Ich frage mal wieder andersherum. Anstatt nun überall Wannenheizungen einzusetzen, wäre es nicht viel besser man würde die Geräte mit 4 Schrauben anbieten bei denen man das Wannenblech einfach abmontieren kann? Dann muss man, je nach Gegebenheit, etwas gegen das abfließende Wasser tun, das wäre dann aber extern und nicht intern. Eine 2-polige Buchse mit 24V und 100W wäre auch noch möglich und liegt im Centbereich. Das halte ich für viel besser als eine Bodenblechheizung.
Hallo zusammen, lasst uns doch wieder pragmatisch werden; es geht doch hier um eine DIY-Lösung für diejenigen die mit der Vereisung der Anlage unzufrieden sind. (Wie ich auch…). Bis jetzt ist es doch so das einige eine Heizung nachgerüstet haben und zufrieden sind. Aus meiner Sicht wäre nur zu klären ob die Nachrüstung auch das Abtauverhalten beeinflusst bzw. die Abtauhäufigkeit reduziert. Eine weitere noch unbeantwortete Frage ist, ob sich die Anzahl der Löcher in der Wanne auf das Abtauen auswirkt. Einige hier haben in ihren Daikins bis zu 10 Löchern, ich wie oben beschrieben nur eines.
Nein, das wurde doch schon beantwortet.
Höchstens durch sekundäre Effekte, weil unten kein Eispanzer bis in den Verdampfer hochwächst.
Man kann auch einfach die Flussrichtung des Wassers beachten, es bildet sich Eis/Reif oben, wird dann flüssig gemacht und trifft danach! Auf eine erwärmte Wanne. Wie soll dadurch die Abtauhäufigkeit verringert werden?
Warum 24V?
Die meisten Heizschlangen arbeiten direkt mit 230V. 24V bedingt dann auch ein Netzteil, einen zweiten Spannungspfad.
Die Nepura und auch eine Panasonic haben da auch noch ein Relais zum Schalten drinnen.
Montiert muss es auch noch werden.
Ob ein Hersteller das alles für 1Euro hinbekommt, bezweifle ich.
Danke, toll, dass es auch günstigere Geräte gibt die schon eine Heizung eingebaut haben.
Aber das sind A+ Anlagen beim heizen - die teurere Airy denke ich A++.
Da stellt sich dann eben wieder die Frage, ob nicht gerade eine Anlage die offenbar regelmäßig heizen soll nicht auch sehr effizient heizen soll.
Ich kann deshalb deiner Darstellung, dass Daikin hier “viel Sympathiebonus” hat und eine fehlende Heizung ein “offensichtlicher Mangel” ist nicht folgen…
Natürlich wäre es besser, wenn JEDES Gerät so eine Heizung eingebaut hat - es wäre aber auch besser, wenn jede Anlage A+++ erreicht, eine gute Steuerung hat usw.
Also wo fängt man ab, wo hört man auf…
Ich hatte da wirklich lange quergelesen und nachgedacht was ich kaufen soll, dass es am Ende Daikin wurde hatte mit dem Namen überhaupt nichts zu tun…
Viel mehr war / ist es die Summe der Eigenschaften beim dafür aufgerufenen Preis, die zum Kauf geführt hat.
Welche A+++ Anlage würdest du vorschlagen anstatt der Perfera All Season, die nicht teurer ist, eine mindestens gleichwertige Steuerung hat - aber eben Wannenheizung eingebaut?
Es ergibt ja keinen Sinn, wenn man mit Geräten vergleicht, die bei den essentiellen Eigenschaften schlechter sind…
Ich hatte auch deshalb besonders lange überlegt vor Kauf, weil mir schon vorher klar war, dass ich dann (wenn sinnvoll) beim selben Hersteller bleiben möchte bei weiteren Geräten. Also jetzt wäre die Wahrscheinlichkeit zu wechseln kleiner für mich… (Würde ich aber dennoch wenn sinnvoll)
Vielleicht ist damit gemeint, wenn sich Eis aufbaut in der Wanne dann steht auch der Verdampfer im Eis und das macht ggfs. einen Unterschied - auch schon bevor ein “fan failure” eintritt der ja angesprochen wird.
Das denke ich auch. Wird man nicht so wirklich ernst nehmen dürfen.
