Hisense Uni HB Split-Klima - Neues Spielzeug

Yepp, Multisplit, 8° zum Zeitpunkt der Messung

Lärm ist ja etwas Subjektives. Ich empfinde die Anlage weder drinnen noch draussen als laut.

War auch im letzten Winter hier bei -5° nicht auffällig. Die AG's sind aber auch nicht direkt an Nachbars Haus. Der hat nämlich eine riesige DIMPLEX-Kaste am Start und die hört man aber auch unmißverständlich

Ja schon, aber du schriebst ja 40 dB in 1m Entfernung, das wäre dann objektiv. Da ist meine deutlich lauter, unter 10 Grad bei 52 dB(A). Das sind wirklich Welten, die dazwischen liegen.

Seltsam, sind denn die AE's 2AMW42U4RGC soviel besser/moderner?

Was denkbar ist: Deine Anlage hat nur SCOP 4,0, meine hat SCOP 4,6. Um diesen höheren SCOP zu erreichen, müssen die Hersteller sich was einfallen lassen. Und der billigste Einfall wäre, einfach den Lüfter am AG schneller laufen zu lassen. Und weil die Anlage für eine A++ sehr günstig ist, wäre das naheliegend.

Meine hat SCOP 4,4 laut Datenblatt der AE

Die habe ich auch für meine 2 Inneneinheiten in Italien bestellt. Der Unterschied zu 35er war nicht groß, hat aber meine ich die Wannenbeheizung und insgesamt moderner und besser ausgelegt, auch wenn man die Leistung für 2x2,5kw Innengeräte nicht wirklich braucht, hat aber Heizreserve

Meine kommt Anfang nächste Woche, bin schon gespannt wie ein Pfitzebogen :slightly_smiling_face:

Doch einige, die sich neben mir im Daikin Forum für Hisense entschieden haben :scream::face_with_peeking_eye::rofl::rofl::rofl:

2 „Gefällt mir“

Merkwürdig, die Eurovent-Daten sagen 4,0. Wo sind deine Daten her? Ist das wirklich mittlere Klimazone?

Gibt aber zahlreiche Quellen mit 4,4. Wenn dem so ist, dann ist es schon merkwürdig, warum deine unter 10 Grad noch nicht so stark aufdreht mit dem Lüfter.

Heute war es 6-7 Grad draußen und die Anlage hat längere Zeit leicht über Mindestmodulation auf 250-270 Watt verbracht. Der Außenlüfter natürlich wieder auf hoher Drehzahl, schon deshalb ist die Mindeststromaufnahme bestimmt 10-15 W höher, als bei Temperaturen >10 Grad, wo der Außenlüfter langsamer läuft.

Interessant, was dann innen passierte. Normal habe ich die Klappe auf etwa 37 Grad nach unten stehen (0Grad = waagerecht). Ich habe aber schon öfters beobachtet: Wenn die Auswurftemperatur unter 30 Grad rutscht, fährt sie den Lüfter voll runter und fährt die Klappe auch gerne mal auf waagerecht 0 Grad. Sie will sozusagen versuchen, die Temperatur auf 30 Grad zu halten durch diese Maßnahmen.

Bei 0 Grad blieb die Klappe bisher immer nur kurz, dann wedelte sie ein paar mal von oben nach unten mit der Klappe, um sie dann wieder in der eingestellten Position zu halten.

Heute war es aber so, dass die Klappe stundenlang auf waagerecht blieb. Sie hatte also die Soll-Temperatur im Raum erreicht, war aber der Ansicht, der Raum braucht weiter leicht Wärme, um die Temperatur zu halten. Und weil sie mit der Modulation soweit unten war, dass sie unter die 30 Grad gerutscht wäre bei normaler Klappenstellung, hat sie die Klappe einfach waagerecht gehalten.

Hier verhält sich die Anlage also wenig vorausberechenbar, je nach Parameter bleibt sie normal offen, fährt auf 0 Grad hoch oder wedelt auch mal (Swing hoch runter), um die Luft zu verteilen.

Recht sicher erscheint mir, dass sie das alles tut, um einen Aus-Takt zu vermeiden. Etwas, was bei einigen anderen Anlagen ja nervt, dass die so häufig takten, z.B. meine MHI. Das sich da ein Entwickler bei Hisense dieser Sache angenommen hat, finde ich super.

Für viele eher ungünstig wird allerdings die recht hohe Hysterese sein. Wenn die Anlage einmal in den Aus-Takt geht, muss die Temperatur schon stärker runter gehen, damit sie wieder startet. Ganz anders die MHI, die springt bereits bei 0,25-0,5 Grad Abfall wieder an. Bei Hisense scheint es > 1 Grad zu sein. Bisher bei den Außentemperaturen konnte ich sie überhaupt nicht mehr starten sehen, weil die Temperatur nicht weit genug abfiel. Bin gespannt, wie das sein wird, wenn es kälter wird.

