Ich werde Elektriker für DIY Projekte - sinniges Geschäftsmodell?

Du hast schon recht. Also zurück zu Deinem Thread.

Finde toll, dass Du als Elektriker für DIY-Projekte arbeiten willst. Hoffe das klappt gut und Du kannst Dich gegen die Angebote durchsetzen, die statt ordentliche Abnahmen nur Formulare unterschreiben.

In der Tat kann man viel Geld sparen, wenn man Komponenten selbst einkauft. Marken-Komponenten wie z.B. von Hager (meine bevorzugte Firma bei Schaltschrank-Komponenten) verkaufen die Elektriker zum UVP von Hager. Die ist, ähnlich wie bei Möbeln, aber Schall und Rauch. Die Komponenten kann man für 50% des UVP und drunter kaufen. Zahle gerne die Stundenlöhne der Elektriker. Aber dann sollte das Material auch zum Einkaufspreis verkauft werden oder es möglich sein, das Material nach Vorgabe des Elektrikers selbst zu beschaffen.

Wenn Du so etwas anbietest, kann Du ruhig die normalen Stundenlöhne der Elektiker ansetzen. Deine Kunden sparen dann enorm am Material.

Das liegt nicht unbedingt an den Handwerken, denn speziell bei Hager muß man sich manchmal schon einige Fragen gefallen lassen. Hier als typisches Beispiel für eine weitere Produktpalette eine billigste Plastikabdeckung für einen 1-0-2 PV Umschalter für welchen das Polystyrol nur ein paar Cent kostet. Da helfen dann auch 50% Rabatt über den EGH nicht mehr sowas guten Gewissens einem Kunden zu erklären.

Dank §14a EnWG und §9 EEG wird es mit der Absenkung von Leistungen vermehrt Querelen mit den VNBs geben wo sich diese aus nichtigen Gründen querstellen können. Da müssen wir aber einfach alle gemeinsam durch.

Vermutlich wirst du nur dann wirklich Geld verdienen können, wenn deine Kunden einen schwarzen Gürtel haben und nicht wirklich etwas falsch machen. Ebenso wird dazu eine Spezialisierung auf einzelne WR Hersteller sinnvoll sein. Victron hat deshalb nur eine geringe Marktdurchdringung, weil kein Handwerker ein halbes Dutzend Manuals durchliest um seinen Kunden erklären zu können was das System alles kann und warum es anders ist als Andere. Deshalb ist das die Domäne von Fricklern. Die müssen sich dann einen Elektriker zum Anmelden suchen. So eine Anlage fällt dann aber auch beim VNB aus dem Rahmen der üblichen Daten und deshalb gibt es Nachfragen und Probleme.

Ein anderes Problem ist, daß bei vielen VNBs noch immer ein Stromlaufplan gefordert wird und Gegenstand der Anmeldeunterlagen ist. Manche wollen auch einen maßstäblichen Plan der Module und die Verschaltung der Strings. Alles Zeugs wo man mit einem passenden CAD ziemlich fit sein sollte um noch Geld damit verdienen zu können.

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Es liegt nicht an den Handwerkern, dass diese die Listenpreise von Hager in Rechnung stellen, aber dieselben Artikel im Handel für 50% zu kaufen sind? 50% machen beispielsweise bei einem gefüllten Zählerschrank viel aus.

Sollte der Handwerker keine 50% und mehr bekommen, kann er ja seinen Kunden erlauben die Artikel zu kaufen.

Hallo johuebner!

Wir alle - auch ich - kennen die aktuelle Situation. Du hast sie ja gut beschrieben!

Generell finde ich deinen Ansatz diesen Weg zu gehen gut. Du musst halt nur drauf achten, alles korrekt zu überprüfen, was du ja nicht selbst gemacht/gebaut hast.

Ich denke, es sollte sogar legal sein (musst du prüfen), offiziell zu sagen; baut euren Kram zusammen, ich kontrolliere das und wenn alles okay ist, melde ich das beim Netzbetreiber an. Und was du dafür nimmst, muss nicht 5,- Euro sein. Du musst auch nicht nach Zeit abrechnen! Nimm ne Pauschale, und alle sind glücklich!

