[quote data-userid="11816" data-postid="186283"]
Die Pflicht zum SMARTmeter haben wir ja bereits per Gesetz.
Die Installation geschieht dann nach den Spielregeln des VNB & TAB/TAR (VDE)
[/quote] Wo steht diese Pflicht? Zur Zeit :
Ab 2025 erfolgt der Einbau vonintelligenten Zählernbei Haushalten mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch vonüber 6.000 kWhoder Photovoltaik-Anlagen mit mehr als sieben Kilowatt installierter Leistung.
„Das Gesetz legt einen festen Fahrplan zu Einbau und umfassender Verbreitung der Smart Meter fest. Nach dem Gesetzentwurf fallen ab 2025 alle Verbraucher ab 6.000 bis 100.000 kWh/Jahr sowie Anlagenbetreiber ab 7 bis 100 kW installierter Leistung unter den Pflichteinbau.“
Seit einer gefühlten Ewigkeit läuft der Rollout der SMARTmeter im Großen Still … Dennoch kann man Anfang 2024 lesen „Die Messstellenbetreiber dürfen wiederum in einer zeitlich befristeten Hochlaufphase die komplexen Funktionen der Geräte schrittweise einführen – mit regelmäßigen Updates – und Erfahrungen beim Rollout sammeln. Von Anfang an garantieren müssen sie den EU-rechtlich vorgesehenen Mindest-Funktionsumfang. Die Branche erhält so die Möglichkeit, in einer „Warmlaufphase“ ihre Steuerungsprozesse aufzubauen und zu üben, bevor der Pflichtrollout gilt. Die Stromzähler selbst werden dabei schrittweise über weitere Updates immer intelligenter.“ BMWK - Smart Meter-Gesetz final beschlossen: Flächendeckender Einsatz intelligenter Stromzähler kommt Bananen die beim Kunden reifen.
Möglicherweise brauchen die dann wirklich einen 1000MB/s Internetzugang im Zählerschrank, um die täglichen UpDates auf ihrer Spielwiese verteilen zu können.
Viel Ärger entsteht schon lange durch die vorgeschriebene Vorhaltung von Dingen und Plätzen für dieses kommende Irgendwas.
Wir leben in Deutschland 2024, wo Digitalisierung bedeutet, dass man sich Formulare zum Ausdruck und Postversand downloaden kann.
Es wird leider nicht die Frage gestellt, was man wirklich braucht und welche Folgekosten das generieren darf?
Ob die Technik nicht bereits andere Lösungen bietet?
Dafür sorgen genügend Gremien.
Was ist gemeint? Der Betatest, die Auslosung der Versuchskaninchen?
Mich wundert, dass auch in unserem, vermutlich interessierten Kreis die Begriffe modern, digital und intelligent bezogen auf Messeinrichtung so häufig missverstanden werden.
@solarheini Mann könnte meinen, dein Leben besteht nur aus Regentagen, hier die aktuelle Info:
Wird ein Internetanschluss für den neuen Zähler benötigt?
Ein Internetanschluss ist weder für die moderne Messeinrichtung noch das intelligente
Messsystem erforderlich. Möchten Kunden mit intelligentem Messsystem Ihre
Verbrauchswerte auf Ihrem Online-Portal des Lieferanten einsehen, benötigen Sie einen
entsprechenden Internetzugang.
Oder in einem Land, wo sich nicht wenige darauf verstehen Zustände im Sinne ihres Weltbildes zu verdrehen.
Ich könnte theoretisch, es mangelt mir nur an der Bereitschaft / Notwendigkeit mich damit zu befassen, einen neuen Führerschein beantragen, ein Auto zulassen,...
Ich habe einen Förderantrag für LWP und PV bei der Stadt und der BaFa gestellt, respektive letzteres hat der Energieberater für mich gemacht, einschließlich Widerspruch.
Fürs BEV ebenfalls bei der BaFa den Antrag gestellt UND!!!!!:
Dafür musste ich / müsste ich nicht aus dem Haus gehen. Das ging alles digital. Trotzdem gab es teilweise dafür schon die Kohle, bzw. bei der Stadt habe ich noch nicht alle Unterlagen eingereicht. Nur ein paar Beispiel aus meinem eigenen Umfeld.
Aber alles schlechtreden ist ja einfach und in Mode.
Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
Wozu reden wir dann hier über die Zählerschränke für intelligente Messsysteme?
Wir brauchen dann doch wegen der TAB weder APZ noch EHZ noch APL noch CAT7 Kabel noch Router noch …
Alles das was nicht wenig überraschend nicht vorhanden ist und nachgerüstet wird / werden muss?
