Absolut, dass stimmt.
Macht halt nur einen Unterschied, wenn das auch jemand tatsächlich tut…
Bei den 99,9999% Geräten wo das niemand macht, ist es anders wohl eher vorteilhafter.
Absolut, dass stimmt.
Macht halt nur einen Unterschied, wenn das auch jemand tatsächlich tut…
Bei den 99,9999% Geräten wo das niemand macht, ist es anders wohl eher vorteilhafter.
Wenn ich mir hier das ein oder andere Bildchen von den zugefrorenen Anlagen anschaue, sehe ich häufig das viel zu wenig Raum unter den Außen Geräten ist und so das Eis darunter in die Geräte hineinwachsen kann. Auch kann wohl eine nicht ganz waaggerechte Anbringung des Geräts dazu führen das das Wasser nicht korrekt ablaufen kann!
Ich betreibe seit über 3 Jahren eine Daikin Stylish Single Split bei jeder außen Temperatur .. nachdem ich im ersten Winter einmalig das Problem mit zufrieren hatte wurden die alle Plastik Stopfen aus der Wanne entfernt! Seitdem gab es keinerlei Probleme mehr mit dem Abtauen!
Das gleiche gilt übrigens auch für meine beiden anderen Anlagen TLC und Hantech .. beide tauen auch bei ungünstigen Wetterlagen problemlos ab.. und heizen auch bei im mom. -15 Grad mit einer max. Auswurf Temperatur von ca.50 Grad problemlos.
Darum meine Empfehlung … min. 50cm Freiraum unter dem außen Gerät .. und die Teile sollten ordentlich in der Waage hängen!
Der Einfluss der klimatischen Bedingungen scheint einen großen Einfluss zu haben, selbst ein anderer Standort am selben Haus kann schon wieder andere Bedingungen zu haben.
Dann gibt es einen großen Einfluss, welche Anlage man hat.
Weiterhin, wie man diese betreibt, je mehr Leistung man abfordert, um so häufiger verreift der Wärmetauscher und dann muss auch häufiger abgetaut werden. Insgesamt entsteht mehr Tauwasser, was dann auch wieder das Potenzial hat, nach dem Abtauen zu Eis zu werden.
Wie die Anlage montiert ist, hat auch eine Auswirkung, also ob sie genau in Waage steht. Falls das nicht der Fall ist, fließt das Wasser in ungünstige Ecken.
Die Größe des Ablaufloches scheint auch Einfluss zu haben, je größer, um so geringer die Gefahr, dass es vollständig zufriert. Zahlreiche Löcher kann den Vorteil haben, dass das Wasser nicht so lange über das kalte Blech läuft und so auch weniger zum Einfrieren neigt.
Von der Abtaustrategie mit zusätzlicher Bodenwannenheizung scheint es so zu sein, dass die geringe Leistung von 50-100 W für das Kabel nicht ausreicht, um einmal entstandenes Eis wieder vollständig aufzutauen. Da scheint man die Stratgie fahren zu müssen, vorsorglich immer dann zu heizen, wenn Eisgefahr droht, damit erst gar kein Eis entstehen kann. Also z.B. spätestens zum Start eines jede Abtauzyklus einschalten und z.B. 10 min nachlaufen lassen.
Das Heizkabel dauerhaft laufen zu lassen unter z.B. 5 Grad ist vermutlich auch erfolgreich und verhindert jede Eisbildung, ist aber ziemliche Energieverschwendung. Sind immerhin 1-2 kWh pro Tag. Macht bei vielleicht 100 relevanten Tagen pro Heizsaison 100-200 kWh pro Außengerät. Bei 4 Außengeräten ist das schon eine beträchtliche Energieverschwendung.
