Ja, aber dann muss man (natürlich) alle Löcher die in der Bodenwanne sind ausschneiden bei der Dämmung. Jetzt ist es aber so, dass es soweit ich das bisher beobachten konnte immer an der Unterseite der Löcher anfängt festzufrieren. Dann “arbeitet” sich das Eis nach innen. Dann ist eben die Frage - ob das nicht auch mit Dämmung innen genau so passiert? Keine Ahnung.
Danke, ja - das ist sehr angenehm
Ich denke ich werde es beim “beobachten” und bei Bedarf beheizen belassen:
Ich denke das reicht so völlig aus. Man erkennt bei Tag und bei Nacht sehr gut “was los ist” mit den Abläufen… Visuelle Erkennung ist da am Ende irgendwie am einfachsten und nicht anfällig für “Fehlerkennung” oder “nicht Erkennung” von Vereisung
Man kann sogar “in” die Anlage reinsehen - mehr als das ist denke ich nie nötig. Sicher wäre auch ein Blick von innen interessant, aber wenn die Löcher offen sind und man rein sieht ist ja alles gut - wenn nicht dann lässt man die Heizung einfach laufen bis das der Fall ist. Dann ist es nur eine Frage der Zeit - die heizt mit anfangs 300 Watt und geht dann schnell auf ca. 100 Watt zurück, was aber dennoch reichen sollte um es schnell freizutauen.
Es ist auch quasi kein Aufwand im Vergleich zum Gerät zerlegen, Dämmung einbringen etc. Das stelle ich mir in der Höhe am Gerüsts alles nicht so toll vor…
Und mit € 50.- für die Kamera am Ende auch billig, gibt nat. auch noch billigere… Aber da ich keine Ahnung habe wie es bzgl. Bild usw. bei den billigsten aussieht, habe ich keine der allerbilligsten gekauft.
Es wäre übrigens völlig ausreichend, eine Begleitheizung einmal morgens und 12 Stunden versetzt abends für eine kurze Zeit laufen zu lassen, sofern die Außentemperatur z. B. <2 Grad ist. Die Wanne vereist nicht schlagartig, das baut sich über mehrere Stunden auf und wird erst kritisch, wenn eine gewisse Schichtdicke überschritten wird.
Der Verbrauch hierfür ist minimal. Selbst wenn man es 4x am Tag einschaltet.
Von Mi-Heat (Deutscher Hersteller) gibt es übrigens ein dünneres (5mm) biegsames (r=15mm) Silikon-Heizkabel mit 40W/m, dass explizit für den Einsatz von Kältemittelanlagen zur Entfrostung eingestzt wird. Ich werde es mal am Wochende per Alutape an den Übergang Wanne/Wärmetauscher kleben, so wie bei der Nepura - mal sehen.
Ich habe das 1m Heizkabel gerade in der 3,5kW Perfera verbaut. Leider habe ich die Wanne kaum trocken bekommen, so dass das Alutape kaum hielt. Das ist ein paar cm zu lang um perfekt zu passen. Der Verbrauch liegt bei 37W und das Kabel wird 70-85 Grad heiß, so dass man es stundenlang anlassen kann. Das Alutape habe ich zum Schluss noch fast vollständig verklebt. Der Wärmeeffekt auf dem Wärmetauscher wird vermutlich gering sein, aber zumindest wird die Wanne sehr warm.
Interessehalber, weiß jemand wie die Heizkabel physikalisch funktionieren? Die Suchergebnisse sind völlig verstopft mit "Wissens"-Spam über Widerstände von Drähten. Der Wikipedia-Artikel zum Heizwiderstand liefert auch keine Hinweise auf Varianten die ohne mit Drähten geschlossene Stromkreise funktionieren oder auf nichtohmische Varianten.
Ich habe einige Meter Heizkabel rumliegen. Deren ohmischer Widerstand ist extrem hoch. Die Drähte sind am "hinteren" Ende nicht verbunden. Leistung setzen sie nur mit Wechselspannung um. Bei Gleichspannung ist kein Stromfluß feststellbar. Die beiden Kabel sind unter der Isolierung mit einem schwarzen kunststoffartigen Material verbunden. Ich vermute, da sind irgendwelche Dipole eingebettet die mit den 50Hz schwingen. Ich frage mich nur, ob auf die Weise tatsächlich so viel Leistung umgesetzt werden kann, bei so geringer Frequenz. Die Dipole müßten entsprechend zäh eingebettet sein.
Oder ich habe jedes einzelne mal bei Gleichspannung keinen Kontakt gehabt, bei Wechselspannung aber schon.
Da könnte man echt noch überlegen, mit einem Steckdosendimmer die Leistung zu reduzieren. Wäre auch so eine Optimierungsaufgabe, was man mindestens braucht, damit nichts vereist.
Oft wird ja z.B. 40W/m angegeben. Insofern kann es dann nur so sein, dass der Stromfluss parallel sein muss, also über die gesamte Länge zwischen beiden Leitern. Gemini meint, die beiden Kabel wären in einem Polymer eingebettet, was durch Kohlenstoff eine gewisse Leitfähigkeit hat. Also ähnlich wie bei einem Kohlewiderstand, aber über die gesamte Länge des Kabels. Ist so gut vorstellbar für mich.
Einzig deine Beobachtung, dass du bei Gleichspannung keinen Widerstand messen kannst, irritiert mich. In der Regel haben die Teile einen Thermoschalter, der erst unterhalb einer bestimmten Außentemperatur einschaltet. Vielleicht war der nicht geschaltet?
Irgendwas nichtlineares, was bei Wechselspannung/dynamischer Spannungsänderung einen Widerstand hat, bei Gleichspannung aber nicht, kann ich mir bei diesem Anwendungsfall nicht vorstellen. Das sich der Widerstand je nach Temperatur ändert, ist aber naheliegend, so als Art Regelung, dass das Kabel nicht überhitzt.
Ähnlich wie die Ketten etc. an Dachrinnen “möchte” auch hier das Tauwasser dem Kabel entlang abfließen. Das hat natürlich den positiven Effekt, dass Eis welches hier anfriert auch sofort wegtaut:
Ich habe ca. 1 Minute nach Start vom Video die Heizung eingeschalten - ca. 1 Minute nach dem Einschalten ist der Eiszapfen “abgeflogen”. Wäre also ev kein schlechter Ansatz.
Die Temperaturen sind nur direkt am Heizkabel so hoch. Mit dem Alutape drauf sind das dann nur noch ca 50 Grad großflächig. Ob es effizient wird mit dem Wärmetauscher, da bin ich auch gespannt. Wenn in der Wanne Wasser ist, dann sollte die Wärme über die Wärmeleitfähigkeit des Wassers (das in den Lamellen steht) hochgehen - soweit die Theorie. Ich werde dann mal ein Bild machen mit der Wärmebildkamera. In den Youtube-Video wird berichtet, das 20 Watt pro m zu weinig sind und man das 40 W Kabel nehmen sollte:
Sicher, dass das Heizkabel in dem Bereich ideal ist? So wie ich bisher gesehen habe, kommt das Tauwasser eigentlich immer zu den Löchern und fängt erst dort an festzueisen?