Danke für deine Erfahrung. Das war - beim Querlesen vor dem Kauf - für mich auch so das “Fazit”: Die Nepura scheint nicht zwangsläufig und in allen Bereichen “eine bessere Perfera” zu sein - viel mehr hat die eben auch Vorteile und Nachteile. Die macht meiner Ansicht nach eig. nur Sinn, wenn man aus einer (wieso auch immer) begrenzten Anlagengröße / Anzahl bei Bedarf die maximale Heizleistung rausholen will. Preis / Leistung ist für mich die “Italo Perfera” einfach attraktiver. Und die Anlagen sind mir bisher auch noch nie negativ aufgefallen - obwohl ich “sensibilisiert” bin durch das lesen hier ![]()
Na eben, und die Panasonic Anlagen sind ja wohl zweifellos auch kein Mist
Und nachrüsten kann man es ja ohnehin bei jeder Anlage, dann halt extern angeschlossen.
Da wird es nicht anders sein wie überall: Meistens geht es ohne - tw. wird auch hier “Nachrüstung” erforderlich sein…
Auf das Abtauen nicht, auf die Wahrscheinlichkeit, dass die Wanne zufriert, schon. Um so mehr Löcher und um so größer - um so besser. Dann muss das ablaufende Wasser weniger Strecke zurücklegen und friert nicht so schnell fest.
Ich sehe da einfach im “Schlechtreden” von Sachen - ohne bessere Alternative - keinen Sinn.
Es ist nicht neu, dass Geräte / Sachen mit einer sehr ausgewogenen “Gesamtheit der Eigenschaften” i.d.R. teurer sind, als jene die nur manches gut können.
Das war für mich die Kaufentscheidung für die Perfera, die scheinen einfach überall gut - sehr gut zu sein. Die fehlende Wannenheizung kann man einfach nachrüsten, eine A+++ Effizienz oder gute Steuersoftware nicht…
Exakt den selben Gedanken hatte ich auch…![]()
Genau ![]()
Dann müsste man zweigeteile Wannen haben, da ist ja u.a. der Kompressor und die ganze WP dran verschraubt.
Und man muss überlegen, wie man den Verdampfer in der Schwebe hält, der steht da evtl. Auch drauf.
Es muss ja nur direkt unter dem Verdampfer als Wannenblech sein, nicht die gesamte Wanne. Das Kondensat bildet sich ja m.u. nur, weil nach dem Abtauen das Wasser abfließen muss und hängen bleibt.
Naja, das Eis “wächst” von der Bodenwanne in den Verdampfer hoch…d. h. Der Verdampfer steht unten 1-10 `Zentimeter in massiven Eis, Bilder gibt es hier ja genug davon…
Häufig werden die Begriffe Effizienz, Wirkungsgrad und Effektivität durcheinander geworfen. Es gibt ja auch Schnittmengen dieser Begriffe.
Kommt ja auch auf die Abstraktionsebene an, ob man wirklich Effizienz oder Effektivität meint.
Also meint derjenige, der das Marketingblatt erstellt hat: die Maschine läuft effizient, also eher technischer Wirkungsgrad? Oder meint er: die Wohnung wird mit hoher Effizienz warm, weil der Besitzer keinen Ärger mit der eingefrorenen Bodenwanne hat. Also die Gesamtaufgabe wird effizient erfüllt, ohne Ressourcen, wie Arbeitszeit fürs Kontrollieren und händisches Enteisen zu verschwenden
Ich würde der Bodenwanne unterhalb eine Styro Platte mit etwas größeren Löchern verpassen. Zusätzlich einen Windschutz! Im ganzen Bereich des Abflusses wo sich störende Eisberge bilden können
Sollte der Boden nicht weit genug entfernt sein würde ich auch dort eine Styro Platte auflegen.
Hintergrund Gedanke. Wind kühlt das Wasser und die Bodenplatte viel schneller ab.
Die Bodenwanne braucht es unbedingt, sonst bekommst du keine Luft durch den Wärmetauscher gezogen. Es sei denn, man macht es wie bei der Lambda LWWP: Die sollen wohl den Lüfter auf der anderen Seite vom Wärmetauscher montiert haben und pusten die Luft durch den Wärmetauscher.
Was aber Sinn macht: Den ganzen Wärmetauscher nicht in der Bodenwanne enden zu lassen, sondern freihängend. Also Bodenwanne endet kurz vor dem Wärmetauscher. Das hatte Daikin beim Vorgänger der jetzigen Nepura mal gemacht. Wurde aber wieder eingestellt, vermutlich gab es zu viele Probleme bei Transport und Montage, weil so ein freier Wärmetauscher dann auch recht empfindlich ist.
