Heizung austauschen? Was ist sinnvoll?

Danke euch schon mal für die ganzen antworten.

Ja Split-Klima hatte ich auch schon dran gedacht. Ich möchte mir jetzt aber nicht ums ganze Haus diese Dinge außen dran hängen. Schön aussehen ist anders. Mir gefällt auch dieser weiße Kasten im Haus nicht.

Es wäre aber für mich eine Alternative so eine Split-Klima im OG für die Zimmer mit Heizkörper einzubauen. Dann könnte ich damit ja auch im OG heizen. Muss ich mir mal überlegen.

Ich habe nun kurzfristig einen Termin bei einem Heizungsbauer zur Beratung/Angebot bekommen:

  • Was würdet ihr genau fragen?
  • Auf was soll ich achten?
  • Auf was soll ich ihn hinweisen bzw. ihm was vorschlagen?
  • Braucht man eigentlich einen Pufferspeicher?

Mir auch nicht. Zum Glück hatten wir hier nie Heizkörper. Vor allem da man sie in bodennähe hat nervt, da man ja dort auch Möbel hinstellen kann. Die Innengeräte der Klimaanlagen, die weiter oben hängen, sind da deutlich unproblematischer.

Deine Fußbodenheizungen würde ich aber behalten, wenn man sowas schon hat, dann sollte man finde ich versuchen das auch weiterzunutzen.

Mit weißen Kasten meinte ich die Klimageräte nicht die Heizkörper :grinning_face: Ja klar, die FBH bleibt drin...auf jedenfall...

Verglichen mit anderen Ländern spielt in D bei Vielen die Optik im Bauwesen eine, meiner Meinung nach zu große, Rolle. Den Zweck soll es erfüllen und erst in zweiter Ebene irgendwie aussehen.

Ein Panasonic Monoblock WP ist auch nicht gerade eine Schönheit, ist aber preislich unschlagbar.

Bei den Außengeräten kann man immerhin vier Räume mit einem 4fach Multisplit bedienen auch wenn regelungstechnisch und von der Effizienz her ein AG pro IG sinnvoller wäre - das ist dann halt ein Kompromiss.

Für unseren Geschmack guckt sich das oder die Außengeräte irgendwann weg. Als es bei uns letztes Jahr um die Innengeräte ging war meine Frau auch erst aus optischen Gründen dagegen - sie findet Heizkörper aber auch nicht gerade Hübsch, am Ende waren wir uns einig das Beides in erster Linie seinen Zweck zu erfüllen hat.

Und heute sind in fünf Räumen Innengeräte verbaut, teilweise sind die Räume mit 11,5m² nicht gerade groß und dennoch stören die IGs nicht mehr wirklich. Quasi reine Gewöhnungssache.

Und: Auf das wohl klimatisierte Schlafzimmer im Hochsommer möchte niemand mehr verzichten und ich freue mich wenn wir das Haus mit PV statt Gas heizen können :grinning_face:

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"Form follwos function" oder eben "guckt sich das oder die Außengeräte irgendwann weg". Ich hätte nie gedacht, dass die Singlesplit bei mir im Schwarzwald das ganze Jahr durchläuft :slightly_smiling_face:

Mir ging es da wie dir. Meine mit BJ. 1998 nicht viel jüngere Gasheizung fing letzten Winter an zu "mucken".

Leider war der Fehler schwer zu finden und wohl auch relativ "unüblich" - weshalb es am Ende dann drauf hinauslief, dass ich mir fast alle wichtigen Teile als neu und original von privat besorgt habe und einbauen lies vom Fachmann (Gebläse,Brenner,Ventilblock,Sensor usw.)

Das Steuergerät habe ich mir gebraucht besorgt als Ersatz - gibt es neu schon viele Jahre nicht mehr...

Also falls du die Heizung noch behalten möchtest, dann erkundige dich am besten noch jetzt vor dem Winter was es noch so an Ersatzteilen gibt und auch, was an der Heizung mal "gerne" defekt ist (Internetsuche)

Der Vorteil der genannten LLWP (Split Klima) ist halt eben, dass du deine gesamte Heizanlage völlig unangetastet lassen kannst und somit dann eine 2. Anlage dazu hast. Redundanz also.

