Sehr schön umgesetzt!
Und Holz im Außenbereich muss grau werden. Alles andere ist Spielerei auf Zeit ![]()
Super. Gerne mal Details vom Bau einstellen.
Sehr hübsch, was hast Du unten am Sockel in schwarz gemacht? Ist das auch Dämmung?
Die Unterkonstruktion im Kreuzverbund. An jedem Kreuz geht eine 10x230 mm Rahmendübelschraube ins Mauerwerk.
Bei der Dämmung habe ich mich für Holzweichfaser (80mm) entschieden, da es easy zu verarbeiten ist, kein Problem mit Nässe hat, sehr schwer brennbar und in vielen Jahren kein Sondermüll ist.
Die Dämmung wurde dann mit einer dauerhaft UV festen, diffusionsoffenen Unterspannbahn "eingepackt".
Darauf kamen dann die 48x24mm Traglatten für doe Rombusleisten, welche wiederum mit 4x60mm Edelstahlschrauben bis in die KVH Balken geschraubt wurden.
Die Aluschinen für die PV Modulhalter sind mit 2x 80mm Edelstahltellerkopfschrauben in der Unterkonstruktion befestigt.
Die 24 Module sind in 2 Strings aufgeteilt. Ertrag war / ist eigentlich 2 rangig, da die Module mit 43 € je 2 qm deutlich billiger waren, als das Holz. Nachdem ich nun 3000 Edelstahlschrauben in den Leisten verarbeitet habe, bin ich froh mir mit den Modulen die Arbeit für weitere ~50 qm gespart zu haben.
Sehr schön! Ich hab unser RMH auf der Hinterseite vor 13 Jahren auch mit einer vorgehängten Holzverkleidung gedämmt. Dank durchgehenden Balkon gings ohne Gerüst. Bei mir 2x10cm Glaswolle (wegen WLG032 statt damals glaube ich mindestens 37 bei Holzfaser) und auch Rombusverschalung. Leider hat meine Frau auf Lasur bestanden.
Super cool
Da das Dach aber eh gerade am Wickel war hätte ich gleich eine Reihe Ziegel mehr am Ortgang verlegen lassen. So haben wir das auch 2019 schon machen lassen. In weiser Vorraussicht dass die Fassade bei unserem 60er Jahre Haus definitiv mal gedämmt werden wird bekam der Dachdecker direkt den Auftrag je eine Reihe mehr an den Ortgängen sowie an den Traufen.
Wir sind auch gerade dabei mit KVH die Hälfte des Hauses (zweite Hälfte schaffen wir erst nächstes Jahr) wärmer einzupacken. Allerdings hab ich es dann mit der Montage der PV Module etwas schwerer da meine Frau sich CEDRAL Lap in Stülpschalung gewünscht hat:
Im Zuge der Arbeiten hab ich dann auch gleich drei Klimageräte je für Wohnzimmer EG, Kinderzimmer OG und Schlafzimmer OG mit eingeplant deren Kältemittelleitungen gleich unter der neuen Fassade verschwinden.
Nun, wir sind ein kleines Stückchen weiter, die Giebelseite ist, bis auf ein paar Details an den unteren Fenstern, fetig.
Nun mach ich mir Gedanken wie ich die Montageprofile für die PV Module an der Stülpschalung befestigt bekomme. Um damit aber nicht diesen Trööt hier zu sprengen hab ich ein neues Thema aufgemacht >> Fassaden PV auf hinterlüftete Vorhangfassade in Stülpschalung
Hi Danny, das sieht ja wirklich gut aus.
Das gleiche habe ich im Sommer bei mir auch vor aber eine Frage bezüglich der Befestigung des Gerüst an der Fassade. Wie hast du das gemacht als die Unterspannbahn montiert wurde bzw. die Sichtlattung?
Hoffe du kannst mir weiterhelfen.
Viele Grüße
Jonas
Moin Jonas,
ich habe die Unterspannbahn um die Gerüstanker verlegt. Ebenso wurden die kollidierenden Sichtlatten längentechnisch vorbereitet, aber erst einmal ausgelassen.
Am Tag des Abbaus des Gerüsts durch den Gerüstbauer, habe ich nach vorheriger Absprache die Löcher der Unterspannbahn mit dem passenden “Klebestreifen” verschlossen und dann die Sicht Lattung angebracht. 2 Solarmodule konnte ich ebenfalls erst nach dem entfernen der Anker montieren.
Dadurch das alles vorbereitet war, haben wir dem Gerüstbauer nicht weiter behindert und wurden auch für unsere Arbeit gelobt.
Nachfolgend die Bilder die ich dem Gerüstbauer bei der vorherigen Absprache geschickt hatte:
Danke für die Bilder, so ählich habe ich es mir auch vorgestellt, noch eine Frage weleches Klebeband hast du genutzt um die Löcher in der Unterspannbahn zu schließen?
