Moin. Ich habe mit dem 5kwh Sunket Speicher das Problem, dass er nicht mehr oder wenn. Nur mit 150-170w lädt/entlädt.
Hatte Anfang schon Probleme gehabt und dann lief er knapp ein Jahr ohne Probleme ohne an den Setting was zu ändern. Jetzt geht garnichts mehr . Die Zellspannungs- Differenz liegt bei 100% bei etwa 116mV, dann stark nachlassend 98% bei etwa 3-6mV.
Die Zellen haben eine Spannung zwischen 3,333-3,339V. Wo kann das Problem liegen? Der Sunket Support Antwortet nicht und der Verkäufer bietet nur einen Austausch an.
Vielleicht habt ihr da eine Idee oder könnt mir sagen, wo ich die Files zum aktualisieren des BMS herbekomme.
Der Akku hängt am 10kW DEYE Hybrid.
Wie bekomme ich das hin, ohne zusätzliche Tools, bzw. externen Balancer?
Also den Akku nicht über „Lithium“ , sonder „V-Modus“ laufen lassen? Bei welchen Einstellungen?
Verstehe ich das richtig: Du hast bei 100% bzw. 98% SOC eine Zellspannung von
3,333 V ? Das kommt mir sehr niedrig vor. Und deine Batterie wird nicht mehr ge oder entladen?
Ich hatte auch Probleme mit meinen 10kWh SUNKET Batterien. Ich habe Software zum auslesen der Parameter benutzt. Sicherlich hast du diese auch ansonsten würdest du die Zellspannungen ja gar nicht kennen.
Bei mir hatte 116 mV Differenz keine Auswirkungen auf das Laden / Entlade-Verhalten. Im Parameter Set dieses "Seplos baugleichen" BMS gibt es einen Eintrag an dem die Differenzspannung der Zellen aufgelistet ist ab dem das BMS Alarm schlagen soll.
Ich kann mir vorstellen das dieser oder ein anderer BMS Alarm bei dir ausgelöst ist und das deine Batterie daher dieses Fehlverhalten hat.
Kannst du alle Parameter auslesen? Die komplette Parameterliste enthält 87 Einträge und 64 Bits als Schalter. Viele davon sind selbsterklärend.
Suche einmal im Netz das: "Seplos 48V BMS User Manual" . Dort wird zusätzlich einiges erklärt.
LG Thomas
Kann sein das ich das nicht bemerkt habe .... doch die Batterie hatte dennoch täglich das komplette Haus versorgt und wurde dann auch täglich wieder vom DEYE Inverter geladen. (sicherlich nicht ganz optimal)
DOCH: Ich habe das so verstanden das bei timme007 gar nix mehr ge- und entladen wird.
Sicherlich hatte eine Zelle bei mir damals dann zu früh die Reisleine gezogen obwohl andere Zellen noch etwas vertragen hätten.
Doch jetzt ist alles super balanciert unter 15mv bei 3,500 V.
Mein BMS schaltet kurz vor dem CUTOFF auf max. 10A Ladestrom runter (das konnte ich einstellen) . Das führte dann zu längeren Verweilzeiten in denen der passive Balancer arbeiten konnte und mit ein bischen Anpassung der Schwellwerte für diesen ist nun bei mir alles im grünen Bereich ... unter 15mv bei ca. 3,500 V Zellspannung.
Nabend liebe Leute. Problem gelöst. Speicher gegen einen 10kWh getauscht. Gleicher Speicher, bzw. Typ, mit den identischen Spannungen im BMS. Deshalb ist mir immer noch nicht klar, wo es beim Alten gehakt hat. Vielleicht einfach das BMS defekt gewesen oder so. Habe vor dem Rausch das 6AWG Batterie-Kabel demontiert und zurückgegeben. Jetzt ist beim 10kWh das gleiche 6AWG -> 16mm2 dabei. Finde das schon grenzwertig bei der Leistung. Ist das bei euch auch so oder habt ihr ein 4AWG?