VG, Jürgen

Echt jetzt!!!
Wusste nicht nicht dass das so eine "große" Sache ist! Klar mit Elektrik spaßt man nicht, aber aus der Vielzahl der Antworten ist das ein sehr kontroverses Thema, Leider!
Aus meiner Geschichte kann ich nur erzählen das mein Vater Elektro Meister ist, ich der Schulzeit schon Programmierungskurse hatte und in der Lehre Mittelspannung geschalten habe. Aber dadurch das ich die Lehre leider nicht abgeschlossen habe, auch leider keinen E-Schein hab!!!

Das wird nicht funktionieren, oder wenn dann wirklich nur offen für alle Kunden ersichtlich, was andere Kunden so machen.

Aus dem einfachen Grund, dass fast alle Verdrahtungen anders sind, alle Schaltkästen anders. Wenn sich die Kunden nun als Praktikanten betätigen, und daher alles zusammen bauen, dann muss der Herr hier als Prüfer arbeiten. Also jede Schraube testen, anziehen mit richtigem Drehmoment, gucken ob jede Litze richtig ist, jeder Kabelschuh, jedes Bauteil eine Zertifizierung, denn er ist ja der, der das abnimmt. Der haftet wenn was ist.

Nun brauch er wegen einer Spaghetti-Installation, oder weil einer alles lose da reingeschmissen hat, länger. Aber er hat pauschal abrechnen wollen.... Pech gehabt. Kann er die ganze Kiste neu machen. Zudem sieht dann eben jeder wieder anders aus. Da bekommt man mit der Zeit viel Erfahrung, birgt aber die Gefahr, dass man was übersieht, weil es eigentlich naheliegend ist, dass "man" das richtig macht. Also alles durchklingeln. Wenn man denn nachvollziehen kann, wo wie was hingeht.

Da stimme ich zu, Pauschalen werden meistens daneben liegen. Nicht jede Anlage wird in einem brandneuen Zählerschrank angeschlossen. Also das wird wohl eher auf einen Stundensatz hinauslaufen

Hallo. Danke für die konstruktive Rückmeldung. Ich sehe da aber kein Problem. Warum denn immer gleich vom schlimmsten negativen Fall ausgehen. Und selbst dann; man kann doch bei seiner Pauschale klar beischreiben; sofern das in einer Zeit x abzuwickeln ist. Wir sehen uns das an, und bestätigen dann alles. Sowas kann man auch mit Bildern aus der Ferne machen. Kann man! Wenn man will! Aber wer will schon?

VG. Jürgen B. (nicht so obrigkeitshörig sein bitte)

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Hallo johuebner. Danke auch dir für dein Feedback. Du alleine musst das entscheiden. Ich bin ja schon auf die Einwände von "RoterFuchs" eingegangen. Mir egal. Aber wenn man in einer selbstständigen Tätigkeit etwas erreichen möchte, muss man schon etwas Besonderes anbieten, was zudem noch günstig ist.

Und was die Kontrolle angeht (oh ja, Schrauben müssen exakt mit dem richtigen Drehmoment angezogen werden, ha ha...); sooo schwer kann das doch wohl nicht sein, seine Tätigkeit als für den Netzbetreiber zertifizierter Elektrokraft zu arbeiten. Wie dem auch sei. Muss jeder für sich entscheiden. Ich bin da erstmal raus.

VG. Jürgen B.

Bei der heutigen Marktsituation muss man weder was Besonderes bieten noch günstig sein. Da reicht schon die Geschäftsidee, für DIY-Leute da zu sein, um die Anlage abzunehmen. Da ist derzeit ein riesen Bedarf und so viel Frust bei den Leuten, die selber bauen wollen, weil man niemanden findet.

Bei einem übersättigten Angebot am Markt wird man sich viel mehr Gedanken machen müssen, um sich sinnvoll zu positionieren. Aber hier ist ja eher das Gegenteil der Fall.

