Insel DISKUSSION Technisch - nicht rechtlich

Auto ist bei mir zweitrangig den das muss ich nicht unbedingt laden, das kann auch mal zwei Tage später sein. Und wenn es wirklich mal dringen ist und die Leistung nicht vorhanden, dann lade ich halt öffentlich AC oder am HPC zum fahren. Da ist es mir wichtiger das Haus wird ordentlich versorgt. Was halt bei mir beim Auto dazu kommt, dass ich sonst schon schauen das er immer zwischen 50 - 80% SOC hat, da es auch mein Backup ist wenn mal der Hausspeicher zu neige geht. Mit dem Auto kann mich durch die Nächte bringen, Tagsüber mit PV und Hausspeicher. Nur so weit ist es noch nie gekommen aber kann immer mal sein.

soso meine messungen sind an den haaren herbeigezogen?
dann kauf dir einen si 8.0-13 und mache die messungen selbst, aber das teil kostet eben nicht zweimarkfufzich weil es made in germany ist!
ist mir völlig egal was du mir glaubst oder nicht.

sma gibt den wirkungsgrad eher konservativ an. um so besser wenn der kunde mehr bekommt als er kauft.

übrigens ich habe den h13 du hast die kurve vom h12 gezeigt die vom h13 siet so aus

so weit ist das nicht von meinen messungen entfernt.
https://akkudoktor.net/uploads/default/original/2X/4/44985bc8825be0f281dd2d1eb844561fada95372.jpeg

ich bin damit mehr als zufrieden
never touch a running system

hier hast du deine belastbaren erkenntnisse zur system gesamteffezienz von 93% über einen monat gemessen

Selbst mein 12K Deye hat bisher 11 056kWh erzeugt und zeigt mir an 850kWh Verlust insgesamt. Das wären 7,7% also 92,3% Wirkungsgrad. Dabei hat der Akku alleine bisher 2198kWh geladen und 2003kWh entladen. Macht für den Akku 91% Wirkungsgrad (ich weiss nicht, ob er intern den Verlust inkludiert) bei bisher 10,5 Monate 150 Vollzyklen.

Da ich die Dinger immer für Schätzeisen halte gehe ich daher von ca. 90% der Deye und 85% der Akku aus. Für das, was es gekostet hat passt es.

Daher halte ich in jedem Fall 95-98% bei einphasigigem Wechselrichter durchaus für realistisch.

Dann vertragen die MP´s aber ziemlich viel Überlast.
Ein 12kVA Hybrid ist mit einem 3kW Kompressor am Limit. Da darf aber sonst nicht viel laufen. Bei etwas größeren Verbrauchern ist direkt Schluss.

Gut, das Teil ist im Gegensatz zu den MP´s auch nicht für Inselbetrieb gedacht. Da gehts einzig um allein um möglichst niedrigen Netzbezug bei möglichst hoher Effizienz. Daher schaltet das Teil bei niedriger Last ohne PV-Leistung auch auf einphasigen Betrieb um.

Moin zusammen,

ich fahre seit 21.12. ein Victron 3x MP2 5K mit 8,5kWp PV und 56kWh Akku netzgekoppelt.
Ehemaliger Stromverbrauch war 4.500 kWh/Jahr bzw rund 12 kWh/Tag. Normal 10, am Waschtag 20 kWh. Im Winter mehr, im Sommer weniger.
Nachtverbrauch liegt bei 250-300 Watt.

Im Winter reicht der Ertrag meistens nicht. Ab März hatten wir mehr als 30kWh/Tag Max-Ertrag, im April sogar 42kWh-Tag max.
Durch den großen Akku kann ich bei geringer Sonne bis einer Woche „autark“ sein.
In Hamburg hatte wir diesen „Sommer“ bis zu 8 Wochen bewölkten Himmel und Regen. Da war der Akku heimfuhr leer.

Ich schätze von Oktober bis März wird es nicht funktionieren oder halt bei mehrwöchigem schlechten Wetter.

Für Autarkie wäre sicherlich die Kombination mit einem Blockheizkraftwerk sinnvoll. Das kann im Winter Strom und Warmwasser erzeugen und eine Wärempumpe/Splittklima ergänzen.

Ansonsten benötigt mann schätzungsweise eine 5-6 fache “zu große“ PV für den Winter, da der Ertrag in unseren Breiten zwischen Sommer und Winter zwischen Faktor 5-8 liegt.

Auch wenn das sicher schon mal gesagt wurde, sicher noch nicht von jedem :wink:

Oliver

Es existiert nur ein einziger "Wandler" weltweit, mit so einem Wirkungsgrad - das ist der SAX. Dieser erreicht diesen, durch eine andere Technologie.

Dann kommt erstmal nix......

Aber ein veralteter SMA ist natürlich besser - wer's glauben mag.

@voltmeter

Zeichne einmal die Kette von PV in den Akku und aus den Akku zu 230V auf.

Nimm jeden einzelnen Wirkungsgrad und milzipliziere diese. Der Gesamtverlust erklärt den Wirkungsgrad.

Hybride oder Offgrid WR konzentrieren diesen in einem Gerät, was bei Dir auf mehrere verteilt wird.

Der Abstand zwischen Deiner und anderen Lösungen ist damit vermutlich kleiner als angenommen.

Das reicht nicht.
Hier bei mir im Norden eher Faktor 10 aufwärts auf Wochenbasis über 10 Jahre gemessen.
Wochenbasis, weil man dafür noch mit einem "normalen" Akku stützen kann.

