Dafür habe ich eine Automation, die das ab einem bestimmten Wert wieder zurücksetzt. Insg. bin ich mit der 7000:1 ziemlich zufrieden, da die Regelung (IMHO) deutlich schneller bei Lastspitzen reagiert.
Das Ganze ist aber wirklich nur Mikrooptimierung und grenzt schon ein bisschen an Fetisch.
Die Wicklungen um die CT-Klemme bringen deutlich mehr! Damit bin ich sehr zufrieden. Im März hatten wir nun einen Gesamtbezug von 0,25 kWh aus dem Netz. Mein Schwager hat eine SMA-Anlage und kommt nicht unter 15 kWh, auch nicht in den Sommermonaten.
für alle die so wie ich die ESP32 Integration vom YouTube Kanal "SonnenEnergie" nutzen, hier einmal die Konfiguration für den Homeassistant, die bei mir zum Ziel geführt hat:
Eingefügt habe ich das in der YAML Datei im Homeassistant unter "Write Settings" und "number:". Da ich kein YAML Experte bin, ergänzt gerne etwaige Optimierungen. Ist aber im Grunde die Vorlage von Totti1001, bis auf minimale Anpassungen.
Danach kann man den Wert auf negative Werte stellen, zumindest über die ESP32 Schnittstelle, also über den Homeassistant (oder Iobroker mit HASS Adapter). Im Iobroker erscheint der Wert nach Neustart des Homeassistant Adapters und neu laden der Baumstruktur. Mit einem Wert von -10W habe ich 0,0 kWh Strombezug pro Tag und eine minimale Leerlaufeinspeisung.
Hi Ackmaniac
Die Kompensation mit zweitwicklung auf dem Stromwandler find ich eine geniale Idee. Es hat ein bißchen gedauert bis ich herausfand wo denn die 0,5-1kWh pro Tag bei mir hinverschwindet. Dann fand ich diesen Thread ... und Deine Idee. Ich hab das gleich umgesetzt. Im Prinzip braucht man ja nur einen konstanten Strom durch die Zusatzwicklung bringen... Also hab ich einen Widerstand mit 56k genommen (mit der Leistung von 1 Watt liegt der nicht in jeder Bastelkiste (in meiner sogar mit 5W) dann hab ich eine Zusatzwicklung mit normal isolierter Litze 0,75mm und 20 Windungen da rein gefädelt. Das Ganze sicher verkabelt und nochmal schnell den Strom gemessen (4,12mA) und so wie es aussieht funktioniert es gut. Vielen Dank für diese geniale Idee ! jetzt verbrauche ich nur noch 1W anstatt 20W - an Deye: Schon ziemlich dumm daß man solche Klimmzüge machen muß um nicht täglich 1kWh einkaufen zu müssen !
Ich hab das jetzt nachgemacht - mit 20Wdg und einem 56k Widerstand (5W) als Last. Damit müssten die 20W Nullverbruach genau kompensiert werden und sich auf nur 1W reduzieren. Danke für diese brillante Idee !
Ich weiss nicht wie ihr auf 1kWh am Tag kommt. Es muss aber wohl damit zusammenhängen wo ihr alles angeschlossen habt. Bei mir hängt alles am GRID, ich habe nichts am LOAD-Anschluss. Der WLAN Stick ist da immer noch drin, an Generator ist bei mir ebenfalls nichts dran. Mein Strombezug liegt bei:
Habe extra mal einen Tag mit ca. 1kWh Strombezug markiert damit man es sieht. Am 09.04 und am 13.04. wurde noch mit Durchlauferhitzer geduscht. Der Einkauf seit dem 16.04. liegt bei täglich 0,3-0,5kWh.
PS: Das ist aus dem Netzbetreiber-Portal direkt von meinem Smartmeter.
Ich habe bei mir letzte Woche einen Lesekopf am Stromzähler angebracht um damit die Wahrheit auszulesen. Dabei habe ich erstmal festgestellt, dass der Deye an den CT Klemmen im Schnitt 15W zu wenig anzeigt.