Bleibt eher die Frage, wie lange die Situation so bleibt. Ich denke aber, das wird die nächsten 5-10 Jahre nicht viel besser werden. Die meisten, die was können, wollen lieber alles selber bauen, als DIY-Leute zu unterstützen.

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Richtig. Aber da muss jemand sitzen, das ansehen, Zeit investieren, dann gucken ob es geht, nachvollziehen, dann muss das Angebot erstellt werden. Nun ist aber nicht ersichtlich, was da ist. Also nachhaken, neue Fotos, ne Zeichnung, das kostet alles Zeit. Zeit die du dem Kunden berechnest? Und das für JEDEN potentiellen Kunden. Dann wird es noch die geben, die dann mit dir diskutieren. "Das geht doch noch!" , "Der HAK ist doch gut in Schuss." , "Das kann ich noch ein wenig sortieren." und schon wieder wartet man auf den Kunden, oder muss antworten. Und das alles frisst nun einmal Zeit. Wenn du dann weisst, dass wir momentan bei ungefähr 100€ die Stunde für nen Handwerker sind, je nach Gewerk, dann sind schon 200-300€ alleine durch die Angebotserstellung mit Sichtung des HAK oder Anschlusses oder der geplanten Anlage weg. Bei JEDEM potentiellen Kunden. Einige werden wieder abspringen, ist ihnen zu teuer. Auf den Kosten bliebe man sitzen. Aber das geht nicht. Ergo liegt man dann auf die anderen Kunden um. Wird also wieder teurer....
Beim Prüfen dasselbe. Man MUSS das alles prüfen, weil man derjenige ist, der es abnimmt. Ich bezweifel wirklich vollends, dass man sich da rausreden kann in der Art von: "Das hat doch der Kunde gebaut" oder "das war schon so, ich hab das einfach nur abgenommen". Das ist auch der Grund, warum die das dann alles selber machen, weil die damit gewährleisten wollen, dass alles in Ordnung ist. Ob die nun wirklich mit xy Nm die Schraube anziehen oder jeden LSS testen, das ist dann deren Sache.

Dazu kommen eben die Regelungen vom VNB. Der schreibt einfach was vor, das MUSS da drin sein, ob der Kunde das will oder nicht, der Kunde hat da keine Wahl, der ausführende Elektriker auch nicht. Entweder er macht es, oder er darf es so nicht abnehmen. Bzw. er kann es abnehmen und die Haftung auf den Kunden schieben, und mit dem vereinbaren, dass er nicht mit dem VNB diskutieren wird falls dieser das nicht akzeptiert. Denn sonst ist das wieder Ärger und wieder Zeit, und Zeit ist Geld. Etc. pp.

Oder anders formuliert: All das, was augenscheinlich kostenlos im Hintergrund passiert müsste auf den Stundenlohn aufgeschlagen werden, und das wiederspricht doch hier exakt der Grundidee es billig anbieten zu können.

Ich habe da eine Idee, die vielleicht etwas abwegig oder ungewöhnlich klingt. Aber ihr könnt ja mal sagen ob IHR euch auf sowas einlassen würdet.
Momenten verkaufe ich ja wie gesagt Elektronik für Elektroumbauten und nenne das alles "community edition" (früher gabs noch fully supported zum 3-fachen Preis).
Das bedeutet es gibt 0 Support von mir, es muss alles übers Forum geklärt werden. Wenn doch ich persönlich supporten soll, dann muss im VORAUS eine Supportstunde gebucht werden, wir machen einen Termin und dann in aller Regel einen Videochat mit Remotezugriff. Mit anderen Worten, einfach mal so den Hübner anrufen geht nich weil is nich.

Jetzt überlege ich, ob ich das hier ähnlich handhaben kann. Also anrufen klar, geht ja nicht anders. Aber dass sozusagen die Besichtigung im Voraus bezahlt werden muss. Wenn dann kein Auftrag erfolgt ist auch ok.

