurfmuttern(?) weshalb ich mir bei den erforderlichen Drehmomenten unsicher bin. Auf dem Warnaufkleber sieht man die Drehrichtungen EIN und AUS was vermutlich wie das meiste Andere auch falsch übersetzt ist und für die Ventile AUF und ZU heissen soll.
Geschätzte Drehmomente:
Flüssigleitung: 15-20 Nm
Saugleitung: 30-35 Nm
Ventilkappe: 20 Nm
Gibt es andere Erfahrungswerte? Drehmo Griffe habe ich für diese Bereiche aber für die SW muß ich mir nach Gabeleinsätzen gucken weil die Stecknüsse da ja nicht passen. Kann ich aber vielleicht auch mit etwas Handgefühl abschätzen bzw. von einer nebenliengenden Schraube mit Nuss gefühlsmässig "umkopieren".
> Quickconnect sollte auch wieder aufgeschraubt werden können, ohne das Luft ins System kommt.
Dann verbleibt aber Kühlmittel in Inneneinheit und Rohr anstelle Vakuum ?
Das sieht sauber vorbereitet aus, wenn das alles schon bei Lieferung angeschraubt war. Bei der Inneneinheit sieht mir das nicht nach direktaufgelötete Quiick-Connect-Verbinder aus, die werden unter dem Schrumpfschlauch bestimmt an einen normalen Bördel angeschraubt sein.
Wäre interessant, wo du diese gute Vorkonfiguration gekauft hast, sieht man selten.
Also so vorkonfiguriert ist davon auszugehen, dass AG un IG evakuiert wurden und nur noch die Leitungen verbunden werden müssen und dann ohne Evakuierung der Kältekreislauf mit Kältemittgel gefüllt werden kann.
Das kannst du machen wie du willst. Spielt ja erstmal keine Rolle, ob Kältemittel in den Leitungen und dem IG verbleibt. Wenn du es aber dort nicht haben willst, machst du vorher einen Pumpdown und schließt dann die Inbus-Ventile am AG. Dann ist nur noch ein sehr kleiner Rest Kältemittel in Leitungen und IG.
Leider keine Quellen. Die in der generischen Beschreibung angegebenen Drehmomente beziehen sich offensichtlich auf Bördel. Vielleicht kann ich bei der kleinen Leitung etwas mehr anziehen. Ist schliesslich fast die gleiche SW.
Das Modell gibts in dem Shop noch immer. Auch größere und kleinere Modelle zu deutlich günstigerem Preis wie ich bezahlt habe. Allerdings nicht so günstig wie zur Zeit der Abverkäufe von R134a. Habe dieses Teil zur Corona Zeit gekauft wo es weit und breit das Einzig lieferbare Modell war. Die Preisentwicklung scheint ähnlich wie wie bei WR und Modulen.
Mit Quickconnect, was auch sauber vorbereitet ist, ist der Preis ok. Ansonsten gibts diese Anlagen auch bei Ebay unter dem Namen Hantech ersteigert ab 300-350 Euro (Neugeräte). Allerdings ohne Quickconnect-Leitungen.
Danke für die Anleitung. War nicht beim Gerät dabei bzw. kannte ich nicht.
Es scheint, als ob die Quick Connectoren einen deutlich höheren Drehmoment haben weil auch die SW größer ist um die O-Ringe und Dichtflächen im Innern unterzubringen. Im verlinkten PDF sieht man die SW 22 und 24. Mein Gerät hat 24 und 26. Letzteres ist vermutlich 1"
Besten dank mal an alle Antworten. Die Kiste läuft seit heute. In der QC Anleitung wurden vermutlich absichtlich keine Drehmomente angegeben. Die Schlüsselweiten sind hingegen 22/24 und 24/26. Besonders die 26 nervt immens weil es eigentlich nur 27 gibt. Ich habe auch meinen 1 Zoll Gabelschlüssel probiert. Der ist tatsächlich ein ganz klein wenig zu klein. Irgend eine Schikane muß ja immer sein aber so kam dann mal wieder mein Engländer zum Einsatz. Die Überwurfmuttern lassen sich mit den Finger andrehen. Man spürt wenn der O-Ring in Eingriff gerät. Dann geht es nur noch mit Schlüssel und auch dieser wird durch das Gummi deutlich gebremst. Man hört es auch entsprechend quietschen. Der Anstieg des Drehmoments erfolgt in einem geschätzten Drehwinkel kleiner 20 Grad. Das wäre für eine normale Schraube untypisch. Diese dehnt sich ja beim Anziehen in die Länge um anschliessend wie eine Feder zuzuhalten. Aus diesem Grund dürfen im Stahlbau die HV Schrauben auch nur einmal verwendet werden. Demontierte Schrauben sind vorgedehnt und nicht mehr zulässig. Offensichtlich ist das bei Schnellkupplungen aus Ms nicht so.
Die am Aussengerät zur Montage auf dem Trapezblech verwendeten Profile sind Reststücke von den Modulen. Das K2 Basic Rail und zum Ausgleichen der Dachschräge das K2 Single Rail mit dem K2 Climber. Die Dachdurchführung habe ich mit HT Rohr DN75 gemacht. Den rausstehenden Teil habe ich mit Schletter EPDM Band Nr. 973000 umwickelt. Das soll UV beständig sein was ich der mitgelieferten Schaumstoffisolierung des Rohrs nicht zutraue. Die HT Durchführung ist absichtlich auf der Hochsicke. Abdichtung mit ICOPAL von BMI. Das ist ein Zweikomponenten PMMA Flüssigkunststoff. Etwas Bedenken habe ich mit dem schnöde lackierten Stahlblechgehäuse von TCI. Da tippe ich mal daß dies in Kürze radikal zusammenrostet. Vielleicht bastle ich da noch ein Wetterdach? Der Blitzableiter wartet links aber auch schon auf den Anschluss.
