Ich komme aus dem nördlichen Schleswig-Holstein, war mal aktiver Landwirt.
Ich möchte nun eine PV-Anlage auf dem ehemaligen Kuhstalldach installieren lassen. Ab nächste Woche will ich mir PV Solarteure? anrufen, so weit, so gut. Damit ich nicht völlig unwissend bin, so hab ich mir Dutzende Video´s angeschaut, Google bemüht und natürlich, auch hier angemeldet und quer gelesen. Geplant sind circa 12-15 kWp mit 15 - 30 kWh Akkuspeicher, die Dachfläche bittet 100m².
Jetzt ein paar Fragen .
Die Wechselrichter und Akkuspeicher sind in HV ausgeführt, ist das wichtig und richtig, oder könnte es auch in NV ausgeführt sein. Vorteile Nachteile
Hat schon jemand Erfahrung mit dem Montieren, wenn es eine Dachdeckerfirma es macht, selber traue ich mich es nicht mehr zu und das Dach muss vorher noch neu gemacht werden, also wenn das Gerüst schon mal steht.
Und dann ist da noch die Wallbox, die hab ich schon liegen, aber die ist (doof) mehr als sicher Laden kann die nicht und heute hab ich in einen Video gehört, das es passieren kann , das beim laden, der Strom dafür trotzdem aus den Netz kommt. HMM ich gehe davon aus, dass es bei mir keine Gefahr besteht, da die Verteilerdose wo auch der Wechselrichter angeschlossen wird, so an die 50 Meter vom Zähler entfernt ist.
Liege ich da so richtig?................... Ja ich weiß, das kann der PV-Firma mir sagen, aber, nunja die wollen verkaufen.
Die Frage ist, was du alles mit dem Gerät machen willst. Das Haus versorgen oder oder oder. Je genauer du formulierst was du machen willst, desto genauer können wir dir helfen.
Bei 15-30 kWh Akkuspeicher wird der Preisvorteil der LV (51 Volt) Speicher interessant. Nachteil ist der höhere Aufwand beim Anschluß und daß die meisten Solateure da halt keinen Bock drauf/Erfahrung mit haben. Und die Auswahl an Hybridwechselrichtern ist auch geringer. Vorteil von HV ist, daß es auch etwas effizienter ist, was Dir bei Dach ohne Ende egal sein kann.
Preisfrage: Wird es auf Dauer bei dieser Größe bleiben oder kommt da ggf. noch mehr?
Die Frage ist auch wo der Akku stehen wird. Habe schon von vielen gehört das diese den hv Akku wieder raus haben weil die Temperatur von den Zellen wo unten stehen so extrem zu den anderen wahr das die Bms abgeschaltet hat. Ist halt ein Nachteil bei hv Akkus. Keller mit niedriger Zimmerhöhe soll da ganz schlimm sein. Der Zellen drift ging halt wegen der Temperatur so ausseinander
Gute Preisfrage... ich weiß es nicht. Das Dach hat 100m² südöstliche Fläche, theoretisch könnte es auch gleich voll gemacht werden und nochmals die Nordwestseite aber alles eine Frage der Kosten. Da am Wohnhaus die eine Seite neues Reet rauf gekommen ist, das Eauto kommt in einem Monat und paar Sachen mehr, das ist alles vom ersparten. Daher, es wird geldlich knapp.
Eauto kommt und Wärmepumpe ist in Planung(1-2Jahren)
Nach Berechnung werden es dann 9000-10.000 kWh sein.
Der Anschlusspunkt des Wechselrichter an einem 10m² Erdkabel (4 Adrig) zum Zähler ist circa 50 Meter entfernt. Wenn es neu müsste wird es etwas schwierig , aber nicht unmöglich.
Gut, wenn ich du wäre würde ich einen Deye 20K Hybridwechselrichter mit Niedervoltakku nehmen. Der Grund: Du kannst damit trotzdem noch viel ins Haus liefern wenn die Akkus voll sind und von der PV was kommt. Heißt, du könntest mit 11KW an der Wallbox laden und trotzdem noch 9KW ans Haus liefern aus den Akkus.
Als Akkus würde ich entweder 2x16kWh nehmen, die schaffen die jeweils 10KW oder einen großen der die 20KW kann. Der muss dann dort stehen, wo der Wechselrichter ist.
Wie geschrieben, der 20K kann auch 20KW liefern, selbst wenn gerade weniger von der Sonne kommt. Er zieht das dann aus dem Akku. Der Wechselrichter ist damit also sehr gut für Peak-Shaving gerüstet.
Er könnte auch bei Stromausfall dienen, dann müsste man aber was basteln weil du nur ein Kabel hast.
Was hat das mit HV Batterien zu tun ? Du meinst wegen der turmartigen Bauweise ? Vernünftige Türme haben Klimatisierung und Aerosol-Löschpatronen. Gibt es vielleicht auch bei LV Lösungen ? In der BRD nehmen es die Normen mit dem AUfstellort von Batteriespeichern nicht so streng. In Ö "Batterieraum" ab 20kWh ....LG
Guter Plan aber ich würde trotzdem einen Deye Sun 29.9 nehmen, der dann auch gleich zwei HV Batterien unterstützt und kein parallel geschaltenes Gedöns
2x50A Ladestrom, 3x2 MPPT Tracker, ... wird jedenfalls mein nächster mit 2x Dyness Stack 100
Ingesamt momentan etwas teurer aber mit genug Luft nach oben für spätere Erweiterungen und nicht immer an der Leistungsgrenze des WR.
