Dazu gab es m.E. schon mal einen Faden indem diskutiert wurde, wie das mit der oberflächlichen Kondensatbildung um das “kalte” Rohr aussieht. Mir persönlich wäre es ganz recht wenn sich evtl. bildendes Schwitzwasser nicht in die Minderalwolle wandert sondern in der Dämmung der Kältemittelrohre verbleibt.
Ja haben wir. Allerdings kommt es m.E. darauf an welche Dämmung zum Einsatz kommen soll. Wenn Polystyrol vorgesehen ist, könnte es schwierig werden die Kältemittelrohre vollumfänglich mit der Dämmung zu umschließen sodass keinerlei Luftspalt zwischen Rohren und Dämmung bleibt.
Wenn jedoch, wie bei uns, eine Dämmwolle zum Einsatz kommt verlegt man die isolierten Kältemittelrohre einfach auf der alten Fassade, fixiert sie mit Lochbändern und setzt die Dämmung darüber. Vom Platzbedarf her bzw. bei der Verlegung ist zu berücksichtigen dass neben den Kältemittelrohren auch die 4G1.5 Leitung für das Innengerät sowie die Kondensatleitung verlegt werden müssen. Die Dämmwolle ist dann halt an den Stellen wo die Rohre und Kabel liegen etwas gestaucht, aber die Verrohrrung liegt im Winter schön warm in der Gebäudehülle.
Unsere gedämmte Fassade ist in zweischichtiger Holzrahmenbauweise mit hinterlüfteter Fassadenbekleidung aufgebaut. Hier kann man ein paar BIlder dazu sehen. Leider hab ich wohl keine Detailbilder von den verlegten Kältemittelleitungen/Stromleitungen/Kondensatleitungen gemacht.