So lange deine Ölheizung funktioniert solltest du als ersten Schritt austesten, wie tief du die Vorlauftemperatur absenken kannst, ohne dass die Heizleistung zu gering wird. Das ist dann eine wichtige Info für eine spätere, wasserführende Wärmepumpe. Hier hängt die Effizienz von möglichst geringem Temperaturhub ab - also idealerweise eine geringe Vorlauftemperatur mit hohem Volumenstrom.

Mit der FBH im EG hast du da gute Voraussetzungen, relevant ist dann aber in der Praxis noch der Verlegeabstand und auch die Verteilung / Querschnitt der Rohre.

Du solltest dich mit Wärmepumpe auch damit anfreunden, dass der Boden dann hinterher nicht mehr "fühlbar warm" ist - wie möglicherweise jetzt der Fall? Denn dafür ist eine relativ hohe Vorlauftemperatur nötig, die sich negativ auf die Effizienz auswirkt.

Mit den Heizkörpern ist es etwas schwieriger, die könnten je nach Größe und Ausführung für einen effizienten Betrieb mittels Wärmepumpe ungeeignet bzw. schlecht geeignet sein.

Nein, der Kältekreis ist in sich geschlossen nur im Aussengerät.

Es gibt auch Multisplit. Einige Nutzer setzen die ein und sind sehr zufrieden, zb. @Marl84 Er sagt aber auch, dass er hauptsächlich damit kühlt. Jedoch auch "zuheizt".

Letztlich ist immer alles ein Kompromiss aus einer bestimmten Perspektive, da geht es dann nur darum, den am Besten passenden zu wählen.

Das könnte denke ich ein sehr guter Kompromiss sein. Die Heizkörper werden ggfs. ohnehin nicht ode nicht gut für die WP geeignet sein - müssten dann ev. ohnehin getauscht werden.

Bedenke dabei aber, dass du hinterher ev. zumindest eine Split Klima zum kühlen im Sommer auch im EG haben möchtest;)

Mit den Heizungsbauern ist es oft so, dass die "ihre" Hausmarke(n) haben und entsprechend nur die einbauen möchten du da insgesamt auch am Gerät i.d.R. ordentlich was "hängen bleibt" für den Verkauf...

So gesehen würde ich an deiner Stelle nichts überstürzen und schon gar nichts "auf die Schnelle" unterschreiben :wink:

Besser mal über den Winter noch Erfahrungen sammeln und ev. wirklich mit Split Klima "anfangen".

Ein Pufferspeicher senkt gewöhnlich die Effizienz, zumindest im Vergleich mit einer optimal laufenden und passenden Anlage ohne Puffer;)

Da es aber nicht selbstverständlich ist, dass eine Anlage optimal passt und läuft, kann man das meiner Ansicht nach nicht pauschal beantworten. Kommt dann darauf an;)

Meinem Vernehmen nach bauen die Betriebe tw. Puffer ein, weil es die Sache in gewisser Weise "vereinfacht".

Insgesamt ist das "Hydraulikthema" aber relativ umfangreich und auch sehr von den Gegebenheiten vor Ort abhängig.

Mit Abstand am günstigsten wirst du liegen, wenn du möglichst viel selber machst und die Anlage dann - falls nötig - von einem Installateur anschließen lässt. Das ist sicher nichts, worum sich diese bemühen - wenn du danach suchst, könntest du aber ggfs. jemanden finden der sich auf die Art sein Geld verdienen möchte. Auch ohne den Verkauf einer teuren Anlage. Sind dann tw. auch "Ein Mann Unternehmen" usw.

Ich hatte mich vor etwa 3 Jahren auch gegen eine "Wärmepumpe vom Profi" inkl. Förderung entschieden, weil die Preise trotz Förderung tw. noch ein Vielfaches davon ausmachen, wenn man es selber macht. (Und ich dann direkt LLWP eingebaut habe).

Du könntest den Winter dazu nutzen, Erfahrungen zu sammeln. Sowohl was die Heizung mit geringer VL Temp. betrifft, also auch was das Wissen um die Heizung betrifft und was es so gibt.

Neugierige Frage, warum zwei Kernbohrungen statt einer etwas größeren?

Stimmt, eine reicht natürlich - dort dann das isolierte "Fernwärme Rohr" und Elektroleitung durch führen :+1:

Ein Beitrag wurde in ein neues Thema verschoben: Haus BJ 1993 ohne jegliche Sanierung. Gasheizung+Klimasplit