Ideensammlung Luft Wärmepumpen (LLWP,LWWP): Abtauwanne beheizen um Vereisung zu verhindern

Doch, in dem Fall stimmt es. Das funktioniert garantiert immer. Ausnahmslos.

Wie es halt so ist, hat es leider auch Nachteile. Aber das ist ja nirgendwo anders…

Welche Bedienung meinst du? Den 2kW Heizlüfter dauerhaft laufen lassen?

Du hast da Gedankensprünge in deiner Argumentation…

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Nein, es ist nur bei absoluter Stille im Raum ein leichtes Rauschen zu vernehmen. Was allerdings einen Unterschied zur MHI macht, die Vivax öffnet die Klappen komplett und es “fällt” Kaltluft aus dem Innengerät. Die MHI hingegen schließt die Klappen bis auf einen kleinen Spalt.
Also wenn man direkt drunter sitzen würde, dann wäre das bei der Vivax nicht sonderlich angenehm.
Was auch noch auffällt, bei der Vivax ist die Bodenwanne recht intelligent ausgeformt im Vergleich zu obigen Fotos. Es gibt keine Stufen, sondern eine recht schmale Rinne direkt unter dem Wärmetauscher, mit leichtem Gefälle zum Loch, welches ebenfalls mittig direkt unter dem Wärmetauscher platziert ist. Das Abtauwasser verteilt sich also nicht, sondern wird auf möglichst direktem Weg aus dem Gerät geleitet.
Bei der MHI ist es zwar ähnlich, aber es fehlt das Gefälle und es gibt weitere Rinnen mit Loch unter dem Lüfter. Deshalb habe ich das Gerät jetzt etwas nach hinten geneigt, damit das Wasser wirklich nur in der hinteren Rinne und deren mittigem Loch abläuft. Bisher scheint dies gut zu helfen.

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Du stellst dich einfach zu doof an… du sollst einfach nicht heizen wenn Vereisung droht.

Klassischer Bedinfehler.

(Warnung, Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten)

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Bravo :+1: :laughing:

Ein wenig Spass muss sein, das lockert die Sache dann doch etwas auf…

Also ganz pauschal gesagt:

Wenn so eine Anlage bei Temperaturen - in denen Vereisung droht - nicht läuft, dann vereist sie auch nicht :wink:

Der Nachteil dabei: Sie heizt dann auch nicht…

Ein wenig “zäh” am Thema hier ist, dass jeder andere Voraussetzungen hat und sich das “Problem” auch vermutlich ganz individuell vorstellt.

Vielleicht sollte man sich - so im Gedanken - mal eine Vereisung von einem Auto vorstellen. Das werden die meisten die hier mitlesen / schreiben schon erlebt haben.

Auch hier geht es ja “von - bis” und kann von “überhaupt nicht vereist” über “kann man mit Kreditkarte abkratzen oder gar mit Hand wegwischen” bis zu “Zentimeter dicke Eisschicht” reichen…

In so einem Aussengerät ist das nicht so viel anders…

Und dann kommt es eben darauf an;)

Deshalb wäre ja eine Lösung - die immer funktioniert - erstrebenswert…

Bei Toshiba ND (Nordic) kann man alternativ zu der “normalen” Abtau-Routine, ein stärkeres Abtauen aktivieren (im Service-Modus eine Einstellung ändern). Dann taut das Aussengerät mit höherer Temperatur ab.

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das macht die Panasonic LWWP auch, ab einer bestimmten AT taut sie mit 58 statt 30Hz ab, ich hatte es bisher aber immer auf mehr Abtauleistung geschoben, damit die Abtauung nicht zu lange dauert. Wärmeres Abwasser könnte aber ein Nebeneffekt sein.

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Das ist natürlich eine gute Sache, wenn das möglich ist.

Aber gleichzeitig tut die Funktionalität einzelner Geräte leider eben nichts zur Sache, was das “Problem” der Vereisung insgesamt betrifft.

