Meine Perfera hat nur ein Loch mittig hinten in Wärmetauschernähe und genau dort läuft das Heizkabel drüber - das ist auf dem Bild leider nicht zu erkennen. Meine ist von 2023 aus Italien damals.
Kann man da kein Loch mit 70-100mm rein machen, dann sollte man auch kein Problem mehr mit dem Ablauf haben?
Win hatte schon mal darauf hingewiesen, das die Wanne u. a. auch Einfluss darauf hat, wie der Wärmetauscher angeströmt wird. Macht für mich Sinn. Ein paar kleine zusätzliche Löcher werden das sicher nicht beeinflussen, aber ich würde es nicht übertreiben mit dem Durchmesser. ![]()
So, da meine “1.Version” der Wannenheizung bzw. Anbringung dieser zwar (irgendwie) funktioniert hat, am Ende aber völliger Mist war bzgl. Position vom Kabel, habe ich das mal versucht besser zu machen.
Ich habe dabei versucht, das Kabel so zu führen, dass es die Bereiche beheizt wo es wichtig ist… Vorher war das mehr oder weniger kreuz und quer und sinnfrei:
Im Prinzip ist es wirklich nur auf der Hinterseite bei den vielen Löchern nötig - dort sollte es aber wirklich ordentlich die Wanne aufheizen, sonst bleibt das Eis relativ unbeeindruckt. Deshalb habe ich dort jetzt das Kabel 1x innen und durch die großen Löcher, mehrmals aussen aber jetzt wirklich nur unterhalb vom “wichtigen Bereich” mit einer Schleife unter den 3 Löchern seitlich:
Das hätte ich mir aber vermutlich ganz sparen können…
Ich habe dann noch mit Alu Tape versucht von unten so gut es geht anzukleben - damit es besser am Blech anliegt und die Wärme etwas reflektiert - nach oben leitet.
Am Ende dann noch ein wenig mit Armaflex isoliert
Ich habe versucht, die Ablauflöcher so gut es ging freizuhalten - damit es hier nicht ohne Heizung um so schneller friert als im Originalzustand.
Mal sehen, schlechter als vorher wird es auch nicht sein… Jedenfalls fühlt man durch die gebündelten Schleifen nun deutlich besser die Erwärmung, ich hoffe die Wanne kann damit dann halbwegs schnell und effektiv erwärmt werden.
Ist das nicht ein Problem des Herstellers?
Was spricht eigentlich dagegen, anstatt die Bodenplatte zu heizen, diese einfach zu entfernen oder die Löcher seeeeehr großzügig zu vergrößern?
Nein, es gibt ja Geräte mit bereits eingebauter Wannenheizung - die “Cold region” zb. Dainkin Nepura.
Einerseits dürfte es aus Stabilitätsgründen problematisch sein, wenn man da viel vom Boden wegschneidet und das so nicht vorgesehen ist.
Andererseits könnte es die Luftführung negativ beeinflussen, wenn man den Boden öffnet und somit eine Art “Bypass” Luftweg öffnet.
Aber ich persönlich will generell nicht daran herumschneiden - weil es mich stört ein neues Gerät zu zerschneiden. Aber speziell auch weil das Gerät hoch oben an der Fassade hängt - da wäre das alles nicht praktisch. Und dort abmontieren möchte ich es generell nicht dafür - speziell aber auch nicht weil es ja in Betrieb ist.
So oder so, die Heizung von aussen installieren ist dann am Ende noch am Einfachsten.
Möglichwerseise wäre aber eine Heizfolie besser - einfacher, ideal wäre eine die man zuschneiden kann bzw. die Löcher einfach “ausschneiden”. Dürfte aber wohl nicht so einfach sein, bisher habe ich nur welche gefunden die kürzbar sind - aber nicht direkt zuschneidbar. Außerdem müsste die Folie dann idealerweise flexibel sein, sonst ist das auch nicht praxisgerecht.
Deshalb habe ich am Ende wieder das schon vorhandene Kabel behalten.
Wird denn dann das Gerät außerhalb der Spezifikation betrieben?
Wenn nicht, dann ist es meiner Auffassung nach trotzdem eine Problem des Herstellers.
Nein, zu 99 (,9?) % ist das auch unnötig und sinnfrei was ich da mache, ich mag aber das Gerüst wieder wegräumen und nicht dann mit Pech doch mit einem vereisten Gerät konfrontiert sein;)
Die Vereisung der Geräte ist sehr individuell und von sehr vielen Faktoren abhängig. Pauschal kann man hier kaum was sagen, ich glaube aber, dass speziell die Geräte mit vielen Löchern (wie 10 bei mir) auch ohne jede weitere “Maßnahme” nicht zufrieren… Aber glauben bedeutet…
Bei dir ist es zumindest kalt genug, um die Abtauung gut testen zu können. Bin gespannt, wie es funktioniert.