Wie sollen die intelligenten Messwerte denn in das Online-Portal gelangen? Für z.B. LTE braucht man den ganzen Quatsch nicht.
Ein digitaler Stromzähler mit einer Kommunikationseinheit ist das SMARTmeter.
Das ist / kann / sollte aber ein Gerät sein. Im Zweifel ein Steckmodul in dem digitalen Stromzähler
Ohne (eigenen) Anschluss an das Internet ist das sinnfrei. Womit sollte es kommunizieren?
Ob man sich die Daten im Online-Portal des Lieferanten anschaut oder bei Tibber oder mit Lesekopf oder am Gerät spielt doch keine Rolle.
Möglicherweise wird man mit der Taschenlampe in die Kamera des Mobiltelefons blinken müssen um die Äpp mit dem Portal zu öffnen.
Ich glaub, da ist die Definition etwas anders. Intelligentes Messsystem = Smart-Meter. Teilt sich auf in eine Moderne Messeinrichtung und Kommunikationseinheit bzw. Smart-Meter-Gateway.
Ohne Kommunikationskanal hat man keine Smart-Meter Lösung. Das macht kaum Sinn.
Ich glaub, da ist die Definition etwas anders. Intelligentes Messsystem = Smart-Meter. Teilt sich auf in eine Moderne Messeinrichtung und Kommunikationseinheit bzw. Smart-Meter-Gateway.
Ohne Kommunikationskanal hat man keine Smart-Meter Lösung. Das macht kaum Sinn.
[/quote] Ich habe zwei Geräte, mein Smart Meter ist nicht online. Ich werte die Daten selbst aus.
Das Thema ist doch: 1: muss man einen Smart Meter installieren? Nein, nur wenn bestimmte Werte (Verbrauch/PV Leistung) eine Leistung überschreiten
Muss der Smart Meter mit einem Internetanschluss versehen werden? Nein, nur auf Wunsch des Nutzers
@mischa
Ein SMARTmeter ohne Kommunikationskanal ist ebenso sinnlos wie es vorzuschreiben.
Besonders sinnlos wäre dann der Austausch/Umbau von Zählerschränken!
Man wird priorisiert beglückt, wenn man viel verbraucht und viel erzeugt.
Diejenigen, die der Politik folgen ( Eauto, Wärmepumpe, PV-Anlage usw. ) zuerst.
Bis 2030 mindestens 95% aus diesem Kreis, als quasi CO2 Abgabenersatz in die Kaffeekasse …
Das ist jetzt aber doch etwas zu mißverständlich ausgedrückt.
Die vom Gesetzgeber für bestimmte Verbraucher (>6000kWh/a, >7kWp PV) verpflichtend einzubauenden Smart Meter kommen zwingend mit einer online-Datenübertragung, die aber keinen Internetanschluss vom Stromkunden benötigt.
Die meisten Messstellenbetreiber bei uns, die gleichzeitig Netzbetreiber sind, verbauen die Smartmeter-Gateways mit LTE.
Denn die können zum Glück nicht verlangen, dass du deren Wichs-Geräte in dein LAN oder WLAN lässt. Das wäre auch viel zu problematisch, denn was passiert, wenn das Kunden-LAN/WLAN nicht korrekt funktioniert oder der Nutzer seinen Router einfach mal Nachts abschaltet. Da hätte der MSB viel zu viel Ärger mit.
Anders ist das bei Messstellenbetreibern, die du dir selbst aussuchst. Wenn du dir einen freien MSB beauftragst, weil du z.B. einen dynamischen Stromtarif haben möchtest, dann kann es passieren, dass du denen Zugang zum LAN oder WLAN geben musst.
Ich habe so ein Gateway-Ding noch nicht, würde dann aber gerne mal experimentieren, wie gut man die LTE-Antenne des Gateways abschirmen kann
Aber mal generell:
Wenn so ein iMSys in jedem Haushalt verbaut wird.
Dann noch wie in den feuchten Träumen der Lobby dass die Gateways dann auch mit unseren Heimnetzen verbunden sind, um intelligente Hausgeräte zu steuern.
wie viel zusätzlichen Stromverbrauch haben nur die Gateways (bei 3,5W je Gateway bei 30-40 Mio. Stück)?
wie viel zusätzlichen Stromverbrauch haben die zusätzlichen WLAN-Router die wir brauchen, weil wir sonst im Keller kein WLAN hätten?
wie viel zusätzlichen Stromverbrauch hat die gesamte Infrastruktur (Datenübertragung per LTE, Server bei den MSB, Cloud-Zeugs für die intelligenten Geräte)?
wie viel zusätzlichen Stromverbrauch haben die Geräte wenn sie intelligent werden (die brauchen dann ja einen eingebauten Computer mit LAN/WLAN) - intelligenter Kühlschrank der Lastverschiebung machen kann, intelligenter Gefrierschrank, WaMa, Trocker, usw. usw.