So sah das bei der Cold-Region von Daikin aus:
Was wohl hier als Nebeneffekt passierte: Eis baute sich auf den Konsolenarmen auf und wuchs bis in den Wärmetauscher rein. Dafür gabs dann Profile aus Plastik, die man auf die Konsolenarme klipsen konnte.
wenn mit Abtauverhalten die Vollständigkeit der Abtauung gemeint ist, dann sollte es helfen, dass das Eis nicht hochwächst bzw. sich gar nicht erst bildet. (wenn dieser positive Effekt nicht einsetzen würden, wäre es auch fast komplett sinnlos)
Nur die Abtauhäufigkeit wird sich dadurch nicht änder, dass sie durch die Vereisung des Verdampfer vorgegeben wird.
Ich kann das jetzt doch bestätigen für meine 2. Anlage.
Es sah so aus, als würde die Wanne dort nicht einfrieren, die vergangene - längere - Kältperiode mit mehreren Tagen ca. -10° (auch tagsüber) hat aber doch dazu geführt.
Als ich gerade den Schnee vor dem Haus entfernt habe, habe ich es bemerkt.
Und zwar froren die mittleren - kleineren - Löcher zu:
Was aber seltsam war: Die sind “glatt” zugefroren - ganz ohne Eiszapfenbildung…![]()
Bzw. wenn ich mir das Bild so ansehe, eventuell waren dort auch Eiszapfen und sind wegen der wärmeren Temperatur schon abgefallen - die Vereisung in der Wanne ist geblieben…
Und obwohl es bereits seit gestern sehr warm war (über 2° im Schnitt) taute es nicht auf.
Ich habe dann mittels 2kW Heizlüfter den ich darunter gestellt habe abgetaut, das geht dann extrem schnell ![]()
Also ganz sicher ist man offenbar nirgends - auch wenn diese Anlage sehr viel weniger einfriert als die andere… Da noch viele Löcher frei waren, hätte es ggfs. nichts ausgemacht - aber das kommt dann eben darauf an wie sich das Wetter entwickelt.
Ich habe bei der Gelegenheit auch gemessen wie viel Abstand zum Verdampfer ist: Das sind im hinteren Bereich ca. 2,5 cm (abzgl. Wanne) und seitlich ca. 1,5 cm (abzgl. Wanne). Wobei ich nicht weiß, ob da durchgehend so viel Platz ist.
Also “auf der sicheren Seite” ist man wohl wirklich nur mit durchgehender Beheizung oder eben wenn man es kontrolliert und bei Bedarf abtaut…
Angesichts der simplen Umsetzung und extrem effektiven Wirkung müsste man sich sogar überlegen, ob man es nicht wirklich mit einem Heizlüfter macht: Einfach und billig ![]()
Bei meiner Daikin 3MXM40A9 ist seit 2 Wochen die Wanne außen links eingefroren, ca. 1cm hoch.
Der Wärmetauscher ist aber frei, vermutlich durch die Abtauzyklen hat er sich aus dem Eis freigearbeitet.
Die Anlage steht links leicht tiefer als rechts, deswegen hat sich das Wasser dort gesammelt und ist eingefroren. Ich müsste jetzt links im Wannenblech einige Tropflöcher einarbeiten und dann dort mit einem kleinen Heizdraht das Blech warmhalten, dann müsste es zukünftig Ablaufen.
In der Mitte, wo z.B. der Lüfter hängt, ist keinerlei Eis. Vermutlich hat das Abtauwasser dort noch genug Wärme sodass es nach links abwandern kann. Dort gefriert es dann aktuell bei bis zu -8°C.
Insgesamt hängt der Wärmetauscher vielleicht 2mm über dem Blech, wie kann es eigentlich dort überhaupt gefrieren bei so wenig Abstand ? Die Anlage taut geschätzt einmal die Stunde ab.
Ich hatte auch schon die Theorie dass das Einfrieren irgendwie durch den Schneefall gestartet wird. Auch vorne an dem Kunststoffgitter direkt im kalten Luftstrom sind diverse Eiszapfen. Das Gitter ist aber noch frei zu >90%. Einige Gitterquadrate sind verschlossen durch das Eis, welches sich langsam in Form von Zapfen weiter nach unten ausbreitet.
Ich beobachte es täglich aber bisher habe ich es noch nicht für nötig gehalten einzugreifen, wobei ich eigentlich garnicht weiß, ab wann man eingreifen sollte. Ich achte darauf dass der Lüfter nicht blockiert wird und das es nicht signifikant mehr wird. Muss man sonst noch auf etwas achten, was beschädigt werden könnte ?
