Ideensammlung Luft Wärmepumpen (LLWP,LWWP): Abtauwanne beheizen um Vereisung zu verhindern

Bei mir läuft noch ein alter Kühlschrank als Badheizung.

Der Kompressor sitzt im Bad da er mindestens ein Drittel der Wärme, große Oberfläche und damit Wärmeenergie im Vergleich zur Mini Leistung als Kältemaschine.

Da bei Heiz Anlagen die Elemente doch etwas besser isoliert und relativ wenig abstrahlende Oberfläche vorhanden ist sind die Verluste eher kleiner als bei meinem großen alten Kühlschrank Kompressor. Hier dann bei 20 facher Leistung recht bedeutungslos.

Optimieren geht natürlich immer etwas. Viele Mini Schritte machen sich auch bemerkbar.

Irgendwann reiß ich meine Ururu Sarara auf wie die Komponenten verpackt sind, ob da mehr geht.

Die Anschlüsse habe ich jedenfalls eingewickelt und das Trägerblech etwas isoliert.

Man sollte aber aufpassen was man macht. Nicht daß die Anlage im Sommer wegen Kühlung einen Hizetod erlebt.

Schwimmerschalter

Würde ein einfacher Schwimmerschalter im einer umgebauten Wanne merken, wenn das Eis/Wasser nicht abfließen kann?

(Umgebaute Wanne = höherer Wasserstand möglich wenn abflußlöcher zu)

Hier was Neues dazu, wobei eher verhindert wird, dass was kondensiert:

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Wer spannt jetzt mal ein “ Ganz GROßES” Kaffee Filter vor seine Anlage um zu testen ob es das Wasser aus der Luft sammelt.

Ich fürchte, damit da ausreichend Luft durchgeht braucht es ein ganz ordentliches Gebläse.

Und dann friert erst wieder das Kaffee Filter ein :wink:

Wir haben 3Stk. Samsung AR35 9000 BTU gekauft:

Innengerät: AR40H09C1AMNEU

Aussengerät: AR40H09C1AMXEU

Meiner Recherche nach, sind dies vermutlich Midea Produkte.

Zu meiner Frage:

In der technischen Dokumentation sind zu der Platine des Aussengräts (siehe Abbildung) Anschlüsse zu Ölsumpfheizung (crankcase heater) und Wannenheizung (pan heater) eingezeichnet. Diese aber als “optional” bezeichnet.

Hat jemand schon solch eine Situation gehabt und nachgeschaut?

Ggf ist schon alles für die Heizelelemente vorbereitet, man muss diese nur kaufen und anschließen. Also die Heizelemente “optional”

Ggf sind aber auch die Anschlüsse “optional”, d.h. auf der Platine sind diese überhaupt nicht vorhanden.

Ggf erlaubt die Firmware keine Steuerung der Heizelemente.

Kann jemand hierzu etwas sagen? Ideen? Kommentare. Alles gerne.

Danke

PS:

Wir haben uns bewusst für diese sehr einfachen Anlagen entschieden, da wir damit nur Räume im Winter frostfrei halten wollen, die nur im Sommer touristisch genutzt werden.

P.P.S Wir bekommen die Anlagen erst in 2 Wochen. Kann daher nicht selber nachschauen. Und wir würden ggf noch weitere 3 Stk nachbestellen.

Hallo zusammen,
der nächste Winter kommt bestimmt und bei ungünstigen Bedingungen wird meine Klima-Anlage, die ich zum Wohnungsheizen verwende, wieder vereisen.

Um zu verhindern, dass die Ablaufwanne an der Außeneinheit zufriert, werde ich eine 20-W-Heizmatte auf eine Hartschaumplatte montieren und unter die Wanne schieben.

Außerdem überlege ich, eine kleine Infrarot-Heizpaneele (130 W) an die Hauswand zu installieren, die dann auf den Wärmetauscher der Außeneinheit strahlt.

Die beiden Heizungen werden über die Temperatur bzw. den Taupunkt (Temperatur und Luftfeuchte) geregelt.