Warum? Also der 20K hat noch Spiel nach oben wenn er mal noch PV nachrüsten will. Leistungsreserve wenn man doch mal das E-Auto lädt und den Haushalt nutzt. Mehr wäre dann nur teurer, und HV ist generell teurer. Mag beim Wirkungsgrad her besser sein.
Mein SH10RT kann auch 10kW (+5 Batterieladung) - klingt am Papier recht gut aber Wallbox möchte ich da keine anschliessen müssen/wollen.
Teurer ja aber ich mag auch die Sicherheitsfunktionen des Stack-100 !
Soll einmal ein EV angeschafft werden, ist natürlich auch das Ladeverhalten ausschlaggebend. Viele sind dann erst abends damit zuhause und der in den 9 Monaten gesammelte PV-Strom landet tagsüber zum Teil im Grid oder wird abgeregelt. Viele Simulationen empfehlen m.W. eher geringe Batteriekapazitäten (bei HTW Berlin überhaupt bei 30kWh limitiert). Ich würde eher ein günstiges Modell kaufen aber dafür mit mehr Kapazität. Peak shaving (va bei angedachter WP) kommt bei kleinen Batterien auch bald an seine Grenzen ?!
Guter Rat: Mach die eine Dachfläche nach Süd gleich ganz voll. Jede Erweiterung heisst noch mal einrüsten, Dachziegeln aufnehmen und bearbeiten. Besser alles aufn mal, was am Dach passieren soll.
HV-Speicher ist etwas effizienter aber teurer. LV-Speicher ist selbermach-freundlich. Wechselrichter ab 20kW, Hybrid für LV-Batterien. Beim nächsten Geld Batterien kaufen. 2 x 30kWh wären gut. Das kann den Überschuss vom Tag aufnehmen. sieht ja so aus, als würde es tagsüber bald kein Einspeise-Geld mehr geben
Zählerkasten kriegt eine zum WR passende Leistungsmessung. die muss mim WR reden können. Entweder wlan oder Kabel.
Ja, Dachdecker können grundsätzlich auch die PV-Module montieren, sollte man aber vorher mit denen Absprechen und auch die Erfahrung dazu abklopfen. Wir haben auch unser Dach sanieren und neu dämmen lassen und die Dachdecker haben die Dachhaken, PV-Schienen und die Module installiert - aber nach meiner Anleitung. Ohne meine Hilfe wäre wohl einige schief gelaufen
Wenn irgend möglich würde ich das Dach (zumindest die Südseite) gleich komplett belegen - eine spätere Nachrüstung ist teurer und aufwändiger. Ggf. muß ja auch ein Gerüst gestellt werden usw. usw.
Beim WR würde ich immer einen NV-Batterie-WR (Hybrid-WR für NV-Batt.) nehmen, da NV-Batterien deutlich günstiger ggü. HV-Versionen sind (Faktor 3!). Eine 16kWh-NV-Batt. bekommst Du z.B. bei Nkon (niederländ. Firma) für ca. 1600 Eur, 32 kWh für 3000. Vergleiche das mal mit den gängigen HV-Versionen!
Und ich würde einen Deye 20kW-Wechselrichter nehmen: preislich noch sehr günstig, leistungsfähig auch für späteren Nord-Ausbau und sehr universell einstellbar. Einziger Wermutstropfen: China-Support und viele Dinge muß man über das Forum/im web erfragen weil das Handbuch hier nur rudimentär ist und zumindest aus meiner Sicht einige Dinge nur unzureichend beschreibt. Dafür gibt es aber ein spez. Deye-Forum und dieses hier natürlich. Viele Elektriker wollen weder einen Deye anschließen noch eine NV-Batt., aber wenn man länger sucht, findet man welche
Weil ? und bei LV ? Die einzelnen Module sollen bei Batteriestacks ähnliches ALter haben. Bei LV schaltet man wohl alles einfach zusammen weil ja nur 48V
Ja ähnliches Alter ist bei späterer Nachrüstung eben schwierig, (suche 20 Monate alte Batteriemodule die 300 Zyklen bei 19°C hatten...??)
Dann ist irgendwann die max.Spannung erreicht und beendet die einzelne Batterie
Dann ist eine Parallelschaltung aus exakt der gleichen Batterie nötig, WENN die WR-BMS Kombination das überhaupt erlaubt, und selbst wenn man eine kommunikationslose WR-Batterie Kombination hat muss eine zusätzliche Batterie die genau gleiche Zellenzahl haben.
Also Deye Hochvolt WR im Kaliber über 30 kW haben zwei Batterieanschlüsse und können mit zwei unabhängigen BMS zwei komplett unterschiedliche Hochvolt Batterien bedienen, ob andere und speziell kleinere WR anderer Hersteller auch sowas drauf haben? ich weiss es nicht, bei Niedervolt muss man nur einen Bogen um den Pylondreck machen und es funktioniert.