Bevor Du 8.000 Euronen ausgibst, investiere 100,- + Übernachtung in München. Drei Tage Intersolar-Messe. Da werden Wärmepumpen ausgestellt und man kann sich bei den Herstellern, Importeuren und Händlern wunderbar Tipps abholen und hochwertige Wärmepumpen für 3.500,- Euro finden.
Die Preise im deutschen (Groß-)Handelsmarkt sind hoffnungslos überteuert.
Habe einfach einige Energieberater angeschrieben wer DIY unterstützen möchte.
Habe 400€ für den Berater gezahlt.
Den Wärmebedarf habe ich selbst ausgerechnet und die Volumenströme entsprechend eingestellt. Der Energieberater hat den Hydraulische Abgleich so bestätigt.
Mein Online Händler hatte kein Problem mit dieser Bedingungsklausel.
Einfach fragen und die richtigen Leute finden.
Woher kommst du denn. Wenn es Raum Düsseldorf ist könnte ich den Kontakt vom Berater raussuchen.
das wird nicht funktionieren, weil ich am nördlichen Ende Deutschlands lebe. Die weite Tour lohnt sich für mich überhaupt nicht. Aber danke für den Vorschlag.
Ich habe mal davon gehört, dass es eine "Eisenbahn" geben soll. Die ist zwar heutzutage auch aus Plastik, aber von Hamburg nach München soll die Strecke durchaus gerade mal funktionieren.
Um ca. 4.000,- bis 5.000,- Euro zu sparen, würde sich das - für mich - auf jeden Fall lohnen. Und die Tipps, die man so nebenbei von den über 800 Ausstellern abfragen kann, sind eigentlich unbezahlbar. Ich habe es mehrfach ausgetestet, als wir vor ein paar Jahren unsere Solar-Community gestartet haben.
Um das möglich zu machen, hab ich relativ viel telefoniert und dann jemanden gefunden. Im Zweifel musst du den hydraulischen Abgleich durchführen lassen.
Das Formular ist mir bekannt. Insbesondere auch dieser Text auf dem Formular:
Die Eigenmontage der Wärmepumpenanlage und die Durchführung des hydraulischen Abgleichs werden nur anerkannt, wenn die ausführende Person über die notwendigen Fachkenntnisse verfügt und diese nachweist (z. B. durch Vorlage des Gesellen-/Meisterbriefs, Zeugnisses o. Ä.).
Dazu kommt der nochmalige Hinsweis unter Punkt 6:
Der hydraulische Abgleich des Heizungssystems ist Voraussetzung für die Förderung der Wärmepumpe. Dieser ist grundsätzlich vom Fachunternehmer durchzuführen und nachzuweisen
Wenn Du also nicht sowieso SHK-Geselle bist, sind die Voraussetzungen für eine Förderung formal nicht erfüllt.
Ich habe die hier sowieso schon lange in Betrieb und muss nur 3 HK nachrüsten (die sowieso immer aus sind, aber ich muss ' Alle Heizkörper sind mit Homematic IP Heizkörperthermostaten ausgestattet' im Formuar 'Bestätigung dess Hydraulischen Abgleichs u.a. für die BEG Förderung (Einzelmaßnahmen)' ausfüllen können).
die 4-5k Euro hast Du gewürfelt. Wie das gehen soll bzw. wo Dein Referenzpreis ist, von dem aus Du 4-5k Euro sparst, verrätst Du nicht. Das klingt nicht sehr plausibel.
Klar, für 4-5k Euro Ersparnis würde ich auch quer durch Deutschland fahren - sogar mit der Bahn. Nur halte ich das Ziel für unrealistisch.
Unter dem von Dir geposteten Link findet man aber auch den Hinweis:
Abhängig von den spezifischen Vorgaben der Fördergeber kann dennoch der Einsatz eines Fachbetriebs notwendig sein. Der Handwerker führt gegebenenfalls weitere erforderliche Arbeiten durch und bestätigt die korrekte Durchführung des hydraulischen Abgleichs. Bitte besprechen Sie die im Einzelfall notwendigen Maßnahmen mit Ihrem Fachhandwerker oder Energieberater.
Vielleicht meinte er, dass man auf der Messe u.U. ein günstiges Ausstellungsstück abgreifen kann. Dann wird der Transport mit der Bahn aber eine Herausforderung
Es wurde von 8.000,-€ geschrieben für eine WP.
Ich habe schon vor drei Jahren auf der Intersolar seriöse Angebote für 3.600,- bekommen - direkt vom Hersteller. Da stand dann aber nicht "Bosch" drauf. Stört mich aber auch nicht.
Und es gibt Speditionen, die die Ware bis zur Haustür liefern. Bei diesen Wärmepumpen wird das (1 Palette) ca. 150,- bis 200,- € kosten.
Es gab übrigens auch Bundles, komplett mit PV-Panelen, Wandler, kleiner Batterie. Ganz praktisch für faule Leute, aber sicherlich teurer, als wenn man alles selber zusammen sammelt.
Ich habe mir allerdings auch die Mühe gemacht, in drei Tagen ca. 850 Aussteller abzuklappern. Die WP-Anbieter standen manchmal nicht themengerecht, vermutlich in Last-Minute-Plätzen. Man musste also siuchen.
Meine Füße mochten das am Ende gar nicht mehr so gerne, trotz meiner hervorragenden "Harzer Wanderschuhe".
Sicherlich prima, wenn man zu so einer Messe fährt. Wer aber googeln kann, wird auch die günstigen und angesagten Produkte finden. Einfach schauen, was diverse Communitys so forcieren. Panasonic, LG, Avarma, Midea zum Beispiel.
Und was Dir hier nicht gefallen hat, ist genau der Haken beim DIY. Nur weil die Einhaltung der Formvorschriften vom Bafa nicht ausgiebig geprüft wird, könnte eine nachträgliche Kontrolle (wie beim "Corona-Geld") dazu führen, dass der Förderbetrag zurückgefordert wird.
Einen hydraulischen Abgleich kann man selbst machen, ist auch kein Hexenwerk. DIY an dieser Stelle widerspricht allerdings den Förderbedingungen und einfach eine Bestätigung vom Energieberater/Fachunternehmer ist das, was es ist...
Ich versuche die ganze Zeit, klar zu machen, dass (legaler Handlungswille vorausgesetzt) DIY und Förderung zwar zusammengeht, die formalen Vorgaben aber auch hier (wie bei kompletter Fremdleistung) den Förderbetrag nahezu vollständig auffressen.