Das zur Unterspannbahn (ALMO UV Fassadenbahn Volcano) dazugehörige.
ALMO UV Fassadenklebeband 60mm
Jetzt hab ich nochmal eine Frage die Holzfaserdämmplatten hast du mit Klebemörtel und Dübeln befestigt?
Und die zweite Lage auch nochmal mit Klebemörtel und Dübeln?
Bin am überlegen ob es nicht schneller bzw einfacher wäre mit den Holzfaserplatten eine dünne zweite “Wand” herzustellen und dann dazwischen einfach den Dämmstoff einzublasen.
Ich kann natürlich schlussendlich nicht sagen wie @T4sty es ausgeführt hat, aber überlicherweise brauchst du bei Holzrahmenbauweise keinen Klebemörtel, der Dämmstoff wird durch die Holzgefache und ggfs. eine Unterspannbahn gehalten. Daher kommt eigentlich in Holzgefachen Holzfasermatte mit glatter Kante und z.B. als Putzträger oder oberste Ebene Holzfasterplatte mit Nut und Feder zum Einsatz. Oder wie Danny es gemacht hat oder auch wir (mit Glaswolle) zwei Gefachebenen mit weichem Dämmstoff und Unterspannbahn ganz oben.
Bei uns ebenso, einfach das Fach einen kleinen Tick schmäler und die (Glasfaser)matte eingeklemmt. Das gekreuzte KVH bzw. die Trägerlatten für die Verkleidung fixieren zusätzlich auch noch. Ich hatte die Matten auch nicht mit Tellern angepresst.
Die Holzweichfasermatten halten alleine zwischen den Holzbalken. Neben der Klemmkraft durch die seitlichen Holzbalken verzahnen sich die vorderen Matten mit den hinteren quer laufenden.
Wollte auch erst noch zusätzlich dübeln, in der Praxis vor Ort hab ich mich dann dagegen entschieden. Auch nach 2 Wochen ohne Unterspannbahn, hat sich nichts verschoben oder bewegt. Mit der Spannung durch die Unterspannbahn wirkt nun eine weitere Kraft auf die Dämmmatten und ich mache mir keine Sorgen.
Das System mit "der 2 Wand" und dem Einblasen hatte ich mir auch angesehen, aber da ich kein Talent beim Verputzen habe, habe ich mich für die hinterlüftete Vorhangfassade entschieden.
Mit den Matten kann man auch leichter nochmal was machen, ich z.B. die Kältemittelleitungen zweier Splitklimas in der Dämmebene hochziehen und nach innen durch die Wand und die Kabel unter der Verkleidung vom Keller nach oben.
Jap, haben wir ähnlich gemacht. Die Kältemittelleitungen, elektr. Leitungen für die IG sowie die Kondensatleitungen liegen alle auf der Außenschale, also komplett unter der Dämmung und gehen senkrecht unten aus dem ersten Holzrahmen raus. Da wo es ging sind Kondensatleitungen zusammengefasst in eine Sammelleitung die dann runter geht.
Naja nach dem Studieren der Herstellerliteratur haben wir zumindest das absolute Mindestmaß an Dübeln gesetzt (2Stck. pro Platte) da unser erstes und damit auch tiefstes Gefach senkrecht von ganz unten bis ganz oben geht und ich kein Risiko eines Zusammensackens eingehen wollte. Aber klar, für die waagerechte Ebene wären die Dübel nicht nötig. Und ein Anpressen ist eher kontraproduktiv bezüglixch Dämmwert.
Auch dieses System könnte man als hinterlüftete Vorhangfassade ausführen. Da käme dann die Traglattung für den Fassadenbehang auf den Putzträger/Holzfaserhartplatte. Da ist dann nur die Mindeststärke der Holzfaserplatte zu beachten, ich meine bei vielen Herstellern kann man erst ab mind. 30- oder 40mm Stärke eine Lattung drauf schrauben.
Hätte ich bei so einer kompletten Fassade wohl auch gemacht und sicherlich sinnvoll. Bei uns sind es nur so 2.5 bzw. 2.8m, getrennt durch die Balkonplatte.
Danke für den ganzen Input, da bin ich ja erleichtert. Das ganze noch mit Klebemörtel zu befestigen wäre wirklich eine Mammutarbeit.
Denke ein paar Dämmstoffdübel pro Platte werde ich trotzdem setzen, will ja das ganze Haus so dämmen.
@T4sty Großartig! Meiner MEinung nach ist das eine sehr gelungene Fassade. Wir planen ein ähnliches Projekt an der südlich ausgerichteten Giebelwand unseres Reihenhauses. Das PV Clip System von Fischer käme dafür grundsätzlich in Frage.
Hat damit schon jemand Erfahrung gemacht? Auf mich wirkt es sehr einfach und zugleich materialarm.












