Ideensammlung Luft Wärmepumpen (LLWP,LWWP): Abtauwanne beheizen um Vereisung zu verhindern

Vorhin interessehalber abgetaut:

Und es ist dann echt so, nach abtauen mit Heizlüfter ist die Wanne nicht nur aussen, sondern auch innen trocken. Wenn man mit dem Finger reinfasst in die Ablauföffnungen, dann findet man keines mehr:

Es ist aber so, dass zum Ventilator so viel Abstand ist - dass man damit (so denke ich) fast unmöglich Kontakt mit Eis bekommen kann… Als das müsste schon SEHR hoch stehen…

Die 60 Watt Folienheizung konnte dann letztlich - tatsächlich - das Eis auftauen, beinahe jedenfalls.

Also bis auf die übrig gebliebene Eisplatte.

Dafür lief die aber jetzt auch 8 1/2 Stunden durchgehend…

Also wirklich sinnvoll erscheint mir das nicht zum gezielten abtauen.

Ich glaube aber auch, wenn man zb. diesen Bereich hier: (bei meinen Geräten)

gezielt mit zb. 500 Watt beheizen würde, dann könnte man damit sehr gut bedarfsgerecht abtauen. Für die Öffnungen an der anderen Seite auch noch mal.

In der Regel funktioniert das anders: Der Lüfter läuft ja innerhalb einer Außenschale/Ring mit vielleicht 1-2 cm Abstand. In diesen Ring läuft mitunter Wasser rein und friert dort. Teils auch Schneematsch, der dann zu Eis gefriert. Und dann schlägt der Lüfter daran an.

Es gibt Wärmepumpen, da wird dieser Ring sogar beheizt, damit das nicht passiert.

Ein Dach über der Anlage bringt da aber auch schon viel.

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Ok, ich kenne nur das Bild, wo es unten offenbar von der Wanne hochgewachsen ist und dort anläuft.

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Ok, wäre dann eine zweite Variante, was passieren kann.

Ich habe ein Dach drüber, und ist auch während dem Abtauvorgang weitgehend windgeschützt. Eiszapfen wachsen vermutlich bei Kaltem Wind besonders gerne.

Das vereisen scheint ja doch recht regelmäßig bei Anlagen ohne Wannenheizung aufzutreten, den Bildern nach hier zu urteilen.

Zumindest bei meinen Daikins habe ich festgestellt dass die Anlagen trotz Eis an allen Abtropflöchern ab einem gewissen Punkt kein zusätzliches Eis mehr bilden. Ich hatte die Anlagen zwei Wochen täglich in Beobachtung rund um Neujahr, und das Eis ist letzlich nicht über eine bestimmte Höhe angewachsen. Eventuell ist eine eingefrorene Wanne doch grundsätzlich erstmal gar nicht so schlimm, zumindest nicht so das unmittelbar Handlungsbedarf entsteht ? Sind hier im Forum eigentlich wirkliche Schadensfälle durch Vereisung bekannt ?

Sofort nicht, aber irgendwann ist der Klotz wohl so hoch, dass der Ventilatorflügel anschlägt. Siehe 3 Beiträge über deinem.

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Ich habe meine Anlagen auch - absichtlich - dort hin gebaut, wo sie unter Dach sind. Eine davon dann leider nur mit Gerüst erreichbar… Wegen der schlechten Erreichbarkeit habe ich mir zwischenzeitlich schon gedacht, ich hätte die doch besser im EG an die Fassade gebaut… Aber da wäre sie schlechter geschützt vom Dach - am Ende wäre es da nicht besser, sondern schlechter. Aber wer weiß das schon :person_shrugging: :wink:

Das selbe dachte ich mir heute auch…

Ich werde jetzt einfach mal die Anlage im EG zufrieren lassen und beobachten was passiert. Denn die kann ich ja ohnehin jederzeit einfach und problemlos und schnell mit dem Heizlüfter freitauen wenn es wirklich nötig wäre. Selbst wenn dort eine dicke Eisplatte in der Wanne wäre.

Man denkst sich halt - wenn man das viele Eis am Boden sieht - “hoppla, da kommt aber viel Wasser raus, das sollte besser nicht alles in der Anlage bleiben…

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Ja grundsätzlich ist es halt fragwürdig, ob Daikin (beispielhafter Hersteller) das nicht irgendwie in deren Tests berücksichtig hat. Zumindest im Nepura Werbevideo sieht man ja das Gerät in einer Klimakammer mit ordentlich Verreisung. Ich kann mir fast nicht vorstellen dass die Perfera All Seasons nicht auch dort getestet wurde bzgl. des Abtauverhaltens. Entweder ist dort keine Vereisung der Wanne aufgetreten (der ganze Raum ist voller Eis, wirkt auf mich also eher unwahrscheinlich) oder es wurde entschieden dass sie nicht notwendig ist (Wannenheizung).