D.h. er regelt bei mir (FW 1151) bei eingestellten 20W rund um ~10W (lt. Deye Messwert), der Stromzähler zeigt aber ~25W.
Ich habe nun ein Kabel an dem die Netzteile für den Lesekopf und Deye Lüfter + RS485/Ethernet Adapter und meine Heizungssteuerung hängen mehrfach durch die CT Klemme gewickelt. Das funktioniert ganz gut und die vorher vorhandene Abweichung der Deye Werte (s.o. -15W) sind jetzt ziemlich genau so in die andere Richtung.
sorry dass ich dieses alte Thema wieder hoch hole.
Finde ihn extrem spannend.
Ich habe ein paar Fragen zu den beiden Varianten.
Kabel mehrfach durch den CT Wandler legen Vorteile:
Einfach umzusetzen.
Keine Kosten.
Kein Netzbezug, solange PV-Strom oder Strom im Speicher vorhanden ist. Nachteile:
Verbrauch wird höher angenommen (wenn auch minimal) und somit stimmt die “Statistik” nicht mehr.
GRID wegschalten mit Schütz Vorteile:
Garantierter 0 Bezug.
Statistik stimmt. Nachteile:
Kosten für Bauteile und Montage.
Regelmäßiges Umschalten des DEYE zwischen Insel- und Netzbetrieb.
AC gekoppelte Solaranlagen können nicht an GRID/NETZ hängen.
Verbraucher müssen komplett an LAST sein.
Passt das so?
Aktuell würde ich glatt zu Variante 1 tendieren.
Denn für Variante 2 müsste ich mir überlegen, wie ich das mit den AC gekoppelten Wechselrichtern löse und wieder alle Verbraucher an LAST hängen.
Der Verbraucher sollte möglichst gleichmäßig sein. Mein Switch verbraucht fix afair ~1,5W und 0,5W pro Port. Die Different mal x Wicklungen multipliziert sich dann.
Ich habe bei mir die Lüfter dafür genutzt, allerdings ist das auch nicht optimal, da die ja je nach Temperatur unterschiedlich hoch drehen und Strom verbrauchen.
Ich habe nochmal nachgedacht, weil das bei mir mit den Lüftern nicht so toll funktioniert hat. Ich habe die Ader so oft es geht durch den Wandler gezogen, aber trotzdem war die Regelung noch zu hoch. Die Lüfter verbrauchen einfach zu wenig.
Ich habe dann die PoE Injektoren für meine Access Points entdeckt und die Zuleitung dafür 3x durch den Wandler gewickelt. Der Verbrauch ist 9-10W. Trotzdem pendelt es eher um die 4/5W. Die Wandler messen nicht so genau. Die Werte von Deye und dem Stromzähler müssten sich durch die 3-fache Wicklung um 15-30W unterscheiden. Es sind aber eher 10W.
Der Deye misst über die Wandler bei mir im Bereich 20-30W zu wenig, regelt also eher auf echte 40-50W Bezug. Das sehe ich in dem Zeitraum, in dem ich keine zusätzliche Ader durch die Klemme gesteckt habe.
Ich werde es noch mal mit einer 4. Wicklung probieren.
Ich müsst da keinen Verbraucher benutzen. Ihr könnt auch einfach Strom simulieren, z.b. aus einem kleinen Klingeltrafo. Die CT messen ja Strom, nicht Leistung.
Also das mit der Strom Messzange mit mehr Windungen wende ich sogar regelmäßig wegen der hohen Ungenauigkeit der Zange im unteren Bereich an. Die Leitung muß natürlich länger und flexibel sein. Eigene Hochstrom Wicklung macht normal wenig Sinn, dann kann man gleich über einen shunt oder direkt messen wenn es nicht auf Potential Freiheit ankommt.
Hat jetz nichts mit dem 20 W Bezug zu tun. Der wird wohl System bedingt sein. Keine Ahnung. Tja, wenn man über WLAN & Co überwacht und das Gerät eventuell wegschaltet spart man sich zwar diese Energie. Dafür verbrät der Überwachungs Krempel oft ein mehrfaches Von den sinnlosen Beschäftigungs Therapie Stunden möchte ich gar nicht sprechen