Mir ist nicht ganz klar, wie sich diese 200 W auf den COP auswirken. Ich denke, er wird etwas niedriger liegen.
Aus den zusätzlichen 200 W "Außenwärme" werden sicherlich nicht 600 W „Innenwärme” erzeugt.

Das mit der Wannenheizung wurde ja bereits ausgiebig diskutiert. Wie sieht es mit einer Infrarotheizung aus?

Ist das eine Schnapsidee?

Zur Anschauung ein Bild vom Istzustand. Die linke Bildseite zeigt eine Vereisung kurz vor dem Abtauen.

Ja, würde ich mal so einordnen. :grin:

Da geht erstmal so viel Luft durch, die wirst du vielleicht nicht mal 0,5 Grad erwärmen. Und ein Großteil der IR-Wärme wird gar nicht in der Anlage wirksam, sondern geht ungenutzt in die Umwelt.

Aber solche Experimente machen ja auch Spaß. Kannst du ja mal machen und stündlich mit und ohne ausprobieren, was bei rauskommt. Vielleicht sammelst du darüber irgendwelche neuen Erkenntnisse.

Manchmal muss man bekloppte Dinge tun, um zu neuen Ideen zu kommen.

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Na ja, sehe ich etwas anders.

  1. Die Wirkungsweise der Infrarotheizung beruht auf Wärmestrahlung. Bei einem Abstand von ca. 15–20 cm kommt viel Strahlungswärme an.
    Natürlich wird auch die Luft etwas erwärmt.

  2. Ein Großteil der erwärmten Luft wird vom Luftstrom des Außengeräts angesaugt und durch den Wärmetauscher geleitet.

    Nach meiner Einschätzung kommen etwa zwei Drittel der Wärme an. Ich kann mich natürlich auch irren.

Nehmen wir mal an, du würdest 100% der Wärme wieder einfangen. Was willst du damit erreichen? Also wäre es dann nicht besser, die IR-Platte direkt ins Zimmer zu hängen, wo du die Wärme direkt nutzen kannst?

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Ich halte schon die Anordnung für eine Schnapsidee.

Wenn das wie auf dem Bild ist, wird die kalte Luft in Richtung Fenster geblasen. Also an die Stelle, die wärmetechnisch am meisten Wärme verliert bläst nun der kalte Luftstrom der Wärmepumpe. Folge: Fenster kühlt sich noch mehr ab, mehr Wärme wird entzogen (in der Hoffnung, dass oben nicht auch noch Wohnraum ist).

Wie Win schreibt. Das Infrarotpanel hat einen Abstrahlwinkel. Und dann geht ein Großteil der Strahlung nicht zielgerichtet zum Enteisen zur Wärmepumpe, sondern verschwindet auf den Dachziegeln, den Rohren der Klima, überall hin. Vielleicht kommen 30% an. Da du aber einen Eisblock auftauen musst, und die Luft drumherum wahrscheinlich kühl/kalt ist, verschwinden die 30-40W Wärmeenergie im Äther.

Die Heizmatte klingt gut. Selbst mit einem Fön würde das nichts bringen weil wenn du wie auf dem Bild so einen Eisklotz hast, muss die gesamte Fläche Wärme bekommen. Deswegen taut sie auch ab indem sie den Kältekreis umdreht, dann fließt durch die Rohre die Wärme und die Lamellen werden großflächig erhitzt. Wenn du wirklich zielgerichtete Strahlung dahin bringen wolltest wäre eine IR-Lampe mit Reflektor besser. Die erreicht dann nur einen bestimmten Bereich und besser wäre es natürlich das nur dann einzuschalten, wenn die Wärmepumpe abtaut. Ob der Abtauvorgang dadurch aber verbesser oder verschlechtert wird, das weiss ich nicht. Es kann sein, dass die stumpf ihr Programm fährt und es ihr herzlich egal ist, ob da noch Wärme hinzukommt. Dann sparst du damit nichts, sondern verplemperst Energie.

Idealer wäre, wenn sie erst gar nicht so wie auf dem Bild vereisen würde.

Danke für eure Meinungen.

