Spontane Idee: evtl könnte man mit einem Lüfter die Wanne vom Tauwassrr freiblasen. Also solange das Wasser noch flüssig ist in Richtung von einem Loch blasen.
So: ganzen Tag homeoffice. Geht jetzt mal raus und schaue mir die Aussengerät an. ![]()
Spontane Idee: evtl könnte man mit einem Lüfter die Wanne vom Tauwassrr freiblasen. Also solange das Wasser noch flüssig ist in Richtung von einem Loch blasen.
So: ganzen Tag homeoffice. Geht jetzt mal raus und schaue mir die Aussengerät an. ![]()
Ich befürchte fast, da ist die Praxistauglichkeit nicht gegeben ![]()
Wo sollte der montiert sein, wann sollte er laufen, wohin sollte er blasen etc. Das wäre denke ich selbst wenn ein Hersteller das direkt plant und einbaut mehr als schwierig zu realisieren. Zumindest wenn es irgendeinen positiven Effekt haben sollte.
Aber die Grundidee ist nachvollziehbar.
Da wäre aber denke ich sogar ein Heizgebläse schräg unterhalb / seitlich versetzt vom AG noch zielführender. Aber auch wieder sinnfrei…
Erstmal @redhot ein großes Dankeschön an dich für das interessante und relevante Thema und den sehr gut aufbereiteten initialen Beitrag.
Exakt diese Problematik hat sich auch bei unserer Duo-Splitt-Anlage (Daikin FTXM50A) nach mehreren Tagen des Durchlaufen (mit teilw. Unterbrechungen) eingestellt. Wir hatten massive Eiskörper rund um die Anlage. Unter der Anlage existiert ca. 8-10 cm Freiraum, so dass ein Ablaufen vor dem Einfrieren eigentlich gewährleistet sein sollte. Trotzdem hat sich gerade bei den niedrigen Temperaturen der letzten Tage die beschriebene Eisproblematik aufgrund einer unbeheizten Wanne eingestellt – obwohl wir in einer recht milden Gegend (Bergstraße) zu Hause sind.
Wie ich das Problem angehe weiß ich noch nicht. Dass ich hier vorsichtiger sein und das Thema aufmerksamer verfolgen muss wurde mir spätenstens durch die lauten Lüftergeräusche klar – für die ich nun die Ursache kenne (zugefrohrene Unterbodenwanne).
Mal wieder eine Daikin Multisplit. Das hatten wir ja jetzt schon öfters. Die Dinger scheinen recht schnell Probleme mit Vereisung zu bekommen.
Ich würde da jetzt dringend von Hand abtauen. Das wird aber wohl einige Zeit dauern. Würde einen Heizlüfter nehmen.
Gefahr besteht wohl auch, dass es den Wärmetauscher schädigt.
@win
Die finnische Technik mit "Tüte drüber" und drinnen kühlen, dadurch außen heizen, geht nicht mehr?
Bei 1…2 Schlangen im Eisblock dürfte das ziemlich lange dauern.
Sind die Löcher mit Stopfen versehen?
nur wenn man dabei "perkele" schreit ![]()
Beim Einbau meiner Panasonic WP Jeisha habe ich entdeckt, dass es vom Hersteller eine “Gehäuseheizung” gibt, die ein teures Heizkabel 230V ist.
Ein 2m langes Heizkabel online bestellt, die entsprechenden JST Stecker dran, an die Hauptplatine angeschlossen und per Kabelbinder innen auf die Bodenwanne gezwungen - jetzt kann ich in der Software einstellen, ob dieses Heizkabel immer unter 5°C oder nur beim Abtauvorgang eingeschaltet wird. Das funktioniert perfekt.
Wenn nun das Aussengerät keine Steuerung anbietet, kann man das Heizkabel innen im Aussengerät festmachen und temperaturgesteuert nutzen. Oder einen Sensor verbauen der erkennt, wann die Bodenwanne nass wird (Shelly Flood ähnlich?). Oder grosse Temperaturveränderungen bemerkt. Oder Farbveränderungen…
sonnige Grüße
mobilsolar
Da fühle ich mich - angesichts meiner Bestrebungen - direkt ein Stück weniger “übervorsichtig” oder wie man das nennen soll…
So eine “Zelt abtau Aktion” will ich nat. um jeden Preis vermeiden.