Die andere Strategie finde ich auch interessant: Einfach abwarten, bis das AG wirklich so stark vereist ist, dass es Abtauhilfe braucht. Und dann irgendeine sehr starke Enteisungsheizung zu haben im Bereich 500-2000 Watt, die innerhalb kurzer Zeit die Anlage komplett einteist, wodurch sie dann vielleicht wieder 2-4 Tage hinreichend funktioniert. Nehmen wir mal an, das dauert 30min mit 1000W. Dann wären das gerade mal 0,5 kWh für 4 Tage. Bei 100 relevanten Tagen wären es 25 Abtauzyklen, also 12,5 kWh. Real wird es deutlich weniger sein, weil nicht jede Wetterlage überhaupt zu Eisproblemen sorgt.
Eine Idee, die sich sehr einfach für die letzte Strategie nutzen lässt: Einen 500W Außen-Halogenstrahler, der von schräg unten mit vielleicht 30cm Abstand die Anlage anstrahlt. Vorteil hier: Das Teil ist schon wetterfest und schnell montiert. Die Anlage muss dafür gar nicht modifziert werden.
Ich habe heute zu meinem Erstaunen festgestellt, dass meine 2MXM jetzt tatsächlich auch beginnt einzufrieren. Müsste Modelljahr 2023 sein.
Was aber sehr merkwürdig ist:
Die Ablauflöcher, die sind definitiv NICHT zugefroren. Da passt mein Finger durch.
Das ergibt ja irgendwie mal gar keinen Sinn. Die Anlage scheint vom Wärmetauscher zu den Ablauflöchern gefroren zu sein. Die Ablauflöcher sind selbst nicht zugefroren.
(Und auch wenn da jetzt 2 Laubblätter liegen, Laub wird nicht die Ursache sein, ich habs am Freitag ja auch schon kontrolliert aus Interesse, das ist schon weitgehend sauber)
Was aber sehr interessant ist.
Die Perfera-Single-Split 2KW die hier auf dem Bild direkt rechts daneben steht.
Die hat in den letzten 3 Tagen die es jetzt friert definitiv mehr Leistungs- und Arbeitsbedarf und auch mehr Abtauungen gehabt als die 2MXM. (ca +30%)
Da ist jedoch wirklich rein gar nix eingefroren.
Das ist jedoch ein neueres Modell nach dem “Facelift” wenn man so will.
Ob der Unterschied jetzt am Modelljahr oder dem generellen Unterschied von Multi zu Single-Split liegt weiß ich nicht. Generell sind die 5x Single Split Perferas, 2x Sarara und 1x Nepura komplett unkritisch von der Eisbildung bei Großteils deutlich mehr Heizlast. Nur die 2MXM tanzt aus der Reihe.
P.S
Dass es hilfreich wäre das Außengerät etwas vor Schneefall zu schützen ist mir natürlich bewusst.
Du scheinst dich jetzt wohl irgendwie “kurzgeschlossen” zu haben mit mir - exakt so wie du es schreibst sehe ich es auch. Also 100% genau so…
Die Bedingungen ändern sich ständig - man kann da wirklich überhaupt nichts voraussagen. Mich hatte es beim 2.Gerät auch total unerwartet “erwischt”. Klar, vermutlich hätte ich da gar nichts machen müssen und es wäre auch von selber wieder abgetaut. Aber weiß man das…
Wirklich geniale Idee
Ist halt die Frage ob die 500 Watt reichen - aber vermutlich tun sie das sicher.
Dauert dann halt ggfs. länger.
Besser würde mir aber eine Lösung gefallen, wo die Wärme “ohne Umweg” in das Blech kommt.
Aber die Scheinwerferlösung hätte schon viele Vorteile. Die Elektrik wäre komplett gekapselt und wasserdicht, wenn man eine webcam hat dann hat man somit auch schon die perfekte Ausleuchtung
Auch wenn mal was repariert werden muss hat man schon Licht ![]()
Könnte aber etwas seltsam anmuten, wenn man sein Aussengerät heller erleuchtet ![]()
du kannst ja noch ein Schweißgerät über die Bodenplatte anschließen.