3 „Gefällt mir“

Gibt auch gewisse Hinweise, dass die Anlage Ölrückholzyklen macht, wo sie den Verdichter mal etwas hoch fährt, wenn sie auf tiefer Modulation läuft. Hatte gerade wieder so einen Fall. Anlage läuft schon seit 1 Stunde auf 250-270 W und dann geht sie mal für 3 min auf 400 - 415 W hoch.

Es kann aber auch sein, dass sie das tut, kurz bevor sie dann in den Aus-Takt geht. Das muss ich noch genauer rausfinden.

Auch interessant: Beim Aus-Takt zog sie für vielleicht 10 s noch 71 W. Dann fiel dieser Wert auf 15,7 W. Der Innenlüfter lief da noch langsam. Dann schaltete der Innenlüfter aus und die Anlage ging auf 12,8W. 2-3 Minuten später gings dann auf 12,0 W runter. Was ich vermute: Bei den 71W war der Verdichter aus, aber der Außenlüfter lief noch. Zieht man die 15,7 W ab, zieht der Außenlüfter bei der recht hohen Drehzahl unter 10 Grad ganze 55 Watt. Das ist schon recht hoch, damit hätte ich nicht gerechnet.

Das muss man bedenken, wenn man die Anlage auf niedriger Modulation betreibt, dieser Grundverbrauch von 70-80 W für Innen- und Außenlüfter + Elektronik wirkt sich natürlich um so stärker auf den COP aus, je tiefer das Gerät runter moduliert.

3 „Gefällt mir“

Oje, wenn das hier deiner Ansicht nach ein Daikin Forum ist - dann wäre das ganze Thema hier ja Off Topic :thinking:

Sehe ich aber nicht so, die Vielfalt der Meinungen und Erfahrungen ist ja grundsätzlich überall sehr wichtig. Bei DIY noch viel mehr, aber bei Split Klima´s ganz extrem - weil insbesondere deren Regelung im Alltag (wie von @win hier vorbildlich beschrieben - danke dafür) niemals aus eine Herstellerdokumentation hervorgeht.

Das sind eben Dinge, die man (wie win hier) nur in der Praxis "erproben" kann. Da hilft eben kein Vergleich von technischend Daten vor Kauf...

Im Idealfall findet man "im Kollektiv" hier einige Anlagen, die sich in der Praxis unter verschiedenen Bedingungen bei Nutzern als sehr vorteilhaft bzgl. Regelung usw. herausgestellt haben.

Ich habe hier:

...so einen Versuch gestartet, vielleicht willst du @buka09 dort was entsprechendes beitragen.

Es wäre natürlich besser und wichtig, wenn man hier eine größere Auswahl von Herstellern und Modellen findet - die somit quasi "community approved" sind und wenigstens ein wenig "Sicherheit" bieten um vorab abschätzen zu können, wie sie sich in der Praxis dann (vermutlich..) verhalten werden.

Das ist echt unschön, speziell wenn es dann noch relativ laut ist.

Das finde ich persönlich aber viel besser, denn wenn man zb. eine "herkömmliche" Zentralheizung mit FBH oder HK hat, dann hält die i.d.R. die Temperatur ja auch nicht völlig exakt und regelt noch dazu extrem träge...

Ich habe den Eindruck, in dem Punkt wird den LLWP tw. ein eigentlicher Vorteil in der Praxis als Nachteil ausgelegt. Was aber auch gleichzeitig verständlich ist, wenn schlechte Regelung in der Praxis nervt.

Man sieht aber wieder extrem gut, wie wichtig und unterschiedlich alleine die Regelung ist.

Ich denke in der Praxis wird die eigentliche Hardware günstigerer Anlagen sehr selten bis beinahe nie ein "Problem" oder "minderwertig" sein, die Regelung scheint sich aber doch sehr oft zu unterscheiden. Das könnte dann aber durchaus auch im positiven Sinn sein :wink: (Ausnahme bei der Hardware ist nat. der Vergleich Anlagen mit geringeren SCOP vs. mit hohem SCOP bzgl. Materialeinsatz, WT Fläche usw.)

94% Luftfeuchtigkeit hier, sollte vermutlich ein Gewerbe für den Verkauf von reinem Wasser aus der Außeneinheit anmelden :wink: Jeden Tag locker eine Kiste voll :frowning:

1 „Gefällt mir“

Ich meine das mag zwar auch vom Design der Geräte und des Kältekreislaufes abhängen.
Aber meinst du, dass die Anlage wenn sie bei der Last läuft wirklich Rückholzyklen machen muss während Anlagen anderer Hersteller auch mal 10 Stunden bei 100 Watt durchlaufen können?