Leider ist bei mir genau das Gerät an der Fassade “anfällig” für Vereisung, das Gerät vom EG läuft zur gleichen Zeit immer völlig unauffällig… (Wo es vergleichsweise nicht schlimm wäre weil zugänglich).
Das funktioniert bei mir - mit Shelly Steuerung - auch “perfekt”.
Das Problem dabei: Die Vereisungen sind bei jedem anders. Es gibt da einfach zu viele Faktoren, die mit rein spielen. Das bedeutet dann aber: Man kann am Ende im Grunde überhaupt nie so wirklich beurteilen, ob so eine “Enteisung” im “Fall der Fälle” funktioneren würde.
Die Notwendigkeit für so eine Heizung bzw. das sie läuft wenn vorhanden ist extrem Situationsabhängig - weshalb man pauschal nichts sagen kann.
Aus meiner Sicht sollte so eine Beheizung ausreichen Leistungsstark sein, um das Blech der Wanne wirklich WARM zu machen.
Meiner Ansicht nach sollte man sich damit beschäftigen, WIE so eine Vereisung entsteht. Und so weit ich das bisher bei mir beobachten konnte, fängt es IMMER bei den Ablauflöchern an. Was ja auch klar ist, denn dort ist der Übergang innen - aussen und an den Kanten kann sich sehr gut Eis bilden. Es bilden sich “Nasen” die dann anfangen zu Eiszapfen zu wachsen:
Im ersten Moment nicht tragisch, so lange noch die Öffnung - wenigstens teilweise - frei bleibt und Wasser austreten kann:
Und ab JETZT kommt es darauf an, wie sich die Situation “entwickelt”: Wenn alle maßgeblichen Faktoren, die zu der Vereisung geführt haben, gleich bleiben (u.a. Witterung also Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind aber auch Leistungsanforderung der Anlage usw.) dann wird die Vereisung auch entsprechend fortschreiten. Wenn sie das aber tut, dann werden die Ablauflöcher im Laufe der Zeit zufrieren:
Sobald die Löcher dann aber mal zugefroren sind, dürfte es sehr schnell gehen. Denn all das Tauwasser, dass normalerweise abfließt, bleibt ab jetzt zu 100% in der Wanne. Und da kommt schnell eine große Menge zusammen…
@Centaurius Ich klau mal dein Bild, ich hoffe das ist ok ![]()
Denn sobald die Wanne zu ist, gefriert es auch viel schneller - denn nun kommt Wasser direkt auf Eis und gefriert sofort…
Ab dem Zeitpunkt dürften aber auch alle hier bisher genannten Arten von Wannenheizungen nutzlos sein - egal ob innen oder aussen montiert. Denn selbst wenn die freitauen (und das werden sie) - dann nur “ihren Bereich” direkt um das Heizkabel oder die Heizfolie rum. Aber sicher nicht die gesamte Wanne - dafür sind die einfach zu schwach.
Ein - vermutlich funktionierender - “Lösungsansatz” den die Hersteller umsetzen ist nun: Dann lassen wir die Heizung einfach immer laufen. Also bei tiefen Temperaturen (wie zb. die hier genannten 5°) wird die Beheizung dann dauerhaft angesteuert. Das könnte dann reichen, damit es erst gar nicht anfängt zuzufrieren.
Aber es kostet dann eben - im Winter ggfs. mehr oder weniger dauerhaft - unnötig Strom.
Außerdem kann es meiner Meinung nach - selbst wenn man die Heizung dauerhaft laufen lässt - nicht verhindern, dass sich an den Ablauföffnungen Eiszapfen bilden. Genau diese Eiszapfen lassen die Abläufe aber dann “zuwachsen”. Und wenn die mal zu sind, hilft auch wieder die Heizung ggfs. nicht mehr;)
So wie es aussieht, dauern diese “Vereisungsvorgänge” aber in der Praxis meistens so lange, dass in der Zwischenzeit ggfs. tagsüber mal wärmere Temperaturen herrschen und die Geräte ganz oder teilweise enteisen.
Es ist eben IMMER ganz individuell…
Meiner Meinung nach sollte deshalb eine Beheizung so leistsungsstark sein, dass sie das Blech der Wanne komplett erwärmt. Dann würden Eiszapfen schnell abfallen, die Ablauflöcher frei sein und ggfs. würde dann die aufsteigende Wärme sogar ausreichen, einen eventuell vorhandenen “Eisblock” oberhalb der Wanne abzutauen. Aber diese einfachen Rohrbegleitheizungen oder Heizfolien sind dazu nicht leisstungsfähig genug.