Deshalb wäre eben eine (möglichst einfache) Lösung toll, die man universell bei allen Geräten nachrüsten kann. Diese muss aber so leistungsstark sein, dass sie - verlässlich unter allen Umständen - die Wanne deutlich und (wichtig) im gesamten benötigten Bereich erwärmt. Nur so kann man sicherstellen, dass die Wanne auch wirklich eisfrei ist.

Wenn so eine Heizung eine sehr hohe Leistung = sehr hohen Stromverbrauch hat wäre das grundsätzlich erst mal kein Problem, weil die dann ja immer nur sehr kurz laufen muss…

Da sich das Thema hier im Kreis dreht, werde ich mal “Versuche” starten :wink:

Es fängt an mit einer handelsüblichen, billigen Heizfolie für 230V:

Die heizt wirklich ganz hervorragend, ich hatte die früher mal als “indirekte Tischplattenheizung” an die schwarze Unterseite einer Glasplatte von einem Tisch geklebt. Das hat in kürzester Zeit zu wohliger Wärme an der Oberseite der Tischplatte geführt - extrem angenehm, wenn man kalte Hände hat :+1:

Obwohl mit 20W angegeben - zieht diese knapp 60 Watt:

Wenn sie wie am Bild einfach am Tisch liegt, heizt sie sich innerhalb von 2 Minuten schon auf etwa 40° auf bei 23° Raumtemperatur. Nach einigen Minuten messe ich per Infrarot ca. 50° - das Thermometer mit Fühler reagiert langsamer und stieg nur sehr behäbig hoch…

Die Folie samt Temperaturfühler dann in ein handelsübliches Backblech geklebt. An der Folie mit doppelseitigem Klebeband und an den Rändern mit Gewebeband

Da ich davon ausgehe, dass hier die volle Netzspannung in der Folie anliegt, habe ich zur Sicherheit noch einen (dichten) Plastiksack darüber gegeben.

Das Ganze dann im Garten in den Tiefschnee gedrückt und mit Wasser gefüllt, mit Thermometer direkt daneben im Schnee als Vergleichswert:

Das Wasser hat nun - ca. 20 Minuten später - lt. Anzeige noch +6° - im Schnee -4°

Heute wird es vermutlich eh nicht mehr einfrieren, denn es hat aktuell aussen Plustemperatur.

Die Heizleistung dürfte sehr vergleichbar sein, mit der einer Heizfolie die original in einem Aussengerät montiert ist.

Die Bedingungen mit der Wanne im Schnee könnten ggfs. den dauerhaften kalten Luftstrom im Aussengerät gut nachbilden. Ich bin schon gespannt….

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Was ist denn mit der Lösung mit 2x 500W Halogenstrahlern.

Das man mit einer 50W Heizfolie nicht 2kg Eis wegtauen kann, ist vermutlich allen klar.

Da bin ich mir nicht sicher.

Die finde ich sehr interessant - aber nicht ideal. Aus mehreren Gründen:

  • die Montage bzw. der nötige Abstand könnte ein Problem sein, wenn mehrere Geräte übereinander sind
  • könnte aber auch ein Problem sein, wenn ein “Dach” darunter ist um das Wasser abzuleiten
  • Was mir - ebenso wie beim Heizlüfter - nicht gefällt: Die Wärme wird damit nicht gezielt in die Wanne eingeleitet - so wie es bei einem Heizelement direkt am Blech der Fall wäre. Also einerseits weil ja natürlich “nur” 90° Wärme erzeugt werden - andererseits aber auch weil diese Wärme ja in alle Richtungen abstrahlt. Es wird ja auch das Gehäuse heiß etc. Der Großteil wird aber sicher in Richtung des Lichtes abgestrahlt.
  • Sehr merkwürdige Optik, wenn man sein Klimagerät mit 1000W “erleuchtet” - was je nach Betrachter dann ggfs. seltsam rüberkommen könnte :see_no_evil_monkey:

Vorteile:

  • Billige, einfache Lösung
  • Aussenscheinwerfer sind i.d.R. schon wasserdicht und können somit ohne irgendeine Änderung montiert werden.
  • 100% Funktion vermutlich garantiert - hängt dann nur noch von der Leistun ab

Also bisher denke ich die beste Lösung, die “am Tisch liegt” :+1:

Lieber wäre mir dennoch eine direkte Beheizung ohne den “Umweg über Licht”

Dann bleibt ja nur der kontrollierte Kurzschluss. Hast du da schon was gemacht? Strom begrenztes Netzteil direkt an die Bodenwanne klemmen.

Nein, damit habe ich auch keinerlei Erfahrung.

Kannst du dazu vielleicht etwas beitragen? Wäre Toll.

Ich habe ein Induktionsheizgerät, mit dem man induktiv gezielt Schrauben etc. glühend heiß machen kann - aber du meinst ja “direkt elektrisch” und nicht induktiv?

es war ungenau.

2 kg Eis von -5° auf +1° bringen dauert mit 50W 4h. Bei 100% Wirkungsgrad.

Da du eher was im einstelligen Minutenbereich suchst, ist das vielleicht nicht die Lösung.

Ich weiß, dass es nicht die Lösung ist.

Aber das wird hier im Thema nicht so wirklich klar. Es werden - immer wieder - auch die originalen (ebenfalls Leistungsschwachen) Heizungen der Nordic Geräte genannt.

Die können - meiner Ansicht nach - aber eben auch keine wirkliche “Lösung” sein, da deren Leistung nur dazu reichen wird, das (noch flüssige) Wasser ggfs. am anfrieren zu hindern. Aber für “abtauen” reicht das denke ich nicht.

Kannst du eine konkrete Lösung nennen, womit man (praxisgerecht) mit “Direktstrom” die Wanne erwärmen kann :thinking:

zum Direktstrom kann ich wenig beitragen, such dir bei ebay strombegrenzte Netzteile aus und probiere damit weiter, dass Backblech aufzutauen.

Ich bleibe bei meiner Nepura mit der leistungsschwachen Heizung, die aber trotzdem funktioniert.

schade

Und wenn sie dieselbe Wanne wie jetzt herstellen, und dort 1cm Kork/Styropor/Vakuumdämmung draufmachen würden, dieselben Löcher wie jetzt, dann würde beim heruntertropfen vom Verdampfer das Wasser nicht schlagartig durch das Blech die Wärmeenergie entzogen bekommen, sondern mit fast derselben Wärmeenergie aus den Löchern tropfen. Selbst wenn sich nun dort 2 Tropfen bilden würden, eine Nase würde sich eher nicht dort bilden, weil beim nächsten auftauen verliert das Wasser ebenfalls wieder nicht seine Wärme, kann also die Wärme an die gefrorenen 2-3 Tropfen abgeben, diese damit auftauen und es tropft alles runter. Was dann bleibt sind… neue 2-3 Tropfen die einfrieren. Aber weder friert dann die Wanne innen drin zu, noch können sich Stalagmiten/Stalagtiten bilden. Soviel zur Theorie. Wäre keine große Designänderung, würde sogar das Ganze transportabler machen weil der Verdampfer unten auf dem Dämmstoff aufliegt.

viele unterschätzen vermutlich bei weitem, welcher Aufwand bei industriell gefertigten Produkten entsteht, wenn man “einfach nur” den Vedampfer einkürzt oder das Design der Wanne über den Haufen wirft.

Aber eben auch die Kosten, die dann bezogen auf die Stückzahlen bei “Zusatzausstattungen” entstehen…

Ich kann so gesehen gar kein “Versagen” oder “Versäumnis” bei einem Hersteller sehen, wenn er nicht bei allen Modellen Wannenheizungen einbaut - auch wenn es natürlich praktisch wäre und teilweise sinnvoll / nötig…

Das Design der Wanne scheint nicht zu funktionieren.