Meine Erfahrung (allerdings halt nicht mit Hisense) ist, dass die Anlagen wenn lange konstant gelaufen wird (und meist in der Zeit auch nicht wirklich Temperaturdelta-Verschiebung stattfindet) die Anlage mal die Leistung ändern um zu gucken ob und wie der Raum reagiert.

Daikin macht das z.b so, dass dann mal die Leistung hochgefahren wird um zu gucken was die Reaktion des Raumes ist. Aber nur, wenn die Anlage vom Delta nicht direkt vor der Taktpause steht sondern noch etwas Luft ist. Ist keine Luft, machen sie das nicht.

Könnte eventuell auch sowas sein?
Aber das wirst du im Laufe des Winters ja rausfinden können

Ja, ist noch nicht so ganz klar, warum sie das tut. Muss ich weiter beobachten, wann genau sie das tut. Gibt auch Anlagen, die kurz vor der Taktpause nochmal etwas mehr reinheizen. Diesmal war es kurz vor dem Takt-Aus. Wenn das immer so ist, wäre es sowas. Wenn es nicht nur vor Takt-Aus auftritt, wird es was anderes sein.

Tja, das ist eben etwas merkwürdig. Ich kenne es von Daikin und MHI, dass die sowas nicht nötig haben und stundenlang auf Mindestmodulation durchlaufen. Hab aber gerade bei China-Anlagen schon öfters mal gelesen, dass die Ölrückholzyklen machen. Warum die einen es machen und die anderen nicht, keine Ahnung. Eigentlich ist die Technik ja bei allen Herstellern sehr ähnlich.

Aber ist ähnlich, wie mit der Ölsumpfheizung: Einige Hersteller haben sie, andere nicht.

1 „Gefällt mir“

Ein Grad weniger Temperatur erleben viele schon als sehr unangenehm und so viel Hysterese hat auch kein Heizungsthermostat.

Spielt aber eh nur in der Übergangszeit eine Rolle, später läuft die Anlage dann ja durch und regelt dann auch entsprechend genau.

Das sagt aber nichts über die Wärmeverteilung im Raum aus und auch nicht über die Position vom Thermostat - je nach Heizungstyp. Wenn also in einem Raum zb. das Thermostat (wie üblich) am Heizkörper sitzt, dann wird der Raum i.d.R. auch nicht absolut gleichmäßig überall die selbe Temperatur haben und auch ggfs. nicht immer 100% stabil halten...

In der Praxis wird dann halt die Temperatur so weit erhöht, dass es immer ausreichend warm ist.

Das Thema scheint jetzt klar: Die Anlage macht bei niedriger Modulation ab und zu mal einen Ölrückholzyklus. Fährt dann ca. 3min auf etwa 500W hoch und läuft danach wieder auf Mindestmodulation weiter. Gerade wo ich es schreibe, ist der nächste Rückholzyklus da. Genau 1 Stunde nach dem letzten.

Wenn der Lüfter am AG unter 10 Grad voll läuft, was derzeit der Fall ist, moduliert die scheinbar nicht mehr unter 270 W runter. Dabei wird der Lüfter am AG sich wohl um die 50-60 W reinziehen. Nochmal 20W für Elektronik und Innenlüfter, bleiben knapp 200 W für den Verdichter.

Ein wenig kritisch ist dieser Rückholzyklus, wenn das dazu führt, dass der Raum zu warm wird und die Anlage dann einen Aus-Takt macht. Gerade in solchen Situationen, wo die Anlage eh schon auf Mindestmodulation läuft und kurz vorm Abschalten ist, kann das passieren. Hatte ich bereits einmal.

3 „Gefällt mir“

Meine wird heute angeliefert, bin schon gespannt :slightly_smiling_face:

1 „Gefällt mir“

Empfindest du das "Verfahren" der Auswurfklappe als störend ?
Du scheinst dies grundsätzlich positiv aufzunehmen ?

Meine Gree Anlage verfährt die Klappe immer vor dem Start des Abtauzyklus in die "geschlossene Stellung". Ich selbst empfinde das als störend und bin froh darüber, dass meine Daikin Anlagen in den Hauptzimmern das nicht machen. Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt die Klappe stillzulegen, aber es würde nichts ändern, da der Servomotor der störende Part ist.

Generell verstehe ich nicht warum die Hersteller solche Details und Paramater nicht einfach in der Software als einstellbare Option hinterlegen.