Weil ich muss selbstkritisch sagen in unserer Situation hatten wir jetzt schon diverse Elektriker da, die gekommen sind, sich das angeschaut haben und letzten Endes nichts gemacht haben. Manche haben sich gar nicht mehr gemeldet, andere ein (haha, aus meiner Sicht) Abwehrangebot geschickt. Einer hat mich sogar noch über Whatsapp beraten, was ich noch ändern soll aber letzten Endes hat er die Anmeldung nicht gemacht. Also die haben alle Fahrkosten gehabt und Zeit investiert und nichts dran verdient. Ist doch blöd

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Ich glaube es scheitert an der Kommunikation mit dem Kunden wie komplex das ist, was man ausführen MUSS damit der Netzbetreiber Ruhe gibt. Das sind keine Kosten die man sich ausdenkt weil man als Elektriker reich werden will, sondern weil das bestehende Gesetze und Normen sind, die man einhalten MUSS, sonst DARF die Anlage nicht abgenommen werden.

Was also fehlt bzw. was ganz praktisch wäre wären kleine Videos, was so ein HAK haben MUSS, wie er beschaffen sein MUSS, was getauscht werden MUSS wenn dem nicht so ist. Wie aufwendig das dann wird, was dann für Kosten entstehen KÖNNEN. Was wird benötigt für eine Sanierung eines alten HAK mit Holzverkleidung? Was bei nem Metallkasten? Was ist wenn da nur Schmelzsicherungen drin sind? Wenn es keine Erdung gibt. Mit allem Pi-Pa-Po auf der eigenen Internetseite, damit der Kunde VERSTEHT, was da gemacht wird, MUSS bei einer Änderung gemacht werden, weil das so vorgeschrieben ist.

Dann könnte man vielleicht Komponenten verkaufen für eine Art Bausatz eines neuen Schaltschranks, der Kunde kann dann entweder DIY diesen zusammenbauen (nicht anschließen!). Inkludiert mit einer Videoanleitung, was er alles benötigt. An den Schraubklemmen oder auch Klemmleisten könntest du dann sofort die Schrauben kontrollieren, die Leitungen (am besten in dem Ding alles mit starrer Verdrahtung damit es kein Problem mit Aderendhülsen gibt) und mit nem Messgerät. Will jemand detailliertere Erklärungen kann er mit dir in der Ferne sprechen mit Videochat o.ä. was dann kostet. Besichtigung kostet. Hinfahren kostet mehr als nur sprechen.
Am Ende ist der Kunde dann eine Art Praktikant der einen Schaltschrank aufgebaut hat der noch geprüft wird. Und dann eben am Ende angeschlossen und abgenommen wird. Da ist dann alles drin was der VNB will, das wird alles in den Videos gezeigt und keiner kann sich beschweren, dass was nicht erwähnt wurde, weil er dann die Videos nicht geguckt hat.

Das soll ja auf beidseitiger Basis sein. Die Kunden sparen sich die Arbeitszeiten für den Aufbau solch eines Kastens. Du sparst dir die Zeit ebenfalls, dafür wird eben so ein Kasten geprüft. Wer es falsch gemacht hat, der hat nunmal Pech, da musst du dann zweimal hin (sofern was fehlt) weil du eben kein Material mithast außer das Prüfwerkzeug und ggf. ein Hauptkabel + PE für den Tausch des HAK.

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Das klingt stimmig und der Komplexität angemessen. Ich finde es auch wichtig, dass Kunden verstehen warum man was macht und vorallem warum es nicht eine Nummer kleiner geht.

In den Folien aus Sachsen war noch Theme bis zu welchem Punkt man alte Schränke weiterverwenden darf. Ich hoffe das wird bei der TREI Schulung noch eingehend erklärt.

Weil das ist für mich der Königsweg, wenn man sagen kann bei diesem 25 Jahre alten Schrank bauen wir meinetwegen SLS und Überspannungsschutz ein, das akzeptiert der Netzbetreiber auch.

Mach doch einfach und lerne dabei. Adaptiere dein Vorgehen wenn Sachen nicht klappen. Im Vorfeld ist das alles Theorie

Ich hab vor 10 Jahren eine Kellerfirma gegründet. Hätte ich auf andere gehört hätte ich das nicht gemacht. Damals hab ich mir alles anhören müssen also auch Spott. Ist heute nicht mehr so.
Das hat mich definitiv bzgl Erfahrung weiter gebracht

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Das Problem ist, daß das jeder Netzbetreiber anders sieht. Kann einfach sein, muß aber nicht.