Hier das kurze Video der Nepura:

Und hier ab 3.40 sieht man die Wanneheizung der Nepura Perfera. Unter dem Wärmetauscher in der Sicke.

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Interessant, dass die Nepura nur ein Ablaufloch hat. Eine ganz gegensätzliche Entwicklung zur Perfera AllSeason, wo aus früher 1 Loch jetzt 10 Löcher gemacht wurden.

Das Heizkabel scheint unterhalb das Wärmetauschers zu liegen und mit Alutape befestigt. Der Wärmetauscher hat dafür bestimmt 20mm Abstand zur Bodenwanne, wodurch dort dann Platz fürs Heizkabel ist.

Und ich sehe die Mini Verpackung des Kompressors. Da geht mehr.

Ich muß mal meinen Senf dazu geben. Hab seit November eine Emura3 Single. Diese ist jetzt schon 2x zugefroren, d.h. ca 1-2cm Eis auf der unteren Gehäuseschale. Hab sie dann mittels Heizlüfter mit 1,2kw ca. 90min aufgetaut. Auch die Emura hat nur ein Ablaufloch, wobei dieses von innen mit einem Blech mit etwas Abstand zusätzlich abgedeckt ist, vermutlich wegen Kleintier.. Ich werde mir eventuell ein Heizkabel besorgen, laut YTer Gerald sind wohl 30W zu wenig, besser 100W. Dieses werde ich mittels Shelly zuschalten wenn ich sehe dass die Vereisung beginnt. Automation hat in meinen Augen wenig Sinn, da die Vereisungen nicht so oft vorkommen. Eigentlich bin ich von Daikin etwas enttäuscht, bei einem Gerät was ca. 2000€ kostet, dürfte es nicht passieren.

Interessant, hab ich bei anderen Geräten noch nicht gesehen. In der Regel sind die Löcher da immer komplett offen. Mit Kleintieren kann das eigentlich nichts zu tun haben.

Eigentlich müssten die Hersteller klarer kommunizieren, welche Anlage voll wintertauglich ist und welche nur eingeschränkt. Sehr viele Anlagen sind eben nur eingeschränkt wintertauglich, was aber auch in vielen Regionen in Deutschland fast immer völlig ausreicht. Wir sind jetzt in der 4. Heizsaison und alle unsere Anlage ohne Heizkabel hatten keine Probleme. NAT ist hier -8 Grad.

Wo bist du denn mit Normaußentemperatur?

Der Abstand ist aber vermutlich eher da, damit es eine (beheizte) Ablaufrinne ergibt, nicht unbedingt um die Heizung aufzunehmen, die ist nicht so dick/hoch.

Ein Loch, damit es kontrolliert in den optional beheizten Abfluss geleitet werden kann. (Dafür der kleine Stutzen am grossen Stutzen, Heizband reinbaumeln lassen).

Vielleicht genau das Gegenstück zur vorherigen Nepura: alles offen, aber unkontrollierbar vs. Gesammelt / kontrolliert warm beheizt komplett ablaufen lassen.

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Bin in einem Gebirgsvorort (Zittauer Gebirge) und wir haben öfters Minusgrade. Die Letzte Woche im Minusbereich, allerdings 70% Luftfeuchte, da ist kein Kondenswasser, da vereist auch nichts. Tiefste Januartemperatur lag bei -15 Grad, die Emura hat da schon mal 1,3kwh ohne Bedarfssteuerung gezogen, mit bei 55% dann so 500Wh Verbrauch. So macht die Emura3 ihr Ding, man kann sich darauf verlassen..Scheint die Sonne stell ich die Emura auf volles Rohr incl Button Leistungsstark An und Bedarfssteuerung aus..

Interessant, bei uns hat sich gerade deswegen extrem viel Eis gebildet. Ich stelle später / im Laufe des Tages noch Fotos dazu hier rein.

Das ist oft schwer vorauszusagen, obs Probleme gibt. Oft Minusgerade begünstigt es natürlich. Und dann kommt es viel darauf an, wie das Mikroklima in der direkten Umgebung ist. Wenn es oft sehr feucht ist, fordert das so eine Anlage heraus.

Immerhin kann man da einiges selber nachrüsten.

@redhot Hier die Idee von @tageloehner mit den Heizlampen für Standard Halogen Baustrahler:

Suchbegriff ist: R7s Infrarot

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Ich probier die aus:

Ach komm, mehr war nicht möglich zu dieser günstigen UVP :sweat_smile:
Vermutlich kriegt man im Sommer Probleme wenn man den Kompressorbereich vollständig dämmen würde.