Wieso sollte sie auch. Die batterie ist doch voll. Oder etwa nicht?
Nein leider nicht, sobald eine zelle die 3550 erreicht wird 100% angezeigt. Der reale wert aller zellen liegt dann im durchschnitt bei 3350-3400. Beim entladen das selbe.
Somit passieren sprünge von 50-0% innerhalb ein paar secunden, wobei der eigentlieche wert höher ist. Das selbe beim laden sind sprünge von 80-100% möglich, der ladewert liegt aber real um die 80-90%
Wie hoch ist der Strom beim Laden und Entladen. Könnten ev. die langen Leitungen zwischen den 16er Blöcken schuld sein. (Mehr Spannungsabfall)
Bitte stelle hier noch das Foto der Balancer-Einstellungen ein, denn mein Wechselrichter regelt nach diesen Parametern ab (Goodwe), sofern diese überschritten werden bzw. dies nicht automatisch über die Gesamtspannung geschieht. Mir kommen die 340,8V auch etwas zu hoch vor (3,55V pro Zelle), denn der Balancer soll auch nicht die ganze Zeit arbeiten. Waren die Einstellungen bereits auf dem BMS oder kommen diese von dir?
P.S.: Dein passiver Balancerstrom im BMS ist sehr gering, daher kann dies schon mal etwas dauern bis sich die Zellen angleichen oder du hilft mit einem externen aktiven Balancer nach.
Grübel... Protection release 297 V.
Das sind 3,4 V pro Zelle.... Ich kenne ja dein bms und deren funktionale Benennung nicht, aber das kommt mir zu niedrig vor und würde das erklären.
Balancer Bild ist schon vorhanden.
Ich sehe das 3350mV die Zelle und 53V das Pack.
Finde ich sehr früh - würde frühestens 3400 eher 3450 einstellen.
Ladespannung knapp darüber mit 3460 - 3480 dann wird der Strom rein über das ohmsche Gesetz gegen Ende begrenzt.
Ich weiß aber nicht ob rein passiver Balanzer reicht oder gibt es noch einen 2.
Die releasespannung müste bei rund 3091 sein.
Momentan ist nur der bms balancer aktiv. Ich hätte aber noch 6 stück neey balancer mit 4A.
Ich denke eben ist das das Problem, dass der interne Balancer zu schwach ist und es zu langsam geht, somit wird die protection spannung erreicht und der akku springt auf 100% und bleibt beim Stand by
Also ich nimm immer mein Ladegerät und einem Neey Balancer und lade jedes Packs auf Ladeschlussspannumg hoch.
Dabei trenne ich die Verbindungen zum BMS, damit da nichts kaputt geht.
Bei mir sind es 3.55 x 15 Zellen = 53V du hast dann 16 Zellen, also enpreched mehr Spannung. Den Strom habe ich am Netzteil auch begrenzt, damit der Balancer genügend Zeit hat, die Zellunterschiede auszugleichen. Und sobald der Balancer nichts mehr macht, wechsle ich zum nächsten Pack.
Mir ist gerade aufgefallen, dass du das dynamische Lademanagement verwendest, dieses.regelt rein SOC basiert den Ladestrom.
Also ab 95% regelt der Strom auf 50% ab und ab 97% auf 5A und bei erreichen einer bestimmten Spannung 3.4V? auf 0A.
Diese Funktion habe ich auch, allerdings konnten mir die Chinesen die Balancer Einstellungen hierfür nicht wirklich erklären.
Nun sehe ich deinen Balancer Start, dieser ist wesentlich früher als meine Vorgabe.
Von wem hast du die Einstellungen bekommen?
Oh je. Wie kommt man auf sowas??
Wen man die Anlage richtig betreibt, braucht man meistens keinen neey.
Die Einstellungen habe ich von den chinesen so übernommen, momentan startet der balancer wieder bei 3,4V. Die 3350 hatte ich testweise eingestellt änderte nichts. Das dynamische laden ist auch kein problem, da mein problem ist dass eine einzige zelle (immer eine andere) die 3550 erreicht und dann die Batterie automatisch auf 100%SOC springt, auch wenn die restlichen Zellen noch bei 3350-3450 liegen.
Wie hoch ist der Strom zu dem Zeitpunkt?
Und wie ist die Einstellunge der spannungsdifferenz des balancers?
Es ladet eigentlich teilweise mit rund 30A und bricht dann abrubt ab sobald die 3550 erreicht werden.
Spannungsdifferenz ist rund 10mV
Wollte die NEEY balancer eben auch nicht mehr verwenden denn ich dachte, wenn ich die Zellenpacks vor dem Einbau auf gleiche spannung lade sollte es nicht zu streuungen kommen.
Stellt dein HV Hybridinverter von Deye bei 0A Sollstrom wirklich auch 0A ein, also schaltet er die DC Stufe aus? Aus der Community und bei mir selbst bleibt dauerhaft ein Ladestrom von 0,5A bestehen welcher langsam zu einer Überladung der Zellen führen würde wenn man nur lange genug wartet bzw das BMS letzten Endes selber trennt.
Ich selbst habe ein Batrium BMS gekauft und bin super zufrieden mit dem Batteriesystem, die Software des Deye ist aktuell aber leider noch eine Katastrophe. Hier noch ein kurzer Beitrag zum fehlerhaften PEN Relais (sofern du ihn hier in Deutschland mit der allpoligen Trennung betreibst): Hochvolt Hybrid Inverter - Sternpunktverschiebung? - #16 von Kuchengeschmack
Ich würde dir empfehlen diesen Beitrag einmal durchzulesen. 3,4V für den Start des Balancing Prozess ist bei LiFePo4 viel zu früh. Der Standard liegt in der Regel bei 3,47V. Deine Ladeschlussspannung würde ich auch so berechnen wie bei Batrium angegeben: 6 x (3,47V x 16 + 0,3V) = 334,92V
Verstehe deine Kritik hier nicht, wenn ich 100mV noch ausgleichen muss, dann kann ich das mit einem aktiven Balancer und einem externen Netzteil viel schneller machen.
Später braucht man das nicht mehr, das ist mir schon klar, aber es wurde doch eine Zelle getauscht.
Und beim Laden der Batterie muss ich doch immer sicherstellen, dass kein Potential zw. Wechselrichter und BMS entsteht, oder sehe ich das falsch?
Also ich verstehe dich so. Grundsätzlich macht dein Akku was er soll, bis auf die letzten 2-3%. Die Idee von dynamischen Laden finde ich auch ganz gut, aber leider (wie meist) an SOC gekoppelt. Siehst du eine Möglichkeit den Strom zu reduzieren bevor die Alarmschwelle erreicht wird. Einfach um mehr Zeit zum Balancieren zu bekommen. Und je kleiner der Ladestrom desto genauer die Zellspannung