Hier meine Erfahrung mit meinem Netzbetreiber:
Zählerkasten BJ 1983, alter Hager, zweifeldrig. Zuleitung vieradrig vom HAK. Drin sind Hauptschalter, Zähler, Neozeds für die Etagenverteiler, Sicherungen für die Kellerräume. Im rechten dazu Feld ein Ferraris-Unterzähler für's Dachgeschoß, Kein einziger FI/RCD im ganzen Haus.
Victron Multiplus mit Pylontech als "Notstromversorgung" im Eigenbau vorhanden - soll als Speicher für PV verwendet werden.

Der Elektriker der PV-Firma schaut sich das an, und meint, wenn der Unterzähler raus kann, ist genug Platz, und alles kein Problem. Er wüsste nur nicht, ob er für diesen alten Kasten noch Abdeckungen bekommt.

Und so wars dann auch: Hauptschalter gegen SLS getauscht, Überspannungsschutz daneben gesetzt, von mir beigestellten Zähler für Victron eingebaut, Unterzähler raus, da die Sicherungen für den PV-Umrichter und den Victron eingebaut, fertig.
Netzbetreiber kam vier Wochen später, hat Zweirichtungszähler und neue Plomben eingebaut, freundlich genickt, und fertig.

Nur: es waren für den Elektriker trotzdem zwei volle Tage Arbeit. Alle Sicherungen raus, rechtes Seite altes Verteilerfeld raus, neues Verteilerfeld rein (mühsam, da natürlich alle Anschraubpunkte nicht passten), alle Sicherungen neu, teils neu verkabeln, usw.

Oliver

OT:

Kleine Korrektur der Messstellenbtreiber kam zu Dir :slight_smile: ist aber zu 99% derselbe wie der Netzbetreiber (zumindest mein Verständnis). Der kleine Unterschied kann jetzt mit dem SmartMeter gedöns wichtiger werden. Ich hoffe bei Dir ist das gateway und evtl. Steuerboxen noch unterzubringen. Ich habe da eine passende Adapterplatte (bei mir 3punkt befestigung) dem Elektriker der den Zähler gestauscht hat in die Hand gedrückt hat er einfach mit eingebaut - jetzt habe ich einen RFZ für SmartMeterGW und St.Box.

Kommt sehr darauf an, wie die Konkurenz Vorort ist.Wenn es einige gibt, die es sich erstmal kostenlos anschauen, wirst du im Nachteil sein und vielleicht von vornherein gemieden.

Und es geht da auch immer um die Gewohnheiten der Kundschaft. Beispiel: wir hatten mal die Idee, die realen Versandkosten dem Kunden in Rechnung zu stellen. Das ging bei vewöhnten Kunden, die woanders scheinbar keine Versandkosten bezahlen, nicht gut.

Es ist auch von Branche zu Branche unterschiedlich. Wer zum Anwalt geht, weiß, dass jede Beratung kostet und akzeptiert es. Wer zu Mediamarkt geht, erwartet, kostenlos beraten zu werden.

Bei vielen Handwerkern ist es ein Reizthema, mal wieder viel unbezahlte Zeit für einen Kunden investiert zu haben mit Besichtigung und Angebot, wo dann doch jemand anderes beauftragt wird.

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Irgendwie klingt das aber aus Kundensicht genau anders herum:

Oliver

Just my 2 cents:

  • Du bist/wärst in der glücklichen Lage, ja kaum Konkurrenz zu haben, kannst Dir also Deine Kunden aussuchen und auch regional erstmal klein anfangen
  • und die Spielregeln definieren
  • diese vorab klar auf der Webseite kommunizieren, was geht, was geht nicht
  • vielleicht anhand von Referenzen: Verschiedene Projekte die Du schon mit Kunden durchgezogen hast
  • und vielleicht auch Projekten, die Du ablehnen mußtest oder man aus anderen fachlichen Gründen einfach nicht zusammengefunden hat.
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