Das ist eben die Sache… Mit wenig Leistung ist da nicht viel zu machen - speziell wenn es sehr kalt ist (=dann wenn man es benötigt) Die kalte Wanne alleine stemmt sich da sehr dagegen und wnn dann auch noch Eis darin ist…
Sicher
Bei mir sind da bis zum Verdampfer gemessene 2,5cm im hinteren Bereich - wobei ich bei den größeren Löchern Nähe Halterung gemessen habe. Der Meterstab passt nicht durch die kleinen.
Genau das ist ja das Üble daran…
Ich finde es einerseits sinnfrei, wenn eine “Werkslösung” oder nachgerüstete dauerhaft läuft - andererseits müsste eine Heizung speziell mit wenig Leistung das aber…
Am Besten wäre meiner Ansicht nach eine Lösung die mit hoher Leistung - garantiert - die Wanne abtaut. Unabhängig davon, ob jetzt eine Eisplatte in der Wanne ist oder nicht.
Eben so was, wie der 2 kW Heizlüfter unter der Wanne;)
Dann könnte man die einfach aktivieren wenn es wirklich nötig ist und dann würde auch alles abgetaut… Diese “dauernd heizen damit es was nützt” Lösung sagt mir irgendwie nicht zu…
Beruflich habe ich schonmal mit diesen Heizungen gearbeitet:
Die haben eigentlich erstaunlich viel Power. Leider halt 24V, das ist ungünstig für unsere Idee.
Man müsste diese auch noch spritzwassergeschützt einsetzen und irgendwie seitlich am Ablaufloch platzieren. Für die ganze Anlage reichts nicht, aber wenn die Anlage wie bei mir eh schief steht muss man vielleicht wirklich nur eine Seite beheizen, getaktet mit dem Abtauzyklus.
Wundert mich, bei meiner MHI sitzt der Wärmetauscher direkt auf dem Blech auf oder maximal an einigen Stellen wenige mm.
Wie soll das denn gehen mit 2,5cm Abstand? Da würde doch die Luft durchziehen. Oder liegts daran, dass das Bodenblech unterschiedlich tiefgezogen ist?
Die Eiszapfen sind sicherlich schon geschmolzen. In der Anlage, also oben auf dem Wannenblech, herrscht ja starker Luftzug durch den Lüfter der Anlage. Dort sind keine 2°C, sondern vermutlich noch 0°C, sodaß das Eis dort nicht schmilzt. Laut KI ist der Luftzug physikalisch auch schlecht fürs Auftauen:
1. Erhöhte Konvektion (Wärmeabfuhr)
Normalerweise bildet sich direkt über der Wasseroberfläche eine dünne Schicht aus stehender Luft. Diese wirkt wie eine Isolierung, da Luft ein schlechter Wärmeleiter ist. Ein Luftzug reißt diese isolierende Schicht ständig weg und ersetzt sie durch neue, kalte Luft. Dadurch bleibt der Temperaturunterschied zwischen Wasser und Luft maximal, was den Entzug der Wärme (Energie) aus dem Wasser beschleunigt.
2. Verdunstungskühlung
Selbst wenn die Luft eiskalt ist, verdunstet immer ein kleiner Teil des Wassers an der Oberfläche. Für den Übergang von flüssig zu gasförmig benötigt Wasser Energie (Verdunstungswärme). Diese Energie entzieht es sich selbst, wodurch die verbleibende Flüssigkeit abkühlt. Wind fördert die Verdunstung massiv, da er die gesättigte, feuchte Luft über dem Wasser wegträgt.
update:
ronnie hat dazu heute auch ein neues Video hochgeladen bei Youtube:
(habs noch nicht geschaut)
Sehr wichtiger Punkt. Genau da sollte man vielleicht zuerst ansetzen? Ich denke mal die Meisten werden ihre Anlage recht grob mit Wasserwaage ausrichten und gut.
Meine MHI war ja auch eingefroren. Beim Abtauen habe ich dann festgestellt, dass in den Rinnen und Sicken das Wasser stehen geblieben ist und nicht Alles zum Ablaufloch geflossen ist.
Habe sie darauf hin nochmals nachjustiert, so dass das Wasser recht direkt den Weg zum Abflussloch gefunden hat. Anlage steht jetzt zwar nicht mehr in Waage, sondern leicht nach hinten geneigt, aber seither hat sich kein Eis neu gebildet.
ich vermute, dass unter dem Verdampfer eine Rinne ist und an manchen Stellen ist der Abstand der Rinne zum Verdampfer diese 2,5cm.
Wenn der überall 2,5 cm hätte, müsste er schweben können.