Mir geht es in erster Linie nicht um das Abtauen, sondern darum, die Vereisung in einem schmalen Temperaturbereich von -3 bis +2 °C Außentemperatur bei einer Luftfeuchtigkeit von über 60 % zu verhindern bzw. hinauszuzögern.

Die Vereisung reduziert schließlich den Luftstrom bzw. den Wärmeaustausch. Andererseits hält sie die Temperatur während der Eisbildung bei ca. 0 °C.

Dass ein Teil der 130 W der Infrarotstrahlung einen großen Anteil am Abtauprozess hat, ist ausgeschlossen.

Die Abstrahlwinkelproblematik halte ich für nicht relevant. Aus dem Bild lassen sich die realen Bedingungen (Blickwinkel) nur schlecht erkennen.
Das Gleiche gilt auch für das Dachfenster. Thermisch ist es kein großes Problem, eher kann die Lautstärke bei Stille etwas störend sein.

Wunder wird die Zusatzheizung nicht bewirken, das ist mir schon klar.

Aber frei nach WIN:
„Manchmal muss man bekloppte Dinge tun, um zu neuen Ideen zu kommen.”

Das sieht aber doch eher wie „über das Fenster hinweg“ aus :thinking:

Wäre für mich jetzt nicht problematisch und war wohl die beste Option unter den Gegebenheiten.

Keine Ahnung, ob du das wirklich so meinst - wie es da steht.

Wenn ja: Das wäre völlig absurd. Du würdest damit versuchen, die Vereisung (die ggfs. durch die Erwärmung mittels WP innen am AG entstehen kann) mittels „direktelektrischer“ Heizung zu „bekämpfen“.

Das wäre dann - soweit ich das verstehe - völlig sinnfrei.

Die Geräte sind ja dafür gebaut, (mehr oder weniger…) erst dann abzutauen - wenn es wirklich nötig ist. Tendenziell tauen manche eher zu früh (und oft) als zu spät (und selten) ab…

Die einzig „sinnvolle“ Maßnahme ist aus meiner Sicht: Sicherstellen, dass das Tauwasser abläuft = die Wanne nicht zufriert. Wenn die nämlich wirklich flächig zufriert, kann es in Folge stell gehen mit dem „ansteigendem Eis“ im AG.

Und dann gibt es folgendes „Problem“:

Welche Strategie wählt man?

Mit geringer Leistung bei tiefen Temperaturen immer die Wanne heizen, damit es gar nie ein Problem wird? (Wie es viele Nordic Geräte wohl machen)

Oder

Die Wannenheizung nur laufen lassen wenn die Anlage abtaut - was dann aber ggfs. sinnfrei sein könnte, denn dann reicht so wenig Leistung meist nicht aus = es müsste eine sehr viel leistungsstärkere Heizung dran.

Oder

Warten bis es echt zugefroren ist und erst tätig werden, wenn es auch wirklich nötig ist…

Denn meistens laufen diese Heizungen denke ich unnötig mit - obwohl es auch ohne kein Problem gäbe…

Aber es ist sehr individuell und von vielen Faktoren abhängig. Die Heizung selber ist nur einer davon.

Hmmm, das ist eine neue Betrachtung, die ich so noch nicht auf dem Schirm hatte.

Die Abtauregelung der Klimaanlage basiert schließlich nicht auf einer realen Vereisungsmessung.

Selbst wenn meine Maßnahme eine Vereisung verhindern würde, würde die Steuerung davon vermutlich nichts mitbekommen und trotzdem einen unnötigen Abtauvorgang auslösen.

Guter Einwand!

Nein, das passiert typischerweise nicht. Denn es wird der Vereisungsgrad gemessen. Die Messung geht so: Über den Außentemperatursensor weiß die Anlage die Außentemperatur. Und dann gibts noch einen Sensor am Wärmtauscher. Die Anlage weiß ungefähr, wie viel kälter der Wärmetauscher bei welcher Anlagenleistung ist, wenn nicht vereist. Nehmen wir mal an, bei 500W sind es 3 Grad. Wenn der Wärmetauscher dann vereist, steigt dieses Delta an und wenn es z.B. bei 5 Grad angekommen ist, ist das das Signal, dass sie Anlage jetzt abtaut.