Unter dem Dach geht es weiter auf einer Kabelleiter der belgischen Vergokan. Die sind leider nicht so hübsch wie die alten Modelle und es ist besser sich sowas aus einem C-Profil plus Regalwinkel aus dem Baumarkt selbst zusammenzustellen. Die Halteklammern sind von Obo oder Niedax. Und ja - die Wand hätte man vorher vergipsen und streichen müssen. Zwei Sack Rotband liegen im Hintergrund schon bereit, gehören aber momentan zu den stagnierenden Projekten.
Beim Innengerät habe ich mich mit der Befestigungsposition etwas verpeilt. Es hängt nicht ganz im Wasser was den Kondensablauf etwas beeinträchtigt. Außerdem muß es weiter nach rechts damit die Kälterohre wie vorgesehen in der gesamten Länge auf der unteren Pritsche aufliegen können. Ansonsten moduliert der Inverter ziemlich früh auf 400 Watt ab. Die gefühlte Kälteleistung erscheint gut. Für den Abwasserschlauch muß ich noch einen Schlitz in den Betonboden fräsen. Bislang ist es eine Stolperfalle.
Am Aussengerät hört man Aussen nur ein ganz geringes Rauschen. Innen brummt es aber gewaltig weil der Trapezblech-Sandwich irgendwie in Resonanz gerät. Vielleicht noch mit einer Dämmmatte von innen bekleben Bislang stört das aber nicht wirklich.
Werde morgen mal die Multiplus aufdrehen, kräfig Leistung über die Akkus schieben und dazu die Temperaturen beobachten. Was mich etwas stört, daß ich noch nicht herausgefunden habe wie man die Ist-Temperatur ablesen kann. Die Fernsteuerung zeigt nur den Sollwert an.
Ich bin auch gerade noch am "Entbrummen" meiner Dachmontage. Die normalen Silentblocks mit 55° und auch 45° Shorehärte haben nicht geholfen.
Habe nun spezielle Federdämpfer besorgt aber noch nicht installiert, bin aber zuversichtlich dass die nun etwas Ruhe reinbringen.
Sind jeweils 2 verschiedene Federhärten (Kompressorseite und Lüfterseite) und für Geräte zwischen 30 und 55kg. Kosten ca €60.- was ich aber für vertretbar halte. Qualität fühlt sich gut an.
Falls du auch Trapezblech hast: Schau dich mal im Wohnmobilbereich um. Da gibt es jede Menge Dämmplatten zu Aufkleben wo die Womo Frickler viel Erfahrung haben. Die teuren Matten sind sogar hitzebständig was man aber nur in Motornähe oder unter der Motorhaube braucht. Die aufgeklebten Platten dämpfen das Blech selbst damit es nicht in Resonanz kommt. Es ist bei mir auch ein ziemlich tiefer Ton <100Hz. Hört sich wie eine Unwucht am Flügel oder Kompressor an. Nur Aussen hört man gar nichts davon. Vielleicht probier ich auch mal zwischen den Längsträgern eine Holzstrebe dort einzulegen wo etwa das Außengerät drauf steht.
Coole Teile. Bin gespannt, was die bringen. Hatte vor einem Jahr mich auch mal wund gesucht nach Federdämpfern, hatte aber auf dem deutschen Markt nichts gefunden.
Sind die gut gegen Abriss abgesichert? Also wenn man dran zieht, dass da nichts auseinanderfällt? Wäre wichtig, wenn die Anlage auf dem Dach oder hoch an der Fassade installiert ist.
60 Euro halte ich auch noch für vertretbar, wenn man damit wirklich schwierige Körperschallprobleme in den Griff bekommt.
ist mein erster Beitrag, da ich mir auf Amazon eine Split-Klimaanlage gekauft und gestern installiert habe. Soweit alles bestens. Nun ginge es an die Verschraubung der Kühlmittelleitungen und ich musste feststellen, dass eine der beiden Leitungen eine etwas dickere Leitung ist und die blöde Installationsanleitung erklärt leider nicht genau, welche Leitung an welches Ventil angeschlossen gehört bzw. sind die Zeichnungen diesbezüglich auch etwas uneindeutig, wobei ich jedoch am ehesten deuten würde, dass die dickere Leitung an das Hochdruckventil (also in meinem Fall das untere Ventil am Außengerät) gehört, ist das richtig?
Edit: ahh, hat sich erledigt. Vor lauter Installationsvideos hab ich noch gar nicht die echten Anschlüsse am Gerät angeschaut und die unterschiedlichen Dimensionen jetzt erst gesehen. Dachte die sind gleich. Passt, danke!
@klauslans Frag dann bei der Gelegenheit auch direkt nach einer Vakuumpumpe rum. Bei normalen Leitungen muss zuerst Luft und Feuchtigkeit aus den Leitungen gezogen werden, bevor du die Ventile öffnen kannst.
Hmm, wie kann ich hier Bilder uploaden oder Links zu Bildern? Nach dem Posten stand nur "Link entfernt" da und sonst sehe ich keine Möglichkeit Bilder hochzuladen?