Wir bräuchten die 6 abgeschalteten AKWs nur alleine um in Zukunft die ganzen intelligenten Luftschlösser betreiben zu können...
Mal von dem ganzen E-Schrott abgesehen:
alle E-Zähler alle 8 Jahre neu
die Gateways regelmäßig neu
die Infrastruktur muss regelmäßig erneuert werden (Server, etc.)
die intelligenten Haushaltsgeräte können nicht mehr 20-30 Jahre genutzt werden - keine Updates mehr -> Schrott; unterstützt nicht die neue smarte Schnittstelle -> Schrott
Das ist ein riesen Geschäft für die Hersteller.
Und ein paar Dumme glauben etwas für die Umwelt zu tun...
kommt auf deine glaskugel an, was diese dir so sagt.
alufolie hilft bestimmt. nen karton damit auskleden und über den ganzen kasten schieben
dann können die jeden monat mal kommen und ihren "defekten" mist austauschen.
ich zumindest würde nicht wollen von dem mist bestrahlt zu werden. aus dem grund läuft auch bei mir alles ohne wlan zuhause, nur das handy braucht ab und zu wlan das wird nach bedarf eingeschaltet.
hab mal für nen nachbarn früher ein lte router eingerichtet das stand 1m rechts von mir. nach einer weile hat die rechte gesichtshälfte angefangen wehzutun und das rechte ohr hatte tinitus. wurde soofort besser als ich das teil abgeschaltet hatte.
seit dem kommt mir dieser sch.. nicht ins haus.
wlan ab und zu nach bedarf. ist eh lahm wie sau wenn man zum vergleich überal 10gbit fähige leitungen hat.
Zum Thema Datenübertragung, ein Wasseruhr der Art hab ich jetzt drin. ohne stromanschluss. die lesen die tatsächlich von der Straße aus, es war keiner drin. Ist das lora? Oder thingiverse? Ich würde gern Versuchen, den wenigsten mal anzusprechen, er wird ja verdongelt sein. Was braucht man da?
Naja, und nen Aluhut kriegt der auch noch, ich habe Angst vor Elektrosmog.
Ich erinnere mich, dass die Funkdatenübertragung der digitalen Wasserzähler (WMBUS?) auch sicherheitstechnisch schon mal negativ aufgefallen ist:
die benutzten wohl eine Verschlüsselung, aber ohne Salt. D.h. man konnte die Daten zwar nicht entschlüsseln, aber feststellen, ob sich der Datensatz gegenüber dem letzten Auslesen geändert hat - also ob Wasser abgenommen wurde oder nicht. Es haben welche einen Raspberry-Pi mit Funkmodul und Akku in einer Straße im Gebüsch für 14 Tage versteckt und konnten so feststellen, wer im Urlaub ist und wer zu welchen Zeiten nicht da ist. Da freut sich der Einbrecher.
Wird eine ganz eigene Technik sein, weil die vor allem billig gebaut werden können muss und extrem wenig Stromverbrauch. Ich vermute, gleiches Protokoll, wie bei den Heizkostenverteilern. In der Regel verschlüsselte Daten.
Das hängt halt vom Netzbetreiber ab. Die wollten kompletten Zählerschrank getauscht haben, die Zuleitung von 4 auf 5 adrig und derr wollte bei mir den WR sehen, hat das automatische Abschalten bei Ausfall einer Phase getestet, wollte für Akkus und Victron die Sachen haben, wobei ich ihm gesagt habe, das geht ihn nix an. Kam ein Schreiben, dass die Anlage nicht abgenommen wird. Habe ich dem Sachbearbeiter geschildert, dass die Anlage nur zum Betreiben meiner Sauna in Betrieb ist und keine Verbindung zum Netz hat. Hat er Typen nochmal vorbeigeschickt, der hat geschaut und dann haben sie ihr GO gegeben.
Bei Bekannten in einem Nachbarort mit anderem Netzbetreiber hat er ne komplette Selbstbau Anlage angemeldet, der Zählerschrank ist aus den 60 zigern mit klassischer Nullung. Haben die den Zähler getauscht und gut war. Hat ihm eben mal 8000 Euronen gespart.
Falls du nen Netzbetreiber hast, dem das egal ist oder der keine Leute hat einfach anmelden und gut ist. Kannst ja mal rumhören wie es anderen ging.
Falls du einen hast der Elektrobetriebe im Portfolio hat, die nett zu ihm sind (böse Unterstellung) und daher gerne Aufträge generieren, dann lieber nicht anmelden und mit der Situation leben.