Allerdings: Mit deiner IR-Platte wirst du den Außentemperatursensor ungünstig beeinflussen. Den müsstest du passend schützen.

Ja, so ist es!

Ich bin mir nicht sicher, ob dein „Vereisungsalgorithmus” korrekt ist. Bei meiner Daikin Perfera wird die Luftfeuchtigkeit schließlich auch angezeigt. Die Luftfeuchtigkeit ist ein wesentlicher Faktor für die Taupunktberechnung. Bei einer Vereisung steigt das Delta meiner Meinung nach nicht an, da die Eiskristallbildung die Temperatur bei 0 °C hält.

Ich vermute, dass die Vereisung anhand der Wärmetauschertemperatur und der Luftfeuchtigkeit berechnet wird oder über eine Lockup-Tabelle erkannt wird.
Eventuell fließen auch die Außentemperatur und die Leistung in die Berechnung ein.

Zurück zur IR-Strahlung. Solange der Temperatursensor am Wärmetauscher keine direkte Strahlung abbekommt – was durch die Bauweise gegeben ist (?) –, wird er nicht beeinflusst.

Bei einer Vereisung des Wärmetauschers sinkt die Wirkung der Wärmestrahlung zusätzlich durch Reflexion (Albedo-Effekt).

Das glauben wir dir erstml nicht, weil das Gerät über gar keinen entsprechenden Sensor verfügt um dir das anzuzeigen... Es gibt aber Geräte, die das können - nur gehört die Perfera nicht dazu. (Jedenfalls die aktuelle - ältere weiß ich nicht)

Ich weiß nicht wie viel du von dem Thema hier gelesen hast, aber es ist letztlich nicht so simpel - wie man erstmal denkt.

Das Fazit ist eigentlich immer:

Jegliche (elektrische) Enteisungsmaßnahmen und "Eisvermeidungsmaßnahmen" kosten am Ende Energie. Wieviel, kommt nat. darauf an und muß man sich bei Bedarf ausrechnen.

Bzgl. Energiesparen wäre also am sinnvollsten, nur dann "tätig" zu werden, wenn es auch nötig ist. Und OB es nötig ist, muss man sich halt ansehen (was eh auch nicht sooo einfach ist...)

Ich habe da mal ne billige Webcam installiert an dem einen Gerät wo es problematisch ist (weil an Fassade) um zu sehen was Sache ist. Noch idealer wäre nat. wenn man reinsehen würde - ev. mache ich das noch.

Dein Ansatz scheint mir zwar interessant - aber am Ende wäre das aus meiner Sicht unnötige Energieverschwendung. Weil das eben nicht so einfach funktioniert - wie du dir das vorstellst (IR Panel...)

Auch die 20W Heizmatte "unter" ?!? der Wanne erscheint mir sinnfrei, weil 20 Watt da fast überhaupt nichts bewirken wird befürchte ich... Außerdem ist die Gefahr groß, dass die "Konstruktion" dann erst recht Eisbildung begünstigt - falls sie das Ablaufwasser behindert. Bei mir sind ja viele Ablauflöcher - keine Ahnung, wie das bei dir aussieht.

Stimmt, in der Onecta-App wird die Luftfeuchtigkeit nur für die Innengeräte angezeigt.

Die 20-W-Heizplatte ist sicherlich nur präventiv hilfreich. Bei einer Eiswanne ist es definitiv zu wenig.

Danke für die vielen Hinweise.

Die Geräte können weder innen noch aussen die Luftfeuchtigkeit messen / anzeigen.

Ich befürchte: Nicht mal da. Immerhin müsste die ja die Wanne "warmhalten" - da ist das denke ich zu wenig. Schon alleine deshalb, weil du es von unten machen möchtest. Original ist das Innen - dann trifft das Tauwasser direkt auf die Heizfolie auf. Das macht dann schon mal einen ordentlichen Unterschied.

Welche Perfera hast du denn? Ich hatte das auch so in Erinnerung, dass die Perfera kein Feuchtesensor hat.

KI mein FTXMxxR und FTXMxxA haben keinen Feuchtesensor.