Wenn so eine Beheizung genügend Leistung hätte, würde der Abtauvorgang sehr schnell beendet sein und der Stromverbauch dann am Ende deutlich geringer als die langzeitige Beheizung mit geringerer Leistung...
Was für ein COP hat die Anlage beim kühlen, wenn man im Winter innen kühlt und damit das Außengerät vorsorglich auftaut? duck
Mir ist jetzt eine - einfache - Lösung eingefallen, um folgendes Problem loszuwerden:
Dabei taut das Eis - mittels Beheizung der Kondensatwanne - zwar “oben” ab, die Eiszapfen bleiben aber stehen, weil sie auf der Fläche darunter festgefroren sind.
Wenn die Anlage nach unten frei abtropfen kann - hat man dieses Problem natürlich nicht. (Das mit dem zufrieren der Löcher aber schon)
Das Plexiglas in Wellenform hat in dem Zusammenhang den Vorteil, dass es sehr flexibel und biegsam ist “in den Wellen”. Dadurch kann man durch auf / ab Bewegung das Eis sehr schnell brechen lassen - es rutscht dann selbstständig sehr schnell ab wegen der starken Neigung.
Da mir hier eine “technische Lösung” wie ein “Rüttelmotor” einfach “too much” zu sein schien - habe ich mir folgendes überlegt:
Ich habe einfach in eine der “Oberwellen” ein Loch gebohrt und Schnur durchgeführt. Die Schnur hängt einfach runter auf den Boden, durch ziehen an der Schnur kann man das Plaxiglas runter ziehen - das Eis bricht und rutscht ab. Das Plexiglas federt immer wieder zurück, es reicht wenn man ein paar mal zieht…
In dem Zusammenhang hatte ich auch eine Idee bzgl. Eiszapfen generell: Wenn man an jedem Ablaufloch einen Heizdraht hätte, an dem das Wasser abläuft - dann könnte man wenn man den heizt sehr schnell mit sehr wenig Energie genau dort wo es wichtig ist das Eis entfernen. Zielgerichtet dort wo nötig. Damit müsste man die Probleme mit möglichst wenig Energie in den Griff bekommen. Die Wanne füllt sich ja erst mit Eis - wenn die Löcher zufrieren…
Aber gibt es für sowas eine brauchbare Lösung? Kenn jemand was geeignetes ![]()
Wenn die Wanne kalt genug ist, kann es schon früher frieren. Oder?
ich habe festgestellt ein großes loch ist besser als 4 kleine
meine mitsubishi ap25vgk hat ca ein 5cm großes ablaufloch und selbst in ca 7 tagen dauerhaft unter -2° sogar mehrere tage bei -10° konnte es nicht zufrieren
Meine Gree Nordic und meine Daikin Nepura bei aktueller Schwerwetterlage und mit Wannenheizung, keinerlei Eisbildung an den Geräten. Die Gree Heizung scheint stärker nach unten Abzustrahlen, wenn man die Bilder vergleicht. Die Daikin hat weniger Abstand zum Boden als die Gree, dennoch ist dort nur mittig der Schnee angetaut. Ich würde fast sagen die Daikin hat den Schnee nur durch das warme Tropfwasser angetaut, während die Gree wirklich großflächig Wärme von der Wanne abstrahlt.
Nepura
Gree
Meine Perfera Multis alle beide mit starker Eisbildung am Rand, die Ablauflöcher sind aber noch frei.
Anlagen ohne Wannenheizung sind einfach Mist.
Klingt fast wie eine Lebensweisheit
![]()
Macht aber absolut Sinn ![]()
Je größer das “Loch” - um so länger wird es dauern und um so “schwieriger” wird es für das Eis sein, das Loch zufrieren zu lassen.
Gleichzeitig ist aber ebenfalls klar: Je “weiter” der Weg ist, den das Wasser auf der kalten Wanne zurücklegen muss - um so eher könnte es dort am Weg
…oder aber dann direkt am Rand der Öffnung festfrieren. Am Ende geht es ja um die Temperatur, die das Wasser davon abhält zu frieren. Und die sinkt eben kontinuierlich auf der kalten Wannenoberfläche. Das könnte dann eben auch die “Methode” sein der ab Werk verbauten Wannenheizungen: Für “echtes Abtauen” sind die eigentlich zu schwach, aber wenn die dauerhaft laufen, dann wird die Wanne minimal wärmer sein - gerade so viel ev., dass Wasser nicht in der Wanne und ggfs. auch nicht am Rand der Öffnung gefriert… Das müsste man messen. Als ich vorhin hochgestigen bin zum AG OG bei mir, war trotz stundenlang eingeschaltener 100 Watt ziehender Heizung die Wanne mit bloßer Hand angefasst nicht warm… Nicht mal das Heizkabel. Dafür ist es einfach zu wenig Leistung - im Haus wird das schon sehr gut merklich warm.