Grundsätzlich finde ich dies auch Ok. Würde aber einem “babysitten” der Anlage gleichkommen.
Kommt vermutlich nicht für jeden Anwender in Frage. Es sei denn man kann das automatisieren.
Ist dann eben der Preis den man bezahlt wenn man sich die dauerhafte Beheizung sparen will;)
100 Watt sind immerhin nicht so wenig - tw. laufen die Anlagen ja bei min. Modulation mit ca. 150-160 Watt. Da würde die Wannheizung dann fast eben so viel in die Umwelt heizen…
Wenn man das dann auf mehrere Anlagen hochrechnet…So lange die Anlage nicht einfriert, hat es eben keinerlei Vorteil die Wanne zu beheizen.
Ja diese 0°C Grenze ist kompletter Unfug.
Das Einfrieren ist abhängig von lokalen Gegebenheiten, es macht schon Unterschiede wo die Anlage am Haus installiert ist (Höhe, Himmelsrichtung, eventueller Windschutz durch Bepflanzung in der Nähe oder Mauern).
Wenn man die Heizung also genauer steuern möchte, muss man seine lokalen Gegebenheiten studieren, wann es zum Einfrieren kommt.
Bei mir ist es z.B. ohne Schneefall bisher nie zur Eisbildung gekommen, die die Löcher veschließt.
Zusätzlich herrschte vor einigen Tagen Westwind, als ich die Anfänge einer Vereisung bemerkte. Die betroffene Anlage, die 3MXM, also auch Multi, ist Richtung Westen ausgerichtet.
Wenn man das jetzt noch etwas genauer studiert und auch über mehrere Winter komme ich am Ende bestimmt auf maximal 1-2 Wetterlagen im Jahr, wo die Bedingungen für die Vereisung droht. Dann könnte man ja die DIY Wannenheizung sicherheitshalber laufen lassen. (Das müsste man dann für jede Anlage seperat betrachten)
Das Eis wächst aktuell bei mir nichtmehr, trotz -5°C tagsüber. Die Bedingungen müssen sich geändert haben. Es herrscht z.B. jetzt Ostwind. Die Anlage schafft es aber auch nicht das Eis zu schmelzen. Ab morgen soll es wärmer werden, deswegen habe ich heute nichts unternommen. Es sind auch nur die zwei linken Löcher zugefroren, die Rechten sind noch etwas offen.
Die Bodenwanne ist ja ein gepresstes Blech. Ich habe den Eindruck, dass sich die Hersteller bei der Ausformung von Vertiefungen Gedanken gemacht haben.
Das wird mein Ansatz sein, wenn ich im Frühjahr Wannenheizung bei ein paar Geräten nachrüste. Ich werde diese Vertiefungen analysieren und dann entsprechend die Wärmekabel verlegen.
Meiner Beobachtung nach sollte es ggf reichen, ein Wärmekabel direkt unten an die Innenseite des Verdampfers zu legen und dann in die oder den Rinnen hin zu einem oder mehreren Ablauflöchern hin. Genau so hat es Panasonic bei der HZ25XKE gemacht.
Mein Ansatz wird sein, das Heizkabel am Anfang des Abtauens (oder ab dem Zeitpunkt ab dem es automatisiert erkennen lässt) und dann 10min danach laufen zu lassen. Über die Leistung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Werde wohl nachschauen, was in der Pana HZ verbaut wurde und in etwa die gleiche Leistung nehmen.
Ich denke, dass man kein “overthinking” machen braucht.
Ich denke, da geht was. Man bräuchte nur irgendwie einen Sensor, der erfassen kann, wenn zu viel Eis gewachsen ist. Im einfachsten Fall einen NTC innen auf der Bodenwanne, der in 10mm Höhe angebracht ist. Man schickt dann regelmäßig deutlich Strom durch und schaut, ob er sich dadurch hinreichend erwärmt. Falls nicht, steht er im Eis. Ein kleiner Mikrocontroller kann das überwachen und Infos weiterleiten.