Ja, aber auch nur ca. -4° (Mir wäre aber eh generell lieber, es wäre warm…
)
Ja, tatsächlich deutlich besser:
Nach dem ich die Heizung eingeschaltet habe, hat es quasi fast sofort angefangen zu tropfen. Irgendwas ist auch abgeflogen. Aber dann hat es doch ca. 30min gedauert, bis:
Also Steigerung zu vorher - denn da blieben die an der Stelle auch über Stunden bei laufender Heizung hängen;) Aber könnte besser sein. So lasse ich es aber nun;)
Idealer wäre meiner Ansicht nach ein Heizelement, dass man idealerweise direkt auf die Unterseite der Abtauwanne schraubt - damit es bestmöglich thermisch leitend verbunden ist. Dieses Heizelement könnte / sollte denke ich durchaus leistungsstark sein, um die Wanne in kurzer Zeit zu erwärmen. Nach meiner Logik wäre es ungleich besser, wenn man kurze Zeit ordentlich Leistung draufgibt - damit es auch wirklich gut funktioniert - als lange Zeit nur sehr geringe Leistung - ohne gutem Erfolg.
Ein großer Teil bzw. der Großteil der Wärme wird ja nutzlos an die Aussenluft abgegeben, dieser Verlust wäre dann bei sehr kurze Zeit hohe Leistung entsprechend wohl auch geringer, als wenn man lange Zeit geringe Leistung hat - bei hohem Verlust…
Ich denke bei etwas mehr Leistung (einige 100 Watt?) sollte die Wann sehr schnell frei sein und alle Eiszapfen abfallen.
Ich kenne nur nichts passendes…
Bei “normal großen” LWWP hast einen Kontakt der Kältemittelleitung zur Wanne. Das hat den Vorteil, daß beim Abtauen kurzzeitig eine große Wärmemenge in die Wanne kommt.
Bei kleinen WP könnte man das elektrisch lösen, falls kein Ausgang für eine Beheizung da ist: Signal fürs Umschaltventil auskoppeln plus Thermostat (10° z.B.) in Reihe und damit kräftiges Heizband einschalten.
Hast du da einen link?
Ich glaube ja, ideal wäre da ein Heizelement oder so, dass dann direkt verschraubt wird. Isoliertes Heizkabel wie bei mir ist im Grunde mehrfach “verkehrt” bzw. zumindest nicht ideal… Also das ginge deutlich besser denke ich.
Ist sowieso sehr seltsam, wie groß die Unterschiede sind. Kommt halt auch extrem viel auf die Luftfeuchtigkeit, Witterung etc. an.
Ja, genau. Es gibt “schwieriges Wetter” für Klimasplits. So knapp unter Null, hohe Luftfeuchtigkeit oder sogar Nebel ist z.B. schwierig.
Wenn es knacke kalt ist, ist ja meistens niedrige Luftfeuchtigkeit und es ist zumeist überhaupt kein Problem.
Mir ist hier zuhause nur einmal das Aussengerät eingefroren. Da war zunächst Russlandhoch mit durchgängig -15 ° C, dann schneller Umschwung auf atlantischen Tief mit hoher Luftfeuchtigkeit. Dicker Eispanzer.
hab nur bei meinem Grosshändler am Ort geschaut, dewi hat Heizband bis 60W/m bei 20°, das dürften ca 100W/m sein beim einschalten 0°
Achso ok, danke. Ich dachte irgendwie was “besseres”. So ähnlich ist eh mein Heizkabel aktuell auch. Sind beim einschalten kurz bis zu 400, fällt aber schnell auf 120W. Dann nach längerer Zeit auch mal unter 100.
100W/m ist aber schon ordentlich!
sind 4m
So eine “Anti-Eis-Folie” wäre ja auch eine gute Sache, da sie ohne zusätzlichen Energieverbrauch auskäme: :https://www.messe.de/apollo/hannover_messe_2020/obs/Binary/A1045011/1045011_02323844.pdf Seit 2011 scheint das in Prototypen und Tests zu funktionieren, aber ich finde kein passendes Produkt dazu. Lässt sich wohl noch nicht wirtschaftlich herstellen.










