Ich habe die bisher nur per Shelly nach Bedarf aktiviert, kann es per webcam kontrollieren;) Dann is es so, dass zwar anfänglich wirklich meistens ein wenig Wasser abtropft - aber nur kurz. (Ausser wenn sie zeitgleich abtaut, dann kommt nat. viel mehr). Es ist aber auch so, dass die Leistung nicht annähernd ausreicht, um zb. die Eiszapfen an den Löchern - sicher - abzutauen. Das ist dann eher eine Zufallssache und dauert meistens stundenlang…
Genau, was aber in dem Zusammenhang auch wieder das “Problem” sein wird. Die Heizkabel sein im Grunde schon gut “isoliert”, mit ihrer dann vergleichsweiße geringen Wärmeenergie bleibt dann einfach nicht genug über um die Fläche der Wanne halbwegs zu erwärmen. Das wäre aber nötig, denn nur wenn das Blech wirklich warm wird, würde man auch die Bereiche erreichen wo die Vereisung beginnt - also die Ablauflöcher. Denn dort kommt ja keine Heizung direkt hin, weder original noch nachgerüstet.
Das kann ich nicht sagen, damit müsste ich sie ja dauerhaft immer durchlaufen lassen - was ich ja eben nicht möchte.
Kompliziert würde ich nicht sagen, im Gegenteil - das ist eine überraschend einfache Lösung die schnell und billig umsetzbar wäre. Aber die Wirkung ist vergleichsweise großartig. Als ich den Heizlüfter gestern unter die Wanne gestellt habe, fing es quasi SOFORT an zu tropfen und schnell ergab sich ein stetiger Wasserfluss. Genau so stelle ich mir eine - effektive - Abtauung vor
Selbst die 2kW sind dann nicht der Rede Wert, wenn man es nur nach Bedarf macht.
Es geht aber um Sicherheit. Ein Heizlüfter ist i.d.R. nicht für den Ausseneinsatz gemacht und somit ist das gefährlich und nicht zulässig. Aber der macht eben die Wanne WIRKLICH warm. Wenn man die anfasst, dann ist die sehr warm wenn da der Heizlüfter draufknallt. Auch in der Kälte, da hat man genügend Spielraum.
Deshalb wäre ja eine Lösung ideal, die man direkt an die Wanne schrauben kann (ein Heizelement) und das entrpechend Schutzisoliert ist damit man es gefahrlos draussen betreiben kann. I.d.R. ist es da unter der Wanne eh gut geschützt vor dem Wetter (unter Dach) aber dennoch.
Ja, aber das Grundproblem ist ja folgendes:
Es ist nie vorhersehbar, ob und wenn ja wie schnell und wie sehr es vereist. Somit könnte diese Methode ber Beheizung also entweder:
- unnötig sein (weil es auch ohne nicht vereisen würde, wäre aber dann relatig egal weil es nicht so lange läuft)
- genau richtig sein(würde ohne vereisen - mit genau nicht)
- ungenügend sein (die Leistung der Heizung bzw. die Laufzeit sind zu gering, es vereist dennoch)
Das führt dann zur anderen Methode, die der Hersteller deshalb vermutlich auch vorsieht, die Heizung läuft abhängig der Aussentemperatur immer. Das bedeutet dann:
- dauerhaft unnötiger Stromverbrauch im Winter (je nach Temperatur) wenn es auch ohne nicht vereisen würde
- gute Lösung - wenn man zufällig die Situation hat, dass es IMMER vereisen würde und die Leistung reicht damit es nicht vereist
- ungenügend, wenn die Leistung dann in der Praxis zu gering wäre
Das ist also immer unklar, deshalb ist letztlich auch die Lösung wie die Hersteller das machen in der Praxis wohl der sinnvollste Ansatz. Denn wenn die Heizung nicht ständig läuft, dann muss man ja irgendwie ermitteln ob es zu einer Vereisung kommt. Und das ist dann wieder schwierig - wenn man es nicht einfach “per Auge” macht. (Deshalb auch meine webcam…)
Deshalb wäre ja meiner Meinung nach eine Enteisung die WIRKLICH enteist, erstrebenswert. Die Herstellerlösung aber auch die (wohl meisten) nachgerüsteten Heizungen (wie bei mir) können ja nicht wirklich enteisen, die können nur (mit mehr oder weniger großem Erfolg) versuchen, dass es überhaupt nicht Einfriert. Um wirklich zu enteisen wären die viel zu leistungsschwach.
Und unter enteisen verstehe ich, dass:
- jegliches Eis im Bereich Ablauflöcher abtaut
- ein eventuell vorhandener “Eisblock” in der Wann abtaut
- im Grunde eben einfach ALLES abtaut im Bereich der Wanne

- Damit das funktioniert, muss eben die Wanne wirklich erwärmt werden.
Der Ansatz der Hersteller wird aber eben eher sein, dass sich die Heizfolie unterhalb vom Verdampfer befindet. Ablaufendes Wasser trifft dann nicht direkt auf das kalte Blech, sondern auf die “wärmere” Heizfolie. Somit kann das Wasser schon mal ungehindert ablaufen - so lange es auf der Folie ist. Sobald es dann aber wieder auf das kalte Blech trifft (Ablauflöcher) könnte es problematisch werden, denn hier könnte es wieder fesfrieren. Da aber das Wasser - anders als ohne Heizfolie - sicherlich noch etwas wärmer geblieben ist, könnte es diese “Hürde” in der Praxis meistens (fast immer?) erfolgreich meistern und ablaufen…
Die Lösung mit Heizfolier unter dem Verdampfer (Ist die genau darunter, oder wieder je nach Modell etc.?) wird somit immer besser sein, als mit “Heizkabel” denke ich. Es verfolgt einfach eine andere Strategie, um mit der geringen Leistung möglichst das Ziel zu erreichen.
Was es eben nicht sein kann, ist eine 100% Lösung: Wo man eine Heizung aktiviert und eine vereiste Anlage frei wird… Aber dafür ist das ja auch nicht gebaut;)
Vielleicht finde ich noch irgendwann eine entsprechende Lösung.