Ich hatte davon gelesen dass man das Enteisen über den Außentemperaturfühler registrieren kann. Dort gibt es einen Anstieg, da der Sensor nah am Wärmetauscher hängt. (Zumindest bei Daikin)
Das soll wohl sehr zuverlässig klappen.
Ich habe kurz ein bischen im Netz geschaut und sehe die meisten Heizkabel für Wannenheizung bei 50W pro Meter.
Meines hat insgesamt 4m
man sollte nur auch noch drauf achten, wo die eigentliche Heizschlange im Kabel anfängt.
Wenn das zu kurz ist, muss man wieder mit wasserdichten Steckern hantieren. Ich würde den Stecker im “trockenen” Bereich der WP verbauen, ohne dass der 15 Jahre Regen abbekommen kann oder im Wasser liegt.
ich habe in einer Panasonic LWWP meine ich 70-80W, die ist etwas größer.
Vermutlich reichen 50-80W aus.
Kommt aber drauf an, ob das eine “kann auch Eisblöcke von 10cm schmelzen” oder eine leichte Nachheizung zur Abflussverbesserung werden soll.
Gasbrenner hatten wir auch noch nicht. So ein Teil, mit dem man Bitumenbahnen warm macht, 2-3 Stück unter dem Bodenblech…..
Oder einfach ausgediente 2 Kochfeldplatten drunterschnallen. Sind auch einfach in der Leistung einstellbar…
geht so.
Der Anstieg kommt aber erst nach dem Abtauen. Da verschenkt man schon 11 Minuten mögliche Heizzeit der Wanne.
Ob das auch bei (viel) Wind noch robust funktioniert, weiß ich nicht.
Sollte man KOmpressorfrequ. und Lüfter IG haben, könnte es damit robuster funktionieren.
Sehe ich auch so.
Wenn man Daikin hat und Faikin nutzt ist aber ja generell die Liquid-Temperatur am Besten. Sobald die unter 0°C ist ist das immer Beginn des Abtauens da das am Innengerät gemessen wird.
das wird auch das beste sein, erkennen wann die split abtaut und dann 100w heizkabel einschalten.
nur wie man das automatisiert erkennt dass die abtaut hab ich noch keine ahnung
Zur Wannenheizung habe ich vorbereitet, eine 20cm starke XPS Platte in der Größe des Bodenbleches (ohne Ablaufloch) , auf der Oberseite schlangenförmig Vertiefungen eingefräst zur Aufnahme eines 2 Meter Heizkabels. Die Platte kann bei Bedarf unter das Bodenblech geklemmt werden und das Gefrieren des Abtauwassers am Bodenblech verhindern. Wichtig ist, dass der Stöpsel entfernt und der Ablauf darunter einen großen Querschnitt oder bei Bedarf ganz entfernt werden kann.
Die Kiste sollte hoch genug hängen und das Tauwasser ungehindert abrinnen können, ansonsten wächst das Eis von unten hoch.
Hab die Klimas 15 bzw. 9 Jahre in Betrieb, kältester Monat war der Jan. 17 mit einer Monatsdurchnittstemp. von -5,7° bei einer Tiefstemp. an einem Tag von > 20°.
Die Kisten können das Leisten, der Einsatz der "Wannenheizung" war nur an einem Tag an einer Klima notwendig. War die Erste, steht ungünstig an der Nordseite und hat nur rund 30 cm Luft nach unten. Für eine Nordic-Variante sehe ich keinen Bedarf, die größte Tauwassermenge fällt bei Temp. um 0° bei Schneeregen an, da kann aber alles noch problemlos ablaufen, mag in nebelreichen Gebieten anders sein.
WB
Die Anlagen stehen ja auch gut windgeschützt. Die Bodenplatte wird besser durch den Abtauvorgang erwärmt und kühlt nicht so schnell aus. Dadurch kann Wasser länger abtropfen und nicht so schnell gefrieren.