Habe heute den 10kWh Speicher (9,2 netto) auf 100% geladen. Allerdings hat er von 15 - 100% nur 6,1kWh geladen. Pendelt sich das noch ein? Habe ihn jetzt auf Voltage anstatt Lithium gewechselt um bis 55,2V zu laden mit max. 10A. Mal sehen.
Woher weißt Du, ob die 15% korrekt waren? Da hilft nur 1x komplett entladen (unter 3V pro Zelle) und wieder voll machen, um die tatsächliche Kapazität zu messen.
Ich habe die Vermutung, dass die 42% bei Auslieferung (52,52) und auch die 15% (V unbekannt) nicht korrekt waren. Bei Auslieferung war eine Differenz der Zellspannung von 12mV und als er 100% geladen war bei 16mV aber nur 53,73V Battery Voltage.
ALS ich ihn über V nachgeladen habe auf knapp 55,2V ist die Differenz auf 130mV gestiegen, deshalb habe ich wieder auf Lithium umgestellt.
Wenn das ein 16S Akku ist, dann sind 53,73/16=3.36V noch nicht so wirklich voll, und 130mV Abweichung bei 55,2/16=3,45V pro Zelle sprechen für einen schlechten Balancezustand des Akkus. Ich würde erst einmal ein gutes Top Balancing machen, auf 3,5V pro Zelle und weniger als 20mV Abweichung, und erst danach in Regelbetrieb gehen. Und die Ladeschlußspannung bei 3,5V je Zelle lassen, so daß die Spannung in den "steilen" Bereich der Ladekennlinie kommt und der Balancer ordentlich arbeiten kann.
Die 52,52 V sund rund 70 %, die 53,70 V. sind rund 90 %
Du musst dich dringend mit der Ladekurve von LiFepo beschäftigen.
Differenzen dag bis dahin praktisch nichts aus, weil die kurve so flach ist.
Ab etwa 3,40 V beginnt die spannungskurve anzusteigen, wie deine Differenzen ja auch zeigen. Da must du jetzt mit Geduld balancieren lassen oder mithelfen.
Und gewöhne dich daran, das ganze nach Spannung zu beurteilen, SOC werte sind nicht vertrauenswürdig, wie du siehst.
Danke für euer Feedback, lasse den jetzt erstmal laufen. Jedoch geht er von alleine in Standby bei 55,20V - Dann sollten sich die Zellen ja selbständig balancieren oder nicht?
wenns richtig eingestellt ist, ja. kann aber sehr lange dauern, wenn die balance schlecht ist. hängt vom balancer ab. schau zu, ob sich die differenz langsam verringert, solange die Spannung aller Zellen (!) über 3,4 V ist.
Hier die versprochene Spannungskurve. Ds geheimnis ist der flache teil und rechts der knick. DA bilden sich differenzen, wenn zellen vershieden geladen sind.
Selbständig nicht, das muß schon der Balancer machen. Und da gibt es verschiedene Ausführungen und Betriebsarten. Passive Balancer können nur Ladung aus Zellen mit zu hoher Spannung mittels eines Widerstands in Wärme verwandeln. Aktive Balancer können Ladung aus Zellen mit zu hoher Spannung entnehmen und in Zellen mit zu niedriger Spannung übertragen. Manche sind so programmiert, daß sie nur aktiv sind, solange der Akkupack aktiv geladen wird. Andere Balancieren immer und machen damit im flachen Teil der Kurve das Balancing so richtig kaputt. Brauchbare System arbeiten genau dann, wenn die Zellspannungen im steilen Teil der Kurve sind (so ab ca. 3,35V bis 3,4V) und hören damit erst wieder auf, wenn die Spannungsdifferenz unter 10mV gefallen ist (und/oder die Zellspannungen unter 3,4V fallen).