Deine Werte sind vermutlich durch den extrem sonnigen Februar und März dieses Jahr verzerrt.

An trüben Tagen habe ich oft nur ein 1/20, teilweise 1/30 der Solls.

Ziemlich zentral in D gelegen.

Einfach mal an einem Regentag, zumindest aber bewölkten Tag die Wp eines Moduls mit dem aktuellen Ertrag vergleichen. Geht auch schon im 'Sommer'.

Der Tagesertrag ist aufgrund der kürzeren Tageslänge im Winter nochmal geringer.

Anbei meine Extremwerte für den PV-Ertrag in 2025:

  • Januar: 121,5 kWh (3,92 kWh/Tag)
  • Mai: 916,5 kWh (29,6 kWh/Tag)
  • Faktor: 7,5

8,5kWp
Viel Verschattung, daher im Sommer erst ab 11:30 teilweise direkte Einstrahlung.

Ich nutze 4-1-Mikrowechselrichter um jedes Panel einzeln auszusteuern. Dazu einen MPPT um die Batterie effizient zu laden.

System funktioniert nachweislich auch bei getrenntem Netz und reduziert PV dynamisch bei voller Batterie. Ich habe das mal im Sommer getestet und zwei Tage den SLS umgelegt. Kochen, Backen, Wasserkocher, Waschmaschine lief alles weiter. Bei 100% SOC wurden erst die Mikrowechselrichter über Frequenzveränderung gedrosselt und dann schnell über den MPPT nach geregelt. Haushaltsgeräte wie ein Herd takten.

Monatswerte sind toll, WENN du eine Monatsbatterie hast, also ab 300 kWh.
Ansonsten sind sie deko.

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Eben nicht. Du hast eine Grunderzeugung und dann hast du mal sonnige Tage. Du musst also nicht die vollen 30 Tage ausgleichen.

Ich habe eine „Wochen“-Batterie mit 56kWh, zwischendurch sogar 70kWh.

Ab März mit ca doppelten Ertrag (700kWh) im Vergleich zum Verbrauch (400kWh) funktioniert es fast autark zu sein.

ich habe die daten bereits geliefert, alles fein sauber durch messungen dargelegt und durch herstellerdatenblätter untermauert.

du glaubst das immer noch nicht, das ist dein problem.
das ist nicht mein problem

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Hast du auch Min-/Maxwerte vom Januar?

Bei mir 0,5 kwh zu 35 kwh.

und tschüss

@pv757
Januar 2025

  • min: 03.01.: 0,19 kWh
  • max: 31.01.: 12,19 kWh

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Man muss nach China ziehen :wink:

Ertrag Juni 24

73 Milliarden kWh

Ertrag Dezember 24

72 Milliarden kWh

weg isses.

Wir starteten am 22. Juli 2024 mit unserer (pseudo) Insel. Der Anfang ist ein 12,3kWp PV Generator, der erste von insgesamt vier geplanten PV-Generatoren. Er hat eine Ausrichtung von, ich meine, -15° süd und 4,5° Neigung (75m² Garagendach).

Zwei weitere PV-Generatoren werden auf dem Hauptdach installiert. Das Hauptdach sollte mit 52° Neigung wesentlich bessere Ergebnisse im Tal der Tränen liefern als die Garagenanlage. Geplant sind 10,8kWp auf der Südseite sowie 13,9kWP auf der Nordseite. Wegen einer Gaube kann die Südseite leider nicht mit der gleichen Menge wie die Nordseite belegt werden.

Der dritte Generator ist mehr so ein Splin, das sollen die in einem anderen Thread schon erwähnten 7,2kWp auf der Westfassade sein.

Allerdings zieht sich das Projekt "Energetische Sanierung der Fassade" jetzt schon so lange hin dass ich langsam Zweifel hab dass die Belegung des Hauptdachs dieses Jahr noch klappt. Das Gerüst ist derzeit vollständig durch den Fassadenbau belegt.

Und dann gibt es noch ein kleines Relikt, die erste Anlage mit der wir als Nulleinspeier begonnen haben. Diese kleine 2,4kWP Anlage ist mittlerweile per AC Kopplung an die Insel angeschlossen. Sie hat ebenfalls eine Ausrichtung von -15° Süd und 12,5° Neigung. Zu Spitzenzeiten hat sie rund 1900kWp pro Jahr an Ertrag geliefert.

So sieht der Ertragsverlauf seit Start der Anlage aus:

Allerdings muss man hierzu wohl noch sagen, dass die Erträge im Sommer deswegen runter gingen weil wir nicht mehr elektrisch heizen brauchten (die Splitklimas sind noch nicht in Betrieb, also auch keine aktive Kühlung), folglich lassen wir derzeit natürlich im Sommer reichlich liegen während es von November bis einschl. Januar nicht mal für den Haushaltsstrom reich.

Wir haben also, wenn der Sonnenschein es zuließ, Wohnzimmer, Küche, Badezimmer mit Heizlüftern geheizt.

Seinerzeit waren noch rund 43kWh Speicher im Betrieb, jetzt ist der Speicher auf 91kWh ausgedehnt worden - die Erweiterung der PV steht wie oben erwähnt noch an.

Inkl. Verluste an den WR und deren Steuerungen benötigen wir durchschnittlich 320kWh pro Monat reinen Haushaltsstrom.

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