Das würde ich - so pauschal - nicht sagen. Es kommt viel mehr immer darauf an…
Ggfs. ist es sogar umgekehrt. Wenn zb. jemand ohnehin nie Probleme mit Vereisung hat - dann ist eher eine Anlage mit - dann bei tiefer Temperatur ständig unnötig laufender - Wannenheizung Mist;)
Ich befürchte - so schade wie es ist - das sagt garnichts aus ![]()
Bei mir laufen 2 exakt identische Geräte - aus der selben Lieferung - zeitgleich am selben Gebäude. Nur sind die auf gegenüberliegenden Hausseiten.
Das Gerät im OG vereist ständig viel stärker, als das im EG. Obwohl das im OG eine nachgerüstete Wannenheizung hat - die auch immer wieder läuft…
Das 2. Gerät hat nichts dergleichen, hat ebenfalls Dach drunter zum sammeln vom Tauwasser, vergleichsweise sehr viel weniger Eisbildung…
ja, und längere eiszapfen sind besser als kürzere ![]()
Letztes Jahr hatten wir einen sehr milden Winter, da gab es absolut keine Probleme.
Jetzt haben wir einen richtigen Winter ( für norddeutsche Verhältnisse) und die Vereisung der Wanne an den Perferas fängt an. Sieht erstmal nicht schlimm aus, alle Löcher sind frei, aber das Eis wächst von Tag zu Tag, langsam, aber kontinuierlich. Ich muss es jetzt täglich im Auge bealten, was mich schon nervt.
Die Vereisung ist doch absolut nur abhängig vom Wetter. Und wenn bei einer Woche Winter die Anlagen anfangen zu vereisen, dann ist die Anlage für mich nicht wintertauglich. Mag sein ,dass es irgendwo warme Orte in Deutschland gibt wo es keinerlei Winterwetter gibt. Ich vermute aber eher dass viele Betreiber die Anlagen erst die letzten Jahre angeschafft haben und diese Winter sehr mild waren, sodass das Problem der Vereisung noch nicht so in den Fokus gerückt ist.
Wie erklärst du dir dann, dass bei mir zeitgleich identische Geräte am selben Haus bei nahezu identischer Leistung sehr unterschiedlich vereisen ![]()
Selbe Hauswand ? Vermutlich hängt das eine Gerät mehr im Wind oder andere lokale Feinheiten verstärken das Vereisen der einen Anlage gegenüber der Anderen.
Man muss bei der Diskussion auch berücksichtigen, das wir hier über einen Heizdraht oder eine Heizmatte sprechen. Sowas kostet sogut wie nichts für den Hersteller. Der einzige Grund warum die Perferas keine Wannenheizung haben, ist die Abstufung zur Nepura. Da lässt sich Daikin dann den Heizdraht mit einem Aufpreis von UVP 800€ ? bezahlen.
Und was würde es die Hersteller kosten, einen Button in ihrer APP/Fernbedienung zu integrieren, über den man die Heizung manuell ausschalten kann, wann man maximale Effizienz fahren möchte. Es gibt einfach keinen Grund keine Heizung ab Werk zu verbauen.
In deiner Situation könnte sogar was funktionieren, wovon mal normal abrät: Ans Hauptloch den Ablaufstutzen montieren, 40cm Schlauch schräg nach vorne und daran deine Rohrbegleitheizung.
Ganz so ist das nicht. Die Nepura hat einen deutlich leistungsfähigeren Verdichter.
Kann mir aber auch gut vorstellen, dass man einen Heizdraht bei der normalen Perfera absichtlich nicht einbaut, um die Leute zur teureren Nepura zu drängen bzw. damit man sich nicht selbst Konkurenz macht.
Die neue Perfera wird ja "All Season" genannt, da hätte man eigentlich auch eine Heizung einbauen müssen. Optimal, wenn man die dann selbst so konfigurieren könnte, ob sie läuft oder nicht.